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Tilmann´s Favoriten: Europa, Verteidigung, Infrastruktur, Dividenden- und Valuetitel
Den alten Kontinent hat man im Vorjahr schon abgeschrieben, doch jetzt fängt Europa an seine Hausaufgaben zu machen und zusammenzugehen. Tilmann Galler, Chefstratege von JP Morgan Asset Management nennt hier etwa das Abschleifen der deutschen Schuldenbremse. Deutschland könne mit seinem Fiskalpaket, zusätzliche Ausgaben von bis zu 2,5 des Bruttoinlandsprodukts, die europäische Konjunktur ankurbeln. Was aber noch mehr für Europa spreche sei, dass die EU die Regulatorik entschärft (Stichwort Zurücksetzen des Lieferkettengesetzes). Gepaart mit den zuletzt noch ohnedies niedrigen Erwartungen für den Kontinent, kommt Europa bei den Investoren sehr gut an. Während US-Aktien über den langfristigen Durchschnitt notieren, liegen europäische Top-Titel da noch teilweise darunter und das mit dem Euro in einer Währung, die europäische Aktien für US-Investoren aufgrund des starken Dollars besonders attraktiv macht. Tilmann Galler ist für Europa zwar nicht euphorisch, da die Staaten auch die Gabe hätten sich immer wieder ins Knie zu schießen. Doch man sollte Europa in jedenfalls partiell stärker ins Portfolio legen. Ein Favoritenwechsel fände aber nicht nur von den USA nach Europa statt, sondern u.a. auch zwischen Sektoren. Vom deutschen Sondervermögen von 500 Millionen Euro profitiere nicht nur der Sektor Verteidigung, sondern auch die Infrastruktur im weiten Sinn. Profiteure sind somit auch der Bausektor. „Auch rechnen wir mit einer Verbreiterung des Aufwärtstrends, der nicht nur mehr von den glorreichen Sieben unterstützt wird“, meint Tilmann Galler. Wenn die KI günstiger und massentauglicher werde, würde das Gewinnwachstum in diesen und auch noch im nächsten Jahr den breiten Markt erfassen. Aufholpotenzial hätten vor allem zurückgebliebene Sektoren wie Value- und Dividendenaktien.
Ein reales Risiko bliebe die Inflation. Das bedeutet auch ein höheres mittel- bis langfristiges Risiko bei Anleihen.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Über eure Kommentare, Likes und neue Abonnenten würden wir uns freuen, damit noch mehr Kapitalmarktbegeisterte auf den Podcast GELDMEISTERIN aufmerksam werden.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.
#Investment #Geldanlage #Europa #Verteidigung #Infrastuktur #Konsum #Bewertungen #podcast #Finanzen #Konjunktur
Tilmann´s Favoriten: Europa, Verteidigung, Infrastruktur, Dividenden- und Valuetitel
Den alten Kontinent hat man im Vorjahr schon abgeschrieben, doch jetzt fängt Europa an seine Hausaufgaben zu machen und zusammenzugehen. Tilmann Galler, Chefstratege von JP Morgan Asset Management nennt hier etwa das Abschleifen der deutschen Schuldenbremse. Deutschland könne mit seinem Fiskalpaket, zusätzliche Ausgaben von bis zu 2,5 des Bruttoinlandsprodukts, die europäische Konjunktur ankurbeln. Was aber noch mehr für Europa spreche sei, dass die EU die Regulatorik entschärft (Stichwort Zurücksetzen des Lieferkettengesetzes). Gepaart mit den zuletzt noch ohnedies niedrigen Erwartungen für den Kontinent, kommt Europa bei den Investoren sehr gut an. Während US-Aktien über den langfristigen Durchschnitt notieren, liegen europäische Top-Titel da noch teilweise darunter und das mit dem Euro in einer Währung, die europäische Aktien für US-Investoren aufgrund des starken Dollars besonders attraktiv macht. Tilmann Galler ist für Europa zwar nicht euphorisch, da die Staaten auch die Gabe hätten sich immer wieder ins Knie zu schießen. Doch man sollte Europa in jedenfalls partiell stärker ins Portfolio legen. Ein Favoritenwechsel fände aber nicht nur von den USA nach Europa statt, sondern u.a. auch zwischen Sektoren. Vom deutschen Sondervermögen von 500 Millionen Euro profitiere nicht nur der Sektor Verteidigung, sondern auch die Infrastruktur im weiten Sinn. Profiteure sind somit auch der Bausektor. „Auch rechnen wir mit einer Verbreiterung des Aufwärtstrends, der nicht nur mehr von den glorreichen Sieben unterstützt wird“, meint Tilmann Galler. Wenn die KI günstiger und massentauglicher werde, würde das Gewinnwachstum in diesen und auch noch im nächsten Jahr den breiten Markt erfassen. Aufholpotenzial hätten vor allem zurückgebliebene Sektoren wie Value- und Dividendenaktien.
