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40 Jahre hat es gedauert, bis eine Spitzenköchin diese Auszeichnung bekommt: Douce Steiner ist laut Gault & Millau "Köchin des Jahres" - der Gourmet-Guide hat ihr zur Auszeichnung 10 Fragen gestellt.
Im Podcast erklärt die Sterneköchin, woraus sie die Inspiration und Kreativität zu ihren Menüs zieht, was ihr Mann in der Küche besser kann als sie und worauf es im Team einer Gourmetküche ankommt.
Dass auch einfache Gerichte wie Milchreis durchaus Sternecharakter bekommen können, erklärt sie anhand eigener Küchenexperimente damit (ab 16:30). Außerdem erzählt sie von der Vier-Tage-Woche in ihrem Betrieb - und wie ihr auch dadurch der Fachkräftemangel erspart bleibt. Um ausreichend Personal musste sie sich nie sorgen: "Was zählt ist der Charakter, alles andere kann man lernen".
Generell übt sie Kritik an den teils eingefahrenen Strukturen in der gehobenen Gastronomie: „Viele Dinge in unserem System sind sowas von veraltet“, sagt sie. Als einzige deutsche Küchenchefin mit zwei Sternen und "Köchin des Jahres" wünscht sie anderen Frauen vor allem Mut - und weist darauf hin, dass zwar weniger Frauen Spitzenpositionen in deutschen Küchen besetzten. "Aber die, die an der Spitze sind, haben meistens ihren eigenen Betrieb" - sie seien häufiger als Männer in diesem Beruf gleichzeitig selbstständige Unternehmerinnen.
By Badische Zeitung40 Jahre hat es gedauert, bis eine Spitzenköchin diese Auszeichnung bekommt: Douce Steiner ist laut Gault & Millau "Köchin des Jahres" - der Gourmet-Guide hat ihr zur Auszeichnung 10 Fragen gestellt.
Im Podcast erklärt die Sterneköchin, woraus sie die Inspiration und Kreativität zu ihren Menüs zieht, was ihr Mann in der Küche besser kann als sie und worauf es im Team einer Gourmetküche ankommt.
Dass auch einfache Gerichte wie Milchreis durchaus Sternecharakter bekommen können, erklärt sie anhand eigener Küchenexperimente damit (ab 16:30). Außerdem erzählt sie von der Vier-Tage-Woche in ihrem Betrieb - und wie ihr auch dadurch der Fachkräftemangel erspart bleibt. Um ausreichend Personal musste sie sich nie sorgen: "Was zählt ist der Charakter, alles andere kann man lernen".
Generell übt sie Kritik an den teils eingefahrenen Strukturen in der gehobenen Gastronomie: „Viele Dinge in unserem System sind sowas von veraltet“, sagt sie. Als einzige deutsche Küchenchefin mit zwei Sternen und "Köchin des Jahres" wünscht sie anderen Frauen vor allem Mut - und weist darauf hin, dass zwar weniger Frauen Spitzenpositionen in deutschen Küchen besetzten. "Aber die, die an der Spitze sind, haben meistens ihren eigenen Betrieb" - sie seien häufiger als Männer in diesem Beruf gleichzeitig selbstständige Unternehmerinnen.

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