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Du sitzt in einem Workshop. Das Problem ist klar benannt, der Druck hoch, die Zeit knapp. Und dann passiert etwas Unspektakuläres: Jemand formuliert eine Frage.
Kreativität beginnt da, wo der Plan endet. Wir alle lieben Struktur, besonders in Projekten, Meetings und Prozessen. Struktur gibt Sicherheit. Aber genau dort, wo Neues entstehen soll, bricht sie plötzlich weg: Ideen widersprechen sich, Post-its kleben überall, nichts passt zusammen, niemand weiß, wohin es geht. Und viele denken dann: „Hier läuft etwas falsch.“ Dabei ist genau dieses Gefühl, der Moment des Kontrollverlusts, ein Zeichen dafür, dass Innovation beginnt. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Chaos kein Problem ist, sondern ein notwendiger Bestandteil jedes kreativen Prozesses ist und warum Teams genau dann stark sind, wenn sie lernen, die Unsicherheit auszuhalten.
Kennst du das? Ein Unternehmen ruft „Wir wollen disruptiv sein!“, aber am Ende landet man doch wieder bei einer optimierten Excel-Liste. Das liegt nicht an fehlendem Mut, sondern an einem Missverständnis: Innovation ist nicht linear. Die Forschung von Gary Pisano zeigt vier klar unterscheidbare Arten und zwar von klein bis systemverändernd. Und jede davon erzeugt eigene Widerstände, eigene Emotionen und braucht ein völlig anderes Vorgehen. Wenn Teams das nicht auseinanderhalten, reden alle vom selben Wort, meinen aber unterschiedliche Dinge. In dieser Episode schauen wir uns an, warum Unternehmen ständig disruptive Innovation fordern, aber in Wahrheit meist Routine-Innovation leben. Und warum genau das nicht das Problem ist.
Kennst du das? Ein Team hält an Prozessen fest, die längst niemandem mehr guttun. Alle wissen, dass es besser ginge und trotzdem bleibt alles beim Alten. Nicht, weil jemand blockiert. Sondern weil Gewohnheiten eine seltsame Macht haben. Fast wie bei Stockholm-Syndrom: Wir klammern uns an das, was uns vertraut ist, auch wenn es uns lähmt. In dieser Episode schauen wir uns an, warum genau das in Organisationen ständig passiert und wie du diese psychologische Bindung durch Design Thinking lösen kannst.
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Neulich in einem Workshop hatte ein Team eine brillante Idee – zumindest auf dem Papier. Aber als es darum ging, einen Prototyp zu bauen, wurde plötzlich alles kompliziert: „Wir müssen das noch abstimmen.“ und „Wir wollen nichts Halbgares zeigen.“ Was hier sichtbar wurde, war kein methodisches Problem. Es war ein menschliches. Prototyping ist ein Realitätstest.
Manchmal sind die besten Lehrer keine Professoren oder Coaches, sondern Kinder. Wir haben in unserem Design Thinking Space einen Workshop gemacht mit Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Frage lautete: Wie können wir Pausen spannender machen?
Kennst du das auch? Du führst ein Gespräch, merkst, dass jemand emotional wird und sofort willst du trösten oder helfen. Das ist menschlich. Und empathisch. Aber genau hier passiert oft etwas Spannendes: Wir können schnell in die Mitgefühl-Falle rutschen, die uns manchmal daran hindern, wirklich zu verstehen, was in unserem Gegenüber passiert. In dieser Episode sprechen wir über den feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen Empathie und Mitgefühl und warum gerade Neugier die wichtigste Fähigkeit für gute Interviews, Gespräche und Entscheidungen ist.
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Warum trauen wir uns so selten Fragen zustellen – obwohl wir wissen, dass uns genau das weiterbringen würde?
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Stell dir vor: Eine der schönsten Frauen Hollywoods. Glamourös, geheimnisvoll, berühmt für ihre Rollen und gleichzeitig eine Erfinderin, die an einem der wichtigsten technischen Konzepte des 20. Jahrhunderts mitarbeitet. Hedy Lamarr war nicht nur ein Filmstar, sondern auch eine brillante Denkerin. Während andere sie für ihre Schönheit bewunderten, dachte sie über Frequenzen, Funksignale und Torpedos nach. Aber die Welt wollte diese Geschichte nicht hören. Denn Hedy war eine Frau und eine Schauspielerin. Zwei Rollen, die im damaligen Denken schwer mit „Genie“ vereinbar waren. In dieser Episode zeigen wir die die verschiedenen Facetten von Hedy Lamarr und fragen uns: Was können wir von ihr lernen über Innovation, Intuition und darüber, warum gute Ideen oft Jahrzehnte brauchen, bis sie gehört werden?
Wir halten uns für offen, sind es aber in den meisten Fällen nicht. Wenn jemand eine neue Idee einbringt, sagen wir oft: „Das klingt ja spannend, aber…“ Und genau da beginnt das Problem. In diesem „aber“ steckt mehr Psychologie, als uns lieb ist. Denn unser Gehirn liebt Sicherheit. Es schützt uns vor Unsicherheit und damit leider auch vor Innovation. Heute sprechen wir darüber, warum wir Neues so oft ablehnen und wie Teams im Design Thinking lernen können, ihre eigenen Abwehrmechanismen zu erkennen.
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