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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Aufbruch 1989
    Die fünfte Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene« widmet sich insbesondere den persönlichen Erfahrungen der Protagonisten von 1989/90 in der DDR und Ostmitteleuropa. Der Epochenumbruch von 1989/90 hat Europa entscheidend verändert und wirkt bis heute nach. Die Revolutionen in der DDR und Ostmitteleuropa wurden damals durch ein breites Spektrum an Akteurinnen und Akteuren geprägt. So engagierten sich Bürgerrechtler für Freiheit und Selbstbestimmung und ermutigten damit auch viele andere Menschen, auf die Straße zu gehen. Dies ermöglichte den Aufbau demokratischer Strukturen und die Überwindung der europäischen Teilung. Doch wer waren diese Menschen? Welche Hoffnungen und Wünsche verbanden sie mit ihren Aktionen? Welche haben sich erfüllt – und welche nicht? - Begrüßung: Dr. Andreas H. Apelt | Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V. - Impulsvortrag: Prof. Dr. Ute Frevert Podium: - Prof. Dr. Ute Frevert | Direktorin des Forschungsbereichs »Geschichte der Gefühle« am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin - Dr. h. c. Lothar de Maizière | Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V. und Ministerpräsident a. D., Berlin - Petra Pau, MdB | Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Berlin - Ulrike Poppe | Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur a. D., Berlin - Jan Šícha | Gründungsdirektor des Tschechischen Zentrums in München - Moderation: Catarina Zanner | Antenne Brandenburg vom rbb, Berlin
    1 hr 28 min
  • Aufbruch 1989
    Die fünfte Veranstaltung der Reihe »REVOLUTION! 1989 – Aufbruch ins Offene« widmet sich insbesondere den persönlichen Erfahrungen der Protagonisten von 1989/90 in der DDR und Ostmitteleuropa. Der Epochenumbruch von 1989/90 hat Europa entscheidend verändert und wirkt bis heute nach. Die Revolutionen in der DDR und Ostmitteleuropa wurden damals durch ein breites Spektrum an Akteurinnen und Akteuren geprägt. So engagierten sich Bürgerrechtler für Freiheit und Selbstbestimmung und ermutigten damit auch viele andere Menschen, auf die Straße zu gehen. Dies ermöglichte den Aufbau demokratischer Strukturen und die Überwindung der europäischen Teilung. Doch wer waren diese Menschen? Welche Hoffnungen und Wünsche verbanden sie mit ihren Aktionen? Welche haben sich erfüllt – und welche nicht? - Begrüßung: Dr. Andreas H. Apelt | Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V. - Impulsvortrag: Prof. Dr. Ute Frevert Podium: - Prof. Dr. Ute Frevert | Direktorin des Forschungsbereichs »Geschichte der Gefühle« am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin - Dr. h. c. Lothar de Maizière | Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft e. V. und Ministerpräsident a. D., Berlin - Petra Pau, MdB | Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Berlin - Ulrike Poppe | Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur a. D., Berlin - Jan Šícha | Gründungsdirektor des Tschechischen Zentrums in München - Moderation: Catarina Zanner | Antenne Brandenburg vom rbb, Berlin
    1 hr 28 min
  • Das Erbe der Spaltung
    Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der Ersten deutschen Republik von Gerd Koenen. Die Spaltung des internationalen Sozialismus durch die Machteroberung der Bolschewiki und die Gründung der Kommunistischen Internationale war Teil einer neuen Spaltung der Welt. Die Sozialdemokratie als eigentliche Säule der Weimarer Republik musste nicht nur Putsch- und Aufstandsversuche von links und rechts abwehren. Sondern gegenüber den vielfachen diplomatischen und konspirativen Bemühungen (etwa der Reichswehrführung) um eine revisionistische Sonderbeziehung mit Sowjetrussland vertrat sie die unpopuläre Politik einer Westintegration. Der bürgerkriegsartige Konflikt zwischen den Sozialdemokraten, die das Gros der Arbeiterschaft vertraten, und der Straßenkampfpartei der Kommunisten nährte sich zum Teil aus eigenen ideologischen Differenzen, aber war immer auch Teil eines weltpolitischen Machtspiels der Moskauer Führung gegen die Versailler Weltordnung. Das erst hat Hitler den Weg zur Macht und 1939 den Weg in den Weltkrieg eröffnet. Aber die Spaltung zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus hat auch die Nachkriegsordnung bis 1989 mitbestimmt und alle ursprünglich an den Begriff des Sozialismus gehefteten emanzipativen Vorstellungen verschluckt.
    1 hr 51 min
  • Wie viel Marx steckt im Kommunismus?
    Kurz nach der Friedlichen Revolution war am Sockel des Marx-Engels-Denkmals in Berlin zu lesen: Wir sind unschuldig. Das Graffiti brachte zum Ausdruck, was seither oft zur Ehrenrettung der kommunistischen Vordenker angebracht wurde: Marx und Engels trügen keine Verantwortung für die kommunistischen Verbrechen, die in ihrem Namen begangen worden sind. Doch wie unschuldig sind sie wirklich? Wie viel Terror war bereits angelegt in der Marx'schen Philosophie? Und ist es sinnvoll, sich noch heute auf Marx zu berufen? Die Veranstaltung greift diese und weitere Fragen aus Anlass des 200. Geburtstages von Karl Marx sowie des 100. Jahrestages der KPD-Gründung 1918 auf, um die Geschichte des Deutschen Kommunismus kritisch zu diskutieren.
    1 hr 34 min
  • Schottet sich China wieder ab?
    "Reform" und "Öffnung" lauteten die Schlagworte, mit denen die Kommunistische Partei China nach 1978 die Modernisierung des Landes einleitete. Damit war nicht nur eine Teilnahme an der wirtschaftlichen Globalisierung verbunden, sondern auch eine neue Offenheit gegenüber kulturellen und politischen Einflüssen aus dem Westen. 40 Jahre später scheint Staatspräsident Xi Jinping einen anderen Weg zu verfolgen: Chinas Nationalismus wird aggressiver, die Wirtschaft protektionistischer. Zugleich wird der Überwachungsstaat in einem atemberaubenden Tempo ausgebaut. Intellektuelle Freiräume gehen zunehmend verloren. Schottet sich China wieder ab? Droht gar eine Rückkehr zur Politik der Mao-Ära? Wie gestaltet sich heute der Umgang mit der Geschichte im "Reich der Mitte"?
    1 hr 49 min
  • Mythos Babylon Berlin
    Schon in der Weimarer Republik wurde Berlin oft als Babylon bezeichnet. Babylon Berlin diente als Sinnbild der rasant wachsenden Metropole, die hoch hinaus wollte und Menschen aus aller Welt anzog. Es stand für das Sündenbabel der Reichshauptstadt, die sich von den gesellschaftlichen Zwängen des Kaiserreichs verabschiedete und Freiheit und Freizügigkeit gewährte. Doch Babylon wäre nicht Babylon, wenn darauf nicht der jähe Absturz in die Diktatur gefolgt wäre. So steht die Chiffre gleichermaßen für den Mythos der Freiheit als auch für die Ambivalenz der Moderne. Genau das macht den Reiz von Babylon Berlin aus und erklärt, warum der Topos seit nunmehr fast einem Jahrhundert einen festen Bestandteil der Berliner Stadterzählung bildet.

