
Sign up to save your podcasts
Or


Es ist, als liefen wir sehenden Auges in die Katastrophe: Um unseren Fleischhunger zu stillen, müssen möglichst viele Tiere auf möglichst wenig Raum möglichst rasch »Schlachtgewicht« erreichen – und das geht nur mit hohem Antibiotikaeinsatz. Dies beschleunigt auch die Entwicklung resistenter Keime und gefährdet damit die gesamte Humanmedizin: Ohne die bisherige Wunderwaffe in Tropf und Tablette werden Operationen riskant und selbst kleine Infektionen potenziell gefährlich. Wie verwundbar wir und unser Gesundheitssystem sind, hat uns die Corona-Pandemie eindrücklich vor Augen geführt. Damit bakterielle Infektionen nicht zur nächsten globalen Gesundheitskrise werden, müssen wir umsteuern. Rupert Ebner und Eva Rosenkranz zeigen, was jetzt geschehen muss – für mehr Tierwohl, gesunde Menschen und eine intakte Umwelt.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter folgendem Link: https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/08/oekom-podcast_24-RosenkranzEbner.pdf
Eva Rosenkranz ist Literaturwissenschaftlerin (MA), selbständige Lektorin und Autorin. Sie veröffentlichte unter anderem Rosenzauber – die Rose in Malerei und Poesie, gemeinsam mit dem Biologen Andreas Segerer Das große Insektensterben (ausgezeichnet mit dem Salus-Medienpreis 2018) und jüngst das Buch Überall ist Garten (Deutscher Gartenbuchpreis 2020). Sie engagiert sich für Artenschutz und den Erhalt der Biodiversität.
Bücher von Eva Rosenkranz im oekom verlag
• Eva Rosenkranz: Überall ist Garten. Zufluchtsort zwischen Lebenskunst und Überleben. oekom verlag: München 2019
• (mit Andreas H. Segerer): Das große Insektensterben. Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen. oekom verlag. München 2018.
• (mit Rupert Ebner): Pillen vor die Säue. Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssysten geföhrden. Oekom verlag: München 2021
Dr. Rupert Ebner arbeitet seit Jahrzehnten in einer Praxis für Nutztiere. Er war lange Zeit Vizepräsident der Bayerischen Tierärztekammer, Umwelt- und Gesundheitsreferent von Ingolstadt sowie Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland und leitet zurzeit dessen Convivium in München.
Buch von Rupert Ebner im oekom verlag
• (mit Eva Rosenkranz): Pillen vor die Säue. Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssysten geföhrden. Oekom verlag: München 2021
Warum gibt es eigentlich Leben auf diesem Planeten? Wie entsteht und erhält sich die Biosphäre, in der auch wir Menschen leben. Und könnte es sein, dass die Erde nicht nur Heimat aller Lebewesen ist, sondern ihrerseits wie ein Organismus funktioniert? Mit diesen Fragen hat sich der bekannte britische Naturwissenschaftler James Lovelock seit über 50 Jahren beschäftigt. Lovelock ist mit seiner sog. „Gaia-Hypothese“ einer der wichtigsten Vordenker der weltweiten Ökologiebewegung. Einige seiner zentralen Grundannahmen sind auch von der Fachwelt, z.B. in der Ökosystemforschung, aufgegriffen worden. Ugo Bardi, Professor in Florenz und Mitglied im Club of Rome, zeichnet in seinem Essay anschaulich die Entstehung und Entwicklung von Lovelocks Gaia-Hypothese nach und zeigt, wie hilfreich sie ist, um das Ökosystem der Erde besser zu verstehen – und besser zu schützen.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter folgendem Link: https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/07/oekom-podcast_23-Bardi-Lovelock.pdf
Prof. Dr. Ugo Bardi lehrt an der Universität Florenz physikalische Chemie. Er ist Mitglied des Club of Rome. Sein jüngstes Buch »Before the Collapse« wurde 2019 veröffentlicht. Auf Deutsch ist im oekom verlag 2017 »Der Seneca-Effekt. Warum Systeme kollabieren und wie wir damit umgehen können« erschienen. Bardi betreibt den englischsprachigen Blog »Cassandra’s Legacy« (www.cassandralegacy.
