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„Ein neutrales Ergebnis ist unmöglich, weil ein neutraler Gedanke unmöglich ist.“
„Der Gipfel des einen Berges ist der Fuß des nächsten, also klettere weiter.“ Dieses Zitat von André de Shields sprang mir kürzlich entgegen und ich dachte tatsächlich: „GOTT weiß immer genau, wo du in jedem Augenblick ist. ER kennt deinen Namen.“
Das Ende eines Kapitels ist immer der Beginn eines neuen. Aber dieser Übergang ist manchmal gar nicht so ohne für uns. Denn Wachstum oder ein neues Kapitel beginnt sehr oft mit einem Triggermoment.
Wenn das Leben dich in solchen Wachstumsmomenten dazu auffordert, wieder einmal eine Illusion des Ego abzulegen, sieh ganz klar hin — egal wie weh es tut — bevor du darum bittest, neu geschrieben zu werden. Denn Wachstum kann auf dieser menschlichen Ebene schmerzhaft sein — und dennoch ist der Schmerz nicht zu ignorieren, sondern zu honorieren.
Denn erst nach dieser ehrlichen Innenschau, kannst du dich noch mehr der Wahrheit hingeben, die dein Herz noch ein Stückchen weiter öffnen wird.
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Ein spirituelles Ego hat eine Eigenart zu denken, dass wenn wir in Wahrheit auf einer geistigen Erfahrungsebene zu Hause sind und die körperliche Erfahrungsebene nur eine Illusion ist, wir die körperliche Erfahrungsebene einfach komplett ignorieren können. Wir befinden uns dann nur noch auf der geistigen Ebene und menschliches Leid, Trauer oder Verzweiflung werden übersehen, weil das ja eh nur Illusionen sind und nicht die absolute Wahrheit darstellen.
Ich kann mir bis dato nicht vorstellen, dass das ist, was der Kurs meint mit der Idee, dass wir auf die Kreuzigung schauen dürfen, aber nicht bei ihr verweilen sollen. Natürlich weiß ich, dass nicht jeder es so sehen muss, wie ich es tue. Aber ich habe es sehr, sehr lange in mir nachhallen lassen, was da passiert. Das Ergebnis meines Nachhalls gibt’s in meinem kurzen Video „Wunder leben“ auf YouTube. Ein Satz aus diesem Video ist mir insbesondere für unsere heutige Unterhaltung wichtig: „Du bist hier, um diese menschliche Erfahrung, die du machst, mit der Liebe, die du in Wahrheit bist, zu durchtränken. Das ist unsere Aufgabe.“
Die menschliche Erfahrung ist — obwohl sie in der Ewigkeit vielleicht nur ein Augenzwinkern bedeutet — nicht nichts. Sie hat eine Bewandtnis für uns und diese zu ignorieren bedeutet für mich, dass wir an dieser Bewandtnis vorbei leben.
„Es gibt keine nichtigen Gedanken.“
Die ersten Lektionen im Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern" haben es bereits echt in sich. Wir sind heute bei Tag 10 des neuen Jahres und damit bei Lektion 10 im Übungsbuch. Wiederholt geht es in den ersten zehn Lektionen darum, dass das, was wir sehen oder denken, keine Bedeutung hat bzw. wir nicht einmal verstehen, was wir sehen.
Wie grausam diese Worte für das Ego sein müssen. Denkt es doch, dass seine Gedanken, die es uns non-stop anbietet, überaus wichtig sind und wir bestimmt nichts besseres zu tun haben sollten, als dieser unaufhörlich kritischen und ängstlichen Stimme, die unseren Geist mit unserer Erlaubnis usurpiert hat, zuzuhören.
Wo sind deine Gedanken, wenn du deinem Ego zuhörst? Hast du dich das schon einmal aktiv gefragt? Das Ego kennt nur Vergangenheit oder Zukunft — also weißt du, dass wenn du mit deinen Gedanken dort bist, du in Wahrheit nicht denkst.
