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„Die Suche, die das Ego unternimmt, muss...unweigerlich scheitern.“
Am letzten Mittwochabend waren wir bei Wunderwerk auf S. 130 im Textbuch von „Ein Kurs in Wundern“ einen Absatz über das Ego gelesen, der uns sehr genau Auskunft darüber gibt, wie das Ego unser Leben ins Chaos stürzt.
Das Ego gaukelt uns zwar immer wieder vor, dass es uns helfen will, unsere Probleme zu lösen, aber nur, damit es uns von der Tatsache ablenken kann, dass es die Ursache unserer Probleme ist: „Das Ego versucht immer, den Konflikt zu erhalten. Es ist sehr raffiniert im Ersinnen von Wegen, die den Konflikt zu vermindern scheinen, weil es nicht will, dass du den Konflikt derart unerträglich findest, dass du drauf bestehst, ihn aufzugeben." Diese zwei Sätze erinnern mich sehr an das Mantra des Ego: „Suche und finde nicht.“ Und genau dort schauen wir heute noch einmal gemeinsam sehr wachsam hin.
Der happycoollove Podcast entsteht mit viel Liebe und großem Zeiteinsatz. Wenn du magst, was du hier hörst, dann lass doch gleich etwas von deiner Wertschätzung hier. Danke für deine Unterstützung!
In all unseren Lebensbereichen schickt uns das Ego auf eine unerfüllbare Suche. Aber insbesondere im Bereich der Liebe übertrifft es sich selbst mit dem Mantra „Suche und finde nicht“. Wir sind auf Seite 223 im Textbuch in Kapitel 12, welches die Überschrift „Der Lehrplan des HEILIGEN GEISTES“ trägt. In Abschnitt IV „Suchen und Finden“ steht folgendes: „Das Ego ist sich sicher, dass Liebe gefährlich ist, und das ist immer seine zentrale Lehre.“ Schon dieser Satz ist so, so hilfreich, um zu verstehen, warum uns das Thema Liebe auf der menschlichen Ebene oft genug auch so verwirrt oder ins Chaos stürzt. Denn das Ego spielt mit dem Thema „Liebe“ immer sein Mantra: „Suche und finde nicht.“
Das Ego wird dir immer und immer wieder vormachen, dass es genau weiß, was du brauchst, um wahrlich glücklich zu sein. Eines seiner größten Trümpfe, vielleicht sogar sein größter, ist, dass es uns vormacht, dass ein anderer (besonderer) Mensch, ein romantischer Partnerin, unser Glück bedeutet. Und dann schickt es uns auf die Suche nach dieser vermeintlich einen Person, die uns glücklich machen soll, weil wir es für uns allein ja nicht schaffen können.
Wenn wir in diesem Absatz weiterlesen, werden wir auch bemerken, wie das Ego so tut, als wenn es Konflikt lösen will, und uns im Grunde genommen, einfach nur an der Nase herumführt, wenn wir es zulassen: „Es drückt das [Liebe gefährlich ist] nie so aus; im Gegenteil, jeder, der glaubt, dass das Ego die Erlösung ist, scheint sich intensiv mit der Suche nach Liebe zu beschäftigen. Doch obgleich das Ego die Suche nach der Liebe sehr aktiv ermutigt, macht es einen Vorbehalt: Finde sie nicht. Seine Diktate lassen sich also ganz einfach so zusammenfassen: „Suche und finde nicht.“
„GOTT möchte nicht, dass du so leidest.“
Ich beobachte weiterhin Unruhe, wenn ich mir die Gesamtsituation der Erde und der Menschen ansehe. Unsere Menschheitsgeschichte ist grad immer noch an einem wackeligen Punkt. Muss das gleich etwas Schlechtes bedeuten? Nein, denn es gibt keine Zufälle. Alle Dunkelheit dient unserer Bewusstwerdung gleichermaßen gut. Auch wenn wir das auf menschlicher Ebene nicht immer gleich ganz durchschauen, was da grad passiert. Wir lesen heute deshalb noch einmal gemeinsam in Lektion 193, um uns zu erinnern, dass die Form der Dunkelheit, egal, wie bedrohlich sie wirkt, immer nur einen Inhalt für uns parat hält.