Ein reales Risiko bliebe die Inflation. Das bedeutet auch ein höheres mittel- bis langfristiges Risiko bei Anleihen.
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Frank Fischer, Chefstratege von Shareholder Asset Management hat bisher in seinem Stiftungsfonds Investments in die Waffenindustrie vermieden und tut dies weiterhin:
„Waffen passen nicht zu unseren Ausschlusskriterien. Ja manverpasst damit auch Performance, wenn man nicht in Panzergetriebehersteller Renk, in den Panzer- und Kanonenhersteller Rheinmetall investiert oder in Produzenten von Streubomben. Aber wir haben Alternativen. So investieren wir beispielsweise in die Firma Secunet, die sich um die Sicherheit in einer vernetzten Welt kümmert, eine passive Art der Verteidigung. Wir profitieren natürlich auch davon, dass sie sich jetzt Verteidigungs-Aufträge erhoffen können, da ihre Soft- und Hardware nun in der NATO bzw. im europäischenVerbund zugelassen ist."
Profitieren von Übernahmen
Verteidigung sei aktuell aber nicht das einzige spannendeBörsenthema, betont Frank Fischer: „Wir halten gerade Ausschau nach Unternehmen, die nicht nur selbst wachsen, sondern auch anorganisch durch Zukäufe. Bei disziplinierten Übernahmen, also wenn sie nur das kaufen, was sie verstehen und dies nicht zu teuer, bekommt man zusätzliche vier bis sechs Prozent Wachstum. Als positives Beispiel nennt er Azelis, den belgischen Distributeur von Spezialchemie, der durch gut durchdachte Zukäufe erfolgreich wächst. Hierbei kommen Azelis derzeit die herunter gekommenen Bewertungen und Zinssenkungen zu gute.
Apropos Unternehmensbewertungen: Als Value-Investor habe man sich wegen der hohen Bewertungen schon frühzeitig von den amerikanischen Börsen zurückgezogen und sich vermehrt in Europa umgeschaut. Wohin die Reise noch hin geht berichtetFrank Fischer in dieser Podcastfolge der Geldmeisterin.
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#Investment #Geldanlage #Europa #Verteidigung #USA #Aquisition #anorganisch #Bewertungen #Zinsen #podcast #Finanzen
Die USA schaden sich selbst am meisten
„Prognosen derzeit zu machen ist verdammt schwer“, meint Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity International, „das Problem ist die politischen Börsen bekommen immer längere Beine.“
Der Einfluss der Politik auf die Börsen, speziell des US-Präsidenten, habe stark zugenommen. Handelskriege und die zunehmende Unsicherheit seien Gift für die Konjunktur und auch Gift für die Unternehmen, weil sie nicht planen können.
Was macht man da als Anleger? Wie hole ich mir da Stabilität ins Portfolio? Sein Résumé ist, dass sich die USA, die eigentlich laut Trump profitieren sollte, sich selbst am meisten schadet. Dort steigt die Inflation, den US-Produzent fehlen dieVorprodukte. Die Bewertungen sind nach wie vor hoch.
Die US-Wachstumsaktien würden jetzt erst einmal ein Stück leiden. Nordamerika würde momentan Geld verprellen.Carsten Roemheld rechnet 2025 damit, dass sich die USA schlechter, Europa und Asien besser entwickeln werde. Auch sollte man stärker auf Qualitätsaktien setzen (etablierte Geschäftsmodelle, höhere Eigenkapitalquoten,günstigere Bewertungen etc.) . Etwas Gold im Portfolio als Absicherung sei auch nie verkehrt.
Hingegen würde er das Wachstumssegment und US-amerikanische Small und Midcaps (nicht aber die europäischen) meiden. Interessant blieben nicht so hoch bewertete Technologiewerte sowie Verteidigungsaktien.
Insgesamt rechnet der Kapitalmarktexperte vorerst noch mit einer Zunahme der Kursschwankungen, der Ölpreis bliebe weiter unter Druck..
In der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN gibt Carsten Roemheld kurz und knackige Anlagetipps für angespannte Börsenzeiten.
