Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Aus einem Land vor unserer Zeit. Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte.
    Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in dem Buch über ein Land vor ihrer Zeit - die DDR. In 25 anschaulichen Geschichten geben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Bundesstiftung Aufarbeitung Einblicke in ihre Forschungsarbeiten zur SED-Diktatur und deutschen Teilung. Zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR ändert sich die Blickrichtung. Aus der Zeit der Mitlebenden wird allmählich Geschichte. Auf dem Podium diskutierten darüber Journalisten, Politologen und Historiker, aufgewachsen in Ost und West, Nord und Süd, sozialisiert in der alten Bundesrepublik, der DDR und dem vereinten Deutschland. Auf dem Podium: Dr. Jens Bisky, Dr. Ulrich Mählert, Dr. Andreas Stirn, Adriana Lettrari, Marcus Böick, Franziska Kuschel.
    1 hr 50 min
  • Deine Schnauze wird dir in Sibirien zufrieren
    Wie liest sich große Geschichte im Leben eines Einzelnen? Was erinnert ein Arbeiter aus Lichtenberg vom vergangenen Jahrhundert? Als Zeitzeuge, Idealist und politischer Akteur schildert Erwin Jöris (1912-2013) sein Jahrhundert zwischen Weltrevolution, Illegalität, Krieg, Utopie und Enttäuschung. Ein Leben immer mitten in den politischen Brennpunkten: in den Straßenschlachten der untergehenden Weimarer Republik, im Widerstand gegen Hitler, als Konzentrationslager-Häftling, in der sowjetischen Aufbau-Euphorie und dem Großem Terror Stalins, ausgeliefert von der Lubjanka an die Gestapo, als Wehrmachtssoldat vor Moskau und in russischer Kriegsgefangenschaft, im Ruinen-Berlin mit früher DDR-Hoffnung und einem NKWD-Urteil: 25 Jahre Gulag im ewigen Eis. Der Schweizer Historiker Dr. Andreas Petersen hat das Leben des hundertjährigen Erwin Jöris in die Zeit eingebettet, die Interviews in den Archiven von Berlin, Moskau bis Swerdlowsk nachrecherchiert, Weggefährten befragt und diesen Lebensstoff mit der neueren Forschungsliteratur gegengelesen. Zur Buchvorstellung las A. Petersen aus dem Buch und unterhielt sich mit Ernest Wichner (Leiter des Literaturhauses Berlin) über das Buch und das Leben Erwin Jöris'.
    1 hr 17 min
  • Berlin - Geteilte Stadt
    28 Jahre lang teilte die Mauer Berlin, riss Freunde und Familien auseinander. Die beiden Comic-Autoren Susanne Buddenberg und Thomas Henseler haben Zeitzeugen befragt und deren Erlebnisse aufgezeichnet. Fünf wahre Geschichten erzählen von einer Zeit, die noch nicht lange zurückliegt, aber heute kaum noch vorstellbar ist. "BERLIN - Geteilte Stadt" führt die Leser an die Originalschauplätze dieser Geschichten, zum Bahnhof Friedrichstraße, in die Bernauer Straße und die Wilhelmstraße, ans Brandenburger Tor und zum ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße. Einführungsvortrag: Dr. René Mounajed (Historiker und Comicexperte). Moderation: Dr. Sarah Bornhorst (Gedenkstätte Berliner Mauer)
    1 hr 50 min
  • Wie zeitgemäß sind lokale Geschichtshäuser?
    Im Rahmen der Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte diskutierten Prof. Dr. Rainer Eckert (Leiter des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig), Dr. Christel Panzig (Direktorin Haus der Geschichte Wittenberg) und Dr. Stefan Wolle (wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums) in einem Podiumsgespräch über die Frage "Wie aktuell sind lokale Geschichtshäuser?". Moderation: Dr. Jens Hüttmann (Bundesstiftung Aufarbeitung)
    1 hr 41 min
  • Berichte aus der DDR - Westkorrespondenten in Ost-Berlin
    Sie kamen aus der Bundesrepublik in die DDR, mit Erfahrungen und Vorstellungen von freier Berichterstattung und dem Wunsch, über Land und Leute hinter dem Eisernen Vorhang zu berichten. Durch den Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR war nach 1973 der Austausch von Korrespondenten auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Die Journalisten aus dem anderen deutschen Staat mussten sehr schnell begreifen, dass eine objektive Berichterstattung nur unter Schwierigkeiten möglich war, da die DDR eine unkontrollierte Arbeit nicht zuließ und auf möglichst unkritische Beiträge Wert legte. Die Veranstaltung blickte zurück auf ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit und fragte nach dem Verhältnis zwischen Westkorrespondenten und DDR-Bürgerrechtlern. Es diskutierten: Ruth Misselwitz, Roland Jahn, Gerhard Rein, Rolf Schneider.