Vielleicht ist es Vielerorts auch grad so turbulent, vielleicht wackeln die Banken und das alte System, auf dem sie erbaut sind, grad so sehr, weil wir es uns nicht mehr leisten können, ab und an das Licht zu wählen. Wir sind aufgerufen, diszipliniert, das Ego abzulegen, welches uns sagt, dass die Dunkelheit unser zu Hause ist.
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Ich denke in dieser Zeit öfter an das Zitat von Anaïs Nin: „Und es kam der Tag, da das Risiko in der Knospe zu verharren, schmerzvoller wurde, als das Risiko zu blühen.“ Ach, das Ego möchte uns so gern einreden, dass es uns als Knospe besser geht. Aber nur, wenn wir uns endlich trauen zu blühen, werden wir verstehen, dass das Ego Unrecht hatte, weil das Ego immer Unrecht hat.
Wir können diese menschliche Erfahrung nicht mehr aus der rein menschlichen Perspektive aufrechterhalten und weiterhin unsere vermeintliche Sicherheit daraus ziehen. So ganz langsam fällt es immer mehr Menschen auf, dass es dort keine wirkliche Sicherheit gibt. Es wird immer offensichtlicher, dass diese Scheinwelt der Sicherheit nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Die einzige Option, um Sicherheit zu erfahren ist, immer und immer wieder die Seelenperspektive zu wählen. Sonst wirkt das Leben einfach nur noch chaotisch und dunkel:
„Dies sind die Lektionen, von denen GOTT möchte, dass du sie lernst. SEIN WILLE spiegelt sie alle wider, und sie spiegeln SEINE liebende Güte für den SOHN , den ER liebt. Jede Lektion hat einen zentralen Gedanken, der in allen derselbe ist. Nur die Form verändert sich, mit verschiedenen Umständen und Ereignissen, mit verschiedenen Charakteren und verschiedenen Themen, die augenscheinlich sind und doch nicht wirklich. In ihrem grundlegenden Inhalt sind sie dasselbe. Es ist dieser: Vergib, und du wirst dieses anders sehen.“ Ein Kurs in Wundern , Übungsbuch, Lektion 193)
„Vielleicht ist dir bis jetzt noch nicht ganz klar geworden, dass jede Entscheidung, die du triffst, eine Entscheidung zwischen Groll und Wunder ist.“
Wir Menschen machen oft spannende Dinge, wenn wir auf unser Ego hören. Das Ego ist dir immer ebenbürtig. Wirst du besser mit dem Hinsehen, werden die Nuancen seines Angebots auch feiner. Es gibt dir immer die Lektion, die du grad benötigst, um dein Licht weiterhin zu stärken.
Deshalb ist es manchmal auch so wichtig, dass wir uns immer wieder hinterfragen —egal, wie lange wir „Ein Kurs in Wundern“ als Wegbegleiter für unsere innere Klärung nutzen — welche Stimme da grad mit uns spricht. „Ein Kurs in Wundern“ sagt sogar, dass das Ego uns dazu ermutigen wird, den Kurs zu beginnen, weil es keine Gelegenheit auslassen wird, um uns davon zu überzeugen, dass wir es eh nicht schaffen, wieder ein gütiges Denksystem als unsere Wahrheit zu installieren.
Das Ego ist offensichtlich ein Stolperstein. Aber tiefer betrachtet ist es ein Aspekt in uns, der uns helfen kann, dass wir unser Licht stärken.
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Der Kurs lehrt uns die Wege des Ego, damit wir es besser enttarnen können und wir uns schnellstmöglich wieder unserem Licht widmen, anstelle ihm zuzuhören. Und wenn du einmal beginnst zu verstehen, wie das Ego tickt, ist es auch gar nicht so schwer, es zu immer wieder erkennen: Wie und wann es mit dir redet, um dich davon zu überzeugen, Groll zu gehen. Je länger wir im Groll verweilen, desto besser für das Ego, aber desto weniger verweilen wir im inneren Frieden und desto weniger machen wir Platz für Wunder und Glück.