    Mit den erfolgreichen Kriminalromanen von Volker Kutscher und ihrer aufwendigen Verfilmung durch Tom Tykwer hat der Mythos Babylon Berlin einen weiteren Schub erhalten. Dabei beruht der Erfolg der Bücher und der Serie zu einem großen Teil auf der wachsenden Anziehungskraft Berlins, das geschickt als Stadt der Freiheit inszeniert und vermarktet wird. Der Vortrag nähert sich dem Mythos anhand ausgewählter populärer Auseinandersetzungen mit dem Berlin der Weimarer Republik: angefangen bei den zeitgenössischen Filmen Fritz Langs über Bob Fosses Cabaret bis hin zur Serie Babylon Berlin.
    41 min
  • Aufarbeitung oder Schlussstrich?
    Die bundesrepublikanische Protestbewegung der 1960er-Jahre richtete sich gegen den Vietnamkrieg und autoritäre Strukturen in der Gesellschaft, aber auch gegen das »kommunikative Beschweigen« (Hermann Lübbe) der NS-Vergangenheit.

    Die Anklage der »Täter-Väter« sowie die Kritik an den personellen Kontinuitäten vom Dritten Reich zur Bundesrepublik in den staatlichen Institutionen und an den Universitäten waren ein wichtiges Antriebselement des Generationenprotestes. Während die breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in der Bundesrepublik erst in den 1960er-Jahren richtig einsetzte, hatte sich die DDR bereits der Vergangenheit durch die staatlich verordnete »antifaschistisch-demokratische Umwälzung« entledigt und reklamierte in zahlreichen Kampagnen für sich, das »bessere Deutschland« zu sein.

