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In dieser Episode berichtet Boris Rogosch von einer Erfahrung, die seinen Alltag für eine Woche grundlegend verändert hat: Fasten – eine Woche ohne feste Nahrung, verstanden als Detox und Reset für Körper, Geist und Seele. Es geht um Reinigen, Innehalten und einen bewussten Neustart.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht der Verzicht, sondern das Erleben. Boris erzählt sehr persönlich, wie sich eine solche Fastenwoche anfühlt: Hat man tatsächlich Hunger? Wie reagiert der Körper in den ersten Tagen? Welche Begleiterscheinungen treten auf – körperlich wie mental? Und wie verändern sich Energie, Konzentration und Wahrnehmung im Verlauf der Woche?
In der Folge geht es auch um die Zeit nach dem Fasten:
Gefastet wurde im Rahmen eines Basenfastens in Anlehnung an die Buchinger-Methode, bei dem Entlastung, Flüssigkeit, Brühen, Bewegung und Ruhe zentrale Bestandteile sind. Ziel ist es, Gewohnheiten zurückzusetzen, den Organismus zu reinigen und neue Klarheit zu gewinnen.
Im zweiten Teil der Folge spricht Boris mit der Fastenleiterin Andrea Paul über den konkreten Ablauf einer solchen Fastenwoche. Sie erklärt, welche Routinen und Anwendungen dazugehören, wie der Körper typischerweise reagiert und woran man erkennt, ob das Fasten gut begleitet verläuft.
Die Fastenwoche fand in der Jentschura Akademie in Münster statt und wurde eng begleitet. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge zu Stoffwechsel, Darmgesundheit und Säure-Basen-Haushalt.
Links zu dieser Epsiode:
Jentschura Akademie: https://jentschura-akademie.com/fastenwoche/
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Sailing-Classics: Mit Sailing-Classics auf stilvollen Segelyachten unterwegs – ein Boutique-Hotel auf dem Wasser mit abwechslungsreichen Segelreisen zwischen Mittelmeer und Karibik. Segeln, Sonne, Meer und Genuss pur.
Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de
Podcast-Tipp: Wer nach dieser Folge noch Lust auf Genuss für Ohren und Gaumen hat, sollte in deisen Podcast „Vinyl & Wein – der weinhaltige Musikpodcast“ hineinhören.
Für diese Episode war Boris Rogosch in Südtirol, in Neumarkt, zu Gast bei Anton Felix von Longo Liebenstein vom Weingut Baron Longo. Ein Weingut mit Geschichte – und ein Winzer, dessen eigener Weg alles andere als geplant begann.
Anton stand vor der klaren Entscheidung: verpachten oder selbst Wein machen. Er hat sich fürs Selbermachen entschieden – ohne Masterplan, ohne klare Vision. Was folgte, war kein romantischer Neustart, sondern ein Prozess aus Lernen, Hinterfragen und Verantwortung übernehmen. Entscheidungen mussten getroffen werden, oft ohne Absicherung, dafür mit Konsequenzen.
Im Gespräch geht es um genau diesen Weg. Um Fehlstarts, steile Lernkurven und Entscheidungen, die man nicht theoretisch vorbereitet, sondern im Alltag trifft. Um die Frage, welche Rebsorten wirklich zu Boden und Lage passen – heute liegt der Fokus auf Chardonnay, Weißburgunder und Lagrein. Um biodynamisches Arbeiten im Weinberg und darum, wie sich Haltung nicht aus Überzeugung allein, sondern aus täglicher Praxis entwickelt.
Neben aller Faszination für Weinbau wird schnell klar: Wein machen ist kein romantischer Selbstgänger, sondern Business. Es geht um Investitionen, Kredite, Kellertechnik, Etiketten, Markenaufbau, Preisfindung und Vertrieb. Um Marktakzeptanz, Ablehnung – und um die Realität, dass Qualität allein nicht reicht. Oder wie Anton es im Gespräch sehr klar formuliert: „Wenn du Wein machst, musst du ihn auch verkaufen.“
Natürlich wird auch verkostet. Gemeinsam probieren Boris und Anton den Chardonnay Liebenstein sowie den Felix Anton Lagrein – zwei hervorragende Weine, die zeigen, wie sich ein Stil nicht am Reißbrett, sondern mit viel Fingerspitzengefühl in Weinberg und Keller erarbeitet.
