Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • »Die SED und Moskau«
    Nur eine Kraft in der DDR war mächtiger als die SED - die Sowjetunion und ihre KP. Die sowjetischen »Freunde« hatten alle maßgeblichen Strukturen des ostdeutschen Staates geprägt, und sie behielten sich bis zuletzt die Entscheidung über sein Schicksal vor. Noch heute ranken sich Legenden und Gerüchte um die geheimen Verbindungen von SED-Funktionären in die Machtzentralen des Sowjetstaates. Und immer wieder richtet sich bei der Analyse von Krisen und Wendepunkten der DDR-Geschichte der Blick auf Moskau. Der Vortrag von Dr. Jens Gieseke fragte nach den politischen Entscheidungsmechanismen, nach der Machthierarchie im Herrschaftsalltag und nach den unterschwelligen kulturellen Differenzen zwischen dem »teutonischen« und dem »slawischen« Kommunismus - vom »besten Freund des deutschen Volkes« Stalin bis zum »Verräter« Gorbatschow.
    1 hr 41 min
  • Unüberwindbar? Vom Umgang mit der Teilung in Korea
    Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte gemeinsam mit der Botschaft der Republik Korea zu einer Veranstaltung eingeladen, in der mit einer Podiumsdiskussion der Blick über den europäischen Tellerrand gewagt und die Situation auf der koreanischen Halbinsel thematisiert wurde. Im Zentrum stand der aktuelle Umgang mit der koreanischen Teilungsgeschichte sowie die wechselseitigen Beziehungen von Süd-und Nordkorea: Wie nehmen sich beide Staaten wechselseitig wahr? Wie werden die Menschenrechtsverletzungen und die Situation im kommunistischen Norden in Südkorea thematisiert? Welche Rolle spielen die Flüchtlinge aus Nordkorea? Welche Bedeutung besitzt der Korea-Krieg heutzutage in der öffentlichen Wahrnehmung? Existieren Planungen zur Überwindung der Teilung und wenn ja, welche? Begrüßung: Hartmut Koschyk Impressionen aus Nordkorea von Dr. Bernhard Seliger Podiumsgespräch mit Hartmut Koschyk, Kim Young-Il, Dr. Bernhard Seliger und Dr. des. You Jae Lee. Moderation: Dr. Jens Hüttmann
    2 hr 6 min
  • Entführt - Menschenraub im Auftrag der Stasi
    Im Auftrag des SED-Regimes hat die Stasi ca. 700 Menschen aus dem Westen in den Osten entführt. Spezialeinheiten des MfS haben Menschen gewaltsam und heimtückisch vor allem aus West-Berlin, aber auch aus Westdeutschland in die DDR verschleppt. Einer der spektakulärsten Fälle war die Entführung von Karl Wilhelm Fricke im Jahr 1955. Der Journalist war den SED-Herrschern wegen seiner kritischen Berichte über die DDR ein Dorn im Auge und sollte kalt gestellt werden. Nach seinem Kidnapping wurde er vom Obersten Gericht der DDR wegen "Boykott- und Kriegshetze" zu vier Jahren Haft verurteilt, die er in Brandenburg und Bautzen verbüßen musste. Als leitender Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln klärte er später über viele Jahrzehnte beharrlich und mit großer Analysekraft die Öffentlichkeit über den diktatorischen Charakter des SED-Regimes auf. Begrüßung: Rainer Eppelmann Vortrag zum Thema "Entführungen durch das Ministerium für Staatssicherheit" von Susanne Muhle Laudatio: Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Horst Möller Anschließend war Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke im Gespräch mit Dr. Günter Müchler.
    1 hr 33 min
  • 6. Zeitgeschichtliche Sommernacht
    Im Herbst 1989 brachten die Menschen in der DDR die SED-Diktatur zu Fall, als sie ihren gewaltlosen Protest gegen das Regime auf die Straße trugen. Es waren die Friedliche Revolution und die Selbstdemokratisierung der DDR, die den Weg zur deutschen Einheit im Jahre 1990 ebneten. Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat. Anlass der Kooperation war das Erscheinen eines von Klaus-Dietmar Henke herausgegebenen Sammelbandes, in dem die Ereignisse der Jahre 1989/90 von namhaften Historikern und aktiven Mitgestaltern der Friedlichen Revolution nachgezeichnet werden. Die Veranstaltung wurde von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eröffnet. Die Veranstalter freuen sich, das ebenso interessante wie lebhafte Podiumsgespräch hier dokumentieren zu können, an dem Bärbel Bohley, Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, Dr. h.c. Joachim Gauck, Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke und Thilo Sarrazin teilgenommen haben und das von Dr. Ulrich Mählert moderiert wurde.
    1 hr 52 min
  • »Verwandte Feinde: Stalinismus und Nationalsozialismus im Vergleich.«
    Aus Anlass des Erscheinens des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2009 hatte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Montag, dem 27. April zu einem Vortragsabend eingeladen. Trotz frühsommerlichen Wetters fanden über 140 interessierte Bürgerinnen und Bürger ihren Weg in die Kronenstraße 5, den Sitz der Bundesstiftung in der Berliner Mitte, wo sie im Namen der Herausgeber und der Beiräte des Jahrbuchs von Dr. Ulrich Mählert begrüßt wurden. Der Historiker und Journalist Sven-Felix Kellerhoff gab einen konzisen Einblick in die vielfältigen Beiträge des aktuellen Jahrbuches, um alsbald dem Hauptredner des Abends, Prof. Dr. Jörg Baberowski das Wort zu erteilen. In einem fulminanten, rund 40minütigen Vortrag, widmete sich Baberowski den "verwandten Feinden", Stalinismus und Nationalsozialismus in vergleichender Perspektive. Das anschließende, lebhafte Gespräch mit dem Publikum wurde von Sven-Felix Kellerhoff moderiert.
