Edition Zukunft

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Edition Zukunft episodes

  • Wie Marktgärten in kleinen Gemeinden den Gemüseanbau verändern
    Gemüsegärtner liefern Mangold, Salate und Co frisch vom Feld auf den Esstisch

    Landwirtinnen und Landwirte sehen sich immer wieder der Kritik ausgesetzt, den Boden aufgrund von zu wenig Fruchtfolge und zu viel Pflugarbeit auszulaugen. Dementgegen entwickeln sich immer mehr sogenannte Marktgärten.

    Marktgärtnerinnen und Marktgärtner sehen die Zukunft des Gemüseanbaus ökologisch, im Kreislauf der Natur und mit kurzen Transportwegen. Wie derartige Gärten Gemeinden zum Teil versorgen können, darüber haben wir im Podcast Edition Zukunft Klimafragen mit Hannes Rendl gesprochen. Er ist selbst Marktgärtner in der Tiroler Gemeinde Kolsass und versorgt ganzjährig bis zu 50 Haushalte mit frischem Gemüse.

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    28 min
  • Dall-E, Midjourney und Stable Diffusion: Was KI-Bildgeneratoren für die Kunst bedeuten
    Medien- und Kulturwissenschaftler Paul Feigelfeld darüber, wie KI die Kunst verändert

    Die Künstliche Intelligenz (KI) hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht – und auch vor der Kunst macht sie keinen Halt. Moderne KI-Bildgeneratoren wie Dall-E, Midjourney und Stable Diffusion erzeugen verblüffende Kunstwerke, gewinnen Preise und landen in Galerien und Ausstellungen.

    Während viele Kunstschaffenden die Generatoren als neues Werkzeug sehen, fürchten andere um ihren Job. Zudem werfen die Programme viele Fragen auf, etwa in puncto Urheberrecht. Wie verändert KI die Kunst und wie geht die Branche damit um? Über diese und viele andere Fragen spricht Medien- und Kulturwissenschafter Paul Feigelfeld im Podcast-Gespräch.

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    26 min
  • Was die Konferenz für die Artenvielfalt bringen mus
    Die Erwartungen an die Biodiversitäts-Konferenz sind hoch - worum geht es genau?

    Die Weltklimakonferenz in Sharm El-Sheikh ist zu Ende, über die kommenden zwei Wochen finden gleich die nächsten große Verhandlungen statt, bei denen es darum geht, die Welt, wie wir sie kennen, zu erhalten: Die COP15, also das 15. Treffen der Staaten zum Erhalt der Artenvielfalt, in Montreal.

    Die Erwartungen an die Konferenz sind sehr viel höher als die im Vorfeld der Klimakonferenz. Es soll eine Art Vertrag für den Artenschutz ausgehandelt werden.

    Das ist längst ausständig: Das letzte Mal, dass Staaten sich auf gemeinsame Schritte zum Artenschutz einigten, war 2010 auf der Biodiversitäts-COP in Japan. Dort beschlossen die Staaten, dass bis 2020 17 Prozent der Erdoberfläche unter Schutz gestellt werden sollen und der Verlust von Lebensräumen halbiert wird - daran sind die Länder krachend gescheitert. Die Welt ist heute mitten im sechsten Massensterben.

    In Montreal sollen Wege gefunden werden, gegenzulenken. Im Studio zu Gast sind Gabriele Obermayr vom Ministerium für Umwelt und Klimaschutz und Helmut Gaugitsch von Umweltbundesamt. Beide werden in Montreal für die EU mitverhandeln.

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    30 min
  • Zwischen Krise und Populismus: Die Zukunft der Demokratie
    Politologe Herfried Münkler im Gespräch über sein neues Buch "Die Zukunft der Demokratie"

    Die Demokratie ist in einer Krise, der Populismus boomt. Viele sind skeptisch gegenüber demokratischen Institutionen, dem Rechtsstaat und auch Liberalismus. Warum das so ist, darüber schreibt Politologe Herfried Münkler in seinem neuen Buch "Die Zukunft der Demokratie". Eric Frey hat mit ihm auch der Buchmesse Wien darüber gesprochen.