Eine ehrliche Episode über Mut, Verantwortung und das Abenteuer Weinbau – zwischen Tradition, Realität und dem Lernen unterwegs.
Das Weingut Baron Longo liegt in Neumarkt im Südtiroler Unterland und blickt auf über 400 Jahre Weintradition der Familie Longo von Liebenstein zurück. Die rund 20 Hektar Weinberge reichen von 240 bis über 1.000 Meter Seehöhe und werden überwiegend biologisch-biodynamisch bewirtschaftet. Im Fokus stehen Chardonnay, Weißburgunder und Lagrein – Beachtliche Weine mit Klarheit, Frische und präziser Handschrift.
Links zu dieser Episode:
Baron Longo – Offizielle Website: https://www.baronlongo.com/
Baron Longo auf Instagram: https://www.instagram.com/baronlongo
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Sailing-Classics: Mit Sailing-Classics auf stilvollen Segelyachten unterwegs – ein Boutique-Hotel auf dem Wasser mit abwechslungsreichen Segelreisen zwischen Mittelmeer und Karibik. Segeln, Sonne, Meer und Genuss pur. Besonderes Highlight: Segelreise rund um Mallorca – mit feinen kulinarischen Akzenten. In Begleitung von Food-Podcaster und Genuss-Experte Boris Rogosch vom 4.7. - 11.7.2026: https://sailing-classics.com/segelreisen/genuss-segeltoern-mallorca/
Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de
Podcast-Tipp: Wer nach dieser Folge noch Lust auf Genuss für Ohren und Gaumen hat, sollte in deisen Podcast „Vinyl & Wein – der weinhaltige Musikpodcast“ hineinhören.
Ernährungsbildung spielt im Schulalltag oft nur eine Nebenrolle – obwohl Essen täglich präsent ist und unsere Gesundheit, unser Verhalten und unsere Gewohnheiten nachhaltig prägt. In dieser Episode begibt sich Host Boris Rogosch selbst in die Schule, um der Frage nachzugehen, wie Ernährungsbildung so vermittelt werden kann, dass sie wirklich wirkt.
Im Mittelpunkt steht das Schulprojekt PizzaLiebe - Die Lebensmitteldetektive, das Boris Rogosch ehrenamtlich über ein halbes Jahr hinweg an der Campus HafenCity Schule in Hamburg begleitet hat. Gemeinsam mit der Klasse 7a wird Pizza dabei bewusst als alltagsnahes Lernwerkzeug genutzt – nicht um Fast Food zu bewerten, sondern um Herkunft, Verarbeitung, Qualität und Geschmack von Lebensmitteln praktisch erfahrbar zu machen.
Alena Weigelt-Ruprecht, verantwortliche Lehrerin und Stufenleiterin an der Campus HafenCity Schule, verankert PizzaLiebe – Die Lebensmitteldetektive als festes Projekt mit vier Wochenstunden im Unterricht. Die Schüler:innen vergleichen Tiefkühlpizzen im Supermarkt, analysieren Zutaten und Geschmack, beschäftigen sich mit Warenkunde zu Mehl, Tomaten und Käse und lernen, Geschmack differenziert zu beschreiben. Mit selbst gemachtem Pizzateig und eigener Tomatensauce wird praktisch experimentiert. Neben Inhalten aus Geschichte, Biologie und Chemie spielt auch die berufliche Orientierung – ein stadtteilschulspezifisches Fach neben dem Schwerpunkt auf Ernährung- und Verbraucherbildung – eine maßgebliche Rolle.
Ein besonderer Einblick in hochwertige, handwerklich produzierte Lebensmittel entsteht beim Besuch der Hobenköök, wo Thomas Sampl den Schüler:innen Herkunft, Qualität und Wert regionaler Produkte näherbringt – jenseits von Verpackung, Preis und Marketing.
Den Höhepunkt bildet ein gemeinsames Abschlussessen: Die Schüler:innen backen ihre selbst kreierten Pizza-Variationen und präsentieren sie über 50 geladenen Gästen – darunter Eltern, Lehrer:innen, Freund:innen und Mitschüler:innen. Unterstützt werden sie dabei von dem mobilen Pizzabäcker Ansgar Böhme, besser bekannt als Don Knusper, der sich ebenfalls ehrenamtlich engagiert. Kochen wird hier sichtbar zum Gemeinschaftserlebnis – mit Stolz, Verantwortung und echtem Applaus.