    2 hr 3 min
  • »Für Freiheit und Demokratie« - Gesprächsreihe mit dem Bundespräsidenten
    In den Jahren 2007 und 2008 lud der Bundespräsident mit der Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Veranstaltungsreihe, die Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Bundesrepublik mit Zeitzeugen von Opposition und Widerstand in der DDR ins Gespräch brachte. Die generationsübergreifenden Diskurse über Themen des frühen Widerstands in der SBZ, kirchliche Opposition bis hin zu unangepassten Jugendlichen der 1980er Jahre in der DDR wurden in einer Dokumentation zusammengefasst. Aus Anlass des Erscheinens der Publikation "Der aufrechte Gang. Opposition und Widerstand in SBZ und DDR" (Metropol Verlag) beschäftigte sich das Podium mit der Erinnerung an die kommunistische Vergangenheit und mit der Frage, wie die Vermittlung dieses Teils der deutschen Geschichte an die nachwachsenden Generationen erfolgreich gestaltet werden kann.
    1 hr 13 min
  • Traditionen widerständigen Verhaltens gegen die kommunistische Diktatur in der Frühzeit von SBZ und DDR
    Die Friedliche Revolution ist unbestritten das herausragende Ereignis der deutschen Freiheitsbewegungen. Aber sie ist auch der Schlusspunkt einer Vielzahl von Widerstandsaktionen, die die Errichtung der kommunistischen Diktatur in SBZ und DDR Zeit ihres Bestehens begleiteten. Viele der Akteure aus den 1940er/1950er Jahren, die ihr Eintreten für demokratische Rechte mit langen Haftstrafen bezahlten, sind im Laufe der Jahrzehnte in den Hintergrund getreten. Mit dieser Veranstaltung, auf der Protagonisten des frühen Widerstands über ihre Erfahrungen und Motivationen berichteten, wurden die Traditionen widerständigen Verhaltens in SBZ und DDR fokussiert. Podiumsgespräch mit: Achim Beyer, Roland Bude, Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke und Erich Loest. Moderation: Jaqueline Boysen
    2 hr 8 min
  • »Der aufrechte Gang. Opposition, Widerstand und Zivilcourage in der Diktatur«
    Politische Gegnerschaft gegen die SED-Diktatur begleitete die SBZ/DDR zu allen Zeiten ihrer Existenz. Die Zahl der politischen Häftlinge, die ihr Engagement für demokratische Rechte und Freiheiten mit langen Haftstrafen büßten, geht in die Hunderttausende. Zahlreiche Todesurteile wurden vor allem in den 40er und 50er Jahren vollstreckt. Im Herbst 1989 konnten die Menschen in der DDR erleben, dass friedlicher Protest eine Diktatur niederringen kann. Am 12. Februar feierte Rainer Eppelmann seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass lud die Bundesstiftung Aufarbeitung am Vorabend zu einem Podiumsgespräch ein, das der Frage gewidmet war, welche Motive und Gründe Menschen zu unterschiedlichen Zeiten dazu bewogen, gegen Diktaturen zu opponieren und Widerstand zu leisten. Es diskutierten: Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke, Ulrike Poppe, Ulrich Schwarz. Moderation: Ilko-Sascha Kowalczuk
    1 hr 44 min
  • "Unsere Revolution - Die Geschichte der Jahre 1989/1990" - Ehrhart Neubert
    Die friedliche Revolution 1988 bis 1990 und die Wiedervereinigung sind einzigartig - ebenso unwahrscheinlich in ihrem Verlauf wie in der Schnelligkeit und Wucht, mit der sie die Richtung der Weltgeschichte änderten. Zwanzig Jahre später unternimmt es Ehrhart Neubert zum ersten Mal, eine Gesamtdarstellung zu schreiben. Als Mithandelnder am Runden Tisch damals und Wissenschaftler heute vermag er das vielschichtige Geschehen nicht nur aus erster Hand zu erzählen, sondern es auch zu deuten und zu strukturieren. So kann er zeigen, wie der eine historische Augenblick möglich wurde, in dem sich die deutsche Revolution von unten entfalten, eine buchstäblich betonierte Herrschaft stürzen und die Weltpolitik verändern konnte. Begrüßung: Dr. Anna Kaminsky Buchvorstellung und Laudatio: Dieter Althaus Podiumsgespräch: Dr. Ehrhart Neubert im Gespräch mit Sven Felix Kellerhoff
    1 hr 19 min
  • »Der aufrechte Gang. Opposition, Widerstand und Zivilcourage in der Diktatur«
    Politische Gegnerschaft gegen die SED-Diktatur begleitete die SBZ/DDR zu allen Zeiten ihrer Existenz. Die Zahl der politischen Häftlinge, die ihr Engagement für demokratische Rechte und Freiheiten mit langen Haftstrafen büßten, geht in die Hunderttausende. Zahlreiche Todesurteile wurden vor allem in den 40er und 50er Jahren vollstreckt. Im Herbst 1989 konnten die Menschen in der DDR erleben, dass friedlicher Protest eine Diktatur niederringen kann. Am 12. Februar feierte Rainer Eppelmann seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass lud die Bundesstiftung Aufarbeitung am Vorabend zu einem Podiumsgespräch ein, das der Frage gewidmet war, welche Motive und Gründe Menschen zu unterschiedlichen Zeiten dazu bewogen, gegen Diktaturen zu opponieren und Widerstand zu leisten. Es diskutierten: Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke, Ulrike Poppe, Ulrich Schwarz. Moderation: Ilko-Sascha Kowalczuk
    1 hr 44 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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