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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • »In Prag ist Pariser Kommune - Protestaktionen in der DDR gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings«
    Das Jahr 1968 steht in der europäischen Erinnerungskultur vor allem für die westeuropäische Studentenbewegung. Welche Bedeutung der Prager Frühling und dessen Niederschlagung für die Menschen in Ostmitteleuropa hatte, wird erst nach und nach deutlicher. Zwar wurde auch die 68er-Generation des Ostens von den Fernsehbildern, der Mode und der Musik des jugendkulturellen Aufbruchs im Westen geprägt. Hinzu kam jedoch der lange währende Schock, als im August 1968 sowjetische Truppen in der ČSSR alle Hoffnungen auf einen »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« zunichte machten. Vor allem jüngere Menschen nahmen dies widerstandslos hin. Welche Zäsur das Jahr 1968 für DDR-Bürger darstellen konnte, berichteten vier Zeitzeugen, die damals auf unterschiedliche Weise ihren Protest zum Ausdruck gebracht hatten. Ein Einführungsvortrag resümierte die Bedeutung des Jahres 1968 für die DDR-Gesellschaft und vermittelte zudem einen Eindruck davon, wie vielfältig der Widerspruch in der DDR gegen die Intervention in der ČSSR war. Einführungsreferat: Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk Im Gespräch: Bernd Eisenfeld, Toni Krahl und Brigitte Martin Moderation: Dr. Ulrich Mählert
    1 hr 46 min
  • »In Prag ist Pariser Kommune - Protestaktionen in der DDR gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings«
    Das Jahr 1968 steht in der europäischen Erinnerungskultur vor allem für die westeuropäische Studentenbewegung. Welche Bedeutung der Prager Frühling und dessen Niederschlagung für die Menschen in Ostmitteleuropa hatte, wird erst nach und nach deutlicher. Zwar wurde auch die 68er-Generation des Ostens von den Fernsehbildern, der Mode und der Musik des jugendkulturellen Aufbruchs im Westen geprägt. Hinzu kam jedoch der lange währende Schock, als im August 1968 sowjetische Truppen in der ČSSR alle Hoffnungen auf einen »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« zunichte machten. Vor allem jüngere Menschen nahmen dies widerstandslos hin. Welche Zäsur das Jahr 1968 für DDR-Bürger darstellen konnte, berichteten vier Zeitzeugen, die damals auf unterschiedliche Weise ihren Protest zum Ausdruck gebracht hatten. Ein Einführungsvortrag resümierte die Bedeutung des Jahres 1968 für die DDR-Gesellschaft und vermittelte zudem einen Eindruck davon, wie vielfältig der Widerspruch in der DDR gegen die Intervention in der ČSSR war. Einführungsreferat: Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk Im Gespräch: Bernd Eisenfeld, Toni Krahl und Brigitte Martin Moderation: Dr. Ulrich Mählert
    1 hr 46 min
  • V. Zeitgeschichtliche Sommernacht
    Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zog die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in ihrer 5. Zeitgeschichtlichen Sommernacht eine Zwischenbilanz der Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Europa in den vergangenen fast zwei Jahrzehnten seit dem Untergang dieser Regimes. Gibt es ein "zu viel" oder ein "zu wenig" an öffentlicher Beschäftigung mit dieser Thematik? Welchen Platz nehmen die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in der gesamtdeutschen Erinnerungskultur ein? Was war die DDR? Was wissen wir vom Leben im real existierenden Sozialismus und welche Folgewirkungen seiner Existenz sind bis heute zu registrieren? Wie geht unsere Gesellschaft mit Opfern und Tätern des SED-Staates um? Wie erinnern wir uns an die Friedliche Revolution von 1989/90? Wie hat sich das vereinte Deutschland seit 1990 verändert? Gibt es die viel beschworene "Mauer in den Köpfen" noch? Wann wird die deutsche Einheit vollendet sein? Rückblick und Ausblick standen im Mittelpunkt eines Podiumsgesprächs, das angesichts von Verdrängung und Verklärung, von Kontroversen und Deutungsstreit zum gemeinsamen Dialog einlud. Eröffnung: Rainer Eppelmann Grußwort: Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel Im Gespräch: Henryk M. Broder, Dr. Wolfgang Huber, Claudia Rusch und Prof. Dr. Richard Schröder, moderiert von Anke Hlauschka. Resümee: Markus Meckel