In Gesprächen mit den Beteiligten wird deutlich: Selbst zu kochen verändert den Blick auf Essen. Zutaten werden hinterfragt, Geschmack bewusster wahrgenommen, Selbstwirksamkeit entsteht. PizzaLiebe zeigt, dass Ernährungsbildung dann funktioniert, wenn sie praktisch, lebensnah und gemeinschaftlich ist.
Links zu dieser Episode:
https://www.campushafencity.de
https://www.donknusper.pizza
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Sailing-Classics: Mit Sailing-Classics auf stilvollen Segelyachten unterwegs – ein Boutique-Hotel auf dem Wasser mit abwechslungsreichen Segelreisen zwischen Mittelmeer und Karibik. Segeln, Sonne, Meer und Genuss pur. Besonderes Highlight: Segelreise rund um Mallorca – mit feinen kulinarischen Akzenten. In Begleitung von Food-Podcaster und Genuss-Experte Boris Rogosch vom 4.7. - 11.7.2026: https://sailing-classics.com/segelreisen/genuss-segeltoern-mallorca/
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In dieser Foodtalker-Folge spricht Boris Rogosch mit Jens Madsen – dem Koch, dessen Lebenslauf sich liest wie eine internationale Kulinarikroute: Geboren in Tansania, aufgewachsen am Chiemsee, ausgebildet in München, weiter nach London, über Melbourne zum Tegernsee, von dort nach Hamburg und schließlich in die BMW Welt München.
Dort arbeitete Jens an der Seite von Bobby Bräuer im renommierten Zwei-Sterne-Restaurant Esszimmer, bevor dieses – mit ihm als kulinarischem Motor – zu The Cloud by Käfer wurde. Ein kompletter Neustart: neues Konzept, neues Design, neue Dramaturgie auf dem Teller.
Jens verbindet Einflüsse aus Afrika, Asien und Europa mit besten regionalen Produkten. Seine Handschrift beschreibt er als „Culinary Nomadism“ – eine Küche, die von Erinnerungen, Reisen und Aromen lebt und trotzdem geerdet bleibt. Afrikanische Egusi-Anklänge, Pilau-Elemente aus seiner Kindheit oder Gewürztechniken aus Südafrika tauchen immer wieder subtil im Menü auf – als direkte Verbindung zu den Orten und Erfahrungen, die ihn geprägt haben.
Wir sind überzeugt davon, dass Jens Madsens Küche Furore machen wird. Sie ist eigenständig, mutig, weltoffen – und damit absolut bereit für große Aufmerksamkeit in der Gourmetszene.
Wir sprechen über seine internationalen Stationen, seine Zeit mit Bobby Bräuer, über die Neugestaltung eines kompletten Spitzenrestaurants in der BMW Welt und darüber, wie man aus vielen Einflüssen eine konsistente, spannende und moderne kulinarische Vision formt. Eine Folge über Herkunft, Haltung – und den Mut, etwas wirklich Neues zu wagen.
Host und Produzent: Boris Rogosch
Links zu dieser Episode:
https://thecloud.restaurant/
https://www.instagram.com/thecloudbykaefer/
https://www.instagram.com/jensmadsen/
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Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de
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In dieser Foodtalker-Episode spricht Host Boris Rogosch mit Anton Gschwendtner, dem Küchenchef des 2-Sterne-Restaurants Atelier im Bayerischen Hof in München. Seine Verbindung zu diesem Haus reicht weit zurück: Bereits von 2006 bis 2014 kochte er hier, erst im Garden, später im Atelier – Jahre, die für ihn prägend waren und ihm das Haus vertraut machten. Nach seiner Ausbildung im Forsthaus am See führte ihn der Weg direkt in die Spitzenküche: ins Bareiss, zu Johann Lafer, nach Wien und schließlich ins Olivo nach Stuttgart, wo er seine Handschrift schärfte. 2021 kehrte er nach München zurück und übernahm die Leitung des Ateliers – und damit auch die Nachfolge von Jan Hartwig. Für Anton war das weniger ein Neuanfang als ein Wiederanknüpfen an einen Ort, der sich für ihn wie ein Stück Heimat anfühlt.
