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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • 13. Geschichtsmesse 2020: Podiumsgespräch "Gelungene Transformation? 30 Jahre deutsche Einheit"
    Bei der 13. Geschichtsmesse mit dem Thema "Neue Heimat, alte Grenzen? Gesellschaft und Transformation in Deutschland seit 1990" stand anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Einheit die Betrachtung des gesellschaftlichen Wandels seit 1990 im Vordergrund.

    Die Bundesstiftung Aufarbeitung lud vom 23. bis 25. Januar 2020 zu zahlreichen Diskussionen und Veranstaltungen nach Suhl. Darunter das Podiumsgespräch "Gelungene Transformation? 30 Jahre deutsche Einheit"
    1 hr 28 min
  • Ein neuer Kalter Krieg?
    Im Dezember 2019 jähren sich der NATO-Doppelbeschluss und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan und damit zwei Ereignisse, die vor 40 Jahren erheblich zur Verschärfung des Kalten Krieges beitrugen. Heute ist angesichts der Krim- bzw. Ukraine-Krise, der darauf erfolgten EU-Sanktionen gegen Russland sowie des Scheiterns des INF-Abrüstungsvertrags vielfach von einem neuen Kalten Krieg die Rede; darüber hinaus schürt der amerikanisch-chinesische Handelsstreit neue Konflikte. Stehen wir vor einer neuen Eskalation im West-Ost-Verhältnis? Welche Schlüsse lassen sich aus der Zeitgeschichte für die Gestaltung der Gegenwart ziehen gerade auch im Verhältnis zu Russland? Können damalige Initiativen, auf den Pfad der Entspannung zurückzukehren, heute erneut von Nutzen sein?

    Agnes Bresselau von Bressensdorf | wissenschaftliche Geschäftsführerin des Berliner Kollegs Kalter Krieg

    Gernot Erler | Staatsminister im Auswärtigen Amt bzw. Russland-Beauftragten der Bundesregierung

    Christoph von Marschall |Tagesspiegel

    Bernd Rother | Historiker und stellvertretenden Geschäftsführer der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

    Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Elke Seefried, stellv. Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte. Zuvor wird Bernd Greiner, Gründungsvorsitzender des Berliner Kollegs Kalter Krieg, die Arbeit und Agenda des Kollegs vorstellen
    2 hr 1 min
  • Renaissance des Religiösen?
    Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „1989 – (K)Eine Zäsur?“ von Detlef Pollack Nach dem Niedergang des Staatssozialismus in den Ländern Ost- und Ostmitteleuropas erwarteten viele, dass es zu einer Renaissance des Religiösen kommen werde. Und das mit guten Gründen. Die staatssozialistischen Systeme verfolgten über Jahrzehnte hinweg eine repressive Kirchenpolitik, der es darum ging, die Gläubigen von den Kirchen zu entfremden und die kirchlichen Handlungsmöglichkeiten einzuschränken. Viele Religionssoziologen nahmen daher an, Religion und Kirche würden nach dem Untergang des kirchenfeindlichen Systems an sozialer Signifikanz gewinnen. Tatsächlich ist die religiöse Situation in Ost- und Mittelosteuropa heute äußerst divers. Neben Ländern wie Russland oder der Ukraine, in denen es zu einer Wiedergeburt des orthodoxen Christentums kam, stehen Länder wie Ostdeutschland, Tschechien oder Estland, die eher durch eine weitergehende Säkularisierung geprägt sind, aber auch Länder wie Polen oder Kroatien, in denen aufgrund der engen Verbindung von religiöser und nationaler Identität die Kirche nach wie vor eine starke gesellschaftliche Stellung besitzt. Der Vortrag zeichnet nicht nur charakteristische Linien der religiösen Entwicklung seit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus nach, sondern fragt auch nach plausiblen Erklärungen für die diversen Verläufe. Dabei geht er darauf ein, welche Bedeutung Formen der Vermischung von Religion und Politik sowie von rechtspopulistischen Einstellungen und Religiosität zukommt, aber auch welchen Einfluss Prozesse der nachholenden Modernisierung auf das religiöse Feld ausüben.
    1 hr 39 min
  • Freund und Feind. Russlandverständnis und Bolschewistenfurcht in der Weimarer Republik
    Die Ambivalenz aus politischer Nähe und ideologischer Distanz gilt als Charakteristikum der deutsch-sowjetischen Beziehungen in der Weimarer Republik. Während Politiker nach 1923 den so genannten Geist von Rapallo mit Leben füllten und Reichswehroffiziere mit Generälen der Roten Armee Militärstütz-punkte aufbauten, schossen sich Kommunisten und Nationalsozialisten, wie Erich Kästners Held Fabian beobachtete, Reservelöcher in die entlegensten Körperteile. Dass die Kontrahenten danach in den Zuchthäusern Weimars über den Sturz der verhassten Republik brüteten, ist kaum bekannt, auch wenn Karl Radeks Moabiter Salon mittlerweile zum Inventar der roaring twenties gehört.
    Der Vortrag diskutiert vertraute und weniger vertraute Episoden einer schillernden, misstrauisch beäugten und doch für beide Staaten vorteilhaften Beziehung, die gut funktionierte, weil sie auch vor ideologischen Schranken nicht Halt machte. Stalin konnte sich lange auf die deutsche Rechte verlassen, die seine nationale Revolution bewunderte. Selbst der Machtantritt Hitlers im Januar 1933 bedeutete nicht das Ende dieser wirkmächtigen historischen Verstrickung der Weimarer Republik.
    1 hr 16 min
  • Der stille Putsch
    Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „1989 –(K)Eine Zäsur?“ von Jan C. Behrends Das Jahr 1989 markiert einen Wendepunkt in der Perestroika: erstmals treten die Gruppen öffentlich auf, die in den 1990er Jahren für das roll-back von Michail Gorbatschows "oktroyierter Zivilisierung" sorgen werden: Nationalisten, das militärische Milieu, die Angehörigen der Sicherheitskräfte. Der Vortrag bespricht die Voraussetzungen und den Verlauf der russischen Reformen, ihre Bedeutung für das Epochenjahr 1989 und wendet sich dann der Frage zu, warum die Liberalisierung früh ins Straucheln kam und wo die Ursachen für die Rückkehr zu autoritärer Herrschaft lagen. Ein Schlüsseljahr ist 1993 als politische Machtfragen auch im Post-Kommunismus mit Gewalt gelöst wurden. Es zeigt sich, dass die Rückkehr zur Autokratie bereits vor der Machtübergabe an Vladimir Putin stattfand. Ringvorlesung "1989 - (k)eine Zäsur?" Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.
    1 hr 42 min
  • Der stille Putsch
    Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „1989 –(K)Eine Zäsur?“ von Jan C. Behrends Das Jahr 1989 markiert einen Wendepunkt in der Perestroika: erstmals treten die Gruppen öffentlich auf, die in den 1990er Jahren für das roll-back von Michail Gorbatschows "oktroyierter Zivilisierung" sorgen werden: Nationalisten, das militärische Milieu, die Angehörigen der Sicherheitskräfte. Der Vortrag bespricht die Voraussetzungen und den Verlauf der russischen Reformen, ihre Bedeutung für das Epochenjahr 1989 und wendet sich dann der Frage zu, warum die Liberalisierung früh ins Straucheln kam und wo die Ursachen für die Rückkehr zu autoritärer Herrschaft lagen. Ein Schlüsseljahr ist 1993 als politische Machtfragen auch im Post-Kommunismus mit Gewalt gelöst wurden. Es zeigt sich, dass die Rückkehr zur Autokratie bereits vor der Machtübergabe an Vladimir Putin stattfand. Ringvorlesung "1989 - (k)eine Zäsur?" Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt. Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.
    1 hr 42 min
  • Freund und Feind. Russlandverständnis und Bolschewistenfurcht in der Weimarer Republik
    Die Ambivalenz aus politischer Nähe und ideologischer Distanz gilt als Charakteristikum der deutsch-sowjetischen Beziehungen in der Weimarer Republik. Während Politiker nach 1923 den so genannten Geist von Rapallo mit Leben füllten und Reichswehroffiziere mit Generälen der Roten Armee Militärstütz-punkte aufbauten, schossen sich Kommunisten und Nationalsozialisten, wie Erich Kästners Held Fabian beobachtete, Reservelöcher in die entlegensten Körperteile. Dass die Kontrahenten danach in den Zuchthäusern Weimars über den Sturz der verhassten Republik brüteten, ist kaum bekannt, auch wenn Karl Radeks Moabiter Salon mittlerweile zum Inventar der roaring twenties gehört.