    1 hr 54 min
  • "Nur wer sich ändert, bleibt sich treu?" - Zeitzeugengespräch mit Hermann Weber
    "Nur wer sich ändert, bleibt sich treu" - Auf den ersten Blick könnte Wolf Biermanns Diktum für Hermann Weber kaum zutreffender sein: Weber, der Mannheimer Jungkommunist, der in den fünfziger Jahren gemeinsam mit seiner Frau Gerda mit der KPD bricht und als scharfsichtiger Analytiker der DDR und der KPD zum Nestor der historischen Kommunismusforschung in Deutschland wird. Anderseits hat Weber seine politischen Grundpositionen und Werte nie dem Zeitgeist geopfert. Wenn er mal als links und mal als rechts galt, war nicht er es, der schlingerte. Die Bundesstiftung Aufarbeitung nahm den 80. Geburtstag von Hermann Weber zum Anlass, zu einem außergewöhnlichen Gespräch einzuladen: Der Nestor der historischen Kommunismusforschung und Jubilar Hermann Weber sowie der Vertreter der historischen Biographieforschung, Alexander von Plato, sprachen über Lebenswege, die auf ihre Weise Etappen und Wandlungen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte widerspiegeln.
    1 hr 42 min
  • Die Dubrow-Krise
    1969 brachte Wolfgang Menge »Die Dubrow-Krise« auf den Fernsehschirm. Der fiktive Ort Dubrow an der innerdeutschen Grenze zählt durch einen kartographischen Fehler zu Unrecht zur DDR und wird über Nacht von den DDR-Grenztruppen in den Westen »ausgemauert« und somit ein West-Dorf. Mit dem Sonnenaufgang beginnt der bundesrepublikanische Alltag für die Dörfler. Ein Versehen? Oder ein Test? Sofort fühlen sich internationale Experten berufen, die Lage in einer Fernsehdiskussion zu erörtern. Über das Dorf bricht unterdessen die westdeutsche Konsumgesellschaft herein und verwirrt die Dorfbewohner nicht nur mit ihren bunten Angeboten. Der Umgang der Menschen mit dieser neuen Wirklichkeit steht im Mittelpunkt dieser deutsch-deutschen Komödie, die nicht zuletzt den westdeutschen Umgang mit der Einheitsfrage thematisiert. Am Ende wird der Grenzfehler allerdings wieder berichtigt, und das Dorf »wandert« wieder auf die östliche Seite der innerdeutschen Grenze. Im nachfolgenden Mitschnitt hören Sie die Begrüßung durch Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung sowie das Gespräch mit dem Regisseur Eberhard Itzenplitz und Peter Paul Kubitz.
    59 min
  • »Peking 2008: Fröhliche Spiele ohne Menschenrechte?«
    Nach der Vergabe der olympischen Sommerspiele an Peking erklärte das IOC, es werde die Menschenrechtslage in China beobachten und die Beachtung fundamentaler Rechte fordern. Aber die Kritik an Menschenrechtsverstößen in China hält weiter an. Weder sind die Verantwortlichen für das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 zur Verantwortung gezogen worden, noch lässt China sich ernsthaft zur Einhaltung der Bürger- und Menschenrechte bewegen. Mit der Veranstaltung sollte der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Olympischen Spiele tatsächlich ein Beitrag für Demokratie und Menschenrechte in China sein können, oder ob eine internationale Aufwertung der chinesischen Führung ohne echte demokratische Zugeständnisse zu befürchten ist. Podiumsgespräch mit: Prof. Ines Geipel, Dr. Harald Maass, Prof. Walther Tröger, Lea Zhou. Moderation: Friedhard Teuffel.