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Wir nehmen uns gemeinsam gleich einmal exemplarisch die Lektion 10: „Meine Gedanken bedeuten nichts“ aus dem Übungsbuch vor, um uns noch einmal in der Tiefe damit zu beschäftigen, worauf uns die ersten Lektionen aus dem Übungsbuch hinweisen und wie schwer das uns auch mal fallen kann, dieser Einsicht Raum zu machen.
Das Übungsbuch ist im ersten Teil vor allem dazu da, uns unser erlerntes Denken, welches auf dem Ego beruht, klar vor Augen zu führen. Das macht nicht immer nur Spaß und ist oft auch nicht bequem, aber es ist nötig. Sich selbst zu reflektieren ist kein Entertainment, sondern oft genug auch wirklich mit Arbeit verbunden. Aber es ist gute Arbeit, die dir hilft, deinen inneren Frieden wieder wahrzunehmen und zu stärken.
Wenn wir nicht verstehen, wie uns das Ego von der Gegenwart — die einzige Zeit, die es in Wahrheit gibt — ablenkt, können wir auch unseren Geist nicht disziplinieren, in der Gegenwart zu verweilen oder erneut wählen, wenn wir bemerken dass das Ego uns schon wieder abgelenkt hat. Lektion 8 erinnert uns, was passiert, wenn wir geistig in der Vergangenheit verweilen: „Der einzige gänzlich wahre Gedanke, den man in Bezug auf die Vergangenheit haben kann, ist, dass sie nicht da ist. Überhaupt über sie nachzudenken ist daher ein Nachdenken über Illusionen. Sehr wenige haben erfasst, was es eigentlich bedeutet, sich die Vergangenheit bildhaft vorzustellen oder die Zukunft vorwegzunehmen. Der Geist ist tatsächlich leer, wenn er das tut, weil er nicht wirklich über etwas nachdenkt."
„Das Übungsbuch zielt darauf ab, deinen Geist systematisch...zu schulen.“
Wir schreiben ein neues Jahr. Somit haben viele von uns das Übungsbuch von EKIW erneut am 01.01.2023 mit der Lektion 1 begonnen. Wie der Epilog am Ende des Übungsbuchs von "Ein Kurs in Wundern" uns erinnert:
„Dieser Kurs ist ein Beginn, kein Ende.“
Dieser Kurs ist ein Beginn. Wir haben noch einen Weg zu gehen, wenn der Kurs uns findet und wenn wir am Ende eines Jahres noch keine Erleuchtung erfahren haben, dann beginnen wir halt erneut, das Übungsbuch am Anfang des Jahres bei Lektion 1 aufzuschlagen, um zu sehen, wohin uns die Reise mit unserem FREUND in diesem Jahr führt. Eines weiß ich, die Reise geht von mal zu mal tiefer. Sie wird immer erfahrbarer.
Der Kurs ist kein Werk, welches sich mit schönen Worten oder komplexer Theorie hervortun möchte. „Ein Kurs in Wundern“ will uns dabei helfen, die Liebe, die wir in Wahrheit sind, zu leben.
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"Ein Kurs in Wundern" leben heißt, dass es um deine Erfahrung mit den Prinzipien geht. Du lebst die Grundsätze indem du sie anwendest. Alles andere ist zweitrangig. Es interessiert nicht, wie gut du das Werk zitieren kannst, ob du denkst, dass du ein Lehrer des Werks bist oder jemandem vielleicht zwei Schritte voraus bist. Es zählt einzig, ob du — wenn es darauf ankommt — Vergebung wählst und lebst. Denn dort ist das Licht.
Vergebung ist und bleibt das zentrale Thema des Werks. Wenn die Prinzipien, die uns „Ein Kurs in Wundern“ lehrt, auf etwas fußen, dann ist es die Vergebung. Das Wissen darüber, dass das, wovon du dachtest, das es passiert ist, nicht (nur und auf allen Ebenen) wahr und passiert ist.
