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Was sind eigentlich Häresien? Warum sind in den ersten Jahrhunderten nach Christus so viele häretische Bewegungen entstanden, die sich an die christliche Kirche andockten? Was machte ihr Wesen aus? Und wie haben die frühen Christen auf diese Versuche reagiert, die christliche Botschaft umzuformen und umzudeuten?
Die junge Christenheit wurde von zwei Seiten bedroht: Von außen durch Verleumdung und Verfolgung und von innen durch den Versuch einer ideologischen Übernahme durch häretische Bewegungen. Auf die erste Bedrohung antwortete sie mit „Apologie“, also einer Verteidigung des Glaubens, und, wenn es nötig war, durch die Bereitschaft zum Martyrium. Und auf die zweite durch Lehrschriften, die die Häresien als „parasitäre“ Erscheinungen entlarvten und den historischen biblischen Jesus-Glauben entfalteten.
In seinem grundlegenden Vortrag entfaltet Roland Werner einige Kategorien von frühen Häresien und gibt Hinweise darauf, wo im Lauf der Geschichte bis auf den heutigen Tag diese Irrwege und Irrlehren im Untergrund und am Rand, und manchmal selbst im Zentrum der Christenheit wirksam sind, und wie sie den Glauben einer subtilen, und doch schwerwiegenden Neuinterpretation unterziehen wollen.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner arbeitet im Zinzendorf-Institut Marburg und mit unterrichtet an der Ev. Hochschule Tabor.
Mutige Christen in den Turbulenzen des Nahen Ostens - Teil 2 - Unerschrockene Zeugen für Jesus
Der christliche Glaube kommt aus dem Nahen Osten. Im 6. Jahrhundert waren die meisten Einwohner in dieser Weltregion Christen, heute sind es noch etwa drei Prozent. Haben Christen hier eine Zukunft?
Eberhard Troeger ist Berliner, entschied sich in Baden für ein Leben mit Jesus Christus, lernte während des Theologiestudiums seine rheinische Frau Brigitte kennen, arbeitete mit ihr neun Jahre in Ägypten und wurde hier Vater von drei Töchtern. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden leitete er die Missionsgemeinschaft Mittlerer Osten, im In- und Ausland war er zu Vorträgen und Unterricht unterwegs. Seine Bücher befassen sich mit dem Islam und der mittelöstlichen Missionsgeschichte. Troeger lebt als Ruheständler in Wiehl b. Gummersbach.
Mutige Christen in den Turbulenzen des Nahen Ostens - Teil 1 - Die gesellschaftliche und politische Situation
Der christliche Glaube kommt aus dem Nahen Osten. Im 6. Jahrhundert waren die meisten Einwohner in dieser Weltregion Christen, heute sind es noch etwa drei Prozent. Haben Christen hier eine Zukunft?
Eberhard Troeger ist Berliner, entschied sich in Baden für ein Leben mit Jesus Christus, lernte während des Theologiestudiums seine rheinische Frau Brigitte kennen, arbeitete mit ihr neun Jahre in Ägypten und wurde hier Vater von drei Töchtern. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden leitete er die Missionsgemeinschaft Mittlerer Osten, im In- und Ausland war er zu Vorträgen und Unterricht unterwegs. Seine Bücher befassen sich mit dem Islam und der mittelöstlichen Missionsgeschichte. Troeger lebt als Ruheständler in Wiehl b. Gummersbach.
Prof. Dr. Christoph Raedel: Ein Wort wie Feuer - Die Liebe zur Bibel vermitteln
Die Bibel erzählt von der dramatischen Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen und gibt uns zugleich Anteil an dieser Geschichte. Sie ist ein Buch voller Verheißungen, die uns zu Jesus Christus führen und in der Spur seiner Nachfolge halten. In der Bibel begegnet uns Gott, der die Quelle des Lebens ist und Sünden vergibt. Der Vortrag möchte Mut machen, mit der Bibel vertraut zu werden, sich von Herzen auf sie einzulassen und sein Leben von der Wirklichkeit durchdringen zu lassen, die in ihr bezeugt ist.
Können Kirchen sterben und neu geboren werden? Ja. Von Libyen bis Marokko gab es im Mittelalter eine blühende Kirche. Aus ihrem Untergang und ihrem Neubeginn können europäische Christen einiges lernen.
Eberhard Troeger ist Berliner, entschied sich in Baden für ein Leben mit Jesus Christus, lernte während des Theologiestudiums seine rheinische Frau Brigitte kennen, arbeitete mit ihr neun Jahre in Ägypten und wurde hier Vater von drei Töchtern. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden leitete er die Missionsgemeinschaft Mittlerer Osten, im In- und Ausland war er zu Vorträgen und Unterricht unterwegs. Seine Bücher befassen sich mit dem Islam und der mittelöstlichen Missionsgeschichte. Troeger lebt als Ruheständler in Wiehl b. Gummersbach.
Können Kirchen sterben und neu geboren werden? Ja. Von Libyen bis Marokko gab es im Mittelalter eine blühende Kirche. Aus ihrem Untergang und ihrem Neubeginn können europäische Christen einiges lernen.
