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Die Lage der Menschen im Gazastreifen wird laut Aussage vieler Hilfsorganisationen immer prekärer. Nicht nur innen- sondern auch außenpolitisch wächst der Druck auf die Merz-Regierung, sich im Nahost-Konflikt nicht weiter einseitig auf die Seite Israels zu schlagen, sondern sich für ein Ende der humanitären Notlage in Gaza einzusetzen. Was kann, was sollte Deutschland aufgrund seiner historischen Schuld tun? Welchen Einfluss hat Berlin auf Israel, um den Konflikt zu lösen? Darüber wurde im Presseclub kontrovers diskutiert.
Die Weigerung Deutschlands, die Erklärung von rund 30 Ländern zu unterschreiben, die ein sofortiges Kriegsende seitens Israel erwartet und eine unmittelbare Wiederaufnahme der Hilfslieferungen, wird sehr unterschiedlich bewertet. Während Michaela Küfner dafür Verständnis zeigt, widerspricht Daniel Gerlach energisch. Auch die Ankündigung des französischen Präsidenten Macron, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen, findet ein geteiltes Echo. Die einen halten das für Aktionismus, während andere es als folgerichtig bewerten, um einer Zwei-Staaten-Lösung näherzukommen. Jan Fleischhauer fürchtet dagegen eine weitere Verschlechterung der Lage der in Deutschland lebenden Juden, sollte Merz der Aufforderung nachkommen. Der Kanzler sollte sich vielmehr dafür einsetzen, dass die sieben deutschen Geiseln freigelassen werden.
Außerdem diskutiert die Runde über die Glaubhaftigkeit der Bilder, die uns aus Gaza erreichen, über die Verlässlichkeit der Berichte über die Situation vor Ort und wer dafür die Verantwortung hat.
Jetzt reinhören in den Presseclub-Podcast: Gaza-Krieg: Wie soll sich Deutschland gegenüber Israel verhalten?
Moderatorin Anna Planken diskutiert mit den Gästen: Tomas Avenarius (Süddeutsche Zeitung), Jan Fleischhauer (Focus), Daniel Gerlach (zenith) und Michaela Küfner (Deutsche Welle).
Wir freuen uns über Feedback. Einfach schreiben an [email protected].
Presseclub "Nachgefragt" beginnt bei Minute (41:38).
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Die Lage der Menschen im Gazastreifen wird laut Aussage vieler Hilfsorganisationen immer prekärer. Nicht nur innen- sondern auch außenpolitisch wächst der Druck auf die Merz-Regierung, sich im Nahost-Konflikt nicht weiter einseitig auf die Seite Israels zu schlagen, sondern sich für ein Ende der humanitären Notlage in Gaza einzusetzen. Was kann, was sollte Deutschland aufgrund seiner historischen Schuld tun? Welchen Einfluss hat Berlin auf Israel, um den Konflikt zu lösen? Darüber wurde im Presseclub kontrovers diskutiert.
Die Weigerung Deutschlands, die Erklärung von rund 30 Ländern zu unterschreiben, die ein sofortiges Kriegsende seitens Israel erwartet und eine unmittelbare Wiederaufnahme der Hilfslieferungen, wird sehr unterschiedlich bewertet. Während Michaela Küfner dafür Verständnis zeigt, widerspricht Daniel Gerlach energisch. Auch die Ankündigung des französischen Präsidenten Macron, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen, findet ein geteiltes Echo. Die einen halten das für Aktionismus, während andere es als folgerichtig bewerten, um einer Zwei-Staaten-Lösung näherzukommen. Jan Fleischhauer fürchtet dagegen eine weitere Verschlechterung der Lage der in Deutschland lebenden Juden, sollte Merz der Aufforderung nachkommen. Der Kanzler sollte sich vielmehr dafür einsetzen, dass die sieben deutschen Geiseln freigelassen werden.
Außerdem diskutiert die Runde über die Glaubhaftigkeit der Bilder, die uns aus Gaza erreichen, über die Verlässlichkeit der Berichte über die Situation vor Ort und wer dafür die Verantwortung hat.
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