Denn der Heilsplan des Ego ist, dir einzureden, dass du Groll hegen musst. Wenn du Groll hegst, kannst du keine Wunder empfangen. Denn Wunder sind lichtvolle Gedanken und Groll ist das Gegenteil davon. Der Kurs sagt, wir können nicht beides gleichzeitig: Entweder hegen wir Groll oder wir erlauben es uns, ein Wunder zu leben: „Du, der du von der Liebe wie sie selbst erschaffen wurdest, kannst nicht Groll hegen und dein SELBST erkennen.“ (Lektion 68)
P.S. Wir feiern immer noch den happycoollove Podcast Geburtstag und du kannst auch mitfeiern: Bis zum 29.03.2023 verlosen wir ein sechzigminütiges 1-zu-1-Coaching. Alle Infos darüber findest du in hier. Viel Glück!
Fünf Jahre happycoollove Podcast! Wow, was für eine Reise! 💛
„Ich will, dass Licht werde.“
Morgen — am 15.03.2023 — wird der happycoollove Podcast fünf Jahre alt! Ich bin froh und dankbar, dass du auf dieser Reise dabei bist und dass ich dieser Aufgabe seit knapp fünf Jahren nachgehen darf. Denn nichts ist selbstverständlich, rein gar nichts. Außer vielleicht, dass nur GOTTES Heilsplan funktionieren wird. Und genau dorthin schauen wir heute: Auf die Lektion 71 im Übungsbuch von „Ein Kurs in Wundern“. Dort lesen wir, dass es nur einen Weg gibt, um ein wahrhaft glückliches Leben zu führen.
In Lektion 71 lesen wir zudem eines der schönsten Gebete, die uns „Ein Kurs in Wundern“ anbietet, um GOTT zu fragen, was in jeder Situation wirklich zu tun ist: „Was möchtest DU, dass ich tue? Wohin möchtest DU, dass ich gehe? Was möchtest Du, dass ich sage, und zu wem?“ Denn dein Ego wird dir immer die falsche Antwort geben.
Der happycoollove Podcast wird fünf! Wir feiern diesen happycoollove-Meilenstein und auch du kannst mitfeiern: Schreib mir bis zum 29.03.2023 an [email protected] warum du denkst, dass du ein einstündiges EKIW-basiertes 1-zu-1-Online-Coaching mit mir gewinnen möchtest. Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 29.03.2023 um 12h. Die/der Gewinnerin wird am Mittwoch, den 29.03.2023 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Das Ego will dein Unglück, soviel ist klar. Das Ego, so sagt uns Lektion 71, hat einen Heilsplan in Opposition zu dem von GOTT (der Liebe, die dich erschaffen hat und die dein Glück will) aufgestellt. Und hier wird es spannend: Das Ego führt uns andauernd in Versuchung, Groll zu hegen. Dadurch verschiebt es unser Glück immer in eine ferne Zukunft.
Aber was heißt das überhaupt, dass wir Groll hegen für uns hier auf menschlicher Ebene? Wann ist etwas denn Groll und wann ist es vielleicht doch ein Schritt auf unsere wahre Natur zu? Klar ist, dass wir alle hier sind, um wieder unser Bewusstsein gen Licht auszurichten, unserer wahren Natur zu entsprechen. Unsere wahre Natur ist also Licht. Wir sprechen jetzt nicht vom Tageslicht oder Sonnenschein. Das Licht, was hier gemeint ist, ist eine liebevolle und ganz und gar reine und machtvolle Energie, die schöpferisch ist. Das ist, was wir in Wahrheit sind.
Nur das Ego hat uns eingeredet, dass wir das Gegenteil davon sind: sündig, schlecht, wertlos und unzulänglich. Und diese Wörter sind alle schon einmal ein Synonym für Groll — also allesamt Glückskiller. Für mich ist Groll alles, was ich tue, um die Welt des Ego aufrechtzuerhalten, um mein Glück zu vereiteln und das Licht, welches ich in Wahrheit bin, von mir fernzuhalten.
