Zwei musikalische Augustkinder stehen im Zentrum der heutigen Fiirabigmusig.
Thomas Aeschbacher (*19. August 1966) gehört zu den profiliertesten Schwyzerörgeli-Spielern der Schweiz und lebt in Langenthal im Kanton Bern. Der ausgebildete Lehrer und Musikpädagoge verbindet traditionelle Volksmusik mit innovativen und stilübergreifenden Projekten.
Seit 1993 ist Thomas Aeschbacher Mitglied der Formation «Pflanzplätz». Neben dem Schwyzerörgeli spielt er auch Langnauerli, Gitarre, Klavier und weitere Instrumente und arbeitet regelmässig mit Musikschaffenden unterschiedlichster Stilrichtungen zusammen.
Für seine grossen Verdienste um die Schweizer Volksmusik wurde Thomas Aeschbacher 2023 mit dem Goldenen Violinschlüssel ausgezeichnet.
Alois Lüönd (*16. August 1951), in der Ländlermusikszene besser bekannt als «Mosi-Wysel», zählt zu den markantesten Schwyzerörgelispielern der Innerschweiz. Der in Ingenbohl SZ aufgewachsene Musiker gehört zu den wichtigsten Bewahrern der traditionellen Schwyzer Tanzmusik.
Ganz besonders beeinflussten ihn die musikalische Überlieferung von Martin Nauer und Bernhardin Schmidig, über die er zahlreiche originale Tänze von Josef Stump erlernen konnte. Bekannt wurde er vor allem mit den legendären «Mosibuebä», die während Jahrzehnten zu den prägenden Formationen der Schweizer Volksmusik gehörten.
Für sein jahrzehntelanges Wirken und seinen Einsatz für das kulturelle Erbe der Region wurde Alois Lüönd 2022 mit dem Kulturpreis der Gemeinde Ingenbohl ausgezeichnet.