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Die einen wollen nicht in den steigenden Markt hinein kaufen, die anderen nichts verpassen. Für Joachim Goldberg eine sehr unaufgeregte Stimmungslage. Über den Sentiment-Index Jeden Mittwoch erhebt die Börse Frankfurt am Vormittag die Marktstimmung von etwa 1.200 deutschen Investoren.
Der bekannte Verhaltensökonom Joachim Goldberg interpretiert die Ergebnisse. Die Analyse können Sie auf boerse-frankfurt.de/sentiment nachlesen. Sie sind gefragt. Alle interessierten Anleger sind aufgerufen mitzumachen. Es dauert nur 15 Sekunden. Sie bekommen jeden Dienstag eine E-Mail mit einem Umfrage-Link. Ein Klick und fertig. Dafür erhalten Sie die Ergebnisse der Analyse sofort per E-Mail zugesandt. Möchten Sie teilnehmen? Dann schreiben Sie einfach eine E-Mail an [email protected]
Trotz der kleinen Handelsspanne ist der Markt in Bewegung. Viele Profis sind mit Profit an die Seitenlinie und die Privaten setzen vermehrt auf fallende Preise.
Trotz starker DAX-Stände bleiben die Profis verhalten, während Private stabilen Optimismus zeigen. Laut Goldberg ein positives Szenario für weitere Kursgewinne.
Keine Chance auf einen günstigen Einstieg, die Bremse an den 17.000 und die Nachrichtenschwemme lässt einige Profis auf die Bärenseite wechseln. Private halten sich wacker optimistisch. Nach Ansicht Goldbergs eine gute Ausgangslage.
Die Kursgewinne deutscher Bluechips haben vor allem Profis unter Druck gesetzt, mit Verlusten ihre Position zu wechseln.
Pessimisten argumentativ im Vorteil, aber viele haben dem DAX noch nicht abgeschworen.
Viele professionelle Bären haben aufgegeben und sitzen jetzt auf der Long-Seite. Anders bei den Privaten, die eher raus sind. Das nimmt unterm Strich Kraft aus dem Markt.
Auf die gute DAX-Performance reagieren viele Profis mit einem Wechsel auf die Short-Seite. Was die Stimmungslage aber nach Goldbergs Ansicht eher günstig macht.
An den neuen Höchstmarken sind anscheinend andere beteiligt, nicht mittelfristig orientierte, heimische Anleger*innen. Die haben zum Teil einigen Druck, das Jahr ohne allzu große Verluste abzuschließen.
Deutsche Bluechips steigen und steigen, hiesige mittelfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger wechseln zum Teil auf die Short-Seite, nicht ohne Gewinne mitgenommen zu haben. Andere sind da aktiv, wie Goldberg vermutet.
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