Ugo Bardi und James Lovelock im oekom verlag
• Ugo Bardi: Der geplünderte Planet. Die Zukunft des Menschen im Zeitalter schwindender Ressourcen. (Ein Bericht an den Club of Rome) oekom verlag, München 2013
• Ugo Bardi: Der Seneca-Effekt. Warum Systeme kollabieren und wie wir damit umgehen können. oekom verlag, München 2017
• James Lovelock: Das Gaia-Prinzip. Die Biographie unseres Planeten. (Bibliothek der Nachhaltigkeit) oekom verlag, München 2021 [Originalausgabe: 1973]
»Small is beautiful« – so lautet die frohe Botschaft des Buchbestsellers von Ernst Friedrich Schumacher aus dem Jahr 1973. Zu einer Zeit, in der die Gesellschaft noch unreflektiert der Religion des »industriellen Gigantismus« anhing, hat der britische Ökonom die heutige Systemkrise bereits vorausgeahnt. Mit seiner Vision einer humanen Technologie, die einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlässt und den Menschen ein Höchstmaß an selbstbestimmten Tätigkeiten erlaubt, hat er viel von dem vorweggenommen, was wir heute unter nachhaltiger Entwicklung verstehen. »Small is beautiful« ist daher aktueller denn je – ein kluger Wegweiser in eine Welt, in der die Wirtschaft dem Menschen dient und nicht umgekehrt.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/06/oekom-podcast_20-Schumacher_Paech.pdf
Apl. Prof. Dr. Niko Paech ist einer der profiliertesten Wachstumskritiker Europas und wurde mit seinem Buch „Befreiung vom Überfluss“ zum führenden Vordenker der Postwachstumsökonomie im deutschsprachigen Raum (mehr auf www.postwachstumsoekonomie.de). Für seine Habilitationsschrift zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften jenseits von Innovationsorientierung und Wachstum – Eine unternehmensbezogene Transformationstheorie“ erhielt er 2006 den Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie. Von 2008 bis 2016 vertrat Paech den Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seit 2016 lehrt er im Rahmen des neuen Masterstudiengangs Plurale Ökonomie an der Universität Siegen.
Bücher von Niko Paech im oekom verlag:
• Niko Paech: Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie.
• Erhard Eppler & Niko Paech: Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution … Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug.
• Manfred Folkers & Niko Paech: All you need is less. Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht.
Ernst Friedrich Schumacher im oekom verlag:
• Ernst Friedrich Schumacher: Small is beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß (Bibliothek der Nachhaltigkeit).
Endlich Pause! Wie hat man sich in der Schule darauf gefreut, das erlösende Pausenklingeln zu hören … Und auch sonst braucht man sie, wenn das Leben allzu anstrengend wird. Dennoch hat die Pause gemeinhin ein eher schlechtes Image. Sie gilt als „unproduktiv“, als Zeichen von Schwäche. Die Pause ist der Rundumverwertung von Zeit in Geld im Weg. Pausen sind Sand im Getriebe einer hochbeschleunigten Nonstopgesellschaft. Und dennoch sind wir auf sie angewiesen. Auch vermeintlich unproduktive Zeiten wie die Pausen können ein Gewinn sein – und sei es „nur“ an Lebensqualität. Höchste Zeit also für ein Loblied auf die Pause, wie es der bekannte Zeitforscher Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler in seinem Essay anstimmt.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/06/oekom-podcast_21-Geissler-time_is_honey-4.pdf
Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler ist einer der bekanntesten Zeitforscher der Gegenwart. Er studierte Philosophie, Ökonomie und Pädagogik und war von 1975 bis 2006 Professor für Wirtschafts- und Sozialpädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. Er war u.a. Mitinitiator und Teammitglied im Tutzinger Projekt „Ökologie der Zeit“. Mit seinem Sohn Jonas Geißler hat er das Institut für Zeitberatung timesandmore aufgebaut (mehr auf www.timesandmore.com). Karlheinz Geißler hat zahlreiche Bücher zum Thema Zeit veröffentlicht, darunter vier im oekom verlag.
Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden:
• Harald Lesch, Karlheinz A. Geißler & Jonas Geißler: Alles eine Frage der Zeit. Warum die „Zeit ist Geld“-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt.
• Karlheinz A. Geißler & Jonas Geißler: Time is honey: Vom klugen Umgang mit der Zeit
• Karlheinz A. Geißler: Alles hat seine Zeit nur ich hab keine. Wege in eine neue Zeitkultur.
Unsere Welt ist auf Sand gebaut, denn als Grundstoff von Beton steckt Sand in fast allen Gebäuden und Straßen. Auch für die Produktion von Computerchips, Papier und Zahnpasta ist er notwendig. Sand ermöglicht unseren heutigen Lebensstil, daher ist er in geeigneter Qualität längst Mangelware – und die Redewendung »wie Sand am Meer« irreführend. Der vielfach ausgezeichnete amerikanische Journalist Vince Beiser nimmt uns mit in das Reich des Sandes, zu seinen Quellen, Einsatzmöglichkeiten und zu den Konflikten um seine Förderung. Er erzählt die fesselnde Geschichte eines Stoffes, ohne den unser modernes Leben nicht möglich wäre – und zeigt auf, was uns droht, wenn er ausgeht.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/05/oekom-podcast_20-Beiser.pdf
Vince Beiser ist Journalist und lebt in Los Angeles. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. durch das Pulitzer Center on Crisis Reporting. Beiser schreibt für renommierte Medien wie den Guardian, das Wall Street Journal, die Los Angeles und die New York Times.
Vince Beiser im oekom verlag
• Vince Beiser: Sand. Wie uns eine wertvolle Ressource durch die Finger rinnt.
Zukunft war früher mit einem Versprechen verbunden: Alles soll besser werden! Dieser Optimismus ist inzwischen verflogen. Nicht erst seit Corona. Zukunft wird von vielen eher als Bedrohung empfunden, denn als Verheißung. Unser Handeln verliert aber so seine Perspektive. Gerade um sich den vielfältigen Herausforderungen und aktuellen Krisen zu stellen, braucht es eine neue Sicht auf die Rolle des Menschen im Ganzen der Natur: ein Selbst- und Weltverständnis, das die Verbundenheit von Mensch und Natur ins Zentrum rückt – und aus dieser Verbundenheit heraus politisches Handeln gestaltet. Wir müssen die Geschichte des Menschseins neu erzählen, damit Zukunft keine Bedrohung, sondern wieder ein Versprechen ist: für ein gutes Leben für alle.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/04/oekom-podcast_19-von-Lüpke.pdf
Dr. Geseko von Lüpke (geb. 1958) studierte Politikwissenschaft, Völkerkunde und Journalismus. Nach Studienabschluss besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Er arbeitet als freier Journalist, Buchautor und selbständiger Redakteur für verschiedene Rundfunkanstalten, Tageszeitungen und Zeitschriften. Parallel bietet er Vorträge, Seminare und Fortbildung zur Tiefenökologie und „Visionssuchen“ in der Wildnis an. Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind die interdisziplinären Bereiche zwischen nachhaltiger Entwicklung, neuen ganzheitlichen Ansätzen in Kultur und Naturwissenschaft, ökologischer Ethik, moderner Spiritualität und menschlicher Entwicklung. Er selbst versteht sich als Chronist von gesellschaftlichen und Begleiter von persönlichen Übergängen. Seit 2017 lebt und arbeitet er in der ökologischen „Gemeinschaft Sulzbrunn“ bei Kempten/Allgäu, wo er internationale Kultur- und Bildungs-Symposien entwickelt und durchführt. Geseko von Lüpke ist Vater von drei Kindern zwischen 15 und 30 Jahren.
Geseko von Lüpke im oekom verlag
