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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • Vom VEB zum Startup: Perspektiven ostdeutscher Unternehmer
    Wo lässt sich heute ein Unternehmen leicht gründen: in Thüringen oder in Baden-Württemberg? Was half ostdeutschen Unternehmern, sich 1990 selbstständig zu machen? Sind Erfahrungen aus der Planwirtschaft in der Marktwirtschaft noch von Relevanz und ist der Umbruch damals mit den Herausforderungen der Corona-Krise heute vergleichbar?
    Im Generationengespräch „Vom VEB zum Startup: Perspektiven ostdeutscher Unternehmer“ sprechen Gerald Rosner von der Strickchic GmbH in Apolda und Lelia König von der Leipziger Dashfactory GmbH über ihre Erfahrungen des Auf- und Umbruchs in ostdeutschen Unternehmen. Das Gespräch moderiert Tina Howard.
    Gerald Rosner ist seit 1992 Geschäftsführer der Strickchic GmbH in Apolda. Er gehört zur vierten Generation des Familienunternehmens und war 1990 an der Rückwandlung des VEB zu einer GmbH beteiligt.
    Lelia König ist Mitgründerin der Dashfactory GmbH. Das junge Unternehmen aus Thüringen will Radverkehr attraktiver und sicherer gestalten. Die Firma gehört zu den vielversprechendsten europäischen Mobilitäts-Startups.

    42 min
  • Hass oder Versöhnung? Nationale Identität und transnationale Beziehungen auf dem Balkan
    Jede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Die 10-teilige Veranstaltungsreihe „Transitional Justice“ möchte anhand ausgewählter Länderbeispiele unterschiedliche Aspekte von gesellschaftlichen und rechtlichen Aufarbeitungsprozessen nach Systemumbrüchen aufzeigen sowie Einblicke in die Erinnerungskultur und -politik in ihrem jeweiligen nationalen Kontext geben. Moderiert wird die Reihe von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org. Die vierte Veranstaltung der Reihe "Transitional Justice“ hat den Fokus auf die Prozesse der Transitional Justice in Albanien, Rumänien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina gerückt.
    1 hr 50 min
  • Transformation im Bildungswesen seit 1989/90
    Die zweite Veranstaltung der Reihe "Zeitzeugenperspektiven" thematisierte die Transformationsprozesse im Bildungswesen seit 1989/90. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven von Zeitzeugen, die diese Umbrüche in Politik, Verwaltung und Bildungseinrichtungen miterlebt und -gestaltet haben. Welche Voraussetzungen brachten die Bildungssysteme der DDR und der Bundesrepublik Deutschland mit und welche Ideen wurden am „Runden Tisch“ entwickelt und in den Einigungsvertrag einbezogen? Wie verlief die Umgestaltung in bestimmten Bereichen, etwa im Schulwesen? Welche inhaltlichen und personellen Veränderungen und Kontinuitäten gab es?
    1 hr 14 min
  • 60 Jahre Mauerbau – geteilte(s) Leben | Zeitzeugenperspektiven
    Am 13. August 2021 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 60. Mal. Das historische Ereignis und seine weitreichenden Folgen haben das Leben vieler Menschen in Ost und West geprägt. Die Veranstaltung lässt Zeitzeugen zu Wort kommen, die mit der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer ganz persönliche Umwälzungen verbinden – sei es im Familien- und Freundeskreis, im Beruf oder hinsichtlich ihrer Überzeugungen.

    Folgende Fragen werden diskutiert: Welche Zäsur markiert der 13. August 1961 in den Biografien? Wie beeinflussten die innerdeutsche Grenze und die Mauer den Alltag in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland? Was konnte der Einzelne der Mauer entgegensetzen? Und nicht zuletzt soll der Bogen in die Gegenwart geschlagen werden: Welche erinnerungskulturelle Bedeutung kommt der Mauer und der deutschen Teilung heute zu?
    1 hr 5 min
  • Coming out. Geschlecht und Gesellschaft in der DDR und der Transformationszeit
    Der Alltag von Angehörigen homosexueller und anderer geschlechtlicher Minderheiten war in der DDR vielfach von Diskriminierung oder sogar Kriminalisierung geprägt. Das bedeutete für sie eine schwierige Lebensrealität und erhebliche Hürden im offenen Ausleben der eigenen Identität. Diese Menschen fanden im öffentlichen Raum keinen Platz, mussten häufig unter Verunglimpfung und Überwachung leiden. Erst ab den 1980er-Jahren verbesserten sich die öffentlichen Lebensumstände für schwule und lesbische Bürgerinnen und Bürger der DDR. 1988 wurde der Paragraph, der Homosexualität als Straftatbestand verurteilte, im Strafgesetzbuch der DDR endgültig gestrichen. Im vereinten Deutschland blieb er noch bis 1994 bestehen. Andere Identitäten, beispielsweise von Transgender-Personen, finden in der historischen Betrachtung der DDR und Transformationszeit bisher kaum Beachtung.