Wir dürfen eine höhere Ebene zu uns sprechen lassen. Und darum geht es auch. Wir können der Wahrheit nicht selber die Bedeutung verleihen, sondern wir müssen — und ich wähle hier tatsächlich sehr bewusst das Wort „müssen“ — sie zu uns sprechen lassen.
Das erfordert eine Art von Vertrauen und Hingabe, die wir — als Menschen — nie erlernt haben und diesem Prozess deshalb oft mit angezogener Handbremse begegnen. Oft denken wir, das wir bereits weiter sind, als wir es tatsächlich sind. Wir denken, dass wir Vertrauen und Hingabe praktizieren, während wir immer noch die Situation aus unserem kleinen Ich kontrollieren.
Hinterfrag dich ganz ehrlich: Vertraust du GOTT hundertprozentig? Wenn ja, dann blickst du auf ein Leben, welches nur im Fluss ist, welches du voller Würde und Gleichmut lebst, egal, was passiert. Wenn nicht, dann bist du noch nicht hundertprozentig im Vertrauen. Ehrlichkeit mit sich selbst ist eine wirklich wichtige Gabe auf dem Weg zurück nach Hause.
„Die Vergebung schaut über Körper hinweg.“
In der letzten Folge vom happycoollove Podcast für das Jahr 2022 schauen wir gemeinsam noch einmal auf die Vergebung. Vielleicht eine gute Übung am Ende des Jahres mit all seinen Festen. Wir erinnern uns, dass wahre Vergebung uns hilft, die Lieblosigkeit des Ego abzulegen und nur noch der Liebe gewahr zu sein, die wir in Wahrheit sind.
Eine Welt, der vergeben ist, richtig erfassen passiert dann, wenn unser Herz dazu bereit ist. Und gerade befinden wir uns auf dem Weg zurück, wahrhaft zu erfassen. Auf diesem Weg immer wieder inne zu halten und nicht unruhig zu werden, weil diese vergebene Welt noch nicht greifbar für dich ist, ist deine Aufgabe.
Geduld ist einfach für diejenigen, die vertrauen, sagt "Ein Kurs in Wundern". Vertrauen für die Reise zurück nach Hause haben, ist wichtig. Denn wir verlassen die bekannten Pfade des Kollektivs und Körpers, um unserer inneren Stimme zu folgen.
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Vertrauen heißt hier, dass wir uns auf etwas verlassen, was grad noch nicht greifbar oder messbar ist. Diese Begebenheit wird das Ego dafür nutzen, diese Reise zurück nach Hause als Wahnsinn und als große Naivität abzutun. Dennoch ist da in dir eine ruhige, geduldige innere Stimme, die dich niemals aufgibt und immer zu dir spricht, wenn du bereit bist, sie zu hören.
Ich verstehe, dass wir als Menschen alles greifbar und sichtbar haben wollen, weil wir uns dann einreden, so sicher zu sein. Das dominante Denksystem hält seine Version von einer sicheren und schönen Welt für uns parat. Dazu brauchst du vor allem Status, Macht, Schönheit, Geld und Titel. Je mehr du davon im Außen vorweisen kannst, desto sicherer bist du, sagt dir diese Welt.
Aber wenn diese Welt so sicher und gut ist, warum ist da noch so viel Angst, Panik, Gewalt und Unsicherheit zu spüren? Einmal die Nachrichten angemacht, siehst du, was die Ego-Welt hochhält und was ihr Narrativ als Überschrift trägt: „Die Welt ist unsicher! Tu alles, was wir dir sagen, damit du dich wieder sicher fühlen kannst!“
Wenn das Ego dich das nächste Mal wieder verunsichern will, weil „Ein Kurs in Wundern“ über Dinge spricht, die du noch nicht ganz erfahren hast, hör einfach mal nicht hin. Dinge verändern sich, indem wir uns eine neue Geschichte erzählen. Du übst zu vertrauen, wenn du an eine Welt, der vergeben ist, glaubst. Atme tief und verbinde dich mit deinem Herzen. Ich spüre es immer in meinem Herzen, dass da etwas ist, jenseits dieser Ego-Welt, was gut, schön, aufrichtig und wahr ist.