• Geseko von Lüpke und Peter Erlenwein (Hrsg.): Projekte der Hoffnung. Der Alternative Nobelpreis: Ausblicke auf eine andere Globalisierung.
In der Diskussion um die globalen Krisen ist ein Begriff allgegenwärtig: der des „Anthropozän“. Globaler Klimawandel, weltweite Verluste der biologischen Vielfalt, Mikroplastik in den Gewässern – die Liste menschlicher Eingriffe in das System Erde ist so lang, dass Wissenschaftler*innen vorschlagen, ein ganzes Erdzeitalter nach uns zu benennen. Was bedeutet der Begriff, welche Implikationen hat er – und vor allem: was folgt aus ihm? Welche trügerischen Hoffnungen werden aus dem Konzept des „Anthropozäns“ abgeleitet? Aber auch: Zu welch neuem Selbstverständnis des Menschen im Ganzen der Natur könnte es beitragen? – Ein kritischer Essay von und mit der Politologin Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/03/oekom-podcast_18-Unmüssig-Anthropozän.pdf
Barbara Unmüßig ist seit 2002 Co-Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Vorstand hat sie die Federführung für die internationale Arbeit der Stiftung in Lateinamerika, Afrika, Asien und im Nahen Osten sowie für die internationale Arbeit in den Bereichen Ressourcen- und Klimapolitik, Agrarpolitik, Geschlechterpolitik, Demokratiepolitik und internationale Politik. Die Politologin ist Mitbegründerin des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) und gründete 1990 die Organisation Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.V. (WEED) mit. Im oekom verlag veröffentlichte sie 2015 gemeinsam mit Thomas Fatheuer und Lili Fuhr die Streitschrift: Kritik der grünen Ökonomie (https://www.oekom.de/buch/kritik-der-gruenen-oekonomie-9783865817488).
Das Thema Anthropozän im oekom verlag
• Erle C. Ellis: Anthropozän. Das Zeitalter des Menschen – eine Einführung.
• Paul J. Crutzen und Michael Müller (Hrsg.): Das Anthropozän. Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter. (Bibliothek der Nachhaltigkeit).
• Brigitte Bertelmann und Klaus Heidel (Hrsg.): Leben im Anthropozän. Christluche Perspektiven. Für eine Kultur der Nachhaltigkeit.
• Sabine Anselm und Christian Hoiß: Crossmediales Erzählen vom Anthropozän. Literarische Spuren in einem neuen Zeitalter. oekom verkag, München 2017.
• Wolfgang Haber, Martin Held und Markus Vogt: Die Welt im Anthropozän. Erkundungen im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Humanität.
Wer will schon warten? Auch wenn wir es ständig tun und tun müssen – das Warten ist und bleibt eine Zumutung. Erst recht für all diejenigen, die ihre Zeit „optimieren“ und möglichst „effizient“ mit dem knappen Gut Zeit umgehen wollen. Wer wartet sucht nach Alternativen, wie er die „verlorene“ Zeit mit andern Aktivitäten füllen kann. Besonders beliebt: die neusten Nachrichten auf dem Smartphone checken. Muss das sein? Warum schalten wir nicht um, von verlorener Zeit auf gewonnene Zeit? Suchen wir nicht häufig nach mehr Zeit? Vielleicht finden wie sie ausgerechnet dort, wo die lange Weile der Zeit uns am meisten nervt: beim Warten!? Der bekannte Zeitforscher Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler unternimmt in seinem Essay den Versuch, dem Warten seine guten Seiten abzugewinnen. Denn auch hier gilt: time is honey.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/03/oekom-podcast_17-Geissler-time_is_honey-3.pdf
Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler ist einer der bekanntesten Zeitforscher der Gegenwart. Er studierte Philosophie, Ökonomie und Pädagogik und war von 1975 bis 2006 Professor für Wirtschafts- und Sozialpädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. Er war u.a. Mitinitiator und Teammitglied im Tutzinger Projekt „Ökologie der Zeit“. Mit seinem Sohn Jonas Geißler hat er das Institut für Zeitberatung timesandmore aufgebaut (mehr auf www.timesandmore.com). Karlheinz Geißler hat zahlreiche Bücher zum Thema Zeit veröffentlicht, darunter vier im oekom verlag.
Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden:
• Harald Lesch, Karlheinz A. Geißler & Jonas Geißler: Alles eine Frage der Zeit. Warum die „Zeit ist Geld“-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt.
• Karlheinz A. Geißler & Jonas Geißler: Time is honey: Vom klugen Umgang mit der Zeit
• Karlheinz A. Geißler: Alles hat seine Zeit nur ich hab keine. Wege in eine neue Zeitkultur.
• Karlheinz A. Geißler: Lob der Pause. Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks
Was kümmert es uns, wenn irgendwo in Brasilien eine Art verschwindet, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts gewusst haben? Und wäre es nicht fantastisch, wenn lästige Mücken ausstürben – und all die anderen Plagegeister gleich mit? Natürlich nicht … aber warum eigentlich? Warum benötigen wir all die Vielfalt des Lebens in der Natur? Die Biologin Frauke Fischer und die Ökonomin Hilke Oberhansberg werfen in dem Podcast, der auf ihrem gleichnamigen Buch basiert, einen unterhaltsamen Blick auf die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen, die uns Nahrung, Gesundheit und Sicherheit schenken – und so vieles mehr. Ob Sie die lästige Mücke dabei lieben lernen? Vielleicht nicht, aber Sie werden sie zu schätzen wissen.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/02/oekom-podcast_16-FischerOberhansberg.pdf
Die promovierte Biologin Frauke Fischer gründete 2003 die Agentur auf!, die Unternehmen bei ihrem Engagement für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und den Erhalt von Biodiversität berät. Hilke Oberhansberg ist promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, studierte Interdisziplinäre Umweltwissenschaften und arbeitet nach vielen Jahren in internationalen Konzernen nun im Bereich der Umweltbildung und -beratung.
Frauke Fischer & Hilke Oberhansberg im oekom verlag:
Frauke Fischer & Frank Nierula: Der Palmöl-Kompass. Hintergründe, Fakten und Tipps für den Alltag.
Frauke Fischer & Hilke Oberhansberg: Was hat die Mücke je für uns getan? Endlich verstehen, was biologische Vielfalt für unser Leben bedeutet
Wachstum = Wohlstand. So lautet die Gleichung, die bislang das Credo unserer Gesellschaft bildete und auch lange Zeit aufzugehen schien. Doch die Krisen unserer Zeit, allen voran die sich zuspitzende Klimakrise, machen deutlich, dass materielles Wachstum schon seit Langem unseren Wohlstand nicht mehrt, sondern verzehrt; dass Wachstum und Zerstörung zwei Seiten der gleichen Fortschrittsmedaille sind. Doch dieses offenkundig nicht zukunftsfähige System ist menschengemacht – und damit veränderbar. So eröffnen sich Chancen, um Gier und Wachstumswahn zu überwinden, Neues zu wagen. Klug, prägnant und nachdenkenswert fordert der bekannte Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel nicht weniger als eine Erneuerung unserer Kultur – damit das Leben (gut) weitergehen kann.
Ein Transskript dieses podcasts finden Sie unter https://oekom-verein.de/wp-content/uploads/2021/01/oekom-podcast_15-Miegel.pdf
Prof. Dr. Meinhard Miegel ist Autor zahlreicher Bücher, von denen »Die deformierte Gesellschaft« (2002), »Epochenwende« (2005) sowie »Exit« (2010) und »Hybris« (2014) zu Bestsellern avancierten. Er ist Vorstandsvorsitzender der »Stiftung kulturelle Erneuerung«, Beiratsmitglied zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen und gefragter Berater von Politik und Wirtschaft.
Meinhard Miegel im oekom verlag:
From the publisher's feed

111 Listeners

59 Listeners

53 Listeners

108 Listeners

32 Listeners

189 Listeners

14 Listeners

8 Listeners

13 Listeners

15 Listeners

35 Listeners

6 Listeners

5 Listeners

9 Listeners