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#Investment #Geldanlage #Europa #Asien #USA #Wachstumswerte #Gold #Qualitätsaktien #Volatilität #politische_Börsen #podcast #Finanzen
Foto: Carsten Roemheld
„Traumrenditen wie in den Jahren 2023 un 2024 werden wir mit Sicherheit 2025 nicht mehr sehen", ist DJE-Stratege Dr. Ulrich Kaffarnik überzeugt, „nicht weil Weltuntergangsstimmung herrscht, sondern weil die amerikanischen Aktien schon teuer waren und jetzt nochmals teurer wurden. Die US-Anleger jetzt günstigere Alternativen in Europa und teilweise in China sehen. „Dazu die deutsche Aufhebung der Schuldenbremse und das geplante 500 Milliarden schwere deutsche Sondervermögen für die Verteidigung und Infrastruktur."
Die USA habe einen Anteil am MSCI World von 73 Prozent, Deutschland nur von zwei Prozent. Wenn jetzt nur ein Bruchteil des US-Aktienvermögens in deutsche Titel fließt, könne man sich vorstellen, was das für ein Kursfeuerwerk auslöst.
Doch Vorsicht! Das Pendel könne auch schnell wieder in die andere Richtung schlagen, wenn es etwa doch nicht zum Waffenstillstand in der Ukraine kommt oder das deutsche Sondervermögen doch nicht ausgegeben wird.
Eine wirklich hörenswerte Podcastfolge mit DJE-Stratege @UlrichKaffarnik , die nicht Angst macht, sondern die Chancen in Europa beleuchtet.
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#Investment #Geldanlage #Sondervermögen #USA #Renditen #Europa #Ukraine #Gold #Deutschland #Fonds #podcast #Finanzen
Foto: Kaffarnik/DJE
Aktive ETFs sind das Beste aus zwei Welten, verspricht Ivan Durdevic, ETF-Vertriebsleiter JPMorgan Asset Management, „ich bekomme die Transparenz, die Handelbarkeit, dieFlexibilität und den Kostenvorteil von ETFs. Gleichzeitig habe ich die Vorteile einer aktiven Strategie mit dabei.“
Mittlerweile würden 15 Billionen US-Dollar ETF-Vermögen weltweit verwaltet. JPMorgan Asset Management geht davon aus, dass es bis 2030 bereits 30 Billionen US-Dollar sind. Ähnlich dynamisch schaut die Entwicklung in Europa aus. Auchhier wächst bei den Exchange Trades Funds die Kategorie Aktive ETFs am stärksten.Global werden derzeit „erst“ eine Billionen US-Dollar in aktive ETFs verwaltet, 2030 könnte es sechs Billionen Euro sein.
Von der einen Billionen, die momentan in aktiven ETFs stecken, werden 60 Milliarden Euro in Europa veranlagt, das könnten bis 2030 dann 400 Milliarden Euro sein.
Ob es nicht ein Widerspruch ist einen passiven Fonds aktiv zu managen? Ivan Durdevic, Vertreter des Marktführers bei aktiven ETFs, meint natürlich nicht. Die Kosten bewegten sich im Rahmen von ETFs und die Überperformance durch die zusätzliche Nutzung ihres aktiven Research seinachweisbar.
Was wird da eigentlich aktiv von den ETF-Manager getan? IvanDurdevic erklärt es an ihrem aktiven ETF auf den S&P 500: „Die Gewichtung der Sektoren bleibt die Gleiche. Aufgrund unseres Researches schauen wir uns beispielsweise an, ob eine Apple-Aktie besser performen kann als ein Microsoft und gewichten die Aktien dann entsprechend anders als der Index.“
Der S&P 500 dient praktisch als Grundlage, man nimmt aber nicht das ganze Universum und dies auch nicht in der exakt gleichen Gewichtung in den aktiven ETF auf.
Solche aktiven ETFs würden vor allem auch bei Anleihen Sinn machen, wenn man nicht die Anleihen auch nach ihrem Kreditvolumen gewichtet.
Bei Anliehen kann ich mir die Strategie persönlich auch eher vorstellen. Alles im allen geht mir – ganz persönlich – bei gemangten ETFs schon ein wenig die Einfachheit und Transparenz verloren. Aber hört Euch am Besten als Gegenmeinung die Argumente für aktive ETFs von Ivan Durdevic im O-Ton an.
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#Investment #Geldanlage #aktiveETFs #Transparenz #Handelbarkeit #Gebühren #Sparplan #passiv #aktiv #ETF#Fonds #podcast #Finanzen
Foto: Durdevic
Der neueste Schrei im Fondvertrieb sind ELTIFs. Sie stehen für European Long Term Investment Fonds. Sie sollen europäische Privatanleger motivieren in Infrastruktur, öffentliche Immobilien, andere Formen von Private Equity zu investieren, die die Digitalisierung, Innovationen des Mittelstands und die Energiewende vorantreiben . So weit so gut.
