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„Kein Gesetz, dem die Welt gehorcht, kann dir helfen, die Bedeutung der Liebe zu erfassen.“
Heute schauen wir gemeinsam auf die Einleitung der fünften Wiederholung in der wir uns derzeit auch im Übungsbuch befinden, sollten wir am 1. Januar 2023 mit Lektion 1 begonnen haben. Der zentrale Gedanke dieser Wiederholung lautet: „GOTT ist nur LIEBE, und daher bin ich es auch.“
Wenn wir alle nur wirklich durchdrungen hätten, was dieser Satz wahrhaft bedeutet, dann würden wir im Kollektiv in einer ganz anderen Welt leben. Ich denke, dass die Menschen, die diesen Satz bereits erfahren haben, auch bereits in einer anderen Welt leben. Denn der glückliche Traum ist für jeden jetzt zugänglich, der vergibt anstelle zu verurteilen.
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Die Einleitung der fünften Wiederholung erinnert uns, dass wir ein heiliges SELBST miteinander teilen. Jeder ist hier miteinbegriffen. Keine andere Seele, die derzeit eine menschliche Erfahrung hier auf der Erde macht, kann ausgeschlossen sein. Denn die Botschaft des Kurses ist, dass es keine Ausnahmen gibt. Auch wenn wir jetzt an die eine Person denken, die uns in unserem Leben am meisten stört — solange du nicht die Einsicht hast, dass auch er oder sie dieses SELBST mir dir teilt, verwehrst du dir das HIMMELREICH.
Noch eine weitere Erinnerung gibt es in dieser hier für uns: LIEBE ist nicht gleich Liebe. Das Ego hat viele Arten der Liebe für uns, die es in viele verschiedene Grade einteilt: „Du denkst vielleicht, dass verschiedene Arten von Liebe möglich sind. Du denkst vielleicht, dass es eine Art von Liebe für dieses, eine andere für jenes gibt; eine Art, den einen zu lieben, und eine andere Art, jemand anderen zu lieben. Die Liebe ist eins.“ (Lektion 127)
Der Kurs hat eine LIEBE für uns, die keine Unterschiede kennt und nur deine wahre Natur kennt diese LIEBE: "Dieses SELBST allein kennt die LIEBE. Dieses SELBST allein ist vollkommen beständig in SEINEN GEDANKEN, kennt SEINEN SCHÖPFER, versteht SICH SELBST, ist vollkommen in SEINER Erkenntnis und in SEINER LIEBE und weicht niemals von SEINEM konstanten Zustand der Einheit mit SEINEM VATER und SICH SELBER ab.“
Es geht hier also nicht um die sentimentale Liebe, die uns das Ego als Liebe verkaufen will. Lass dich nicht auf die mickrige und die schäbige Version von Liebe ein, die das Ego uns als Ersatz für die LIEBE GOTTES bietet. Sie ist nichts und du wirst jedes Mal leiden, wenn du diese Art von Liebe zu deiner Priorität machst.
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„GOTT hat den Tod nicht gemacht.“
Gestern war die Lektion 163 „Es gibt keinen Tod. GOTTES SOHN ist frei“ im Übungsbuch dran. Ich hab’s schon oft gesagt: Egal, wie oft ich das Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern" durchgehe, ich merke immer wieder, dass mein Fokus sich verschiebt. Dieses Mal, mit der Lektion 163, habe ich vor allem das Thema „Freiheit“ nachhallen lassen. Denn der Kurs sagt uns sehr klar, was Gefangenschaft bedeutet und was wahre Freiheit ist.
Wenn wir den Tod als wahr annehmen, dann sagen wir damit gleichzeitig auch, dass wir glauben, dass wir ein Körper sind — und mit diesem Glauben, dass wir ein Körper sind, sind wir Gefangene. Denn niemand kann wahre Freiheit leben, der immer noch daran festhält, dass er ein Körper ist. Das ist unmöglich. Egal, wie sehr dein Ego jetzt tobt und darauf pocht, dass du frei bist.