Wenn wir wirklich spüren würden — mit dem ganzen Herzen — wie heilig wir sind, ich glaube, wir würden auf die Knie fallen und drei Tage lang vor Dankbarkeit und Liebe durchweinen.
Liebe liebt, so wie das Ego trennt
P.S. Hab eine ganz wundervolle und lichterfüllte Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und möge 2023 voller Wunder für dich sein.
„Das Gebet ist ein Weg zu wahrer Demut.“
Im Textbuch von "Ein Kurs in Wundern" heißt es, dass Demut eine Lektion für das Ego ist, nicht für den reinen Geist. Ich finde den Hinweis, dass das Ego demütig sein kann, unglaublich hilfreich.
Der Kurs gibt uns zum Thema Demut noch so einige gute Hinweise, die wir uns heute gemeinsam für die Folge 214 vom happycoollove Podcast ansehen werden. Wir beginnen mit diesem Zitat: „Der Glaube, dass es eine andere Art der Wahrnehmung gibt, ist die erhabenste Idee, deren das Egodenken fähig ist. Sie enthalt nämlich einen Schimmer der Einsicht, dass das Ego nicht das SELBST ist.“ Demut ist also, wenn du dir sagst, dass es einen anderen Weg geben muss.
Gleichzeitig ist es ein schöner Gedanke, dass jeder irgendwo — vielleicht manchmal tiefer oder weniger tief vergraben — ahnt, dass er nicht diese laute, leidende Stimme des Ego ist, die unablässig mit ihm redet und so den inneren Frieden verklärt.
Der Kurs sagt, dass unsere Wahrnehmung — egal, wie geklärt sie ist — immer den Körper miteinbezieht. Wir machen hier eine menschliche Erfahrung, die uns in der Wahrnehmung agieren lässt — egal, wie spirituell diese Wahrnehmung ist.
Demut klärt uns für die Wahrheit, für das, was wir in Wahrheit sind und lässt uns Stück für Stück alle Götzen zur Seite legen, weil wir verstehen, dass sie uns nicht dienlich sind. Wahre Demut lässt uns in Ehrlichkeit auf das schauen, was unser Ego gemacht hat und verstehen, dass wir uns unglaublich geirrt haben auf das Ego zu vertrauen. Und diese Art von Ehrlichkeit erleichtert ungemein und macht dich friedlich.
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#einkursinwundern #podcast
29. NOVEMBER 2022 KOMMENTAR
„Wir haben im Namen des HIMMELREICHS […] viel zu vollbringen…“
Die Idee, dienlich zu sein, ist für das Ego-Denksystem der blanke Horror. Das Ego stellt sich dann gleich vor, dass du so eine Art Sklave oder Butler für andere bist. Ich glaube, die Art wie uns "Ein Kurs in Wundern" näher bringt, wie wir wahrhaft dienlich sind, ist diametral entgegensetzt zur Idee, ein Butler für andere zu sein.
Wieder einmal hat das Ego die Welt auf den Kopf gestellt und will uns davon überzeugen, dass es besser weiß, wie wir ein gutes und autonomes Leben führen. Dienlich sein steht da nicht ganz so weit oben auf der Liste des Ego — ihm dienlich sein darfst du aber schon.
Fakt ist, dass wir ein Sklave des Ego sind, wenn wir ihm die Führung überlassen. Diese Tatsache versucht es natürlich, so fern von uns wie möglich zu halten. Das Ego ist ein Geiselnehmer, während es uns vorgaukelt, dass wir frei sind.