    Der Vortrag diskutiert vertraute und weniger vertraute Episoden einer schillernden, misstrauisch beäugten und doch für beide Staaten vorteilhaften Beziehung, die gut funktionierte, weil sie auch vor ideologischen Schranken nicht Halt machte. Stalin konnte sich lange auf die deutsche Rechte verlassen, die seine nationale Revolution bewunderte. Selbst der Machtantritt Hitlers im Januar 1933 bedeutete nicht das Ende dieser wirkmächtigen historischen Verstrickung der Weimarer Republik.
    1 hr 16 min
  • Communism ends here
    Das international besetzte Podium richtete den Blick auf den Mauerfall und seine Folgen aus der Perspektive der ehemaligen vier Sieger- und Besatzungsmächte Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion und USA. Dabei wurde auch der „Vorabend“ des Mauerfalls beleuchtet und diskutiert und wie in den vier Ländern die Demonstrationen in der DDR im Herbst 1989 in Politik und Öffentlichkeit wahrgenommen wurden: Welchen Tenor hatten die Berichterstattungen zum Mauerfall, wie fielen die Reaktionen auf politischer Ebene, aber auch in den Bevölkerungen aus? Wie wurden in der Folge die deutschen Einheitsbestrebungen aufgenommen, und welche Auswirkungen auf die politische Weltordnung wurden gesehen? Wie wird der Fall der Mauer heute in den Geschichtswissenschaften der vier Länder eingeordnet, und wie werden die heutigen Debatten um die Nachwirkungen von 1989 wahrgenommen? Begrüßung: Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor Stiftung Berliner Mauer Podiumsdiskussion mit: Prof. Dr. Corine Defrance | Université Sorbonne, Paris, Frankreich Prof Dr. Patrick Major | University of Reading, Großbritannien Prof. Dr. Mary Sarotte | Harvard University, Cambridge, Mass., USA Prof. Dr. Alexander Vatlin | Staatliche Lomonossow Universität Moskau, Russland Moderation: Prof. Dr. Bernd Greiner, Berliner Kolleg Kalter Krieg Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Stiftung Berliner Mauer
    1 hr 34 min
  • Open Memory Box. Die DDR auf Schmalfilm
    Open Memory Box ist ein Archiv des DDR-Alltags, der dort auf 415 Stunden 8mm-Schmalfilm festgehalten ist. Die Aufnahmen waren von 148 DDR-Hobbyfilmern zwischen 1947 und 1990 gedreht worden. Ab 23. September steht dieser Quellenschatz der Wissenschaft, politischen Bildung, den Medien aber auch Künstlerinnen und Künstlern sowie zeithistorisch interessierten Bürgerrinnen und Bürgern in digitalisierter Form unter www.open-memory-box.de zur Verfügung. Der Filmbestand ist seit 2013 vom schwedischen Filmemacher Alberto Herskovits und dem kanadischen Politologen Prof. Dr. Laurence McFalls zusammengetragen, digitalisiert und aufwändig verschlagwortet worden. Aus Anlass der Webseitenpremiere diskutiert am 24. September ein prominent besetztes Podium den Erkenntniswert dieser Quellensammlung, die den Alltag in der SED-Diktatur 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution auf einzigartige Weise dokumentiert. Grußwort: Dr. Dorothea Rüland | Generalsekretärin Deutscher Akademischer Austauschdienst e. V. (DAAD) Podium: Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor, Zentrum für Zeithistorische Forschung Marion Brasch, Journalistin und Schriftstellerin Alberto Herskovits, Ko-Projektleiter (Altofilm, Stockholm/Berlin) Barbara Langerwisch, Zeitzeugin und Filmeinreicherin Prof. Dr. Laurence McFalls, Co-Projektleiter, Université de Montréal Sabine Rennefanz, Journalistin und Autorin Moderation: Siv Stippekohl, Journalistin und Autorin
    1 hr 28 min
  • Abend der Demokratie
    Zum Internationalen Tag der Demokratie veranstaltete die Bundesstiftung Aufarbeitung einen Abend der Demokratie. Der Abend begann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Bernd Lindner, der über seine neueste Publikation »Wir bleiben…das Volk! Losungen und Begriffe der Friedlichen Revolution 1989« sprechen wird. Im Anschluss fand ein moderiertes Podiumsgespräch, mit Prof. Dr. Bernd Lindner (Kulturhistoriker, Leipzig), Frank Ebert (Robert-Havemann-Gesellschaft, Zeitzeuge der Friedlichen Revolution), Gesine Oltmanns (Stiftung Friedliche Revolution, Zeitzeugin der Friedlichen Revolution).
    1 hr 23 min

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