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In Lektion 199 heißt es über die Freiheit: „Freiheit muss so lange unmöglich sein, wie du einen Körper als dich selbst wahrnimmst. Der Körper ist eine Grenze. Wer die Freiheit in einem Körper sucht, der sucht nach ihr, wo sie nicht gefunden werden kann. Der Geist kann befreit werden, wenn er sich nicht mehr in einem Körper sieht…“
Für mich liest sich die Lektion 199 wie eine perfekte Ergänzung der Lektion 163. Lektion 163 weist uns zwar auch darauf hin, dass wir nur mit der Einsicht, was wir in Wahrheit sind, frei sein können., dennoch zeigt uns vor allem die Lektion 199 auf, worin unsere Gefangenschaft liegt. Es ist unsere (Über-)Identifikation mit dem Körper, die uns zu Gefangenen macht. Das Ego und seine Überzeugung, dass wir ein Körper sind, ist pure Gefangenschaft. Währenddessen redet uns das Ego ständig ein, dass wir in dieser menschlichen Form komplett frei sind und wir wollen es ihm glauben.
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„Abwehrhaltung ist Schwäche.“
Es gibt Dinge, die wir in „Ein Kurs in Wundern“ lesen, die eher leicht zu durchdringen sind und es gibt wiederum Dinge, die wir lesen, die in uns erst einmal Unbehagen auslösen können. Für mich ist Lektion 153 mit dem Titel „In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit“ anfangs genau so etwas Unbehagliches gewesen.
Dieses Gefühl zuzulassen, dass wenn ich mich verteidige, ich mich nur selbst verletze, ist schon ein großer Sprung im Bewusstsein. Es muss wirklich ein anderes Bewusstsein gelebt werden, damit wir durchdringen, was der Kurs uns hier näher bringt. Deine wahre Sicherheit liegt nicht darin, dass du den Körper beschützt, im Gegenteil. Wenn der Schutz deines Körpers deine höchste Priorität ist, dann bestärkst du deine Schwäche. Aber wie gut sind wir darin, wenn wir uns im Außen bedroht fühlen, uns wieder an diese so kraftvolle Wahrheit zu erinnern, die uns die Lektion 153 im Übungsbuch vom Kurs aufzeigt?
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Die Botschaft der Lektion 153 erinnert mich an Jesus, der gesagt hat: „Ich aber sage euch: Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses antut! Mehr noch: Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin.“ - Matthäus 5,39
Ich bleib dabei, manche Dinge, die uns der Kurs aufzeigt, sind nicht so einfach zu erfassen und noch weniger einfach für uns umzusetzen. Es ist als ob wir immer wieder und immer tiefer an die Wahrheit, die uns wirklich ausmacht, herangeführt werden und das Universum die Hoffnung hat, dass wir diese Wahrheit in all ihren Aspekten immer mehr verinnerlichen. Wie sacken diese Wahrheiten meist tiefer? Richtig, indem wir auf dieser menschlichen ebene liebevoll herausgefordert werden, die linke Wange hinzuhalten, wenn jemand bereits auf die rechte geschlagen hat.
Wenn du also Angriff auf menschlicher Ebene erfährst, dann interpretiere das nicht als Strafe, weil du etwas falsch gemacht hast. Deute neu, deute liebevoll und lichtvoll. Wenn jemand dich auf der menschlichen Ebene angreift ist es immer der Ruf an dich, höher zu wählen und zu wissen — wie uns Lektion 153 zeigt — dass wir sicher ruhen, unantastbar im Lichte unseres wahren Sinnes und Zweckes.
Deine Peri
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„Die einzige Art und Weise, Frieden zu haben, ist, Frieden zu lehren.“
Wir lesen heute gemeinsam im Abschnitt 1 in Kapitel 8 im Textbuch von „Ein Kurs in Wundern“. Dort haben wir bereits in der letzen Runde von Wunderwerk auf Clubhouse am letzten Mittwochabend gemeinsam gelesen. Seitdem hallt das Wort „Frieden“ in mir nach und wie wichtig es ist, unseren inneren Frieden zu stärken.