„In diesem Kurs wurde ausdrücklich gesagt, dass sein Ziel für dich Glück und Frieden ist.“
Am Sonntag war Lektion 64 im Übungsbuch von “Ein Kurs in Wundern“ dran, falls du auch am 1. Januar mit Lektion 1 begonnen hast. Diese Lektion trägt den Titel: „Lass mich meine Funktion nicht vergessen.“ Und als ich diese Lektion am Sonntag so las, dachte ich, wie spannend, dass wir das Glück an all den falschen Orten suchen, wenn uns das Ego lenkt.
Das Ego ist dieser reaktive Anteil in uns, der uns andauernd in Versuchung führt, Dingen in Außen nachzujagen, um das Glück — welches in Wahrheit schon längst uns gehört — zu finden. Diese Dinge, die wir anstelle vom wahren Glück, wählen, können uns niemals glücklich machen. Suche (nach dem Glück), aber finde (es) nicht (wirklich), lehrt uns das Ego.
Es gibt nur eine Sache, die uns wahrhaft glücklich macht. Und genau über diese Sache sprechen wir heute in Folge 223 vom happycoollove Podcast.
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Jeden Morgen setze ich mich mit einer Lektion aus dem Übungsbuch von EKIW hin und meditiere mit dem Leitgedanken des Tages. Dennoch gebe ich zu, dass ich oft genug merke, wie ich in Versuchung gerate, meinem Ego zuzuhören. Und das obwohl ich das Übungsbuch schon seit über einem Jahrzehnt täglich nutze. Für mich ist längst klar, dass die universellen Prinzipien der Liebe, die uns durch den Kurs gelehrt werden, eine Lebensphilosophie sind. So, wie dem Ego zuhören, eine Lebensweise ist.
Ich werde zwar immer besser, nur das Ego zu beobachten und nicht auf seine Versuchungen einfach blind zu reagieren. Aber ich würde nicht sagen, dass ich es immer schaffe. Auch dann ehrlich und liebevoll Verantwortung für mein Handeln und meine Emotionen zu tragen, ist ein Zeichen des wahrhaften Erwachsenwerdens.
Wir lesen in Lektion 64: „Lass mich meine Funktion nicht vergessen. Der heutige Leitgedanke besagt lediglich auf eine andere Art: >>Lass mich nicht in Versuchung geraten<<.“ Denn sobald wir in Versuchung geraten, entfernen wir uns davon, das Glück für uns anzunehmen, welches GOTT (die liebevolle Energie, die uns erschaffen hat) für uns bereithält. Dieses Glück gehört bereits dir, mehr noch, es wohnt in dir. Wenn du dich aber dieser Frequenz von Glück nicht anpasst, dadurch, dass du die Illusionen deines Ego Stück für Stück ablegst, kannst du es nicht spüren und leben.
#einkursinwundern #happycoollovepodcast
„Alle guten Dinge sind mein, weil GOTT sie für mich bestimmt hat.“
Ich möchte heute mit dir darauf schauen, wie sehr wir uns manchmal davon abhängig machen, was andere Menschen über uns denken. Ich erinnere mich da z.B. an meine Schulzeit. Ich habe meinen Lehren vertraut und mir die Beurteilung meiner schulischen Leistungen (und meiner Person) oft sehr zu Herzen genommen. Meine Lehrer waren für mich Autoritäten, zu denen ich aufgeblickt habe. Dementsprechend verunsicherte mich ihr Urteil darüber, zu was ich fähig sein sollte, lange Zeit sehr.
Und dann kam mir dieser Gedanke: Wie spannend es ist, dass wir die Meinung eines Menschen über uns so viel höher bewerten als die Meinung GOTTES. Dort greift die Macht der Projektion, die nur dann passieren kann, wenn wir die Macht, die uns inne wohnt, an einen Menschen abgeben, weil wir Bestätigung brauchen. Hier suchen wir nach Bestätigung, was wir sind, an der falschen Adresse. Das endet meist in einem Desaster.
