
Sign up to save your podcasts
Or


Der russische Chemiker Dmitri Mendelejew (geboren am 8.2.1834) ordnet mit seinem Periodensystem die chemischen Elemente mit einem Clou: er lässt Lücken für Unentdecktes.
Ordnung ist das halbe Leben - diese Phrase gilt auch in der Chemie. Daher präsentiert der Russe Dmitri Mendelejew 1869 ein Ordnungssystem, in das er sämtliche damals bekannten chemischen Elemente nach zunehmender Atommasse sortiert. Das Besondere: Sein System weist Lücken auf - für Elemente, die bis dahin noch gar nicht entdeckt sind.
Sein Periodensystem wird schnell zum weltweit anerkannten Standard. Mit diesem Triumph hat Mendelejew den Gipfel seiner Forscherkarriere erreicht - und überschritten. In den 1870er Jahren vergeudet er Zeit und Geld mit der Suche nach dem fiktiven Äther-Element, hat auch als Ballonfahrt-Pionier und Eismeer-Erkunder kaum Erfolg. Und selbst manche seiner chemischen Glaubenssätze überholt irgendwann die Realität.
Dennoch erhält er für sein System viele Ehrungen und Titel. Die vielleicht größte Auszeichnung erlebt Mendelejew allerdings nicht mehr: Zu seinen Ehren bekommt 1955 das künstlich hergestellte Element 101 den Namen "Mendelevium". Der Chemiker mit dem markanten Zottelbart stirbt 72-jährig in Sankt Petersnurg.
In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Burgmer:
By WDR4.8
3737 ratings
Der russische Chemiker Dmitri Mendelejew (geboren am 8.2.1834) ordnet mit seinem Periodensystem die chemischen Elemente mit einem Clou: er lässt Lücken für Unentdecktes.
Ordnung ist das halbe Leben - diese Phrase gilt auch in der Chemie. Daher präsentiert der Russe Dmitri Mendelejew 1869 ein Ordnungssystem, in das er sämtliche damals bekannten chemischen Elemente nach zunehmender Atommasse sortiert. Das Besondere: Sein System weist Lücken auf - für Elemente, die bis dahin noch gar nicht entdeckt sind.
Sein Periodensystem wird schnell zum weltweit anerkannten Standard. Mit diesem Triumph hat Mendelejew den Gipfel seiner Forscherkarriere erreicht - und überschritten. In den 1870er Jahren vergeudet er Zeit und Geld mit der Suche nach dem fiktiven Äther-Element, hat auch als Ballonfahrt-Pionier und Eismeer-Erkunder kaum Erfolg. Und selbst manche seiner chemischen Glaubenssätze überholt irgendwann die Realität.
Dennoch erhält er für sein System viele Ehrungen und Titel. Die vielleicht größte Auszeichnung erlebt Mendelejew allerdings nicht mehr: Zu seinen Ehren bekommt 1955 das künstlich hergestellte Element 101 den Namen "Mendelevium". Der Chemiker mit dem markanten Zottelbart stirbt 72-jährig in Sankt Petersnurg.
In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Burgmer:

113 Listeners

17 Listeners

5 Listeners

47 Listeners

4 Listeners

4 Listeners

189 Listeners

104 Listeners

99 Listeners

6 Listeners

8 Listeners

9 Listeners

26 Listeners

0 Listeners

12 Listeners

50 Listeners

13 Listeners

35 Listeners

67 Listeners

4 Listeners

0 Listeners

1 Listeners

34 Listeners

32 Listeners

8 Listeners

15 Listeners

42 Listeners

0 Listeners

0 Listeners