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Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit den Sprachen der Kritik: und zwar in Form von Eurem Feedback zu den Verehrungen, Verachtungen und Haltungen, die wir Euch seit Dezember in acht Fugengold-Folgen präsentiert haben. Euer Veto steht heute im Mittelpunkt. Die Kritik der Fugengold-Hörer:innen trifft auf die Kritik dieser Kritik durch das Fugengold-Team. Marc T. Suess und Marcus S. Kleiner fragen sich, welche Haltungen wir brauchen, um auf Euer Veto zu reagieren und, zu welcher Selbstkritik Ihr uns damit auffordert.
Euer Veto bekommt von uns Gold, und unsere Reaktion darauf entweder einen Klumpen Kohle oder Gold, das entscheidet Ihr.
Wir besprechen unter anderem das Hörer*innen Veto zu den Folgen:
Kalt und Farblos: Eiskalt zur Spitze VS. Studio Orange
Achtung! Toxisch! Jerks vs. Asbest
Chat GPT: ZEIT vs. Lanz & Precht
ESC-Vorentscheid: Lord of the Lost vs. Ikke Hüftgold
Im Kino: Im Westen nichts Neues vs. Sonne und Beton
Immer noch im Kino: Lars Eidinger – Sein oder nicht sein vs. Der vermessene Mensch.
Mehr Verehrungen, Verachtungen und Haltungen bekommt ihr auf http://www.fugengold.de. Fühlt Euch auch weiterhin herzlich eingeladen, uns Euer Veto zu den einzelnen Folgen zu schicken.
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich erneut mit zwei aktuellen deutschen Kinofilmen: die Künstler-Dokumentation „Lars Eidinger – Sein oder nicht sein“ trifft auf das Historiendrama „Der vermessene Mensch“.
Diese Filme werden uns im Spannungsfeld von künstlerischer Gegenwart und historischer Grausamkeit, schauspielerischer Autoerotik und kolonialem Wahnsinn, exzessiver Emotionalität und regressiver Apathie, Begabung und Bestimmung, lauter Stille und stummer Expressivität, Entschiedenheit und Fahrlässigkeit diskutiert.
Marcs und Marc fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um Gegenwartsgenealogien und Vergangenheitsarchäologie durch Kinofilmen zugänglich zu machen.
Die Künstlerdokumentation „Lars Eidinger – Sein oder nicht sein“ erhält von der Fugengold-Filmbewertung das Prädikat besonders überraschend, und das Historiendrama „Der vermessene Mensch“ das Prädikat besonders enttäuschend.
In unserem akustischen Teppich, der Fugengold erst so richtig gemütlich macht, berichten wir zum Einstieg unter anderem über die beglückende Lektüre der norwegischen Misanthropie „Gott hassen“ von Jenny Hval, einen Talk über die Zukunft der Musikmedien bei der Samm Music Week, die Vorfreude auf das erste Fugengold-Fan-Treffen, Autoharp Konzerte und die Louise Bourgeois Doku “The Spider, The Mistress And The Tangerine”.
Mehr Bewertungen mit den Prädikaten besonders überraschend und besonders enttäuschend erhaltet ihr auf http://www.fugengold.de
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit zwei aktuellen deutschen Kinofilmen: der Oscar-prämierten Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ trifft auf das von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat besonders wertvoll bewertete Coming-of-Age-Drama „Sonne und Beton“. Diese Filme werden uns im Spannungsfeld von Empathie und Ekpathie, Zeitlosigkeit und Zeitgemäßheit, globalen Schlachten und sozialen Spaltungen, Illusion und Desillusion, Pathos und Pädagogik, Wille und Vorstellung diskutiert. Marc und Marcus fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um Wirklichkeitserfahrungen durch Kinofilmen zu vermitteln und nachvollziehbar zu machen.
Der Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ erhält von der Fugengold-Filmbewertung das Prädikat besonders wertvoll, und das Coming-of-Age-Drama „Sonne und Beton“ das Prädikat besonders prätentiös.
