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Hohe Aktienpreise treiben hiesige Anlegerinnen und Anleger auf die Short-Seite. Was den Markt zumindest auf der einen Seite der Handelsspanne nützlich sein könnte.
Auf den freundlichen und ruhigen Markt reagieren Anlegerinnen und Anleger mit Pessimismus. Man warte auf einen Knall, vermutet Goldberg.
Trotz der anhaltend positiven Preisentwicklung ziehen viele Institutionelle eine Reißleine und machen Kasse. Was den Markt eher stützt als schadet.
Deutsche Bluechips halten sich im positiven Bereich, was einige Profis zum Aufgeben bringt und Private zum Kasse machen verleitet. Das verschlechtere die Lage für weitere Kursgewinne, bewertet Goldberg das Sentiment.
Der DAX stemmt sich gegen die schlechten Nachrichten, worauf vor allem die Profis mit Short-Engagement reagieren. Kein schlechtes Szenario für weitere Kursgewinne.
Obwohl die Bankenkrise noch längst nicht überstanden scheint, ist der Optimismus der institutionellen Investoren auf ein neues Jahreshoch gestiegen.
Private wie Profis kaufen mitten in der Krise, was den Aktienmarkt nach Ansicht von Goldberg zusätzlich belastet.
Während die Profis ein wenig skeptischer agieren, machen die Privaten einen großen Satz zurück. Was aber dem Markt nicht so sehr nützen dürfte, wie Goldberg vermutet.
Überraschendes Engagement seitens privater Anlegerinnen und Anleger bringt den Markt nach Ansicht Joachim Goldbergs nicht in Bedrängnis, ebenso wenig die Passivität der Profis.
Während hierzulande vor allem Trading getätigt wird, bringt wohl Kapital von draußen den Markt in eine günstige Position für die wenigen Optimisten. Jeden Mittwoch erhebt die Börse Frankfurt am Vormittag die Marktstimmung von etwa 1.200 deutschen Investoren. Der bekannte Verhaltensökonom Joachim Goldberg interpretiert die Ergebnisse. Die Analyse können Sie auf boerse-frankfurt.de/sentiment nachlesen.
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