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    27 min
  • Verhandlungsendspurt: Was bringt die Klimakonferenz?
    Zu einem Durchbruch wird es nicht kommen – doch der Gipfel bringt die Klimapolitik trotzdem weiter

    Am Freitag soll der Klimagipfel im ägyptischen Scharm El-Scheich planmäßig zu Ende sein. Schon jetzt ist ziemlich klar, dass die knapp 200 Staaten keine großen Sprünge in der Klimapolitik machen werden. Wir sprechen darüber, warum die Klimakonferenzen trotzdem wichtig sind, warum neue Gas-Deals auf der Veranstaltung verkündet werden und wie der Gipfel die kritische Menschenrechtssituation in Ägypten ins Rampenlicht rückt.

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    21 min
  • Zeitenwende für die Diplomatie? Was feministische Außenpolitik erreichen will
    Kristina Lunz über feministische Außenpolitik

    Schweden war 2014 eines der ersten Länder, die den Begriff "feministische Außenpolitik" einführten. Die Außenministerin Margot Wallström brachte das Konzept damals in die Politik. Auch wenn die neue rechtsgerichtete Regierung Schwedens das Konzept im Oktober gekippt hat, sprechen sich mittlerweile einige Länder für eine feministische Außenpolitik aus, darunter Deutschland, Kanada, Frankreich, Spanien oder Chile.

    Feministische Außenpolitik hat viele Facetten. Unter anderem zielt sie darauf ab, Menschenrechte für Frauen und Mädchen auf globaler Ebene zu stärken. Zudem will sie Frauen verstärkt an Konfliktlösungen und Friedensprozessen beteiligen und ihnen eine Teilnahme an wirtschaftlicher, sozialer und ökonomischer Entwicklung ermöglichen.

    Auf anderen Ebenen setzt sie sich gegen geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt ein. Staatsgeld soll nicht ins Militär fließen, sondern Frauen oder politischen Minderheiten zugutekommen. Die feministische Außenpolitik konzentriert sich daher nicht nur auf Frauen, sondern auch auf Menschen aus der LGBTQI-Community und dem globalen Süden.

    Paradigmenwechsel gefordert

    Bisher ist Außenpolitik noch patriarchal geprägt, sagt Kristina Lunz im Podcast-Gespräch. Sie ist Unternehmerin, Autorin und Aktivistin und gründete im Jahr 2018 das Centre for Feminist Foreign Policy in Berlin. Statt menschlicher Sicherheit und Menschenrechte priorisiere die aktuelle Außenpolitik die Militarisierung und nationalstaatliche Sicherheit.

    "Feministische Außenpolitik möchte einen Paradigmenwechsel. Wir müssen endlich aufhören, jedes Jahr Milliarden in gewaltvolle Strukturen zu stecken. Wir müssen endlich anfangen, Geld dafür auszugeben, dass unsere Lebensgrundlage erhalten bleibt. Dass Menschenrechte erhalten bleiben, dass Armut bekämpft wird. All das, was Menschen in Sicherheit hält", sagt Lunz.

    Im Podcast spricht sie darüber, was mit feministischer Außenpolitik überhaupt gemeint ist, wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) das Konzept umsetzt und warum gesellschaftliche Veränderung immer zu Reibungsmomenten führt. Außerdem antwortet sie auf die Kritik, die dem Konzept entgegengebracht wird.

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    32 min
  • Tomatensuppe und Superkleber: Wie weit darf Klimaprotest gehen?
    Martha Krumpeck und Flo Pristolic sprechen im Podcast über Protestformen – und warum man sich manchmal auch unbeliebt machen muss

    Tomatensuppe auf einen van Gogh, Kartoffelbrei auf einen Monet – Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten versuchen mit immer drastischeren und umstritteneren Mitteln Aufmerksamkeit für ihre Themen zu erregen. Doch wie weit darf Protest gehen? Verspielt die Klimabewegung ihre Sympathie? Und stehen wirklich die Inhalte im Vordergrund?