Auf der Reise dürfen stets wachsam sein, wenn das Ego versucht, uns den Frieden streitig zu machen. Denn egal, ob wir uns bewusst auf der Reise zurück befinden oder nicht, das Ego folgt uns auf Schritt und Tritt und lässt sich keine Chance entgehen, um diese Reise für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen.
Kapitel 8 enthüllt, dass Frieden die eigentliche Motivation ist, die uns antreibt, die Prinzipien, die uns der Kurs lehrt zu lernen — nicht die Erkenntnis. Ich denke, diese Tatsache wird einige von uns überraschen, daher schauen wir da gemeinsam noch einmal genau hin.
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In Kapitel 8 steht: „Nicht Erkenntnis ist die Motivation dafür, diesen Kurs zu lernen. Der Frieden ist es. Dieser ist allein darum die Voraussetzung für die Erkenntnis, weil jene, die sich in Konflikt befinden, nicht friedvoll sind, und Friede ist die Bedingung für Erkenntnis, weil er die Bedingung für das HIMMELREICH ist.“
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„Deine Selbsttäuschungen können nicht an den Platz der Wahrheit treten.“
Heute schauen wir gemeinsam auf die Einleitung der vierten Wiederholung im Übungsbuch von „Ein Kurs in Wundern“. Denn ich habe das Gefühl, dass wir die Einleitungen manchmal etwas schnell überfliegen können, anstelle uns wirklich die Zeit dafür zu nehmen und aufmerksam zu lesen.
Die Einleitung der vierten Wiederholung birgt wirklich viele gute Erinnerungen für uns, auf die ich mit dir noch einmal blicken will, wenn du Lust hast. Die Quintessenz der vierten Wiederholung ist: „Mein Geist birgt nur, was ich mit GOTT denke.“ Das heißt, dass nur deine wahren Gedanken wahr sind und alles andere belanglos. Aber was sind denn deine wahren Gedanken überhaupt?
Hast du schon abgestimmt?
Wir haben es anfangs eher schwer, den Kurs zu verstehen wie er uns die Unterscheidung zwischen denken oder nicht denken näher bringt, haben wir doch so lange auf das Ego gehört. Wir waren sehr lange nicht achtsam damit, welche Stimme grad unseren Geist beherrscht. Das ist etwas, was wir ganz neu erlernen müssen: Ob wir wirklich denken oder nur denken, dass wir denken. Wie immer geht es hier um die zwei Ebenen, die uns der Kurs aufzeigt und zwischen denen wir lernen müssen zu unterscheiden, wenn unser wahres Glück uns lieb ist.
Die eine Ebene ist dort, wo das Ego zu Hause ist und die andere ist eine höhere Ebene dort, wo unsere wahre Natur zu Hause ist und die immer mit GOTT verbunden ist. Es gibt keine Gedanken, die dazwischen liegen. Entweder denkst du also wahrhaft, weil du die liebevollen Gedanken deiner höheren Natur in deinem Geist annimmst oder du denkst nur dass du denkst, wenn du die lieblosen Gedanken deines Ego in deinem Geist Amok laufen lässt.
„Wir haben bereits festgestellt, wie viele unsinnige Dinge dir als Erlösung erschienen.“ - EIN KURS IN WUNDERN, Ü-I.76.1:1
Das Übungsbuch von „Ein Kurs in Wundern“ geht aktuell sehr in die Tiefe und verlangt uns scheinbar so einiges ab. Es ist nur scheinbar so, weil es nur das Ego von uns abverlangt und das Nichts zu „opfern“ ist wahrlich kein Opfer. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie ich jedes Jahr das Übungsbuch von Vorne beginne und der Satz: „Dieser Kurs ist ein Beginn, kein Ende“, aus dem Epilog auf diese Weise für mich auch wahr wird.
Das Übungsbuch mit seinen 365 Lektionen fühlt sich jedes Jahr anders an. Kein Wunder, denn wir entwickeln uns weiter, unser Bewusstsein wird immer klarer und die Inhalte können dadurch immer tiefer sacken.