    Die achte Veranstaltung der Reihe „Zukunftswerkstatt Einheit“ stellte die Situation von LGBTQIA*-Minderheiten in der DDR und im Transformationsprozess in den Mittelpunkt. Welche Rolle spielte die Diskriminierung dieser Menschen in der Lebensrealität der DDR, gab es Unterschiede zwischen Ost und West und was für Veränderungen brachte die Transformationszeit für das vereinte Deutschland?
    1 hr 32 min
  • Treuhand: Fakten – Meinung – Mythen
    Die Arbeit der Treuhandanstalt polarisiert bis heute. Ihre Arbeit wurde von Beginn an kontrovers diskutiert und es war strittig, welche Ausrichtung die Behörde haben sollte, der rund 8.500 ehemals „volkseigene Betriebe“ der DDR mit mehr als vier Millionen Beschäftigten unterstanden. Anlässlich des 30. Jahrestags der Ermordung des Treuhand-Präsidenten Detlev Karsten Rohwedder am 1. April 1991 – dem traurigen Höhepunkt der Auseinandersetzung – sowie der Wahl Birgit Breuels zur neuen Präsidentin am 13. April mit der folgenden Neuausrichtung der Treuhandarbeit haben wir Politik und Zeitzeugen ins Gespräch gebracht. Was steckte hinter der Idee der Ur-Treuhand? Wie alternativlos waren die Richtungsentscheidungen beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft 1990/1991? Und welche Folgen der Treuhandarbeit sind bis heute noch spürbar?
    1 hr 24 min
  • Ankunft im Alltag. Künstler im vereinigten Deutschland
    Mit der deutschen Einheit kam es zu einem grundlegenden Wandel der kulturellen Infrastruktur in Ost und West. Dieser ging mit gravierenden Veränderungen für die Künstlerinnen und Künstler einher. Die Erfahrungen mit der Vereinigung zweier verschiedener Kulturlandschaften und die Veränderungen des deutschen Kulturbetriebs nach 30 Jahren Einheit sind für den Einzelnen sehr unterschiedlich und geben Anlass zu vielen Fragen. Wie veränderte sich das Schaffen für die Akteurinnen und Akteure seit der Einheit? Wie wurden und werden die Revolutions- und Transformationserfahrungen in Kunst und Kultur verarbeitet? Und wie vereint ist die Kunst- und Kulturszene heute?
    Die fünfte Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit« hat die Entwicklung eines gesamtdeutschen Kulturbetriebs nach 30 Jahren deutscher Einheit thematisiert, das Spannungsfeld zwischen Ost und West vermessen und nicht zuletzt nach dem Gewicht der Kultur in Politik und Gesellschaft gefragt.
    1 hr 35 min
  • „Auf der Mauer, auf der Lauer“ (Folge 7)
    In Folge 3 der zweiten Staffel berichtet Andreas „Spider“ Krenzke von der Berliner Lesebühne „LSD – Liebe Statt Drogen“ über das „Universum aus der Kaffeetüte“ und seine jugendliche Weltanschauung in der DDR. Außerdem fabuliert er über obskure sozialistische Comic-Superhelden.
    48 min
  • Abgehängte Länder. Wie verlassen ist der Osten?
    Der Osten Deutschlands steht heute zwischen dem massiven Bevölkerungsverlust in ländlichen Gebieten sowie einem zunehmenden Aufbruch und Attraktivitätsgewinn der Ballungszentren um Leipzig, Dresden oder Berlin. Während die Städte auf den steten Zuwachs reagieren müssen, kämpfen die ländlichen Kommunen gegen die Auswirkungen der Abwanderung der jüngeren Genera-tionen, die damit einhergehende Überalterung und die strukturelle Versorgungsproblematik. Häufig werden die Ursachen dafür in den Folgen der DDR-Zeit gesucht. Doch auch in ländlichen und strukturschwachen Regionen im Westen Deutschlands lassen sich mittlerweile ähnliche Entwicklungen wahrnehmen. Die erste Veranstaltung der Reihe »Zukunftswerkstatt Einheit« im Jahr 2021 hat die demographischen Nachwirkungen des Transformationsprozesses im vereinigten Deutschland untersuchen.
    59 min
  • Versöhnung, Gerechtigkeit, Aufarbeitung. Der Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland
    ede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Die zehnteilige Veranstaltungsreihe „Transitional Justice“ möchte anhand ausgewählter Länderbeispiele unterschiedliche Aspekte von gesellschaftlichen und rechtlichen Aufarbeitungsprozessen nach Systemumbrüchen aufzeigen sowie Einblicke in die Erinnerungskultur und -politik in ihrem jeweiligen nationalen Kontext geben. Moderiert wird die Reihe von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org. Die Auftaktveranstaltung „Versöhnung, Gerechtigkeit, Aufarbeitung – Der Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland“ rückte vornehmlich den Fokus auf die Aufarbeitungsprozesse in Deutschland.
    1 hr 4 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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