In unserem akustischen Teppich, der Fugengold erst so richtig gemütlich macht, berichten wir zum Einstieg unter anderem über das Kölner-Konzert der „Thurston Moore Group“, von der überraschenden Kinobegegnung mit einem guten alten Freund, dem Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger, der im Film „Inside“ von Vasilis Katsoupis auftaucht, und den Film-Podcast "Projektionen" macht, der Internorga Messe Hamburg sowie eine Verachtungs-Miniatur für Kinotrailer.
Mehr Bewertungen mit den Prädikaten besonders wertvoll und besonders prätentiös erhaltet ihr auf www.fugengold.de
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit dem ESC-Vorentscheid „Unser Lied für Liverpool“. Eine Dark-Rock-Band und ein Partyschlagersänger stehen im Mittelpunkt: die Jungs von St. Pauli, „Lord of the Lost“, treffen auf die schwankende Satirefigur „Ikke Hüftgold“. Die Musiker, deren ESC-Songs und die darin zugrundeliegenden Gesellschaftsbilder werden uns im Spannungsfeld von Diversität und Monotonie, Progression und Regression, Weltoffenheit und Provinzialität, Queerness und Heteronormativität, Pathos und Phrase, Abwechslung und Stumpfsinn diskutiert. Marc & Marcus fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um als Musiker:innen gesellschaftliche Diversität zu stärken und sich gegen soziale Spaltung zu engagieren.
„Lord of the Lost“ erhält von uns eine gute ESC-Platzierung in Liverpool, „Ikke Hüftgold“ nominieren wir nicht für den Satirepreis „Göttinger Elch“.
In unserem akustischen Teppich, der Fugengold erst so richtig gemütlich macht, berichten wir zum Einstieg über die Suche nach der Musik zur Zeit. Marc dreht Musikvideos und hört Henry Rollins zu, und Marcus kämpft sich durch sechs Jahrzehnte Protestmusik.
Mehr gute Platzierungen und ausbleibende Nominierungen erhaltet ihr auf http://www.fugengold.de
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit zwei Künstlerportraits. Ein Dokumentarfilm und ein Buch stehen im Mittelpunkt: die gut laute Viva Punk-Dokumentation „Daniel Richter“ von Pepe Danquart trifft auf die unbeholfene literarische Liebeserklärung ohne Happy End in „Über Gottfried Benn“ von Florian Illies. Diese Künstler und deren Bedeutung für die Gegenwart werden uns im Spannungsfeld von Mensch und Unmensch, Sex-Appeal und Steifheit, Transformation und Stagnation, Drastik und Dekor, Avantgarde und Kulturindustrie, Spiel und Ernst, politischer Positionierung und ideologischer Verblendung gezeigt. In beiden Hinsichten bleiben die Künstler in ihren Portraits auf der Flucht – vor sich selbst und denen, die sie einfangen möchten. Markus und Marc fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um als Künstler:in relevant für die Gegenwart zu sein – und zwar nicht nur im Kontext des turbokapitalistischen Kunstmarkts oder als Fan-Literatur für Leser:innen von Marken-Autor:innen.
Der Dokumentarfilm „Daniel Richter“ erhält von uns den „Berlinale Dokumentarfilmpreis“, „Über Gottfried Benn“ von Florian Illies setzen wir auf die „Bye Bye-Liste des Deutschen Buchpreises“.
In unserem akustischen Teppich, der Fugengold erst so richtig gemütlich macht, berichten wir zum Einstieg von zwei Künstlerportraits, die uns begeistert und beeinflusst haben. Marc stellt den Dokumentarfilm „The Happy Film“ von und über den österreichischen Designer Stefan Sagmeister vor und Marcus die Hommage an den Punkrocker Joe Strummer in „The Future Is Unwritten“ von Julien Temple.