Aber was bedeutet es eigentlich genau, dienlich zu sein? Für mich hängt diese Idee zuerst und vor allem mit dem Sein und im zweiten Schritt durch dieses Sein mein Tun für das große Ganze zu klären. “Ein Kurs in Wundern“ würde wohl sagen, dass dienlich sein heißt, dass wir GOTTES WILLEN tun, weil dieser in Wahrheit auch unser Wille ist, wir haben es hier auf der Erde nur kurz vergessen.
Auch wenn das Ego uns die ganze Zeit etwas anderes einreden will. Nur wenn wir unsrer wahren Natur folgen, werden wir hier wahrhaft glücklich sein können. Dienlich sein ist also auch gleichzeitig glücklich sein. Für das Ego ergibt das alles natürlich überhaupt keinen Sinn. Aber wir erinnern uns, was uns der Kurs über das Ego sagt: „Das Ego ist wahnsinnig“.
Ganz offensichtlich kann es sehr einfach sein, dienlich zu sein. Ein Lächeln schenken kann dienlich sein, jemanden ein aufmunterndes Wort widmen oder aber auch dich an das Gebet aus dem Kurs erinnern, welches du in Lektion 71 im Übungsbuch findest, kann dir dienlich, dienlich zu sein:
„Was möchtest DU, dass ich tue,
Wir sind in Wahrheit immer nur hier, um wahrhaft hilfreich zu sein, sagt uns der Kurs.
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„…die Dankbarkeit bleibt ein Teil der Liebe.“
Es ist einfach, Dankbarkeit zu verspüren für Situationen, die sich gut anfühlen, in denen alle Beteiligten freundlich zueinander sind und in denen du dich geachtet fühlst. Und dann kommt deine weltliche Erfahrung wohl auch oft genug noch mit anderen Situationen, die du als lieblos wahrnimmst.
Aber auch in diesen Situationen — lehrt uns Ein Kurs in Wundern — ist und bleibt die Dankbarkeit unseren Brüdern gegenüber unsere einzige Aufgabe.
Derjenige, der vernünftiger ist, darf verstehen, dass jede lieblose Handlung ein Ruf nach Liebe ist. Die vernünftige Antwort auf einen Ruf nach Liebe ist also Liebe.
Wahre Wertschätzung passiert zuerst auf einer höheren Ebene. Dort, wo wir im Geist ewig miteinander verbunden sind. Diese Art der Wertschätzung muss auf der weltlichen Ebene vielleicht nicht gleich jedem ersichtlich sein und sie heißt natürlich auch nicht, dass du als Mensch nicht auch klar kommunizieren kannst, dass etwas für dich einfach nicht funktioniert hat.
DIE DANKBARKEIT UND DER KURS
Ich würde jetzt mal hier behaupten, dass wir oft genug noch vernachlässigen, zuerst das Gute in Situationen, in uns und in unseren Mitmenschen zu sehen. Das Ego-Denksystem hat uns darin trainiert, wie wir vor allem zuerst den Fehler und die Defizite finden.
Dankbarkeit ist wirklich ein wichtiger Aspekt für die Heimreise. Denn der Kurs sagt uns, dass Dankbarkeit ein Aspekt der Liebe ist.
P.S. - Hier kannst du den happycoollove Podcast unterstützen: https://happycoollove.de/unterstuetze... - Hier findest du das Übungsbuch von "Ein Kurs in Wundern": https://lektionen.acim.org/de/chapters - Hier gibt's "Ein Kurs in Wundern" auf Amazon zu erwerben: https://amzn.to/37owrVO
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„Komplexität ist nicht von GOTT.“
Ich wollte heute etwas Hilfreiches aus der Lektion 315 aus dem Übungsbuch für uns aufgreifen. Denn diese Lektion zeigt uns auf, wie einfach es ist, die Gaben GOTTES zu empfangen. Da ist keine Komplexität— und damit ist es nicht etwas, was nicht jeder von uns auch in diesem Moment genauso gut einfach zulassen könnte, wäre da nicht das Ego.