    Die sechste Veranstaltung der Reihe »Das doppelte 1968. Hoffnung Aufbruch Protest« fragt nach dem Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe im geteilten Deutschland und danach, welche Bedeutung es für die Protestbewegung der 1960er-Jahre hatte. Waren die »Achtundsechziger« logische Konsequenz der lange beschwiegenen NS-Zeit? Welche Rolle spielten sie bei der einsetzenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der belasteten Vergangenheit? Wie glaubwürdig war die NS-Aufarbeitung in der DDR? Waren die unterschiedlichen Akteure in Ost und West wirklich an einer kritischen Auseinandersetzung interessiert und welche Bedeutung hat ihr Beitrag heute?
    1 hr 41 min
  • Enquete online
    Vor 20 Jahren beendete die zweite Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der SBZ / DDR ihre Arbeit. Nach 69 Sitzungen und 68 öffentlichen Anhörungen mit über 600 Zeitzeugen sowie mehr als 300 Gutachten und Expertisen veröffentlichten die beiden Kommissionen in 32 Bänden einen bis heute grundlegenden, umfangreichen Wissensstand über die SBZ / DDR. Mit der parlamentarischen Auseinandersetzung übernahm der Deutsche Bundestag die Verantwortung für die Aufarbeitung der Geschichte und wies zugleich auf die gesamtdeutsche und gesamtstaatliche Bedeutung hin.

    Ein zentrales Ergebnis der Kommissionen war die Errichtung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die vor 20 Jahren am 2. November 1998 ihre Arbeit aufnahm und seitdem mit eigenen Angeboten und der Unterstützung der dezentralen Aufarbeitungslandschaft in Deutschland zur Beschäftigung mit Diktatur und Demokratie beiträgt.

    Enquete Online Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble Anlässlich dieses Doppeljubiläums hat die Bundesstiftung Aufarbeitung am 2. November 2018 um 11 Uhr zu einer Festveranstaltung eingeladen. Nach einem Grußwort von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble sprachen Rainer Eppelmann, Hartmut Koschyk, Markus Meckel und Gerd Poppe sowie weitere Protagonisten von damals und heute über Stand und Perspektiven der Erinnerungskultur in Deutschland und Osteuropa.

    Neues Themenportal enquete-online vorgestellt

    Im Rahmen der Festveranstaltung wurde das Themenportal »Enquete-Online« der Öffentlichkeit vorgestellt. Es präsentiert erstmals online die mit 29.000 Druckseiten umfangreichen Ergebnisse der beiden Kommissionen sowie zahlreiche Hintergrundinformationen, Zeitdokumente, Fotos sowie Audio- und Videomaterialien.
    2 hr 1 min
  • Die vergessene Republik.
    Am 22. Oktober 2018 startet die Veranstaltungsreihe Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik mit dem Vortrag von Prof. Dr. Martin Sabrow Einführung: Die vergessene Republik. Zum Ort der Weimarer Demokratie in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte.

    Die Republik von Weimar hat keinen prominenten Platz im kollektiven Gedächtnis. Weder ihr mutiger Beginn noch ihr krisenhafter Verlauf, weder ihre republikanische Verfassung noch ihre politische Leistung spielen in der historischen Orientierung unserer Zeit eine nennenswerte Rolle. Zwischen der ersten und der zweiten deutschen Republik liegt der Sperrriegel der zwölf bittersten Jahre der europäischen Zivilisation, und er hat nach 1945 eine unvermittelte Traditionsbildung und Traditionsbefragung unmöglich gemacht. Dennoch fand die Weimarer Republik nach dem Ende der NS--Herrschaft zunächst durchaus breite historische Aufmerksamkeit - aber dies vor allem als Kontrastfolie: Bonn ist nicht Weimar, lautete der vielzitierte Buchtitel des Schweizer Publizisten Fritz René Allemann, in dem sich das Selbstverständnis der frühen Bundesrepublik spiegelte. Danach aber wurden die vierzehn Jahre der ersten deutschen Republik zunehmend von der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus überblendet. Ausgehend vom revolutionären, aber von keinem politischen Lager vorbehaltlos akzeptierten Sturz der Hohenzollernmonarchie am 9. November 1918 zeichnet der Einführungsvortrag die zeitgenössische und die nachzeitige Rezeptionsgeschichte der ersten deutschen Demokratie nach und erörtert die Frage, warum sie zu einer vergessenen Republik werden konnte.
    1 hr 1 min
  • Aufarbeitung, Erinnerung und Menschenrechte in Russland
    Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen in Russland seit einigen Jahren unter starkem politischem Druck und mit ihnen die vielen Frauen und Männer, die unermüdlich weiter an der Aufarbeitung der sowjetischen Vergangenheit arbeiten. Eine Geschichtspolitik der imperialen Größe dient der Regierung zunehmend zur Legitimierung ihrer Macht und zur Glorifizierung der Heimat. Welche Rolle kommt dabei gesellschaftlichen Initiativen zu, die sich kritisch mit kommunistischen Verbrechen auseinandersetzen, die Opfer der kommunistischen Diktatur ehren und in den Dissidentenbewegungen Vorbilder für Freiheit und Demokratie sehen? Wie sind die Aufarbeitung der Vergangenheit und die aktuelle Menschenrechtssituation in Russland miteinander verknüpft?
    1 hr 31 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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