Das Leben von Elaya Gies beginnt im Chaos: Seine alkoholkranke Mutter kann sich nicht um ihn kümmern. Elaya verwahrlost so sehr, dass er als Säugling in eine Klinik eingeliefert wird, um überleben zu können. Mit 16 Monaten findet er in einer christlichen Pflegefamilie ein liebevolles Zuhause. Doch die Folgen des Alkoholkonsums seiner leiblichen Mutter begleiten ihn weiter – mit 13 Jahren erhält Elaya die Diagnose Fetales Alkoholsyndrom (FAS) – und einen Behindertenausweis. Trotz der Geborgenheit in seiner Pflegefamilie kämpft Elaya mit seinem Selbstwertgefühl, seiner Identität und den Herausforderungen seiner Behinderung. Als er mit 15 Jahren endlich die Chance bekommt, seine leibliche Mutter zu treffen, klammert er sich an die Hoffnung, endlich Antworten zu finden – vielleicht sogar ein Stück Zugehörigkeit. Doch das ersehnte Treffen wird zu einer schmerzhaften Konfrontation mit der Realität. Doch was wie der Tiefpunkt erscheint, entpuppt sich als Wendepunkt in Elayas Leben.
Ein Praktikum auf der Kinderkrebsstation – für Marilyn Jaeschke wird es zum Wendepunkt. Was als Erfahrung während ihrer Erzieherausbildung beginnt, verändert ihr Leben radikal. Sie erlebt hautnah, was es bedeutet, ein Kind an Krebs zu verlieren, und erkennt ihre Berufung: Sie wird Trauerbegleiterin. Mit Herz und Hingabe steht sie Familien in ihrem tiefsten Schmerz bei – und schenkt ihnen Lichtblicke. In ihrer Freizeit ermöglicht sie unvergessliche Ferien für betroffene Familien, weil sie weiß: Gerade in schweren Zeiten sind kleine Momente voller Liebe und Freude unbezahlbar.
Der ehemalige Pastor Michèl Malcin hat nach einem Burnout einen Doppeldeckerbus in ein mobiles Café umgebaut. Inspiriert von "Das Café am Rande der Welt" tourt er seit 2019 durch Europa, um Menschen zusammenzubringen. Trotz finanzieller Hürden und der Corona-Krise verwirklicht Malcin seinen Traum und bietet mit seinem Bus einen besonderen Ort der Begegnung.