Im Gespräch gehen wir sein aktuelles Menü durch. Anton beschreibt, wie Gerichte bei ihm entstehen: über Wochen hinweg, mit viel Feinarbeit, bis ein Teller die Klarheit besitzt, die er sucht. Er erzählt, dass seine Küche „bayerischer geworden“ ist – nicht als Konzept, sondern als logische Folge der sehr guten Produkte aus dem nahen Umland und der eigenen Herkunft Eine Zutat aus dem Münchner Umland kann für ihn mehr Kraft haben als etwas Exotisches, solange sie Charakter besitzt und zur Idee passt.
Wir sprechen auch darüber, wie er München kulinarisch erlebt. Anton Gschwendtner beschreibt eine Stadt, die in den vergangenen Jahren enorm gewachsen ist: eine lebendige Szene mit starken Kollegen, mehr Spitzenrestaurants als früher und Gästen, die heute sehr genau wissen, was sie wollen. Dazu kommt ein spannender Mix aus internationalen Besuchern und Münchner Stammgästen – beides Gruppen, die für das Atelier wichtig sind und den Austausch prägen.
Danach geht es um Raum und Atmosphäre: um Akustik, Licht, die Wahl der Teller und die Ruhe, die das Atelier ausstrahlen soll. Für Anton gehören diese Elemente genauso zum Erlebnis wie die Küche selbst. Er erzählt, warum er am Tisch präsent ist, Fragen beantwortet und spürt, wie ein Menü aufgenommen wird – nicht als Inszenierung, sondern als Teil seines Verständnisses von Gastlichkeit.
Diese Folge zeigt einen Koch, dessen Stil aus Herkunft, Erfahrung und einer ruhigen, konzentrierten Art wächst – und eine Küche die über Klarheit, Haltung und Geschmack wirkt.
Links zu dieser Episode:
https://www.bayerischerhof.de/de/erleben-geniessen/restaurants-bars/restaurants/atelier.html
https://www.bayerischerhof.de
https://www.instagram.com/atelier_munich/
https://www.instagram.com/anton.gschwendtner_official/
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In dieser Folge dreht sich alles um den Apfel – die wohl bekannteste Frucht der Welt und ein echtes Stück Südtiroler Identität. Ich bin zu Gast in Südtirol, wo die Landschaft geprägt ist von endlosen Apfelgärten, klarer Bergluft und Menschen, die mit Leidenschaft und Respekt für die Natur arbeiten. Der Apfel steht hier nicht nur für Genuss, sondern auch für Tradition, Nachhaltigkeit und ein Stück Heimatgefühl.
Zum Auftakt treffe ich Apfelbäuerin und Apfel-Sommelière Anja Ladurner, die mich mitten in ihre Apfelgärten führt. Sie erzählt von den Herausforderungen und Chancen des modernen Apfelanbaus, vom Einfluss des Klimas und davon, wie eng Geschmack und Herkunft miteinander verbunden sind. Für Südtirol ist der Apfel weit mehr als ein Produkt – er ist Lebensgrundlage und Kulturgut zugleich. Bei einer Verkostung zeigt Anja, wie unterschiedlich Äpfel schmecken können, und wie spannend es ist, sie mit anderen Lebensmitteln zu kombinieren. Besonders überraschend: das Pairing von Apfel mit kräftigem Bergkäse oder dunkler Schokolade – eine Kombination, die begeistert und neue Geschmackswelten eröffnet.
Danach geht’s weiter ins Hotel und Gourmet-Restaurant Kirchsteiger, wo Christian Pircher in seiner Küche zeigt, was mit dem Apfel alles möglich ist. Gemeinsam bereiten wir ein Menü zu, das von herzhaft bis süß reicht – vom feinen Fleischgang mit Apfelnoten bis hin zu einem Dessert, das die Frucht in den Mittelpunkt stellt. Christian erklärt, warum die Balance zwischen Süße, Säure und Textur entscheidend ist und wie man den Apfel kreativ einsetzt, ohne seinen Charakter zu verlieren.
