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Ein kurzes Nicken. „Hallo“. „Guten Tag.“ So unterschiedlich kann der Gruß von Passanten ausfallen, denen ich auf dem Weg zur Arbeit begegne.
In der Bibel, im Lukasevangelium, habe ich einen Engelsgruß gefunden. Kein „Wie geht´s“. Kein großes Hallo. Der Engel kommt vor gut 2000 Jahren direkt zur Sache. Der Gruß gilt einer jungen Frau namens Maria und lautet: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“ (Lukas 1,28)
Wie grüßt Maria zurück? Gar nicht. Der Engel hat sie mit seinem Gruß völlig aus dem Konzept gebracht. Der Evangelist Lukas berichtet weiter: „Maria erschrak über diesen Gruß und überlegte, was er bedeuten sollte.“ (Lukas 1,29)
Der Engel will Maria nicht erschrecken – deshalb sagt er gleich: „Der Herr ist mit dir.“ Mit dem Begriff “Herr” ist Gott persönlich gemeint. Wenn Gott auf ihrer Seite ist, was soll schon passieren? Und doch erschrickt Maria. Sie überlegt: „Warum bin ich begnadet?“ Gott hat sie unter den paar hundert Einwohnern Nazareths ausgesucht. Einfach so. Gott sucht sie aus, damit sie seinen Sohn Jesus zur Welt bringt.
Maria hört den Gruß des Engels und nimmt ihn ernst. Davon profitiere ich heute noch. Wie viele andere gehöre ich zu Gottes Familie. Kein Engel, aber Jesus, von Maria geboren, sagt persönlich zu mir: „Ich bin mit dir.“ „Ich bin mit dir, wenn du zur Arbeit gehst. Ich bin mit dir, wenn du einen Menschen anlächelst, der dich grüßt. Ich bin mit dir, wenn du erwartungslos bist.“ Ein Gruß von Jesus, meinem Herrn, persönlich. Er grüßt nicht nur mich. Zu Ihnen sagt er ganz genauso: „Ich bin mit dir.“ Und ich grüße Sie mit: „Einen guten Tag!“
Autor: Pastorin Elke Drossmann
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Ein kurzes Nicken. „Hallo“. „Guten Tag.“ So unterschiedlich kann der Gruß von Passanten ausfallen, denen ich auf dem Weg zur Arbeit begegne.
In der Bibel, im Lukasevangelium, habe ich einen Engelsgruß gefunden. Kein „Wie geht´s“. Kein großes Hallo. Der Engel kommt vor gut 2000 Jahren direkt zur Sache. Der Gruß gilt einer jungen Frau namens Maria und lautet: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“ (Lukas 1,28)
Wie grüßt Maria zurück? Gar nicht. Der Engel hat sie mit seinem Gruß völlig aus dem Konzept gebracht. Der Evangelist Lukas berichtet weiter: „Maria erschrak über diesen Gruß und überlegte, was er bedeuten sollte.“ (Lukas 1,29)
Der Engel will Maria nicht erschrecken – deshalb sagt er gleich: „Der Herr ist mit dir.“ Mit dem Begriff “Herr” ist Gott persönlich gemeint. Wenn Gott auf ihrer Seite ist, was soll schon passieren? Und doch erschrickt Maria. Sie überlegt: „Warum bin ich begnadet?“ Gott hat sie unter den paar hundert Einwohnern Nazareths ausgesucht. Einfach so. Gott sucht sie aus, damit sie seinen Sohn Jesus zur Welt bringt.
Maria hört den Gruß des Engels und nimmt ihn ernst. Davon profitiere ich heute noch. Wie viele andere gehöre ich zu Gottes Familie. Kein Engel, aber Jesus, von Maria geboren, sagt persönlich zu mir: „Ich bin mit dir.“ „Ich bin mit dir, wenn du zur Arbeit gehst. Ich bin mit dir, wenn du einen Menschen anlächelst, der dich grüßt. Ich bin mit dir, wenn du erwartungslos bist.“ Ein Gruß von Jesus, meinem Herrn, persönlich. Er grüßt nicht nur mich. Zu Ihnen sagt er ganz genauso: „Ich bin mit dir.“ Und ich grüße Sie mit: „Einen guten Tag!“
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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