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Im Mittelpunkt dieser Folge stehen:
Die Spaltungen innerhalb der Linken zwischen Mobilisierung auf der Straße, parlamentarischer Strategie und der Abgrenzung von La France insoumise.
Die Positionierung der französischen Sozialdemokratie mit Präsidentschaftskandidat Raphaël Glucksmann gegenüber Jean-Luc Mélenchon und dem Rassemblement National.
Die Frustrationen junger Menschen in Bezug auf das Schulsystem, den Zugang zu Bildung und das Gefühl, politisch nicht ausreichend vertreten zu sein.
Die Notwendigkeit, zwischen Demonstrationen, Gewalttaten und Plünderungen zu unterscheiden, anstatt sie auf eine einzige Erklärung zurückzuführen.
Die Bedeutung von Bildern und sozialen Netzwerken in einer öffentlichen Debatte, die von Sicherheitsfragen dominiert wird.
Die mögliche Rolle des Parlaments bei der Untersuchung der Ereignisse und der Wiederherstellung des Vertrauens in die Institutionen.
Mit Andreas Noll und Jakob Ross von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Rapport – Das Frankreich-Briefing
Wie steht es um Frankreichs Staatsfinanzen? Welche politischen Entwicklungen sind wirklich wichtig? Und was bedeutet das für Deutschland und Europa? Rapport liefert Hintergründe, Zahlen und Analysen – kompakt, unabhängig und kostenlos direkt ins E-Mail-Postfach.
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Zu Gast:
Gerd Heger (Monsieur Chanson), der über Jahrzehnte französische Musik beim Saarländischen Rundfunk begleitet und vermittelt hat.
In dieser Folge:
- Frankreich und Deutschland: Warum Goldman im einen Land eine musikalische Ausnahmefigur ist und im anderen weitgehend unbekannt bleibt.
- Familie und Erinnerung: Die Flucht seiner jüdischen Eltern nach Frankreich, ihr Engagement in der Résistance und die Spuren dieser Geschichte in seinen Liedern.
- Songs genauer betrachtet: „Comme toi“, „Né en 17 à Leidenstadt“, „Envole-moi“, „Là-bas“ und „Puisque tu pars“ – über Verfolgung, Verantwortung, Aufbruch, Liebe und Abschied.
- Musiker und Songwriter: Von Gospel und der Band Taï Phong zu eigenen Hits und der Zusammenarbeit mit Céline Dion, Johnny Hallyday und Patricia Kaas.
- Solidarität statt Selbstdarstellung: Goldmans Engagement für die Restos du Cœur und Les Enfoirés.
- Das Paradox seines Rückzugs: Warum seine Musik und seine Persönlichkeit in Frankreich weiterhin so präsent sind.
Einmal pro Woche gibt es alles zur ganzen Vielfalt der frankophonen Musik beim Saarländischen Rundfunk, HR2 und SWR2 immer Dienstags ab 20 Uhr, im Netz unter www.srkultur.de/rendezvous-chanson angekündigt und zum Nachhören unter RendezVous Chanson in ARD Sounds.
Diese Podcast-Reihe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
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Rapport – Das Frankreich-Briefing
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Zum
Jean-Jacques
Host: Andreas Noll
(Cover-Foto: imago)
Wie wurde aus dem Front National der heutige Rassemblement National? Im Mittelpunkt steht Marine Le Pens Strategie der „dédiabolisation“ – der Versuch, die Partei von ihrem rechtsextremen Image zu lösen und für mehr Menschen wählbar zu machen.
Themen der Folge:
- Der Bruch mit Jean-Marie Le Pen und die Bedeutung des neuen Parteinamens.
- Lehren aus verlorenen Präsidentschaftswahlen: veränderte Positionen zu Euro, EU und Russland.
- Jordan Bardellas Rolle: Wahlerfolge, soziale Medien und die Ansprache einer jüngeren Generation.
- Konservative Bündnispartner um Éric Ciotti und die Grenzen der Zusammenarbeit anderer Parteien gegen den RN.
- Politische Kontinuitäten: die „priorité nationale“ und die bevorzugte Behandlung französischer Staatsangehöriger bei staatlichen Leistungen.
- Im Élysée-Radar: Schülerproteste, Haushaltskonflikte und Le Pens Sparversprechen, deren konkrete Umsetzung im Gespräch kritisch hinterfragt wird.
Zum Schluss geht es um von Mediapart veröffentlichte, Bardella zugeschriebene antisemitische Nachrichten. Bardella bestreitet deren Echtheit; die Gesprächspartner können die Unterlagen nicht selbst überprüfen und diskutieren Le Pens Reaktion sowie die Bedeutung der Vorwürfe für die Normalisierungsstrategie.
Mit Andreas Noll und Jakob Ross von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Rapport – Das Frankreich-Briefing
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2027 endet Emmanuel Macrons zweite Amtszeit. Doch was wird aus dem politischen Projekt, mit dem er Frankreichs Parteienlandschaft verändert hat?
In der zweiten Folge von „Machtkampf um den Élysée“ diskutieren Andreas Noll und Jacob Ross über die Nachfolge im bisherigen Präsidentenlager. Gabriel Attal versucht, die politische Mitte zusammenzuhalten. Édouard Philippe betont seine Wurzeln auf der Rechten. Beide müssen erklären, was sie fortsetzen wollen – und warum sie es besser machen würden als der Präsident, mit dem sie regiert haben.