Zum Abschluss besuche ich Jutta Tappeiner-Ebner vom Kräutererbe Bacherhof. Sie kennt den Apfel aus einer ganz anderen Perspektive – als Heilpflanze. Jutta erzählt, warum der Apfel super gesund ist, wie er Körper und Geist unterstützt und sogar das Immunsystem stärken kann. Vom Apfeltee bis zum Apfelessig: Diese Frucht ist ein Alleskönner – lecker, wohltuend und natürlich.
Diese Folge ist eine Liebeserklärung an den Apfel und an Südtirol – an die Menschen, die ihn anbauen, veredeln und leben. Ein Stück Natur, das man schmecken kann. Und ich weiß jetzt schon: Ich komme bald wieder – zum Schmecken, Staunen und Genießen.
Links zu dieser Episode:
Südtiroler Apfel Webseite: https://www.suedtirolerapfel.com/de/aepfel-aus-suedtirol.html
Südtiroler Apfel bei Instagram: https://www.instagram.com/wirliebenaepfel/?hl=it
Südtiroler Apfel bei Facebook: https://www.facebook.com/wirliebenaepfel?locale=de_DE
Foodtalker Webseite: https://www.foodtalker.de/
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Südtiroler Apfel g.g.A.: Herkunft, Qualität und echter Geschmack aus Südtirol.
Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de
Unser Host Boris Rogosch trifft Christoph Rüffer, den Küchenchef des Restaurants Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, beim Auftakt des 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festivals im Maritim Seehotel am Timmendorfer Strand. Nur wenige Monate zuvor wurde Rüffer mit dem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet – ein Meilenstein, der nicht nur sein Leben, sondern auch das seines Teams, des Hotels und der Stadt Hamburg verändert hat. Im Gespräch erzählt er ruhig und reflektiert, wie sich der Alltag seither gewandelt hat, was die Auszeichnung für ihn bedeutet und warum sie für ihn kein Endpunkt, sondern ein neuer Anfang ist. „Wir kochen weiter wie bisher, nur mit noch mehr Bewusstsein für das, was wir tun“, sagt er besonnen. „Wir haben ja nichts verändert – den dritten Stern haben wir ja für die Leistung im letzten Jahr bekommen. Und die muss entsprechend gut gewesen sein.“
Er spricht über ein ausgebuchtes Restaurant, gestiegene Erwartungen und über Gäste, die inzwischen aus aller Welt nach Hamburg reisen – aus Großbritannien, ganz Europa und sogar aus Los Angeles, was ihn selbst überrascht: „Ich wusste gar nicht, dass LA so eine große Gourmet-Gemeinde hat.“ Der Erfolg bringt internationale Aufmerksamkeit, doch Rüffer bleibt fundiert, präzise und geerdet. Für ihn zählen Handwerk, Teamgeist und das ehrliche Feedback seiner Gäste mehr als jede Schlagzeile.
Beim Festival zeigt Christoph Rüffer seine besondere Handschrift mit Gerichten wie Rindertatar mit Kaviar, Zitrus und Roter Bete oder Deichlammrücken mit Kalbskopfsjus, Salz-Zitrone und gegrillter Tomatensabayon. Seine Küche steht für Herkunftsbewusstsein, Sorgfalt und leise Eleganz – geprägt von Konzentration, Erfahrung und einem tiefen Verständnis für Produkt und Mensch. Hamburg profitiert von seiner Strahlkraft, das Haerlin ist längst zur Pilgerstätte für Genießer geworden.
Ein Gespräch über Erfolg, Haltung und die Kunst, auf höchstem Niveau ruhig, klar und neugierig zu bleiben.
Links zu dieser Episode:
Christoph Rüffer bei Instagram: https://www.instagram.com/christophruefferhaerlin/
Restaurant Hearlin: restaurant-haerlin.de
Hotel Vier Jahreszeiten https://hvj.de
Schleswig-Holstein Gourmet Festival: https://www.gourmetfestival.de/
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In dieser Foodtalker-Episode spricht Host Boris Rogosch mit Camillo Tomanek, besser bekannt als Don Caruso BBQ, über gutes Grillen, bewussten Fleischgenuss und die Leidenschaft fürs Feuer.
