Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Die Stasi im Kinderzimmer
    Die Dokumentation Die Stasi im Kinderzimmer erzählt, wie die Staatssicherheit nach einem Erlass von MfS-Chef Erich Mielke seit 1966 Kinder und Jugendliche - Minderjährige - als inoffizielle Mitarbeiter anwirbt. Der Film von Kathrin Matern widmet sich auf beeindruckende Weise vier verschiedenen Schicksalen, vier unterschiedlichen Biographien von Menschen, die in jungen Jahren in Kontakt mit der Stasi kamen. Und erzählt, wie sie mit den daraus resultierenden Auswirkungen umgehen, bis heute. Birgit Müller, Leiterin der Redaktion NDR-Fernsehen im Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern, spricht im Podcast mit Anna Frieda Schreiber und Christian Ahnsehl, zwei der vier Protagonisten, und Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, der als Historiker das Filmvorhaben begleitete. Der Film von Kathrin Matern wurde von Populärfilm Media GmbH für den NDR produziert mit Förderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung.
    1 hr 15 min
  • Kerze und Gewehr
    »Keine Gewalt!« – das war der kraftvolle Ruf der Revolution, als aus den Friedensgebeten Montagsdemonstrationen wurden und mutige Menschen in der DDR den Schritt auf die Straßen wagten. »Keine Gewalt!« war die Forderung an die Staatsmacht und der Anspruch der Demonstrantinnen und Demonstranten an sich selbst. Es gleicht fast einem Wunder: Die Revolutionen von 1989/90 in der DDR und Ostmitteleuropa verliefen tatsächlich –weitgehend – friedlich. Die vierte Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene« geht den Faktoren für diese Entwicklung nach: Warum schreckten die militärisch hochgerüsteten kommunistischen Diktaturen im Moment ihrer augenfälligen Existenzkrise fast alle vor dem Einsatz von (militärischer) Gewalt zurück? Wieso blieben die Revolutionärinnen und Revolutionäre von 1989/90 gewaltfrei? Wie friedlich war die Friedliche Revolution in der DDR wirklich und welche Rolle spielte Gewalt beim Ende der kommunistischen Regime in Ostmitteleuropa? Begrüßung: Dr. Jens Schöne | Stv. Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Impulsvortrag: Prof. Dr. Martin Sabrow Podium: Libuše Černá | Leiterin von globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur, Vorsitzende des Bremer Rates für Integration und Dozentin an der Hochschule Bremen Dr. Tytus Jaskułowski | Politologe und Koordinator der Quellenedition »Polnische Staatsdokumente« in der Außenstelle des Instituts des Nationalen Gedenkens in Stettin Dr. Maria Nooke | Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Potsdam Prof. Dr. Martin Sabrow | Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam Moderation: Gemma Pörzgen | Journalistin, Berlin
    1 hr 46 min
  • Das erste Loch im Eisernen Vorhang
    Vor 30 Jahren begann der »Eiserne Vorhang« zu bröckeln: Im Mai 1989 ging Ungarn daran, die Sicherungsanlagen an der österreichischen Grenze abzubauen. Immer mehr DDR-Bürger flüchteten in den folgenden Monaten auf diesem Weg in den Westen. Am 11. September öffnete Budapest die Grenze zu Österreich offiziell, Zehntausende Ostdeutsche nutzten die Gelegenheit zur Ausreise. Unter den Flüchtlingen des Jahres 1989 waren auch die ehemalige DDR-Spitzensportlerin Ines Geipel und Katrin Linke, der ein Medizinstudium verwehrt wurde. Sie berichten von ihren Erlebnissen und diskutieren mit der polnischen Kulturwissenschaftlerin Katarzyna Stokłosa über die Bedeutung europäischer Grenzen früher und heute. Podium: Prof. Ines Geipel | Zeitzeugin und Autorin, Berlin Katrin Linke | Zeitzeugin und Autorin, Erfurt Prof. Dr. Katarzyna Stokłosa | Kulturwissenschaftlerin, Sønderborg Moderation: Ulrike Timm | Journalistin, Deutschlandfunk Kultur
    1 hr 33 min
  • Geschichte(n) erzählen
    Das Zeitzeugenportal www.zeitzeugenbuero.de der Bundesstiftung Aufarbeitung besteht seit 10 Jahren und versammelt aktuell über 360 Biografien zu den Jahrzehnten der SED-Diktatur, der deutschen Teilung sowie zum Wiedervereinigungsprozess. Für viele Menschen, die sich mit DDR-Geschichte auseinandersetzen – sei es in der Schule, in außerschulischen Bildungseinrichtungen oder in den Medien – ist das Portal zu einem festen Anlaufpunkt geworden. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums ihres Zeitzeugenportals veranstaltete die Bundesstiftung Aufarbeitung ein moderiertes Podiumsgespräch mit musikalischer Umrahmung und anschließendem Empfang. DDR-Zeitzeugen spielen in der Bildungsarbeit eine immer wichtigere Rolle, um gerade junge Menschen über diesen biografischen Zugang für Zeitgeschichte zu begeistern und aktuelle Problemlagen verständlicher zu machen. So gehen Experten und Akteure der Zeitzeugenarbeit der Frage nach, welche Herausforderungen und Chancen die Geschichtsvermittlung mit Zeitzeugen gegenwärtig bietet. Begrüßung: Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Podium: Jun.-Prof. Dr. Christiane Bertram, Universität Konstanz Thomas Grüßing, Lehrer an der Carl-Bosch-Schule/Integrierte Sekundarschule in Berlin Peter Keup, Zeitzeuge mit wissenschaftlichem Hintergrund Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern Moderation: Dr. Jacqueline Boysen, Journalistin und Autorin Musik: Stephan Krawczyk
    1 hr 40 min
  • Das Leben der Vielen.