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Wenn wir diese menschliche Erfahrung beginnen, dann ist es fast vorprogrammiert, dass wir anderen Menschen die Macht über uns geben. Wir geben ihnen die Macht über uns zu urteilen, ob wir gut sind oder schlecht sind. Wir übertragen ihnen die Aufgabe, uns zu schützen und für uns zu sorgen. Und wir geben ihnen die Macht, uns die “Wahrheit“ beizubringen. Da waren wir letzte Woche hier im Podcast schon einmal, als wir darüber gesprochen haben, dass wir als Kinder wenig hinterfragt haben, wenn uns ein Erwachsener gesagt hat, dass ein Baum ein Baum ist.
Wir hatten damals einfach keine Mittel, um zu verstehen, dass die erwachsenen Menschen um uns herum, weitestgehend ihre Wahrnehmung auf uns projiziert haben. Wenn wir Glück hatten, waren die Wahrheiten unserer Eltern und Lehrer bzw. anderer Autoritäten sogar wohlwollend. Aber wir alle haben auch einige Projektionen angenommen, die in uns ein Gefühl von Unzulänglichkeit, Schuld und/oder Scham ausgelöst haben.
Und dann kommt er schon wieder dieser Gedanke: Wie unglaublich, dass die Projektion eines Menschen, so viel Macht über unsere Entwicklung und Wahrnehmung haben kann. Mehr Macht als die Wahrheit GOTTES, diese tiefere Wahrheit, die besagt, dass wir nur Gutes verdient haben. Lektion 58 im Übungsbuch von EKIW erinnert uns, was GOTT für uns will:
„Ich bin gesegnet als SOHN GOTTES
Hierin liegt mein Anspruch auf alles Gute, und nur auf das Gute. Ich bin gesegnet als ein SOHN GOTTES. Alle guten Dinge sind mein, weil GOTT sie für mich bestimmt hat.“
Wie kann die Projektion eines Menschen, der offensichtlich grad auch nicht in der Liebe verweilt, die er in Wahrheit ist — weil, wäre das der Fall, würde er nicht projizieren, sondern nur Liebe teilen — so viel mehr Macht über uns haben, als die tiefere Wahrheit unserer Existenz? Ganz einfach, weil das Ego die Macht, die in dir ist, gegen dich nutzt und das Ego braucht ständig Bestätigung dafür, dass dein Körper und deine menschliche Erfahrung die einzige Wahrheit sind.
Das Ego leugnet die höhere Macht, die du in Wahrheit bist, während es dieselbe Macht deines Geistes nutzt, um dich glauben zu machen, dass du ein Körper bist. Und wenn wir unsere Macht an andere Menschen abgeben, die unseren Wert beurteilen sollen, dann binden wir uns stärker an die menschliche Erfahrung.
„Vertraue nicht auf Illusionen.“
Ich bin zurück nach einer zweiwöchigen Pause. Ich bin in mich gegangen und habe auf die letzen fünf Jahre geschaut. Seit über fünf Jahren habe ich aktiv happycoollove und seit knapp fünf Jahren den happycoollove Podcast ins Leben gerufen, um meine Reise zurück nach Hause, mit dir zu teilen.
Für mich ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und hinzusehen — nach fünf Jahren — was ich beibehalten will, loslassen darf und wo und wie ich mich weiterentwickeln will. Das Leben ist vor allem Veränderung, auch wenn es manchmal nicht so scheint.
Egal, was passiert und ob nun eine Veränderung ins Haus steht, die alles umhaut, was du bis dato gedacht hast, dein Leben hat ein starkes Fundament, wenn du weißt, was dich wirklich trägt. Was uns wirklich trägt ist deshalb das Thema der heutigen Folge. Gemeinsam schauen wir deshalb auf Lektion 50 im Übungsbuch von “Ein Kurs in Wundern“.
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Die Lektion 50 trägt den Titel „Ich werde von der LIEBE GOTTES erhalten.“ Denn das ist, was uns wirklich trägt. Wenn wir das mal in eine Sprache übersetzen, mit der (fast) jeder etwas anfangen kann bedeutet das, dass wir durch die Wahrheit, die wir in der Tiefe sind, gehalten werden.