Seit über zwanzig Jahren steht Camillo am Grill – mit Herz, Hand und Humor. Was als Freizeitspaß mit Freunden an der Talsperre begann, wurde zur Berufung. 2006 gründete er sein erstes Grillteam, 2007 wurde er Deutscher Grillmeister, 2008 verteidigte er den Titel, kurz darauf folgte der Weltmeistertitel.
Im Gespräch erzählt Camillo, wie sich Grillen für ihn von einer Freizeitbeschäftigung zu einer Lebenseinstellung entwickelt hat. Es geht nicht nur um Technik oder Temperatur, sondern vor allem um Gemeinschaft. Grillen, sagt er, ist kein reiner Kochvorgang, sondern ein soziales Ritual – ein Stück Kultur, das Menschen verbindet.
Auf der Anuga führt Camillo uns durch die Welt der Fleischkultur – von japanischem Wagyu über irisches Weidelamm bis hin zu brasilianischem Picanha, spanischem Jamón und würziger Chorizo. Dabei geht es nicht um Luxus, sondern um Bewusstsein und Respekt.
Camillo erklärt, was gutes Fleisch ausmacht, wie Fütterung, Haltung und Klima den Geschmack beeinflussen – und warum industrielle Landwirtschaft zwar notwendig ist, bewusster Konsum aber entscheidend bleibt.
Natürlich geht es auch ums Handwerk: um Garzonen, um indirektes Grillen, um das perfekte Timing. Er verrät, warum drei Brenner besser sind als zwei, warum Röstaromen wichtiger sind als Grillmuster und wieso ein gutes Steak nur Salz, Pfeffer und ein Stück Butter braucht. Für ihn ist Grillen Gefühlssache – ein Prozess, den kein Thermometer ersetzen kann.
Camillo Tomanek spricht über seine Lieblingscuts – vom Skirt Steak über das Picanha bis zum Roastbeef – über Tricks beim Marinieren, Gemüse auf dem Grill und warum Blumenkohl mit Tahin, Mayonnaise und Panko bei ihm regelmäßig auf den Tisch kommt.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Grillen ist mehr als ein Hobby.
Links zu dieser Episode:
Blog: https://doncaruso-bbq.de
Don Caruso BBQ (Camillo Tomanek) bei Instagram
Santos Grills
Anuga
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Zu Gast in dieser Episode ist Spitzenköchin Nathalie Leblond, Küchenchefin des „Les Deux“ in München. Wir treffen uns im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand, wo die Auftaktgala des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals glanzvoll gefeiert wird – ein besonderer Rahmen für ein Gespräch über Leidenschaft, Haltung und Genuss.
Nathalie erzählt, wie sie schon mit drei Jahren wusste, dass sie Köchin werden möchte – damals noch als „Kocherin“ –, wie sie auf der fränkischen „Kerwa“ Steckerlfisch vom Schoß ihres Opas probierte und warum das Kalbsherzbries bis heute ihr absolutes Lieblingsgericht ist. Sie spricht über ihre prägenden Stationen im Alten Meierhof bei Dirk Luther und im Atelier bei Jan Hartwig, über die Erfahrungen, die sie dort gesammelt hat, und darüber, wie wichtig Vertrauen und Freiheit in ihrer heutigen Rolle als Küchenchefin sind. Auffällig ist ihre Art: Sie redet so, wie sie kocht – mit Humor, Leichtigkeit und klarer Bestimmtheit. Begriffe wie „Powerfrau“ hält sie für überflüssig, denn engagierte Frauen in der Küche sind für sie längst selbstverständlich.
Natürlich geht es auch um das Menü, das sie gemeinsam mit 3 Sternekoch Christoph Rüffer und dem Gastgeberteam aus der Orangerie am Timmendorfer Strand für die Gala vorbereitet hat. Nathalies Beitrag besteht aus zwei Gängen: Hamachi mit Koshihikari-Reis und Renekloden sowie Kalbsherzbries mit Brokkoli, Vadouvan-Gewürz und Rosinen. Zwei Gerichte, die ihre Handschrift tragen – präzise in der Ausführung, kreativ in der Kombination und voller Freude am Detail.
Nathalie Leblond steht für eine moderne französische Küche, die von Geradlinigkeit und Raffinesse geprägt ist. Ihre kulinarischen No-Gos verrät sie mit einem Lächeln: Sanddorn kommt ihr nicht in die Küche, Austern mag sie – sehr zum Erstaunen unseres Hosts – nur bedingt, und Rosenkohl akzeptiert sie höchstens in Form feiner Blättchen. Diese Mischung aus klarer Haltung, Humor und einem Augenzwinkern macht Nathalie so nahbar.
