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Thomas Puls, Richter am Amtsgericht in Halle/Saale, ausgebildeter und tätiger Güterichter, zeichnet in dieser Episode die Entwicklungen einvernehmlicher Gerichtsverfahren nach, die im Jahre 2012 – mit dem deutschen Mediationsgesetz – zum Rechtsinstitut des Güterichtertums führten. Und er gewährt Einblick in seine ganz persönliche Entwicklung vom entscheidenden Richter zum schlichtenden Mediator.
**Inhalt:
Aufgeworfenes Thema:
Ist eine Klage durch die Konfliktpartei(en) zulässig, wenn es Ihnen darum geht, ein Güterichterverfahren zu beginnen und den – bereits ausgehandelten -Streitvergleich als vollstreckbare Urkunde zu erlangen?
Diese Frage kam im Gespräch mit Thomas Puls auf und wir waren uns beide unsicher, wie das zu entscheiden ist bzw. wäre – und ob das nicht bereits einmal bei Gericht entschieden wurde.
Weiterführende Literatur:
Inhalt:
Management meets you Vol. 1 (2020)
Aufzählungs-TextWebseite: www.management-meets-you.com
Aufzählungs-TextWorum geht es?„Das Modell „Ganzheitliche Unternehmensentwicklung“ unterstützt das Navigieren von Unternehmen (als auch von Teams oder Einzelpersonen) in turbulenten Zeiten. Die vier Themenfelder beinhalten alle Aspekte, über die Klarheit bestehen sollte, wenn Sie ein Unternehmen gründen oder erfolgreich führen wollen. Von daher unterstützt das Modell im Sinne einer Checkliste dabei nichts zu übersehen. Neben der Vollständigkeit hilft das Modell ein in sich schlüssiges, stimmiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Es bestehen direkte Abhängigkeiten zwischen den vier Themenfeldern, die für ein erfolgversprechendes Geschäftsmodell logisch und harmonisch zusammenspielen müssen. Änderungen an einer Stelle haben Auswirkungen auf die anderen drei Bereiche. Das Ausbalancieren der vier Themenfelder ist eine zentrale Herausforderung für Inhaber, Führungskräfte & Mitarbeiter und zentraler Gegenstand der Buchreiche Management meets You.
Franz-Ferdinand Kress: „Ich bin zutiefst überzeugt, dass es relevante Grundprinzipien und -haltungen für eine erfolgreiche Unternehmensführung gibt und dass es möglich ist, diese übersichtlich und verständlich zu beschreiben. Ebenso brenne ich für die Idee von Produktivität und Menschlichkeit in Unternehmen – heute mehr denn je. Da ich kein Modell gefunden habe, dass auf anschauliche Weise beide Aspekte und insbesondere deren Wechselwirkung allgemeinverständlich veranschaulicht, habe ich Mitte der 2000-er Jahre das Modell „Ganzheitliche Unternehmensentwicklung“ entwickelt. In den ca. 15 Jahren bis heute wurde es weiter verfeinert, in zahlreichen Organisationsentwicklungsprojekten verwendet, von einem international agierenden High-Tech-Engineeringunternehmen mit 10.000 Mitarbeitern als Leitmodell in der Führungskräfteentwicklung etabliert, an der Dualen Hochschule gelehrt… – sprich es hat sich als praxistauglich erwiesen.“
Franz-Ferdinand Kress – Interimsmanager und Organisationsberater
Monatliche News zu Mediation und Konfliktmanagment gibt es hier.
Christian Hartwig
Inhalte:
Transformative Mediation (TM):
Grundannahmen, Zwecke, Ziele, Techniken und Tools
Abgrenzung Transformativer Mediation zu problemlösungsorientierter Mediation (inkl. Harvard-Verhandlungskonzept nach Fischer/Ury und Gewaltfreier Kommunikation nach Rosenberg)
Was macht TM aus?
Keine Agenda vorgeben, sondern dem Gespräch der Parteien folgen, d.h. die Landkarte mit allen hochhalten, die sie während des Gesprächs zeichnen und sie bestimmen lassen, was, wann und wie besprochen wird.
Hauptaugenmerk des Mediators liegt auf Wahrnehmen und Anbieten von Gelegenheiten für Empowerment (Selbstbefähigung) und Recognition (Anerkennung) Verschiebungen. Verschiebung kennzeichnen sich durch die steigende Fähigkeit, gute Entscheidungen zu fällen und gegenseitige Anerkennung zu geben.
Ziel ist eine Verbesserung der Qualität in der Kommunikation (von destruktiv zu konstruktiv).
Vier effektive Interventionstechniken:
Grundannahme der Transformativen Mediation:
Wir mögen uns nicht im Konflikt, lehnen uns und den anderen ab und tun Dinge, die uns eigentlich nicht gefallen. Der Konflikt destabilisiert und belastet uns in unserer Fähigkeit, gute Entscheidungen zu fällen und die Perspektive des Gegenüber einzunehmen. Aber genau das wollen und können wir auch. Eine nicht-direktive Haltung des Vermittlers verbunden mit entsprechenden Interventionen stärken die Selbstbestimmung und den Dialog und bietet einen geeigneten Raum für die Transformation von Konflikten.
Grenzen der Transformativen Mediation?