Dass immer mehr Fondsanbieter auf dieses Anlageprodukt aufspringen ist der lockereren ELTIF 2.0-Verordnung der EU geschuldet, die mit 10. Jänner 2024 in Kraft trat, nachdem kaum jemand in diese Anlagevehikel investierte.
#HannesDolzer, Obmann des Fachverbands der Finanzdienstleister fasste im Finanzjournalistenforum, die Neuerungen folgendermaßen zusammen:
+ Die Mindestveranlagesumme in ELTIFS , bisher 10.000 Euro und höchsten zehn Prozent des persönlichen Anlagevolumens, ist gefallen. Es gibt ELTIF-Ansparprodukte ab 50 Euro.
+ Die Mindestgrenzen für Emittenten wurden aufgehoben.
+ Das Spektrum zulässiger Vermögen, in die ELTIFS investieren dürfen, wurde erweitert. ELTIFS dürfen neben Infrastrukturinvestitione, auch in Private Equity (Anteile an nicht gelisteten Unternehmen) oder auch Private Debt(Fremdkapitalfinanzierungen). Sachwerte (Rohstoffe, Immobilien, Edelmetalle, Aktien) etc..
+ ELTIFs können auch in andere ELTIFs, Infrastrastrukturfonds, Dachfonds, Europäische Risikokapitalfonds, Alternative Investmentfonds investieren.
+ Es gibt sie als offene wie geschlossene Fonds. Bei den geschlossenen ELTIFs ist der Emittent allerdings nicht verpflichtet, Anteile vorzeitig zurückzunehmen.
ELTIFs können Risiko im Portfolio diversifizieren, begrüßt Hannes Dolzer, nicht ohne auch auf die Risiken dieser Finanzprodukte hinzuweisen: + Anleger müssen bei Laufzeiten von 15 Jahren und deutlich mehr das Geld tatsächlich langfristig veranlagen können und wollen.
+ Bei offenen ELTIFS kann es bei starken Abflüssen in Krisenzeiten zu Liquiditätsengpässen kommen. Hier müsse man sich zuvor genau die Ausstiegsregeln anschauen.
+ Eine neue Veranlagungsform kann natürlich nochkeine Erfolge vorweisen.
Mir wiegen die Nachteile dieses neuen Anlageprodukts zuschwer, um mir derzeit einen ELTIF ins Portfolio legen zu wollen. Der Markt ist mir insgesamt noch zu unübersichtlich. In jedem Fall würde ich bei ELTIFs noch genauer wie sonstin das Fondsprospekt schauen, um zu wissen, in was ich eigentlich investiere.
In der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN kommt wiederum Experte Marc Tavakolian, Vertreter des ELTIF-Anbieters Oddo BHF zu Wort. Er erläutert am hauseigenen Produkt, worin aus seiner Sicht die Vorzüge von ELTIFs für den Privatanleger liegen.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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#Investment #Geldanlage #ELTIF #Alternative_Investments #PrivateEquity #Infrastruktur #EU #Fonds #podcast #Finanzen
Foto: Tavakolian
TOP Ten im S&P 500 sind 35 Prozent des Index Wert!
Apple und Microsoft, nehmen zusammen schon ein bisschen mehr als sechs Prozent des US-Leitindex S&P 500 ein. In Europa konzentriert sich alles vor allem auf einen Wert: Dem dänischen Fettspritzen-Hersteller Novo Nordisk.
Weltweit ist Börsenkonzentration in den letzten fünf Jahrendeutlich gestiegen. Machte der Börsenwert der zehn größten Unternehmen von 1990 bis 2020 rund 20 Prozent des Börsenwerts aller im S&P 500 -Index enthaltenen Aktien aus, sind es heute 35 Prozent, sind die Autoren der Studie #SvenEbert und #PhilippImmenkötter vom Flosbach von Storch Research Institut doch überrascht über den steilen und schnellen Anstieg der Börsenkonzentration.
Das würde aber weder bedeuten, dass auf starke Marktkonzentrationen unbedingt ein Crash folgen muss, noch, dass man mit gleichgewichteten Börsenindizes, wo jede Aktie in den Index gleich einfließt und nicht entsprechend seines Börsenwerts besser fährt. Als Beispiel nennen sie den populären Weltaktienindex MSCI World. Zwischen 2000 und 2012 sei der gleichgewichtete MSCI World-Index besser gelaufen ist als das auf die Marktkapitalisierung basierende Pendant. Von 2013 bis 2024 war es dann eben genau umgekehrt.