Wir schauen heute auf die Lektion 135 mit dem Titel „Wenn ich mich verteidige, werde ich angegriffen.“ Diese Lektion ist so inhaltsreich, dass ihr eine Folge höchstwahrscheinlich nicht gerecht wird, dennoch probiere ich es. In Lektion 135 lernen wir viel darüber, wie das Ego die Verteidigung anwendet.
Ich bin mega happy! Denn ab dem 01. bis zum 28. Mai 2023 kannst du für die Kategorie "Publikumspreis" (Lifestyle) beim @deutscherpodcastpreis für den happycoollove Podcast abstimmen. Vielen Dank für deine Stimme! ❤
Bereits der erste Absatz ist ein mega Einstieg: „Wer würde sich verteidigen, wenn er nicht dächte, dass er angegriffen würde, dass der Angriff wirklich wäre und seine Verteidigung ihn retten könnte? Und hierin liegt die Torheit der Abwehr: Sie gibt den Illusionen Wirklichkeit und versucht dann, mit ihnen umzugehen, als seien sie wirklich.“
Das ist, was passiert, wenn wir dem Ego und seiner Wahrnehmung, dass wir nur ein Körper sind, die Macht über uns geben. Wir haben ständig Angst um den Körper und aus dieser Angst heraus sind schon die verrücktesten Dinge passiert. Einige davon liegen auch nicht allzu weit zurück.
Der Kurs lehrt uns immer und immer wieder, dass das Ego eine Verwechslung in der Identifikation ist. Wir tun uns so viel Leid an, wenn wir die Ebenen verwechseln. Wir verwechseln uns mit der körperlichen Ebene, wenn unsere wahre Natur reiner Geist ist.
Diese Einsicht, dass wir uns sehr lange mit einer Illusion verwechselt haben und Verteidigung nutzlos ist, tut zuerst sehr weh, bis sie hinüber schwappt in eine große Erleichterung und Dankbarkeit. Denn wenn wir erst einmal wirklich spüren und einsehen, dass wir nicht dieser Körper sind, der sich — zugegeben — sehr, sehr echt und wahr anfühlt, dann sind wir endlich frei oder zumindest auf dem Weg in die Freiheit. Denn die meisten Dinge für uns sind ein Prozess auf dieser menschlichen Ebene.
Bist du Schülerin von EKIW und auf der Suche nach einem EKIW-bastiertem Coaching? Ich hab noch einige Coaching-Plätze frei. Mehr Informationen findest du hier.
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„Du erkennst deine Freude nicht, weil du deine eigene SELBSTfülle nicht erkennst.“
Unsere Erwartungen können manchmal sehr kniffelig sein. Deshalb kommt hier eine Folge für alle unter uns, die das Ego immer mal wieder im Kreislauf von Erwartung-Versagen-Enttäuschung festhält. Manchmal, da machen wir uns sehr gut vor, dass wir gar keine Erwartungen an uns oder an andere Menschen haben. Meist erkennen wir erst im Nachhinein, dass wir doch Erwartungen hatten, wenn wir einen Anflug von Enttäuschung verspüren.
Wir spüren Enttäuschung darüber, dass wir nicht das gewünschte Ergebnis erreicht haben— vor allem auch nicht in dem Zeitrahmen, den wir dafür vorgesehen hatten. Wir sind auch oft genug enttäuscht vom Verhalten unserer Mitmenschen. „Ein Kurs in Wundern“ würde uns wohl hieran erinnern: „ Du begreifst ebenso wenig, was schmerzhaft ist, wie du erkennst, was Freude bereitet, und neigst in der Tat sehr dazu, beides zu verwechseln.“
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Im Ego-Denksystem haben wir eine sehr interessante Art zu messen, ob wir grad versagt haben oder auf einen Erfolg blicken. Meist messen wir unsere Erfolge daran, ob jemand uns Anerkennung und Lob schenkt, andere uns bewundern, ob wir mehr Follower haben, mehr Geld auf dem Konto, ein Wissen, durch das jeder zu uns aufblickt, den/die gut aussehenden Partnerin, um den/die uns dann jeder beneidet, ein schönes Haus und das dazu passende Auto. Diese Liste könnte ich jetzt noch um so viele Dinge ergänzen. Diese Dinge haben alle gemeinsam, dass wir unseren Erfolg mit etwas gleichsetzen, was für uns im Außen sichtbar und messbar ist.
