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Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen – drei Beispiele für grausame Taten, die mit biblischen Argumenten gerechtfertigt wurden. Und das ist keine Vergangenheit: Bis heute berufen sich Machthabende auf den christlichen Glauben, um Unrecht zu tun. Wie kann das sein? Und was bedeutet das für mich?
Im Neuen Testament blickt der Apostel Jakobus in seinem Brief auf die Gerechtigkeit Abrahams im Alten Testament zurück und kommt zu dem Ergebnis: "Der Glaube und sein Handeln haben zusammengewirkt. Erst durch das Handeln wurde der Glaube vollkommen."
Die meisten fragen an dieser Stelle nach dem Handeln, Luther schreibt: die Werke. Ich frage nach dem Glauben. Gemeint ist ein echtes Vertrauen auf Gott – eine lebendige Beziehung zu ihm, die durch Jesus Christus möglich wird. Nur in dieser Beziehung sind wir gerecht, allein aus Gnade. Unser Handeln gehört dann dazu, hineingebettet in den Glauben, als sichtbares Zeichen.
Wo Menschen ohne diesen Glauben handeln, also ohne eine wirkliche Gottesbeziehung, da handeln sie außerhalb der von Gott täglich angebotenen Gnade. Sie mögen ihre Taten noch so sehr mit biblischen Zitaten begründen – im Sinne des Erfinders ist das nicht. Genau das ist in den letzten 2000 Jahren immer wieder geschehen. Wir alle versagen vor Gott, das weiß ich leider auch nur zu gut. Ich bin auf die Beziehung zu Gott durch Jesus Christus und auf Gottes Gnade angewiesen. Wer ohne Gottesbeziehung handelt, dem fehlt diese Gnade. Damit läuft er oder sie Gefahr, selbst gnadenlos zu werden. Möge Gott uns davor bewahren.
Autor: Hans Wagner
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen – drei Beispiele für grausame Taten, die mit biblischen Argumenten gerechtfertigt wurden. Und das ist keine Vergangenheit: Bis heute berufen sich Machthabende auf den christlichen Glauben, um Unrecht zu tun. Wie kann das sein? Und was bedeutet das für mich?
Im Neuen Testament blickt der Apostel Jakobus in seinem Brief auf die Gerechtigkeit Abrahams im Alten Testament zurück und kommt zu dem Ergebnis: "Der Glaube und sein Handeln haben zusammengewirkt. Erst durch das Handeln wurde der Glaube vollkommen."
Die meisten fragen an dieser Stelle nach dem Handeln, Luther schreibt: die Werke. Ich frage nach dem Glauben. Gemeint ist ein echtes Vertrauen auf Gott – eine lebendige Beziehung zu ihm, die durch Jesus Christus möglich wird. Nur in dieser Beziehung sind wir gerecht, allein aus Gnade. Unser Handeln gehört dann dazu, hineingebettet in den Glauben, als sichtbares Zeichen.
Wo Menschen ohne diesen Glauben handeln, also ohne eine wirkliche Gottesbeziehung, da handeln sie außerhalb der von Gott täglich angebotenen Gnade. Sie mögen ihre Taten noch so sehr mit biblischen Zitaten begründen – im Sinne des Erfinders ist das nicht. Genau das ist in den letzten 2000 Jahren immer wieder geschehen. Wir alle versagen vor Gott, das weiß ich leider auch nur zu gut. Ich bin auf die Beziehung zu Gott durch Jesus Christus und auf Gottes Gnade angewiesen. Wer ohne Gottesbeziehung handelt, dem fehlt diese Gnade. Damit läuft er oder sie Gefahr, selbst gnadenlos zu werden. Möge Gott uns davor bewahren.
Autor: Hans Wagner
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