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Ich liebe die Geschichte von Königin Ester. Im Zentrum des Buches Ester in der Bibel steht der Bericht von einem geplanten Genozid an den Juden im Perserreich rund 500 Jahre vor Christus. Ester ist zu dem Zeitpunkt die Frau und Favoritin des persischen Großkönigs, und sie ist selbst Jüdin. Sie riskiert ihr Leben und setzt sich erfolgreich für ihr Volk ein. Vorher bittet die Königin alle ihr Nahestehenden, sie durch gemeinsame Fastentage zu unterstützen – wobei Fasten und Beten damals eng zusammengehörten.
Esters Entschluss zum Handeln ist ihrem Verwandten und Adoptivvater Mordechai zu verdanken. Er drängt sie dazu, nicht wegzuschauen. Was Charakterstärke anbelangt, ist Mordechai selbst ein gutes Vorbild. Er zeigt Haltung, als er vor einem hohen Beamten niederfallen soll; denn Mordechai will keinen Menschen vergöttern. Damit ist er einer von vergleichsweise wenigen Menschen, die unter Lebensgefahr im Lauf der Geschichte Rückgrat bewiesen haben.
Ich selbst schaffe es nicht immer, so unerschrocken zu meinen Überzeugungen zu stehen wie Mordechai. Aber ich kann mir Hilfe holen. Wie Mordechais Ziehtochter Ester es getan hat. Mich persönlich ermutigen oft andere Christen. Zum Beispiel meine Freundinnen, mit denen ich mich jede Woche zum Gebet treffe. Sie können mich beraten und für mich beten. Außerdem beschäftige ich mich gerne mit Biografien. Mich motivieren die Lebensgeschichten standhafter Menschen. Die Bibel ist voll von ihnen.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Sonja Kilian
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By ERF - Der Sinnsender5
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Ich liebe die Geschichte von Königin Ester. Im Zentrum des Buches Ester in der Bibel steht der Bericht von einem geplanten Genozid an den Juden im Perserreich rund 500 Jahre vor Christus. Ester ist zu dem Zeitpunkt die Frau und Favoritin des persischen Großkönigs, und sie ist selbst Jüdin. Sie riskiert ihr Leben und setzt sich erfolgreich für ihr Volk ein. Vorher bittet die Königin alle ihr Nahestehenden, sie durch gemeinsame Fastentage zu unterstützen – wobei Fasten und Beten damals eng zusammengehörten.
Esters Entschluss zum Handeln ist ihrem Verwandten und Adoptivvater Mordechai zu verdanken. Er drängt sie dazu, nicht wegzuschauen. Was Charakterstärke anbelangt, ist Mordechai selbst ein gutes Vorbild. Er zeigt Haltung, als er vor einem hohen Beamten niederfallen soll; denn Mordechai will keinen Menschen vergöttern. Damit ist er einer von vergleichsweise wenigen Menschen, die unter Lebensgefahr im Lauf der Geschichte Rückgrat bewiesen haben.
Ich selbst schaffe es nicht immer, so unerschrocken zu meinen Überzeugungen zu stehen wie Mordechai. Aber ich kann mir Hilfe holen. Wie Mordechais Ziehtochter Ester es getan hat. Mich persönlich ermutigen oft andere Christen. Zum Beispiel meine Freundinnen, mit denen ich mich jede Woche zum Gebet treffe. Sie können mich beraten und für mich beten. Außerdem beschäftige ich mich gerne mit Biografien. Mich motivieren die Lebensgeschichten standhafter Menschen. Die Bibel ist voll von ihnen.
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