Eberhard Troeger ist Berliner, entschied sich in Baden für ein Leben mit Jesus Christus, lernte während des Theologiestudiums seine rheinische Frau Brigitte kennen, arbeitete mit ihr neun Jahre in Ägypten und wurde hier Vater von drei Töchtern. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden leitete er die Missionsgemeinschaft Mittlerer Osten, im In- und Ausland war er zu Vorträgen und Unterricht unterwegs. Seine Bücher befassen sich mit dem Islam und der mittelöstlichen Missionsgeschichte. Troeger lebt als Ruheständler in Wiehl b. Gummersbach.
Folge 2: Die klassischen Antworten auf die synoptische Frage
Die bekannteste und verbreitetste Antwort auf die synoptische Frage ist die Zwei-Quellen-Hypothese. Insgesamt gibt es aber sieben bis acht wichtige Lösungsvorschläge zum synoptischen Problem. Diese Lösungsvorschläge gehören entweder zur Gruppe der Vorlagenhypothesen oder zur Gruppe der Benutzungshypothesen. Und zu jedem Lösungsvorschlag gibt es verschiedene Varianten.
Prof. Dr. Armin D. Baum (FTH Gießen) stellt in dieser zweiten Folge alle wichtigen Lösungsvorschläge vor: zunächst die Urevangeliums-Hypothese, die Diegesen-Hypothese und die Traditions-Hypothese, anschließend die Griesbach-Hypothese, die Markus-Hypothese, die Zwei-Quellen-Hypothese und die Drei-Quellen-Hypothese. Zu jeder Hypothese werden ihre Begründer, ihre Hauptaussagen, ihre neueren Vertreter und die wichtigsten Gegenargumente präsentiert. Dabei zeigt sich:
Fazit: Eine selbstständige Meinung kann sich nur bilden, wer alle Antwortmöglichkeiten und Argumente kennt und in seine eigenen Überlegungen einbezieht.
Wie löst man das synoptische Problem? Teil 1 - Der synoptische Befund
Die synoptische Frage lautet, wie sich die Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen Matthäus, Markus und Lukas in Stoffauswahl, Stofffolge und Wortlaut erklären lassen. Mit dieser Frage bekommt man es im Religionsunterricht, im Theologiestudium und bei jeder gründlichen Exegese zu tun. Bevor man die synoptische Frage selbstständig beantworten kann, muss man sie gut verstanden haben. Der synoptische Gesamtbefund ist komplexer als den meisten Bibellesern bewusst ist.
Prof. Dr. Armin D. Baum (FTH Gießen) erklärt in dieser ersten Folge anhand ausgewählter Textbeispiele, Daten und Grafiken, aus welchen Einzelfragen sich die synoptische Gesamtfrage zusammensetzt:
Fazit: Das synoptische Problem kann nur lösen, wer diesen Gesamtbefund in allen seinen Facetten berücksichtigt.
Pfr. i.R. Eberhard Troeger: Durch Selbstmordattentate in den Himmel?
Radikale Muslime haben ein altes Mittel der Kriegsführung neu entdeckt und bekämpfen damit die „Feinde des Islam“. Durch ihr Selbstopfer wollen sie Frieden mit Allah erlangen. Geht das?
Eberhard Troeger ist Berliner, entschied sich in Baden für ein Leben mit Jesus Christus, lernte während des Theologiestudiums seine rheinische Frau Brigitte kennen, arbeitete mit ihr neun Jahre in Ägypten und wurde hier Vater von drei Töchtern. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden leitete er die Missionsgemeinschaft Mittlerer Osten, im In- und Ausland war er zu Vorträgen und Unterricht unterwegs. Seine Bücher befassen sich mit dem Islam und der mittelöstlichen Missionsgeschichte. Troeger lebt als Ruheständler in Wiehl b. Gummersbach.
Ein Gott voll Zorn und Rache?
Wie das Alte Testament von Gefühlen Gottes spricht.
In der Bibel finden wir neben der Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen auch Texte, die vom zerstörerischen und bedrohlichen Handeln Gottes in Zorn und Hass sprechen. Diese Verbindung Gottes mit Gefühlen, die zudem so gegensätzlich ausfallen, ist für viele irritierend und drängt nach Erklärungen. Torsten Uhlig sucht diese in seinem Vortrag zu den Gefühlen Gottes im Alten Testament in 3 Schritten. Er weist auf die kulturelle Prägung und Wertung von Gefühlen hin und welche Konsequenzen das für unser Verstehen der Texte im Alten Testament hat, geht auf einige Gefühle Gottes und deren Funktion ein und beschreibt Wege der Vermittlung zwischen gegensätzlichen Gefühlen Gottes im Alten Testament. Dabei zeigt sich, dass von Handlungen im Affekt oder aus Mangel an Selbstbeherrschung bei Gottes Gefühlen keine Rede sein kann, Gefühle mit sozialen Rollen verknüpft sind und sich in der Vermittlung zwischen Zorn und Liebe Gottes verschiedene Linien eröffnen, die sich in Jesus Christus im Neuen Testament treffen.
Prof. Dr. Torsten Uhlig unterrichtet Altes Testament an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg.
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