In dieser Folge:
Im Gespräch:
Andreas Noll und Jacob Ross, Frankreich-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Zur ersten Folge
In dieser Folge:
Zu Gast:
Thomas Römer, Bibelwissenschaftler und Professor am Collège de France in Paris
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
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Host: Andreas Noll
(Cover-Foto: stock.adobe.com)
Am 17. September 1926 verlassen Gustav Stresemann und Aristide Briand heimlich Genf. Der deutsche und der französische Außenminister treffen sich im nahe gelegenen Thoiry – ohne große Delegationen, ohne Presse und in beinahe konspirativer Atmosphäre.
Bei einem mehrstündigen Mittagessen sprechen sie über einen Plan, der die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich grundlegend verändern könnte: Deutschland will unter anderem die vorzeitige Räumung des Rheinlands und des Saargebiets sowie ein Ende der internationalen Militärkontrolle erreichen. Frankreich steckt in einer Währungskrise – und soll im Gegenzug finanzielle Unterstützung erhalten.
Warum konnten Stresemann und Briand 1926 überhaupt glauben, eine solche Verständigung sei möglich? Woran scheiterte ihr Plan? Und war Thoiry trotz allem eine wichtige Etappe auf dem langen Weg zur späteren deutsch-französischen Aussöhnung?
Gast:
Reiner Marcowitz, Historiker und Professor für Deutschlandstudien an der Universität Lothringen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die deutsch-französischen Beziehungen und die Geschichte der europäischen Einigung.
Einschlägige Veröffentlichungen zum Thema:
Reiner Marcowitz, Die Weimarer Republik 1929-1933, Darmstadt 5. Auflage 2018.
Reiner Marcowitz, Vers une Europe unie? Aristide Briand, Gustav Stresemann et la coopération franco-allemande dans l'entre-deux-guerres, in: Allemagne d'aujourd'hui, Nr. 233 (2020), S. 18-27.
Kapitelmarken
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
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Host: Andreas Noll
Foto: Wikimedia Commons
Frankreich wählt 2027 einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Emmanuel Macron darf nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal antreten. Doch mit ihm könnte mehr verschwinden als nur ein Präsident: Die politische Ordnung, die Frankreich jahrzehntelang stabile Mehrheiten beschert hat, funktioniert nicht mehr wie früher.
Zum Auftakt von „Machtkampf um den Élysée“ schauen Jacob Ross und Andreas Noll deshalb auf das Spielfeld dieser ungewöhnlichen Präsidentschaftswahl.
Warum blickt Frankreich nach dem starken Abschneiden der AfD in Sachsen-Anhalt plötzlich so intensiv nach Deutschland? Warum funktioniert die französische „republikanische Front“ anders als die deutsche Brandmauer? Und was bedeutet es für 2027, dass der Rassemblement National längst nicht mehr als Außenseiter in die Wahl geht?
Vor allem aber geht es um eine grundsätzlichere Frage: Was passiert, wenn Frankreich einen neuen Präsidenten wählt – ihm aber wenige Wochen später erneut keine parlamentarische Mehrheit gibt? Ist nur das französische Parteiensystem in der Krise oder inzwischen die Fünfte Republik selbst?
Eine Folge über Charles de Gaulle und François Mitterrand, Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon, die Schwäche der politischen Mitte – und die Frage, ob nach zehn Jahren Macron die wichtigste Frage tatsächlich lautet: nicht nur, wer Emmanuel Macron ersetzt, sondern was ihn ersetzt.
„Machtkampf um den Élysée“ begleitet die französische Präsidentschaftswahl 2027 bis zur Stichwahl am 2. Mai. Andreas Noll und Jacob Ross analysieren alle zwei Wochen, was sich im Wahlkampf wirklich verändert – und was er über Frankreich erzählt.
Themen der Folge:
In der Podcast-Folge erwähnter Film: Le Promeneur du Champ-de-Mars
(Foto: stock.adobe.com)
Beruflich beschäftigt sich Hüttemann seit Jahrzehnten mit Europa: Er ist Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland. Auf dem Camino betrachtet er Europa jedoch nicht aus Brüssel, Berlin oder Paris, sondern im Wandertempo. Er nennt seine Reise eine „archäologische Probegrabung Europas“.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
Gast: Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
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Host: Andreas Noll
(Foto: stock.adobe.com)
Themen der Folge:
Gast dieser Folge:
Stephan Klemm ist Historiker und Germanist. Er ist Buchautor, Lektor und freier Journalist, er schreibt unter anderem für Spiegel, Zeit, FAZ, NZZ und die deutsche Ausgabe der Sports Illustrated. Zur Frankreich-Rundfahrt hat er ein Standardwerk verfasst: Tour de France – kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit.
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
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Host: Andreas Noll
(Foto: IMAGO/Hartmann Christian/Pool/ABACA - Marine Le Pen beim Tv-Interview nach dem Berufungsurteil)
Marine Le Pen darf wieder für das Präsidentenamt kandidieren - obwohl der Schuldspruch gegen sie bestätigt wurde. Prof. Charlotte Schmitt-Leonardy erklärt, weshalb Le Pens Wahlkampf dennoch an einer Fußfessel, der Revision und einer Entscheidung kurz vor der Wahl scheitern könnte.
Kapitelüberschriften:
Gast dieser Folge:
Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy – Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Universität Bielefeld
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
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Moderation: Andreas Noll
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