    Filme inszenieren Geschichte, sie bringen uns vergangene Zeiten nahe und deuten sie zugleich. Damit prägen sie unser historisches Gedächtnis. Zahlreiche Kinohits und Fernsehserien wie »Good bye, Lenin!«, »Das Leben der Anderen«, »Bornholmer Straße«, »Gundermann« oder »Weissensee« haben von den letzten Tagen der DDR erzählt und ein Millionenpublikum erreicht. Die zweite Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene« fragt danach, welche historischen Lesarten über das Ende der DDR in diesen und anderen Filmen vermittelt werden. Wie sehr wird unsere kollektive Erinnerung durch diese künstlerischen und kommerziellen Erfolge beeinflusst? Wie kamen zugleich die Medien in Ostmitteleuropa dem Bedürfnis der Menschen nach, sich angesichts des Epochenumbruchs von 1989/90 und seinen Folgen ihrer eigenen Geschichte und Identität zu versichern?
    1 hr 34 min
  • Das Leben der Vielen.
    Filme inszenieren Geschichte, sie bringen uns vergangene Zeiten nahe und deuten sie zugleich. Damit prägen sie unser historisches Gedächtnis. Zahlreiche Kinohits und Fernsehserien wie »Good bye, Lenin!«, »Das Leben der Anderen«, »Bornholmer Straße«, »Gundermann« oder »Weissensee« haben von den letzten Tagen der DDR erzählt und ein Millionenpublikum erreicht. Die zweite Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene« fragt danach, welche historischen Lesarten über das Ende der DDR in diesen und anderen Filmen vermittelt werden. Wie sehr wird unsere kollektive Erinnerung durch diese künstlerischen und kommerziellen Erfolge beeinflusst? Wie kamen zugleich die Medien in Ostmitteleuropa dem Bedürfnis der Menschen nach, sich angesichts des Epochenumbruchs von 1989/90 und seinen Folgen ihrer eigenen Geschichte und Identität zu versichern?
    1 hr 34 min
  • Sehnsucht nach Einheit
    Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der Ersten deutschen Republik“ von Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. Die Weimarer Republik steht sowohl für die Spaltung der Deutschen als auch für deren Sehnsucht nach Einheit. So gingen die polarisierten politischen Kämpfe der Zeit mit Appellen an die Volksgemeinschaft und die Einheit der Arbeiterbewegung einher. Der Vortrag fragt, wie die Deutung der politischen „Zersplitterung“ der Weimarer Republik die politische Kultur der Bundesrepublik prägte. Er zeigt, wie sie etwa die Ausbildung von großen Volksparteien, Gewerkschaften und Verbänden förderte. Die Formel der Volksgemeinschaft war zwar diskreditiert, wurde aber durch die Rhetorik der Opfergemeinschaft und eine Betonung der „Mitte“ und „Mittelstandsgesellschaft“ ersetzt. Gerade die deutsche Teilung förderte in der Bundesrepublik eine antikommunistische Beschwörung einer Einheit, die Weimarer Zustände verhindern sollte; in der DDR galt das Einheitspostulat im Sinne einer Geschlossenheit nach Vorgaben der SED ohnehin. Der Vortrag spannt dabei einen Bogen bis zur Neuen Rechten, die mit der Proklamation eines „Volkswillens“ an diese Sehnsucht nach Einheit anknüpft. Ebenso wird gefragt, ob die Entfernung vom Schreckbild Weimar mit für den heutigen Wandel der politischen Kultur verantwortlich ist.
    1 hr 29 min
  • Die Macht der Gefühle. Deutschland 19|19
    Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Hier setzt die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19 an, die die Historikerinnen Ute und Bettina Frevert gemeinsam mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet haben.
    Am 5. März 2019 wurde die Ausstellung im Philip-Johnson-Haus in Berlin erstmals öffentlich vorgestellt. Nach einem Grußwort von Andreas Eberhardt, Geschäftsführer der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft diskutierte Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit den Autorinnen der Ausstellung, Ute und Bettina Frevert, sowie Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Andrea Thilo.
    54 min
  • Die Macht der Gefühle. Deutschland 19|19
    Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Hier setzt die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19 an, die die Historikerinnen Ute und Bettina Frevert gemeinsam mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet haben.
    Am 5. März 2019 wurde die Ausstellung im Philip-Johnson-Haus in Berlin erstmals öffentlich vorgestellt. Nach einem Grußwort von Andreas Eberhardt, Geschäftsführer der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft diskutierte Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit den Autorinnen der Ausstellung, Ute und Bettina Frevert, sowie Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Andrea Thilo.
    54 min
  • Interesse und Konflikt
    Die Oppositionsbewegungen in den Ländern Ostmitteleuropas drückten 1989/90 ihr Streben nach Freiheit auch durch nationale Unabhängigkeitsbewegungen aus. Die Frage der Nation und die Wiederentdeckung des Nationalstaates waren nach vierzigjähriger sowjetischer Hegemonie ein zentrales Element beim Sturz der kommunistischen Regime. Diese Bestrebungen gipfelten 2004 in der EU-Osterweiterung. Die DDR hatte zuvor schon einen ganz besonderen Weg genommen. Die dritte Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 Aufbruch ins Offene« geht der Bedeutung der Nation für 1989/90, aber auch der diesbezüglichen Entwicklung in den letzten 30 Jahren nach. Während viele ostmitteleuropäische Staaten zunächst die »Rückkehr nach Europa« feierten, überwiegt in diesen Ländern heute oft eine Skepsis gegenüber der Europäischen Union und eine populistische Rückbesinnung auf den Nationalstaat.
    1 hr 39 min

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