Eines sei aber sicher: Hängt ein Index nur von der Entwicklung weniger Aktien ab, ist er auch instabiler, sprich volatiler. Was die Börsenkonzentration, sprich die hohe Bewertung von einigen wenigen Aktien für den Anleger bedeuten kann, dass analysieren die beiden Flossbach von Storch-WissenschafterPhilipp Immenkötter und Sven Ebert in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
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#Investment #Geldanlage #Marktkonzentration #Börse #Bewertung #S&P500 #Equal_Weight #podcast #Finanzen
Foto: Ebert, Immenkötter
Auch wenn die 250.te Podcastfolge der GELDMEISTERIN den Frauen gewidmet ist: Bitte liebe Männer, nicht gleich abdrehen oder diese Episode erst gar nicht anhören. Mann sollte auch Ohren spitzen und diese Folge keinesfalls auslassen. Denn die Tippsder GELDMEISTERIN, wie man seinen Vermögensaufbau startet, sind 100 Prozent Gender-neutral.
Ganz einfach, weil Frauen leider richtig viel tun und veranlagen müssen, damit sie so gut verdienen und vor allem so abgesichert sind wie Männer. Zur Erinnerung: Nächsten Donnerstag, den 13. Februar 2025 ist der #EqualPayDay. Bis dahin haben Frauen in Österreich gratis gearbeit. Sollheißen: Damit Männer für den gleichen Job und die gleichen Arbeitsstunden im Schnitt nur so viel im Jahr verdienen wie Frauen müssten sie in Österreich erst am 13 Februar zu arbeiten beginnen. In Deutschland ist der Equal Pay Day dieses Jahr erst am 7. März 2025, damitbeträgt das Gender Gap bei den Gehältern dort in Zeiten wie diesen noch 18 Prozent.
Noch ungerechter schaut es bei den Pensionen aus. In Österreich bekommen Frauen 39 Prozent weniger Pension als Männer. In der Schweiz beträgt die Lücke zumindest „nur“ 32 Prozent. Noch dazu gehen Österreichs Frauen früher als jene in der Schweiz oder auch die deutschen Frauen in Pension. Und dies, obwohl bis 2032 das österreichische Frauenpensionsalter auf das der Männer, derzeit 65 Jahre, angehoben wird.
Österreichs Frauen sind im Schnitt 26,1 Jahre, Schweizer Frauen 23,8 Jahre, deutsche Frauen 21 Jahre in Pension. Liebe Frauen, gerade für Euch Grund genug, heute und nicht erst übermorgen mit dem Investieren und Vorsorgen zu beginnen.
Anlegen to go! Das Motto dieser GELDMEISTERIN-Folge, diealle Frauen und Männer wachrütteln möchte, die sich über ihrefinanzielle Zukunft noch zu wenig Gedanken gemacht haben.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner und @MariettaBabos, Gründerin der auf Frauen spezialisierten Finanzberatung #Damensache.
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#Investment #Geldanlage #EqualPayDay #Immobilien #ETF-Sparen #Gold
Foto: Marietta Babos
Ist das wirklich der richtige Moment fürs Investieren, wenn
Der zitierte unglücklichste oder unfähigste Anleger, der immer genau einen Monat vor so einer Krise investiert hat hätte tatsächlich im Schnitt über alle diese Krisen nach einem Jahr in drei Viertel aller Fälle mehr Gewinn gemacht und zwar im Schnitt um vier Prozent mehr als jene, die währenddessen Kasse gehalten haben. Dies aufgrund der Diversifikation beziehungsweise Risikosteuerung und der Erholung
Noch deutlicher zeige sich das Bild nach drei Jahren. Da war man in vier von fünf analysierten Zeiträumen über drei Jahren besser dran, wenn man langfristig und risikodiversifiziert investiert war und zwar im Schnitt um zwölf Prozent. „Das heißt das Risiko hat sich gelohnt auch in diesen unsicheren Phasen solange man eben breit genug gestreut war", betont Jakob Tanzmeister. Was der J. P. Morgan Multi Asset-Stratege daraus für seine aktuelle Anlagestrategie ableitet und wie er seinen Fonds für die nächsten zwölf bis 18 Monate positioniert hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über eure Kommentare, Likes und neue Abonnenten freut, damit noch mehr Kapitalmarktbegeisterte auf den Podcast GELDMEISTERIN aufmerksam werden.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast übernehmen keinerlei Haftung.
#Investment #Geldanlage #Aktien #Anleihen #Mischportfolio #Timing #vorsorgen #podcast
Foto: Annabelle_Duechting
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