Die ganze Zeit malt uns das Ego aus, was diese Gaben sind, wie rar sie sind und wie pompös sie ausfallen müssen oder wie schwierig es ist, diese zu empfangen. Hach, das Ego liebt seine 1.000 Taktiken, alles als ein Problem darzustellen. So sind wir verwirrt, wo und wie wir anfangen können, liebevoller zu sein.
Laut Lektion 315 sind wir den ganzen Tag von unzähligen Gaben, die unsere Brüder uns geben, umgeben. Die Frage ist — wie fast immer — sind wir bereit, sie zu jetzt sehen oder sind wir noch blind?
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In Lektion 315 wird sehr klar beschrieben, wo und wie die Gaben uns überall umgeben: „Ein Bruder lächelt einen anderen an, und mein Herz ist erfreut. Jemand spricht ein Wort der Dankbarkeit oder des Erbarmens, und mein Geist empfängt diese Gabe und nimmt sie als seine eigene an.“
Es kann also so einfach sein, Liebe zu empfangen. Wenn man vielleicht seinen Fokus wieder etwas erweitert und versteht, dass wir — weil wir alle miteinander verbunden sind — genauso davon profitieren, wenn Liebe gelebt wird, egal, wem Gutes und Liebevolles widerfährt. Oder dass Gaben so etwas sind, wie ein Lächeln auszutauschen und Dankbarkeit zu zeigen. Das klingt jetzt sehr machbar.
Oh, wie das Ego dagegen angehen will. Lebt es doch von Komplexität, Trennung, Neid, Dunkelheit und Missgönnen. Das Ego hat Angst vor der einfachen, aber manchmal nicht so leicht für uns umsetzbaren, Botschaft des Kurses: „Der Auftrag ist ganz einfach. Du wirst gebeten, in einer Weise zu leben, die aufzeigt, dass du kein Ego bist.“ Klingt erneut sehr machbar.
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„Der Kurs ist einfach. Er hat nur eine Funktion und ein Ziel.“
Ich habe endlich die Passage im Kurs wiedergefunden, die für mich damals mein Zeichen war, den Kurs für mich selbst zu erfahren. Lange Zeit hatte ich diese Passage gesucht und einfach nicht mehr wiederfinden können.
Ich wusste, dass ich irgendwann meinen direkten Zugang zum Kurs finden durfte. Doch Anfangs hatte ich eine Abwehr. Marianne Williamson und ihre Vorträge haben mir in dieser Zeit sehr geholfen. Marianne hat mir damals den Weg geebnet, mich dem Kurs zu öffnen. Dennoch bleibt die eigene Erfahrung entscheidend. Niemand kann für dich deinen Weg zurück nach Hause gehen.
Meine Hürde damals bestand vor allem in der sehr religiös anmutenden Sprache, die das Werk wählte, um uns jenseits des Köpers auf die Liebe blicken zu lassen. Als ich eines Tages diesen Satz las, war der Damm gebrochen: „…und diejenigen, die nach Kontroverse suchen, werden sie finden. Doch diejenigen, die Klärung suchen, werden sie ebenfalls finden.“
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Mit diesen anderthalb Sätzen fühlte ich mich komplett erwischt. Denn das war, was ich getan hatte. Ich wollte Kontroverse in der Sprache finden. Wenn ein Ego Kontroverse finden will, dann wird es diese finden. So ist das Ego. Es ist blitzschnell dabei, ein Urteil zu fällen, um die Wahrheit abzuwehren.