    1 hr 39 min
  • 1972 - Ein Schlüsseljahr für die innerdeutschen Beziehungen
    Die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags markierte 1972 eine neue Etappe im Verhältnis beider deutschen Staaten. Mit den Verträgen von Moskau und Warschau und dem Viermächte-Abkommen über Berlin war der Grundlagenvertrag Teil der entspannungspolitischen Bemühungen, mit denen sich die Bundesregierung unter Willy Brand die Normalisierung der Beziehungen zu den sozialistischen Staaten Osteuropas und zur DDR erhoffte. Angestrebt wurden menschliche Erleichterungen sowie eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die Mauer hinweg. Das Jahr 1972 stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zur Reihe »2x Deutschland« über die innerdeutschen Beziehungen von der Teilung bis zur Einheit. Es diskutierten: Prof. Dr. Hermann Wentker (Leiter der Abteilung Berlin des Instituts für Zeitgeschichte), Rainer Eppelmann (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur), Dr. Hans Modrow (Ministerpräsident a.D.), Dr. Hans Otto Bräutigam (Minister a.D.). Moderation: Sven Felix Kellerhoff (Journalist).
    2 hr 4 min
  • Die "volkseigene Erfahrung"?
    Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung der Reihe "Leben in der DDR" stand ein Interviewprojekt, das Alexander von Plato gemeinsam mit Lutz Niethammer und Dorothee Wierling 1987 in der DDR durchführte. Auf dem Podium wurde über seine damaligen Erfahrungen und seine heutige Bewertung referiert und diese in einem anschließenden Gespräch mit Aleida Assmann diskutiert.
    2 hr 7 min
  • Ein Schuss Willkür oder Unrechtsstaat?
    Im Jahr 2009 erregte der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, Aufsehen in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, in dem er sich dagegen verwahrte, »die DDR als den totalen Unrechtsstaat zu verdammen«. Zwar habe zum SED-Staat »immer auch ein Schuss Willkür und Abhängigkeit« gehört, aber: »Die alte Bundesrepublik hatte auch Schwächen, die DDR auch Stärken.« Wird die Diktatur der SED, die nach 1945 Hand in Hand mit der Sowjetunion in Ostdeutschland etabliert wurde, mit solchen Äußerungen verharmlost? Oder läuft die Beschreibung der DDR als Unrechtsstaat Gefahr, die Geschichte der Bundesrepublik zu unkritisch zu sehen? Welche Deutung der deutschen Zeitgeschichte nach 1945 ist angemessen, was lässt sich aus heutiger Sicht aus der Geschichte des geteilten Deutschlands für die Zukunft lernen? Diese Fragen wurden auf einer Veranstaltung mit Erwin Sellering und Rainer Eppelmann diskutiert.
    1 hr 49 min
  • Entspannung und Abrüstung im Kalten Krieg. Der KSZE-Prozess und seine Auswirkungen auf die innenpolitischen Situationen in Ost und West
    Die Bundesrepublik und die DDR nahmen gleichberechtigt an der KSZE teil. Die DDR-Opposition und Menschrechtsgruppen beriefen sich in den 1970er- und 1980er-Jahren auf die Schlussakte der KSZE, mit deren Unterzeichnung im August 1975 die DDR offiziell die Achtung der Menschenrechte zugesichert hatte. Doch die SED weigerte sich hartnäckig, die Menschenrechte tatsächlich zu gewähren. Die Veranstaltung ging der Frage nach, wie sich die Festlegungen der KSZE auf die Gesellschaften in der DDR und Osteuropa sowie auf die innerdeutschen Beziehungen auswirkten. Podiumsteilnehmer: Prof. Dr. Rolf Steininger, Gerhart R. Baum, Gerd Poppe, Andrzej Szynka. Moderation: Peter Lange (Chefredakteur Deutschlandradio Kultur).
    1 hr 55 min
  • Angepasst aus Angst - oder an die Angst?
    Der Alltag und die Verhaltensweisen der Mehrheit der DDR-Bürger kann mit Begriffen wie "Anpassung" und "Arrangement" charakterisiert werden. Im Spannungsfeld zwischen moralischer Schwäche und kluger Überlebensstrategie lagen vielfältige bewusste und unbewusste Prozesse, die das Leben in der Diktatur prägten. Wie man sich damals anpasste und dies heute, mit dem Abstand von mehr als zwei Jahrzehnten, erinnert, darüber sprach Professor Mary Beth Stein von der George Washington University in Washington, D.C. Grundlage ihrer Überlegungen sind Lebensläufe von Personen, die sie im Rahmen eines mehrjährigen Interviewprojektes durchgeführt hat. Die rund 75 seit 2000 von Professor Mary Beth Stein befragten Personen erlauben einen Einblick in die Vielfalt von menschlichen Verhaltensweisen, die zur inneren Stabilität des DDR-Regimes beigetragen haben.
    2 hr 4 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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