Wir klammern oft genug an einen inneren Maßstab für uns selbst, der uns anzeigt, ob wir endlich mit uns zufrieden sein können oder lieber doch noch hadern sollten. Aber wer definiert „Erfolg“ und „Versagen“ in diesem Zusammenhang für dich? Und kann es vielleicht sein, dass du Erfolg und Versagen immer noch so verstehst, wie es dir von einer Gesellschaft beigebracht worden ist, die derzeit meist im Ego ausharrt und vielleicht gar nicht die Befugnis haben sollte, irgendetwas für dich zu definieren?
Ich suche immer noch nach Interviewpartner, die sich gern mit mir über die Themen "Spiritualität", "Persönliches Wachstum" und "Innere Einkehr" unterhalten möchten. Hast du Zeit & Lust? Dann melde dich gern bei mir unter [email protected]
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„Wunder entstehen aus einem Geist, der für sie bereit ist.“
Wenn wir Werke wie „Ein Kurs in Wundern“ finden, dann ist es oft so, dass wir bereits lange auf der Suche nach großen Antworten waren: Warum bin ich hier? Was ist das Leben? Gibt es einen Gott? Etwas in uns wollte unbedingt verstehen, warum unser Leben sich grad so schmerzhaft anfühlt, wieso unsere Beziehung nicht funktioniert oder warum wir uns innerlich leer fühlen, egal, was wir im Außen machten. Die größte Frage, die wir uns vielleicht sogar gestellt haben, kurz bevor der Kurs uns fand war, ob es nicht doch einen anderen, einen erfüllteren Weg gibt, das Leben zu leben.
Dennoch haben wir manchmal auch einen gedanklichen Kurzschluss, wenn es um unsere innere Arbeit geht. Denn bloß, weil wir den Kurs studieren und anwenden, heißt es nicht automatisch, dass unser Leben nur noch perfekt verläuft und wir nichts mehr haben, was unsere Knöpfe drücken wird — im Gegenteil.
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Deine wirkliche innere Arbeit erst, wenn deine Knöpfe gedrückt sind. Der Kurs sagt dir ganz eindeutig, dass du ein Anrecht auf Wunder hast und dass wenn wir Wunder nicht erfahren, etwas schief gelaufen ist. Aber — und hier ist das große Aber — was wir auch oft gern ignorieren möchten ist, dass um Wunder zu erfahren, Läuterung nötig ist. Deine Transformation ist also ohne Läuterung nicht möglich.
Wir können diesen Schritt nicht einfach überspringen. Ich glaube wirklich nicht, dass ein Wort im Kurs willkürlich gewählt worden ist. Wir werden gleich am Anfang des Textbuches in Kapitel 1, Abschnitt 1 darauf hingewiesen, dass wir uns läutern müssen. Das Gefühl, das mit dem Wort „Läuterung“ hochkommt, muss nicht nur gemütlich sein. Das ist auch gut und wichtig. Die innere Klärung ist nichts für schwache Nerven.
„Nur dein Geist kann Angst erzeugen.“
In der Lektion 95 im Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern" gibt das Werk uns einen sehr wichtigen Hinweis darüber, wie schnell und oft wir wieder uns vom menschlichen Alltag und Ego regieren lassen. Diese Lektion lehrt uns eine neue Methode, unseren Geist immer lichtvoll auszurichten, indem wir aufgefordert werden, jede Stunde für fünf Minuten mit dem Leitgedanken der Lektion zu verbringen.
Hast du dich — am Ende eines Tages — schon mal hintergefragt, wie oft du es geschafft hast, dich stündlich an den Leitgedanken des Tages auch tatsächlich zu erinnern? Wenn du bemerkst, dass du es kaum geschafft hast, ist die ehrliche Frage an dich: Wie sehr willst du das Licht?