Mehr Berlinale Dokumentarfilmpreise und Bye Bye-Listen erhaltet ihr auf http://www.fugengold.de
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken der Kollaboration zwischen Künstlicher Intelligenz und Mensch. Im Fokus steht der Chatbot „ChatGPT“, mit dem wir ein ,Interview' führen. Wir stellen uns die Frage: The next big thing oder nur eine Blase? In unserer Auseinandersetzung mit „ChatGPT“ stehen zwei Podcasts im Mittelpunkt: die Weltzusammenhalter im ZEIT-Wirtschaftspodcast „Ist das eine Blase?“ treffen auf die Weltbesserwisser im ZDF-Podcast „Lanz & Precht“. Die digitale Gegenwart, die uns mit „ChatGPT“ entgegentritt, zeigt sich im Spannungsfeld von Verführung und Verachtung, Macht und Ohnmacht, Kreativität und Kreativlosigkeit, Gelassenheit und Unruhe, Souveränität und Unsicherheit.
Marc und Marcus fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um den Zeitgeist nicht zu ignorieren, zugleich aber die Ignoranz der dem Zeitgeist gegenüber Ignoranten zu ignorieren.
Der ZEIT-Wirtschaftspodcast „Ist das eine Blase“ erhält von uns den Deutschen KI-Preis, dem ZDF-Podcast „Lanz & Precht“ überreichen wir den Anti-CREO-Preis aufgrund von Kreativitäsresistenz.
Zum Einstieg berichten wir von zwei Kreativtechniken, die uns inspirieren, Ideen zu entwickeln. Marc erzählt von seinem Konzerterlebnis bei „The Black Angels" in der Fabrik Hamburger, und Marcus über Schreiben und Denken mit Notizbüchern. Für die aktuelle Folge benutzte er das „Notizbuch A5“ der „Berliner Schaubühne“ mit 8 Zitatseiten.
Mehr Deutsche KI- und Anti-CREO-Preise erhaltet ihr auf http://www.fugengold.de
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit der seriellen Repräsentation sozialer Wirklichkeit. Achtung! Es wird toxisch! Soziales Gift, soweit das Auge reicht. Die letzten Tage des Patriarchats und Gespräche über fiese, verunsicherte sowie verzweifelte Männer inklusive. Zwei Serien stehen im Mittelpunkt: das Heilfasten für Hartgesottene in der Comedy-Serie „Jerks“ trifft auf den Knast der Klischees in der Drama-Serie „Asbest“. Die Gegenwart, die in diesen Serien dargestellt wird, zeigt sich uns im Spannungsfeld von toxischer Männlichkeit und Männlichkeit als Krisenerfahrung. Wir treffen dabei auf kaputte Typen in einer geschlossenen Gesellschaft, die sich im Spannungsfeld von Komik und Klischee, Unschärferelation und Überbelichtung, Tabulosigkeit und Moralisierung, Kompromisslosigkeit und Kitsch bewegen. Marc T. Suess und Marcus S. Kleiner fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um soziale Wirklichkeit in seriellen Erzählungen erfahrbar und diskutierbar zu machen.
„Jerks“ erhält von uns die „Schönheit der Chance“-Medaille in Gold, „Asbest“ überreichen wir den „Aber hier Leben, Nein Danke!“-Strafzettel.
In unserem akustischen Teppich, der Fugengold erst so richtig gemütlich macht, berichten wir zum Einstieg unter anderem von den begehrenden und blutrünstigen Autorfiktionen im neuen Roman von Bret Easton Ellis, „The Shards“, vom gnadenlosen Parforceritt durch unsere Gegenwart, den Virginie Despentes in ihrem Roman „Liebes Arschloch“ unternimmt, Jeremy Fragrances Aldi Werbung und KI-Texte.