    Zu diesen Fragen diskutieren Martha Krumpeck von der Bewegung Letzte Generation und Flo Pristolic von Erde brennt im Podcast. Während sich Krumpeck regelmäßig aus Protest auf Wiens Straßen festklebt, verfolgt Erde brennt eine andere Strategie: Die Organisation will über zehn Jahre nach den Uni-brennt-Protesten den Klimaaktivismus wieder auf Österreichs Universitäten bringen.

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    25 min
  • Wie das Museum der Zukunft aussehen könnte
    Matthias Beitl darüber, wie Digitalisierung und Klimakrise die Museen verändern

    Wenige Besucherinnen und Besucher, abgesagte Veranstaltungen und wirtschaftliche Probleme – auch die Museen in Österreich hatten mit der Pandemie zu kämpfen. Gleichzeitig sorgte sie für neue und kreative Ansätze, Ausstellungen zu gestalten. Manche schufen Online-Sammlungen, um Objekte digital betrachten zu können. Andere führten Nutzerinnen und Nutzer virtuell durch ihr Museum.

    Im Podcast erklärt Matthias Beitl, Ethnologe und Museumsdirektor des Volkskundemuseums in Wien, wie sich die Museen durch die Digitalisierung und neue Technologien wandeln. Beitl findet nicht, dass das Museum der Zukunft ein digitaler Raum sein muss. "Das Museum soll immer ein Ort der Zusammenkunft sein", sagt er.

    Wichtig sei, eine Konfrontation und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen anzustoßen. Virtuelle und digitale Technologien sieht er als Werkzeug dafür. Beitl spricht außerdem darüber, wie sich die Klimakrise auf Museen und ihre Arbeit auswirkt.

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    26 min
  • Wie über die grünen Klimamilliarden verhandelt wird
    Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens sollte viel Geld in Klimaschutz und -anpassung fließen. Experte Wolfgang Diernhofer erklärt, wo sie bleiben

    In weniger als drei Wochen beginnt die 27. Weltklimakonferenz in Ägypten. Es wird auch dieses Mal viel ums Geld gehen. Denn viele Fragen der Klimafinanzierung – etwa wie reiche Staaten ärmere unterstützen sollen – sind nach wie vor offen.

    Wolfgang Diernhofer, Consultant bei Kommunalkredit, beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Thema und berät regelmäßig die österreichische Delegation bei den Klimakonferenzen. Im Podcast "Edition Zukunft Klimafragen" erklärt er, wie hunderte Milliarden Euro in Klimaschutz umgeleitet werden sollen, was die Streitpunkte bei den Klimaverhandlungen sind und wie man irreversible Klimaschäden eigentlich in Geld ausdrücken kann.

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    29 min
  • Ist der Kapitalismus schuld an der Klimakrise?
    Autorin Ulrike Herrmann über das Ende des Kapitalismus und wie das System den Klimawandel bedingt

    Während die EU immer mehr von grünem Wachstum spricht, halten andere weiteres Wachstum und Klimaschutz für nicht vereinbar. Ulrike Herrmann ist eine deutsche Wirtschaftsjournalistin und Autorin des Buches "Das Ende des Kapitalismus".

    Im Podcast Edition Zukunft erklärt sie, dass sie keineswegs eine Kapitalismusgegnerin ist, was aber die Schwächen des Systems sind und ob es so etwas wie grünes Wachstum überhaupt geben kann oder ob wir in Zukunft viel mehr auf Wohlstand verzichten müssen, um das Klima zu schützen.

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    30 min

About Edition Zukunft

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Edition Zukunft ist der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen. Die Redaktion spricht mit Experten über Entwicklungen, die unseren Alltag verändern - von künstlicher Intelligenz und Robotern bis hin zu Migration und Klimawandel. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag - jeweils abwechselnd mit "Edition Zukunft Klimafragen", dem Podcast zu Umwelt- und Klimathemen.

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