    1 hr 54 min
  • »Der lange Weg eines Jahrhunderttalents« - Wolfgang Lötzsch
    Wolfgang Lötzsch, genannt der Lange und der Pistenfresser, war einer der großen Radrennfahrer der DDR. Seit seinem 12. Lebensjahr gewann er Spartakiaden und Meisterschaften. Nach seiner Weigerung in die SED einzutreten und wegen familiärer »West-Kontakte« wurde Lötzsch massiv verfolgt, repressiert und an der Ausübung seines Sports gehindert. Von der Förderung der Clubfahrer in jeglicher Hinsicht ausgeschlossen, trainiert er alleine, tritt der BSG Wismut Karl-Marx-Stadt bei und fährt weiter Rad - begleitet von einem größer werdenden Fanclub, der für den Ausgeschlossenen wirbt. Er gewinnt Rennen und deklassiert die DDR-Spitzenfahrer, wird weiteren Verboten ausgesetzt und resigniert schließlich. Er stellt einen - dann abgelehnten - Ausreiseantrag, verliert seinen Studienplatz und gerät immer tiefer in die Fänge der Staatssicherheit, die zeitweise 50 IMs auf ihn ansetzt. Im Dezember 1976 wandert er ins Stasi-Gefängnis auf dem Kaßberg. Zehn Monate sitzt er dort - und radelt dann als BSG-Fahrer weiter. Begrüßung: Dr. Michael Schneider Einführung: Dr. Anna Kaminsky Im Gespräch: Wolfgang Lötzsch & Rudi Altig, ehemalige Radrennfahrer Moderation: Philipp Köster
    1 hr 22 min
  • »geschichts-codes« 2007: Entwürfe für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal
    Anlässlich des 18. Jahrestages von friedlicher Revolution und Mauerfall, vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion um ein würdiges und angemessenes Gedenken an Opposition und Widerstand in der DDR wie auch an die Wiedererlangung von Freiheit und Demokratie und schließlich der deutschen Einheit, lobte die Stiftung 2007 einen Entwurfswettbewerb aus. Aufgabe für die Studierenden war es, Entwürfe für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal anzufertigen und es in der Mitte Berlins zu verorten. Mit diesem Denkmal soll an all jene erinnert werden, die sich gegen Diktatur und Unfreiheit für die Freiheit und die Überwindung der SED-Diktatur und der deutschen Teilung eingesetzt haben. Begrüßung: Markus Meckel Grußworte: Dr. Norbert Lammert und Wolfgang Tiefensee Preisverleihung: Rainer Eppelmann
    47 min
  • 15 Jahre SED-Unrechtsbereinigungsgesetz
    Am 4. November 1992 ist das strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz als Artikel 1 des ersten Gesetzes zur Bereinigung von SED-Unrecht in Kraft getreten. Ihm folgte 1994 das zweite Gesetz zur Bereinigung von SED-Unrecht, welches das verwaltungs-rechtliche und das berufliche Rehabilitierungsgesetz beinhaltet. Mit den Rehabilitierungsgesetzen wurden Möglichkeiten geschaffen, die Situation der Opfer der SED-Diktatur zu verbessern und sie für erlittenes Unrecht und Leid zu entschädigen. Auf der Veranstaltung wurde eine Bilanz gezogen sowie nachgefragt, inwieweit die Rehabilitierungsgesetze, die an sie gestellten Erwartungen erfüllen. Begrüßung und Einführung: Rainer Eppelmann. Podiumsgespräch mit Hansgeorg Bräutigam, Roland Jahn, Ulrike Guckes, Jens Planer-Friedrich, Julie Trappe. Moderation: Thomas Rogalla
    1 hr 45 min
  • Eine Alternative? Reformhoffnungen in der Ära Honecker
    Rudolf Bahro veröffentlichte 1977 sein Buch »Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus« vorab im Magazin »Der Spiegel«. Der einst regimetreue Journalist sezierte darin die Anatomie des real existierenden Sozialismus und entwarf seine Strategie einer kommunistischen Alternative. Im August 1977 kam er in Stasi-Haft und wurde zu einem der bedeutendsten Dissidenten der DDR. Vortrag und Podiumsgespräch gingen der Frage nach, welchen Stellenwert »Die Alternative« für die oppositionellen Gruppen in der DDR hatte. Wie sahen andere Reform-vorstellungen aus? Und warum gelang es dem SED-Regime trotz massiver Repression seit Mitte der 1970er Jahre nicht, die Erneuerungshoffnungen der Bevölkerung zu ersticken und der entstehenden Oppositionsbewegung Herr zu werden? Einführungsvortrag: Wolfgang Templin Gespräch: Ulrike Poppe, Guntolf Herzberg, Ulrich Schwarz, Wolfgang Templin, Moderation: Alfred Eichhorn
    1 hr 58 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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