Nichts, was sich im Außen befindet, wird es je schaffen uns wahrhaft zu tragen. Das heißt kein Geld, keine Macht, kein Ruhm, keine Schönheit — keines dieser Dinge hat in Wahrheit die Macht, dich zu erhalten. Ich übersetze erhalten für mich so: Nichts im Außen hat die Macht, ein tiefes Gefühl der Ruhe, der Zufriedenheit, der Geborgenheit und Stimmigkeit in mir zu nähren, wodurch ich dann getragen werde. Nichts nährt dich so sehr, wie dein Gewahrsein für das, was du in Wahrheit bist. Deine Anerkennung dieser Wahrheit verbindet sich dann automatisch wieder im Geist mit GOTT (die Liebe, die dich erschaffen hat).
In Lektion 50 heißt es: „Hier ist die Antwort auf jedes Problem, dem du — heute und morgen und in aller Zeit — begegnen wirst.“ Die Antwort ist deine Erinnerung an die Liebe, die du natürlicherweise bist und die dich durch dieses Leben führen und tragen kann, wenn du denn willst. Nichts anderes wird deine von dir wahrgenommenen Probleme — wie groß oder klein du sie jetzt empfindest — je lösen können.
Wir sind also ganz woanders mit unserem Gefühl dafür, was eine gute Lösung für die unruhige Welt ist, die wir durch die rein menschliche Brille sehen. Ich sag’s einfach noch einmal, obwohl ich es schon so oft hier getan habe: Einstein sagte uns bereits, dass das Problem nicht auf derselben Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist. Wir brauchen eine höhere Ebene. Und GOTT steht für diese höhere Ebene.
„Du, der du nicht einmal dich selber kontrollieren kannst,
Lektion 29 aus dem Übungsbuch von „Ein Kurs in Wundern“ war bei mir am vergangen Sonntag dran. Diese Lektion sagt uns ganz eindeutig, dass GOTT in allem ist, was wir sehen. GOTT ist also nicht nur in den Dingen, die uns gefallen und keinesfalls ein alter Mann mit Rauschebart in den Wolken, sondern in allen Dingen. Ob uns das grad passt oder nicht, das ist, was in Lektion 29 steht.
Warum die Lektion bei mir nachhallt ist vor allem dieser Absatz: „Es wird dir wahrscheinlich sehr schwer fallen, diesen Gedanken zu diesem Zeitpunkt zu erfassen. Du findest ihn womöglich töricht, respektlos, sinnlos, komisch oder sogar anstößig. Sicherlich ist GOTT beispielsweise nicht in einem Tisch, wie du ihn siehst. Und doch betonten wir gestern, dass ein Tisch den Sinn und Zweck des Universums mit ihm teilt. Und was den Sinn und Zweck des Universums teilt, teilt seines SCHÖPFERS Sinn und Zweck.“
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"Ein Kurs in Wundern" nutzt das Wort "Universum" im gesamten Werk circa 100 Mal und meint damit — wie immer — doch nicht ganz das, was wir herkömmlicherweise unter diesem Wort verstehen. Wenn etwas an diesem Werk unseren Kopf zum Rauchen bringen könnte, ist es das: Das Weltbild, welches wir bis dato gepflegt haben, wird auf den Kopf gestellt und — mit unserer Erlaubnis — neu für uns geschrieben.
Das Universum ist normalerweise für uns die Totalität der physischen Existenz: die Sonne, die Sterne und die endlosen Galaxien. Aber das kann einfach nicht gemeint sein, wenn EKIW über das Universum spricht. Es ist oft nicht so ganz augenscheinlich, sondern EKIW deutet auf eine tiefere Bedeutung. Übrigens enthält „Universum“ das lateinische Wort "unum", was gleichbedeutend mit "eins" ist.
Also machen wir uns in dieser Folge mal auf die Suche nach Anhaltspunkten, wie EKIW das Universum für uns neu schreibt. Was lernen wir in dem Werk, was das Universum überhaupt ausmacht? Wir schauen mal jetzt punktuell gemeinsam:
Das Textbuch gibt uns folgende Hinweise: „Und dieses Universum, da es von GOTT [der Liebe, die uns erschaffen hat] ist, liegt weit jenseits der unbedeutenden Summe aller getrennten Körper, die du wahrnimmst.“
„Du hast Anrecht auf das ganze Universum…“, steht in Kapitel 25.
