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Ich bin immer wieder begeistert von der Sprache und von den Bildern, die in der Bibel verwendet werden. Mir gefällt, wie mit wenigen, aber ausdrucksstarken Worten ein Eindruck vermittelt wird von Gefühlen und einem lebendigen Gottvertrauen. So ein Bespiel ist für mich im Prophetenbuch Jesaja zu finden. „Himmel und Erde, jubelt, ihr Berge, brecht in Freudenschreie aus! Denn der HERR hat sein Volk getröstet. Voll Erbarmen nimmt er sich der leidenden Menschen an, die zu ihm gehören.“ So heißt es in Jesaja 49, Vers 13.
Ich versuche mir in meinem Kopf vorzustellen, wie das wohl ist, wenn Himmel und Erde jubeln, wenn Berge in Freudenschreie ausbrechen. Was für ein gewaltiger Lärm muss das sein. Und der Grund für dieses epochale Schauspiel? Gott hat sein Volk getröstet. Damals war damit das Nordreich Israel und das Südreich Juda gemeint. In beiden Landesteilen leben Menschen, die zum auserwählten Volk Gottes gehören. Hier wie dort erleben die Menschen Not und Bedrängnis. Etliche Menschen sind als politische Gefangene ins Exil gebracht worden.
Auf den ersten Blick stellt sich die Frage: Warum die Freude? Antwort: Der Prophet wirft einen Blick in die Zukunft und hat dabei die Vergangenheit vor Augen. Gott nimmt sich voller Erbarmen der Menschen an, die zu ihm gehören. Das gilt immer. Diese Gewissheit gibt Jesaja den Menschen seiner Zeit mit und macht ihnen so Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch der Zuspruch des Propheten gilt auch mir heute. Denn an dieser Wahrheit hat sich nichts geändert. Egal, wie meine gegenwärtige Lage sich entwickelt oder darstellt, Gott steht zu seinen Zusagen und er wird sich meiner annehmen.
Autor: Horst Kretschi
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By ERF - Der Sinnsender5
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Ich bin immer wieder begeistert von der Sprache und von den Bildern, die in der Bibel verwendet werden. Mir gefällt, wie mit wenigen, aber ausdrucksstarken Worten ein Eindruck vermittelt wird von Gefühlen und einem lebendigen Gottvertrauen. So ein Bespiel ist für mich im Prophetenbuch Jesaja zu finden. „Himmel und Erde, jubelt, ihr Berge, brecht in Freudenschreie aus! Denn der HERR hat sein Volk getröstet. Voll Erbarmen nimmt er sich der leidenden Menschen an, die zu ihm gehören.“ So heißt es in Jesaja 49, Vers 13.
Ich versuche mir in meinem Kopf vorzustellen, wie das wohl ist, wenn Himmel und Erde jubeln, wenn Berge in Freudenschreie ausbrechen. Was für ein gewaltiger Lärm muss das sein. Und der Grund für dieses epochale Schauspiel? Gott hat sein Volk getröstet. Damals war damit das Nordreich Israel und das Südreich Juda gemeint. In beiden Landesteilen leben Menschen, die zum auserwählten Volk Gottes gehören. Hier wie dort erleben die Menschen Not und Bedrängnis. Etliche Menschen sind als politische Gefangene ins Exil gebracht worden.
Auf den ersten Blick stellt sich die Frage: Warum die Freude? Antwort: Der Prophet wirft einen Blick in die Zukunft und hat dabei die Vergangenheit vor Augen. Gott nimmt sich voller Erbarmen der Menschen an, die zu ihm gehören. Das gilt immer. Diese Gewissheit gibt Jesaja den Menschen seiner Zeit mit und macht ihnen so Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Doch der Zuspruch des Propheten gilt auch mir heute. Denn an dieser Wahrheit hat sich nichts geändert. Egal, wie meine gegenwärtige Lage sich entwickelt oder darstellt, Gott steht zu seinen Zusagen und er wird sich meiner annehmen.
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