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Wer Menschen führt, trägt Verantwortung! Das macht der heutige Bibelabschnitt deutlich.
Vor gut 3.000 Jahren ist David mit seinen Getreuen auf der Flucht vor König Saul. Er kampiert in der Höhle Adullam, unweit des Feldlagers der verfeindeten Philister. In diesem Zusammenhang berichtet die Bibel von einem leichtsinnigen Wunsch Davids. Im 2. Buch Samuel 23, Vers 15, heißt es:
Und David gelüstete es, und er sprach: Wer will mir Wasser zu trinken holen aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem?
David weiß genau, dass das eine selbstmörderische Aktion ist. Es bedeutet, mitten im feindlichen Philister-Lager aus einem Brunnen Wasser zu schöpfen.
Womit David nicht rechnet, ist die Verwegenheit seiner Kämpfer. Drei von ihnen verstehen den leichtsinnigen Wunsch ihres Chefs als eine Handlungsaufforderung. Sie schleichen sich tatsächlich ins feindliche Lager und holen Wasser.
Zum Glück wird David im Nachhinein klar, welchen Mut diese drei Männer gezeigt haben. Anstatt ihre Tat selbstverständlich hinzunehmen, würdigt er die Leistung seiner Leute. Gleichzeitig macht David deutlich, dass Gott Gelingen hier geschenkt hat.
Ich nehme zwei Gedanken für diesen Tag mit. Erstens: Unbedachte Worte können Gewicht haben. Zweitens: Wenn jemand etwas Außergewöhnliches geleistet hat, erkenne ich das an und schicke bei der Gelegenheit einen Dank fürs Gelingen „nach oben“.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Wer Menschen führt, trägt Verantwortung! Das macht der heutige Bibelabschnitt deutlich.
Vor gut 3.000 Jahren ist David mit seinen Getreuen auf der Flucht vor König Saul. Er kampiert in der Höhle Adullam, unweit des Feldlagers der verfeindeten Philister. In diesem Zusammenhang berichtet die Bibel von einem leichtsinnigen Wunsch Davids. Im 2. Buch Samuel 23, Vers 15, heißt es:
Und David gelüstete es, und er sprach: Wer will mir Wasser zu trinken holen aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem?
David weiß genau, dass das eine selbstmörderische Aktion ist. Es bedeutet, mitten im feindlichen Philister-Lager aus einem Brunnen Wasser zu schöpfen.
Womit David nicht rechnet, ist die Verwegenheit seiner Kämpfer. Drei von ihnen verstehen den leichtsinnigen Wunsch ihres Chefs als eine Handlungsaufforderung. Sie schleichen sich tatsächlich ins feindliche Lager und holen Wasser.
Zum Glück wird David im Nachhinein klar, welchen Mut diese drei Männer gezeigt haben. Anstatt ihre Tat selbstverständlich hinzunehmen, würdigt er die Leistung seiner Leute. Gleichzeitig macht David deutlich, dass Gott Gelingen hier geschenkt hat.
Ich nehme zwei Gedanken für diesen Tag mit. Erstens: Unbedachte Worte können Gewicht haben. Zweitens: Wenn jemand etwas Außergewöhnliches geleistet hat, erkenne ich das an und schicke bei der Gelegenheit einen Dank fürs Gelingen „nach oben“.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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