Im Handbuch für Lehrer lesen wir beispielsweise auch das hier: „Das Universum jenseits der Sonne und der Sterne und sämtlicher Gedanken, die du dir vorstellen kannst, gehört dir.“
Hier wird es mehr als klar, dass das Universum kein Ding ist, sondern ein Bewusstsein jenseits von Dingen, wo wir unsere tiefere Einheit wahrnehmen. Dort, wo wir die SOHNSCHAFT in ihrer Ganzheit wieder zulassen.
„Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.“
"Ein Kurs in Wundern" zeigt dir auf, dass das Ego dich vor allem mit der Form ablenken will. Ein Ego sagt dir, nutze die fünf Sinne des Körpers und lenke sie nach außen, um Sinn aus dieser Welt zu machen. Halte dich bitte vor allem mit den Dingen auf, die du im Außen wahrnimmst. Und bitte, bitte rege dich über diese offensichtlichen Dinge laut auf, damit du ja nicht merkst, dass damit dein Fokus auf der Form liegt und nicht auf dem Inhalt.
Wenn wir uns je nachhaltige Veränderung wünschen, ist es wichtig, dass wir erkennen, dass die Form (Projektionsfläche) tatsächlich unwichtig ist. Denn Form ist nur Wirkung, der Inhalt ist die Ursache. So erinnert Lektion 23 uns: „Es hat keinen Sinn, über die Welt zu jammern. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, die Welt zu verändern.“ Nein, denn dort verharrst du in der Form und dortige Veränderungsversuche müssen scheitern.
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Ich habe hier im happycoollove Podcast schon mehrfach erwähnt, wie mein Ego versucht hatte, mich anfangs vom Lesen des Kurses fernzuhalten. Mein Ego war der festen Überzeugung, dass die Sprache des Kurses sperrig ist und das ich nichts mit dieser religiös anmutenden Sprache anzufangen könne. Und dann kam dieser Moment. Ich habe diesen Satz im Handbuch für Lehrer gelesen (der Kurs ist ein dreiteiliges Werk, welches in Textbuch, Übungsbuch und in ein Handbuch für Lehrer gegliedert ist), wo steht: „Alle Begriffe sind potentiell kontrovers — und diejenigen, die nach Kontroverse suchen, werden sie finden.“ Dieser Satz hat damals alle Einwände meines Ego mit einem Mal weggefegt und seitdem empfinde ich die Sprache tatsächlich nicht mehr als sperrig, sondern ich empfinde sie oftmals als wunderschön. Warum? Weil ich verstanden habe, dass die Sprache nur Form ist und der Inhalt auf den diese Sprache hinweisen möchte, das größte Glück ist, welches es für mich gibt.
Dein Ego liebt es, über Form in allen Varianten zu jammern. Es ist egal, ob es die Sprache des Kurses ist, die Weltsituation, die Wirtschaft, dein Ehemann, die Ehefrau, dein Freund oder die Freundin, deine Mutter, deine Katze oder der Nachbar von nebenan. Denn das ist die Absicht des Ego. Es will dich in einer scheinbar komplexen Welt mit scheinbar sehr verstrickten Beziehungen zu anderen Menschen festhalten, damit du dich mit ihm in der Form verlierst. Nur das Ego ist Komplex, die Wahrheit ist einfach.
So sorgt das Ego dafür, dass du dich im Kreis drehst, deine Komfortzone nicht verlässt und nicht verstehst, dass du dich zwar aufregst, aber übersiehst, warum du dich in Wahrheit aufregest, wie uns Lektion 5 im Übungsbuch erinnert.
Des Ego Lieblingsempfindung ist Schmerz. Der Schmerz, der an der Oberfläche entsteht, wenn wir über die Welt und die Menschen im Außen jammern, weil sie nicht so funktionieren, wie wir es in unserem menschlichen Ich gern hätten. Es ist der Schmerz der entsteht, wenn wir uns zum Opfer der Welt machen. Die Lektion 31 trägt übrigens die Überschrift: „Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe.“
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