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Wofür braucht die Menschheit binomische Formeln? Was nützt mir als Teenager die Beschäftigung mit der Literatur der Renaissance? Und was ist mit Goethes Farbenlehre, wenn ich doch nur Interesse an Tuschzeichnungen für Mangas habe?
„Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir,“ hat vor ziemlich genau 2.000 Jahren der römische Philosoph Seneca geklagt. Das war damals gemünzt auf den Stoff, der in den zeitgenössischen Philosophenschulen gewälzt wurde. Seither haben 100 Generationen von Schülerinnen und Schülern den Seufzer aufgenommen und haben insgeheim oder ganz offen in Frage gestellt, was sie sich da so alles aneignen sollten.
Ein Fach stand auf keinem Lehrplan, weder in der Antike, noch im Mittelalter, und in der Neuzeit ist ebenfalls Fehlanzeige: Liebe! Lieben lernt man offensichtlich nicht in der Schule. Dabei ist das doch die höchste Disziplin, behauptet einer, der selbst mal ein fleißiger Schüler war und zu den Füßen eines der angesehensten Rabbiners des Judentums gesessen hat: Der Apostel Paulus. Vormals Saulus von Tarsus. Im ersten Brief an seinen Schüler Timotheus schreibt Paulus: „Das Ziel der richtigen Lehre ist Liebe. Sie erwächst aus reinem Herzen, gutem Gewissen und aufrichtigem Glauben.“
Niemand lernt gern für die Schule. Fürs Leben schon eher. Und fürs Lieben erst recht. Zum reinen Herzen und zum guten Gewissen verhilft die Schule des Glaubens. Und den Glauben - den gibt's geschenkt. Dazu sind alle eingeladen - sie müssen nur zugreifen.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Markus Baum
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Wofür braucht die Menschheit binomische Formeln? Was nützt mir als Teenager die Beschäftigung mit der Literatur der Renaissance? Und was ist mit Goethes Farbenlehre, wenn ich doch nur Interesse an Tuschzeichnungen für Mangas habe?
„Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir,“ hat vor ziemlich genau 2.000 Jahren der römische Philosoph Seneca geklagt. Das war damals gemünzt auf den Stoff, der in den zeitgenössischen Philosophenschulen gewälzt wurde. Seither haben 100 Generationen von Schülerinnen und Schülern den Seufzer aufgenommen und haben insgeheim oder ganz offen in Frage gestellt, was sie sich da so alles aneignen sollten.
Ein Fach stand auf keinem Lehrplan, weder in der Antike, noch im Mittelalter, und in der Neuzeit ist ebenfalls Fehlanzeige: Liebe! Lieben lernt man offensichtlich nicht in der Schule. Dabei ist das doch die höchste Disziplin, behauptet einer, der selbst mal ein fleißiger Schüler war und zu den Füßen eines der angesehensten Rabbiners des Judentums gesessen hat: Der Apostel Paulus. Vormals Saulus von Tarsus. Im ersten Brief an seinen Schüler Timotheus schreibt Paulus: „Das Ziel der richtigen Lehre ist Liebe. Sie erwächst aus reinem Herzen, gutem Gewissen und aufrichtigem Glauben.“
Niemand lernt gern für die Schule. Fürs Leben schon eher. Und fürs Lieben erst recht. Zum reinen Herzen und zum guten Gewissen verhilft die Schule des Glaubens. Und den Glauben - den gibt's geschenkt. Dazu sind alle eingeladen - sie müssen nur zugreifen.
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