Jedes Urteil, welches dich davon wegführt zu wissen, dass dein Bruder ein heiliges Kind GOTTES ist, hält dich in der lieblosen Welt des Ego gefangen. Der Kurs sagt uns: „Das Urteil wurde dazu gemacht, eine Waffe zu sein, die gegen die Wahrheit verwendet wird.“
Wir sprechen kein liebloses Urteil und bleiben davon unberührt. Das wird nicht klappen. Der Kurs lehrt uns immer und immer wieder, dass das was wir lehren, wir lernen. Mit Urteilen schadest du zuerst deinem inneren Frieden und deiner Freiheit. Ich glaube, jeder von uns kennt es, wie es ist, einen anderen zu verurteilen, um dann zu bemerken, dass man sich dadurch auch nicht wirklich besser fühlt. Vor allem bestimmt auch nicht freier von der Schuld, die man projizierte, um sie loszuwerden — nicht ahnend, dass wir die Schuld dadurch nur bestärkten.
„Geister sind verbunden, Körper sind es nicht..“
Ich bin mit dem happycoollove Podcast nicht hier, um die menschliche Ebene komplett zu ignorieren. Nicht einmal "Ein Kurs in Wundern" tut dies. Es kann für uns manchmal eine schmale Gratwanderung sein, das Ego zu verstehen, um seine Machenschaften ans Licht zu bringen und sich aber nicht darin zu suhlen, wie krass das Ego ist. So können wir Dunkelheit nicht verlassen — auch wenn wir sie minutiös verstehen.
Ich verstehe meine Gedanken, die ich hier mit dir teile eher so, dass ich versuche, mich mit den Prinzipien des Kurses tiefer auseinanderzusetzen und diese auch für unsere menschliche Erfahrung greifbar zu machen.
Damit werde ich hier im Podcast auch immer beide Ebenen (menschliche Erfahrung und wahre Natur) ansprechen. Auch wenn mir klar ist, dass der Kurs uns lehrt, dass die menschliche Erfahrung nur Illusion ist, in der wir unseren Geist geteilt und uns davon überzeugt haben, dass diese menschliche Erfahrung wahr ist.
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Ich glaube nicht, dass wir diese Lieblosigkeit, dass wir unseren Geist geteilt haben, einfach übersehen können, sondern diese ans Licht bringen dürfen. Wie sich diese innerliche Trennung auf menschlicher Ebene äußert, ist mannigfaltig. Ich weiß, dass es mir hilft zu verstehen, an welche Schatten bzw. Illusionen mein Ego sich vor allem klammern will, um mir das Leben zur Hölle zu machen. Jedes Mal, wenn ich das zulasse, verhindere ich, dass meine wahre Natur mein Gewahrsein mit sich im HIMMEL halten kann. Es ist also ein ziemlich hoher Preis, den wir zahlen, wenn wir unserem Ego glauben. Es gilt zu verstehen, dass diese Schatten nun mal da sind, obwohl wir nicht einmal diese Schatten in Wahrheit sind.
Deshalb ist es für mich okay zu beobachten, dass etwas Liebloses im Außen passiert, ohne panisch zu werden, dass das wohl ein Indiz dafür ist, dass ich noch nicht erleuchtet bin, weil ich immer noch etwas wahrnehme, was lieblos ist. Ich sage nicht, dass ich weiß, für was es dienlich ist. Ich mache mich nicht zum Opfer der Situation. Achte immer auf deinen Fortschritt. Die Situation ist nun einmal da. Ich kann sie also zu einem Drama hochstilisieren oder ich kann einfach würdevoll sein und in Ruhe hinsehen, was sich für mich offenbart. Alles ist zu deinem Besten da, lehrt uns der Kurs.
Wenn sich beispielsweise ein Bruder grad darin übt, seinen Geist wahnhaft einzusetzen und du dies beobachtest, weißt du, dass es nichts außerhalb von dir gibt. Ihr seid beide anwesend, damit hier ein Wunder geschehen kann.
Der Kurs erinnert uns oft, dass Geister immer verbunden sind, Körper sind es nicht: „Nur wenn man dem Geist die Eigenschaften des Körpers zuweist, scheint Trennung möglich zu sein.“
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