Mehr Goldmedaillen und Strafzettel erhaltet ihr auf http://www.fugengold.de
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit Formen, Formaten und Figuren der populären Wissensvermittlung. Eine Webserie und eine Literatursendung stehen im Mittelpunkt: „Eiskalt zur Spitze“ trifft auf „Studio Orange“. In dieser Serie und Sendung werden die Themen im Spannungsfeld von wärmender Kälte und kalten Befindlichkeiten, nachhaltiger Markenkommunikation und prätentiösen Autor:innen-Inszenierungen, Kenntnis und Kenntnislosigkeit, Engagement und Eitelkeit, Einschluss und Ausschluss, unterhaltsamer Unterhaltung und ungelenkem Ironie-Slalom, Popularisierung und Populismus statt. Marcus und Marc fragen sich, welche Haltung wir brauchen, um die Themen der Gegenwart in populären Medienkulissen mit Herztönen, Kreativität, Wissen, Diversitätsbewusstsein, Differenzkompetenz, Verantwortung und Respekt zu inszenieren.
„Eiskalt zur Spitze“ erhält von uns den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis und „Studio Orange“ überreichen wir den Preis der beleidigten Zuschauer:innen.
Wir starten mit der kreativen und berauschenden Kraft höherer Mächte, sitzen im Weltkunstzimmer und lauschen Dorfpunks, kommen anschließend rechtzeitig zum Gin o’Clock im Literarischen Quartett, Ruhrpott-Edition, an, um am Ende auf die Straßen von Pop, Politik und Protest gespült zu werden.
Mehr Deutsche Wirtschaftsfilmpreise und Preise der beleidigten Zuschauer:innen erhaltet ihr auf www.fugengold.de.
Unser Weihnachtsgeschenk an alle Fugis: Eine Sonderausgabe mit 4 sensationellen Geschenken!
Wir haben euch 4 Fragen gestellt, wenn ihr die korrekten Antworten wisst, schickt sie uns auf Facebook oder Instagram als DM und mit etwas Glück bekommt ihr einen der preise!
Die Teilnahmefrist endet am 5. Januar 2023 um Mitternacht. Unter allen richtigen Antworten losen wir einen Gewinnerin aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Alle Folgen auf www.fugengold.de
Shownotes:
Tom Waits “Christmas Card from a Hooker in Minneapolis”: https://www.youtube.com/watch?v=mxVo5mjK4eg
Die aktuelle Folge von Fugengold beschäftigt sich mit den Sprachen der Kritik: und zwar in Form von Eurem Feedback zu den Verehrungen, Verachtungen und Haltungen, die wir Euch seit dem ersten Hörer:innen-Feedback im Oktober in den darauf folgenden sechs Fugengold-Folgen präsentiert haben. Euer Veto steht wieder im Mittelpunkt. Die Kritik der Fugengold-Hörer:innen trifft auf die Kritik dieser Kritik durch das Fugengold-Team. Marc und Marcus fragen sich, welche Haltungen wir brauchen, um auf Euer Veto zu reagieren und, zu welcher Selbstkritik Ihr uns damit auffordert.
Euer Veto bekommt von uns Gold, und unsere Reaktion darauf entweder einen Klumpen Kohle oder Gold, das entscheidet Ihr.
Mit dieser 20. gemeinsamen Fugengold-Folge verabschieden sich Marc und Marcus in die Winterpause. Wir sind ab Februar 2023 wieder für Euch da. Jeden Dienstag mit einer frischen Folge. Und einem wöchentlichen Insta-Live zu den aktuellen Episode. Wir danken allen Fugengold-Hörer:innen für's Einschalten, Mitdiskutieren und die Unterstützung von Fugengold-Reloaded. Am 24. Dezember werden wir uns dafür noch mit einem kleinen und feierlichen Fugengold-Spezial bedanken.
Mehr Verehrungen, Verachtungen und Haltungen bekommt ihr auf http://www.fugengold.de. Fühlt Euch auch weiterhin herzlich eingeladen, uns Euer Veto zu den einzelnen Folgen zu schicken.
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