Das Gespräch zeigt sie so, wie sie ist: leidenschaftlich, herzlich und ganz ohne Etiketten. Es geht um ihr Verständnis von guter Küche, um Teamgeist und Vertrauen, um Mut und Geduld – und um den Spaß daran, Menschen mit Essen glücklich zu machen.
Coverbild: Juni Fotografen
Links zu dieser Espiode:
Nathalie Leblond bei Instagram: https://www.instagram.com/nathalieleblond_/?hl=de
Restaurant Les Deux: https://lesdeux-muc.de
Schleswig-Holstein Gourmet Festival - Alle Termine: https://www.gourmetfestival.de
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Buchvorstellung: Alina Bronsky – ESSEN - Bestsellerautorin Alina Bronsky widmet sich in ESSEN den Gerichten, die unser Leben prägen – von Porridge bis Borschtsch, von Butterbrot bis Vogelmilchtorte. Persönlich, humorvoll und manchmal melancholisch erzählt sie, wie Essen zum Symbol für Fürsorge, Emanzipation, Liebe oder auch kleine Erpressungen wird. Ein kulinarisches Lesevergnügen, das weit über den Teller hinausblickt. Hanser Berlin – ISBN 978-3-446-28152-3 Link zum Buch: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/alina-bronsky-essen-9783446281523-t-5704
Buchverlosung: 5 × „ESSEN“ von Alina Bornsky
In dieser Episode des Foodtalker Podcasts treffe ich Matthias Diether, den einzigen Zwei-Sterne-Koch im gesamten Baltikum. Geboren in Berlin und aufgewachsen in Baden-Württemberg, erzählt er offen von seiner kulinarischen Reise – von den Lehrjahren im Süden Deutschlands über Stationen bei großen Namen wie Lothar Eiermann, Dieter Müller und Sven Elverfeld, bis hin zu seiner heutigen Heimat Estland.
Nach intensiven Jahren in Berlin, wo er trotz Ehrgeiz und harter Arbeit nicht den erhofften Durchbruch schaffte und schließlich nicht mehr klar kam, wagte er den Schritt ins Baltikum. Eigentlich nur für eine Saison geplant, sind daraus mittlerweile neun Jahre geworden. Heute führt er in Tallinn das „180° by Matthias Diether“, ein Restaurant mit offener Küche, spektakulärem Blick aufs Wasser und einer klaren Vision: baltische Tradition trifft internationale Spitzenküche.
Wir sprechen über seinen Weg, über Anerkennung und darüber, dass er seinen Platz gefunden zu haben scheint. Matthias schildert, wie er sein internationales Team mit Leidenschaft führt – und warum er darin selbst eine Art „Papa-Rolle“ übernommen hat.
Natürlich geht es auch ums Essen: Er verrät, was Gäste im 180° erwartet – von Aal mit Gänseleber und Kirsche über Wolfsbarsch mit Ochsenschwanz-Consommé bis hin zu einem Lamm in Brotkruste und raffinierten Dessert-Variationen. Und er erzählt, welches Lieblingsgericht aus seiner Kindheit er nie vergessen hat: schwäbischer Kartoffelsalat mit Käsespätzle.
Wir reden auch über seine Teilnahme bei Kitchen Impossible. Dieser Auftritt brachte ihm jede Menge Aufmerksamkeit und Publitiity für sein Restaurant, genau wie seine Nominierung als Gastkoch im Hangar 7.
Getroffen habe ich ihn beim Gut Food Festival auf Gut Wulksfelde – und nach diesem Gespräch steht fest: Ich werde ihn ganz sicher in Tallinn besuchen.
Ein spannender Talk über Werdegang, kulinarische Prägungen und das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
Links zu dieser Espiode:
Matthias Diether bei Instagram: https://www.instagram.com/matthiasdiether
Restaurant 180° by Matthias Diether: https://www.180degrees.ee
In dieser Episode enthaltene Werbung:
Buchvorstellung: Alina Bronsky – ESSEN -
Der Große Restaurant & Hotel Guide:
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