Ich denke, dass wir immer — anhand so simpler Übungen — lernen können, wie sehr wir die Disziplin aufbringen wollen, dranzubleiben, wenn der menschliche Alltag uns wieder vormacht, so unglaublich wichtig zu sein. Warum sind wir so leicht ablenkbar?
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Die Lektion 95 ist die erste Lektion im Übungsbuch, die uns aufträgt, jede Stunde des Tages uns fünf Minuten für die Erinnerung an die tagesaktuelle Lektion zu nehmen. Ich glaube wirklich, dass viele von uns in diesem Prozess bemerken, wie schwer es ihnen fällt, tatsächlich sich jede fünf Minuten in der Stunde zu besinnen. Und wie immer kennt der Kurs uns da besser, als wir uns oft genug grad selbst kennen: „Du hast gesehen, wie groß dein Mangel an geistiger Disziplin ist und wie sehr dein Geist der Schulung bedarf. Es ist nötig, dass du dessen gewahr wirst, denn in der Tat ist dies ein Hindernis für deinen Fortschritt.“
Ich wage mal die Annahme, dass wir dem Kurs sehr schnell widersprechen wollten, als wir das erste Mal lasen, dass wir so wenig erreichen, weil wir viel zu nachlässig mit dem Abschweifen unseres Geistes sind. Und dann, wenn du bei Lektion 95 angekommen bist, wirst du vielleicht die Einsicht haben, dass der Kurs uns doch sehr gut eingeschätzt hat. Unser Geist ist oft sehr leicht ablenkbar und das Ego mega raffiniert. Eine ziemlich turbulente Kombination. Du brauchst Disziplin, dich immer und immer wieder auf lichtvolle Spur zu bringen. Es ist eine ständige innere Korrektur.
Frage dich immer und immer wieder: Wie sehr willst du das Licht?
„Ohne dein Lächeln kann die Welt nicht erlöst werden.“
Wir schauen noch einmal auf die Lektion 100 im Übungsbuch von „Ein Kurs in Wundern“ mit der Überschrift: „Mein Teil ist wesentlich für GOTTES Heilsplan“. Beim Heilsplan von GOTT waren wir schon einige Male mit dem happycoollove Podcast, wie z.B. in Folge 224. Dieses Mal wollen wir — mit Hilfe von Lektion 100 — noch auf einen sehr wesentlichen Aspekt eingehen, den ich als sehr wichtig empfinde.
Wenn du deinen Teil, deine Aufgabe, deine Funktion nicht annimmst, die eine höhere Ebene für dich hat — nenn diese Ebene Gott, den Schöpfer, die Quelle, das Universum, all das spielt keine Rolle — dann kommst du deiner wahren Verantwortung nicht nach. Denn nichts ist nur für dich allein. Du bist hier mit anderen Seelen, die eine menschliche Erfahrung machen, verabredet, um sie wieder daran zu erinnern, wer sie in Wahrheit sind. Zusammen sind wir wie eine Kettenreaktion. Stoppt ein Teil der Kette, stoppt der gesamte Fluss.
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Wir alle haben die Verantwortung, das für uns zu wollen, was GOTT für uns will. GOTTES Wille für uns ist vollkommenes Glück, lehrt Lektion 100. Solange wir das nicht leben, kommen wir unserer tieferen Verantwortung nicht nach, die wir übernommen haben, als wir auf diese Erde gekommen sind, um ein Mensch zu sein. Es geht darum zu verstehen, wirklich zu verinnerlichen, dass du verabredet bist mit anderen Seelen für die Verantwortung übernommen hast. Du stellst für genug Brüder eine Erinnerung an diese tiefere Wahrheit dar. Wir sind alle voneinander abhängig, uns gegenseitig zu erinnern.
Wenn wir traurig oder wütend sind, weil unser Ego uns wieder ausgetrickst hat, kommen wir diese Verantwortung nicht nach und lassen Menschen hängen, die durch uns erinnern möchten: „Deine Freude muss vollkommen sein, damit SEIN [GOTTES] Plan für die verständlich wird, zu denen ER dich schickt. Sie werden ihre Funktion in deinem strahlenden Antlitz sehen und in deinem glücklichen Lachen hören, wie GOTT sie ruft.“
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