Welche Grenzen es für diese Art der Vermittlung in der Praxis gibt. Die Grenzen werden im Grunde genommen von den Parteien selbstbestimmt festgelegt. Dadurch, daß die Parteien selbst den Inhalt und Verlauf der Sitzungen bestimmen, ist das Ergebnis im höchsten Maße selbstbestimmt. Oftmals enden die Mediationen mit einer gemeinsamen Vereinbarung, doch gerade der erhöhte Grad eines Verständnisses über die unterschiedlichen Sichtweisen hat einen hohen Wert. Selbst wenn noch große Differenzen bestehen oder neue hinzukommen, so sind die Parteien wieder in die Lage, damit konstruktiv umzugehen.
Inhalte:
Auswirkungen in der Corona-Pandemie-Situation:
Gegenwärtig wird das Befreiungsnarrativ des Begriffs genutzt, sich gegen staatlichen, gesellschaftsschützenden Begrenzungsmaßnahmen zur Wehr zu setzen (Ich bin berechtigt, mich in Gefahr zu bringen…// klug genug zu wissen, dass es keine Gefahr gibt…), und die **relationale Komponente **des Begriffs abgewertet.
Empörungsgefühle als Ersatzgefühle (Link) und Ausgangspunkte für Aggressionshandlungen, um die subjektiv Angst vor einem unsichtbaren, kleinen Virus auf einen übermächtigen, vereinnahmenden Staat zu schieben: Es lebe die Befreiung! Wer braucht schon Orientierung in dieser Welt?!
Abwertung der Realität - und grandiose Überbetonung von Tatsachen (Link) (gesellschaftliche Gefahr durch einen Virus und Pflicht zur Gesetzesbefolgung als Potenzial unmenschlicher Unterdrückung)…
Weiterentwicklung des ursprünglichen, stärker individualistisch ausgeprägten Autonomiegedankens, der sich in der Transaktionsanalyse an der behaupteten Steuerbarkeit von Ichzuständen ausgerichtet hatte durch Betonung der sozialen Relationalität von Beziehung und Entwicklung im Wege von Transaktionen.
Auswirkungen dieser Entwicklung auf Beratung und Coaching.
Übersicht zu 33 Konzepten der Transaktionsanalyse für die Mediation (Link)
Webseite von Günther Mohr: www.mohr-coaching.de
Gut durch die Zeit!
Der Podcast rund um Mediation,
Ein Podcast von INKOVEMA
Hallo, ich bin Sascha Weigel und begrüße Sie zu meinem neuen Podcast.
Ich bin Mediator und Organisationsberater und beschäftige mich tagein, tagaus mit Konflikten, Konfliktpotenzialen und Konfliktbearbeitungen.
Ich möchte diesen Podcast genau deshalb beginnen. Hier können wir uns in Ruhe und mit Tiefe zu diesen Themen austauschen: Ich werde mit meinen Gästen Ungewohntes durchdenken und kritisch besprechen, zuweilen Unerhörtes, mlgw. Aufregendes ansprechen. Ob in diesem Sinne oder einem anderen. Wir möchten damit Orientierung bieten, auf die es in VUKA-Zeiten besonders ankommt. Darauf werde ich zurückkommen.
In diesem Podcast werde also keineswegs nur allein zur Sprache kommen; vielmehr spreche ich mit erfahrene Mediatorinnen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern, spreche mit Coaches, Supervisorinnen, Organisationsberaterinnen und mit Konfliktberaterinnen generell, hin und wieder aber auch mit Konfliktbeladenen.
Doch Vorrang sollen in diesem Podcast diejenigen erhalten, die andere in schwierigen Situationen unterstützen und beraten;
Ich möchte Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken verführen - und wir hegen dabei die Absicht, dass Sie hier die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz entwickeln können - und vielleicht damit den nächsten Schritt planen.
Zu Wort werden in diesem Podcast aber auch andere Fachexperten bekommen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Fachgebiete und Forschungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten in der VUKA-Welt bieten (- oder zumindest vermuten lassen.)
Um diese Einführung kurz zu halten; hier wird die Welt nicht gerettet, das hat sie gar nicht nötig. Hier soll sie vielmehr zur Sprache kommen, ihre vukaesken Erscheinungsformen und die damit verbundenen Konfliktpotenziale.
Die Gespräche in diesem Podcast werden deshalb sowohl dialogisch als auch diskursiv sein,
Ich lade Sie also ein, sich in diesem Podcast keineswegs nur den Konfliktpotenzialen des gemeinsamen Zusammenlebens und -arbeitens mit innerem Abstand zu nähern, sondern sich in den folgenden Episoden mit den verschiedenen Methoden der Konfliktbearbeitung in Coachings, Beratungen und Mediationen vertraut machen zu lassen, um informiert entscheiden zu können, welche Möglichkeiten und Potenziale für Sie und ihre organisierte Zusammenarbeit mit anderen darin bestehen.
Vielleicht, so dieser Podcast sein Ziel erreicht, bekommen Sie hier oder im Anschluss Ihre zündende Idee und entwickeln den nächsten Schritt, um in der postmodernen, sich digitalisierenden Wirtschafts- und Arbeitswelt mit Erfolg zu bestehen.
Genug der Vorrede. Vielen Dank.
Ich bin Sascha Weigel - und ich freu mich, wenn Sie bei den folgenden Episoden mit Neugierde und Erkenntnisdrang dabei sind.
Links zur VUKA-Welt:
Die Welt ist vuka. Na und?!
Vukarona - Mit Vollbremsung den Wandel beschleunigen!
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