Helle Panke

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Helle Panke episodes

  • Konferenz: Klasse im 21. Jahrhundert (4/4) Entgrenzung des Klassenbegriffs
    III. Panel. Entgrenzungen: Mutationen des Klassenkampfes
    Einleitung:
    Dr. Frank Engster
    Vorträge:
    Katja Diefenbach
    (Kulturwissenschaftlerin an der Merz Akademie, Autorin von Spekulativer Materialismus: Spinoza in der postmarxistischen Philosophie)
    Der verfemte Teil der Multitudo - Welche Zukunft hat der Klassenkampf?
    Christian Frings
    (Autor, Köln)
    "Der verfemte Teil" Teil 2: Pöbel, Lumpen und Kinder
    Mitschnitt einer Tageskonferenz (Oktober 2019) im Zusammenarbeit von Helle Panke und Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
    Der Begriff der Klasse ist zurück! Allerdings kehrt die Klasse in der gegenwärtigen Diskussion nicht unvermittelt wieder, vielmehr hat der Klassenbegriff eine Geschichte der Abkehr, der Erweiterung und der Entgrenzung durchlaufen.
    Da war zunächst die Abkehr vom Klassenbegriff im Zuge der Herausbildung der Neuen Linken und der Neuen Sozialen Bewegungen nach 1968. Sie führte für Jahrzehnte, so der Vorwurf, in eine Identitätspolitik, in der sich die Linke einer selbstreferentiellen Beschäftigung hingab – bis sie schließlich, wie Eribon in seiner „Rückkehr nach Reims“, vor den Folgen eines unterbrochenen, ja abgerissenen Verhältnisses stand. Vor allem der Kontakt mit demjenigen Teil der Klasse, der sich mittlerweile dem Rechtspopulismus hingibt, scheint verloren gegangen zu sein.
    Die Frage ist allerdings, ob die Abkehr nicht einerseits einen affirmativen Arbeits- und einen verengten Klassenbegriff aufgebrochen hat, und ob im Zuge der Abkehr nicht andererseits gesellschaftliche Widersprüche eingebracht wurden, die gerade der Diversität in der Klassenzusammensetzung sowie in den Herrschaftstechniken und den Herrschaftserfahrungen gerecht werden. Es waren vor allem zwei Öffnungen, die den Klassenbegriff regelrecht aufgebrochen haben. Zum einen machten die feministische Intervention und die postkoloniale Theorie die übergreifende Reproduktion innerhalb der Arbeits- und Klassenverhältnisse sowie eigenständige Herrschaftsverhältnisse sichtbar. Zum anderen erfuhr die Klasse aber auch Entgrenzungen durch Konzeptionen der Multitude, durch Körper- und Tierpolitik, durch die kritische Geographie sowie durch die Integration der neuen Technologien in das „Humane“.
    Die Rückkehr des Klassenbegriffs ließe sich demnach mit einer Aufarbeitung und Aktualisierung, mit einer Öffnung und Erweiterung und vielleicht sogar mit einer Entgrenzung verbinden. Allerdings scheint diese umfassende Erneuerung bislang nur in eine Unverbundenheit zu führen. Bei aller Anstrengung um ein „Patchwork der Minderheiten“, „Intersektionalität“ oder eine „Mosaik-Linke“ fehlt die Übereinkunft in einem Universalismus, wie er in einer Politik im Namen der Arbeit und der Arbeiterklasse einst möglich schien.
    Die Konferenz zur Klasse ist in die drei Blöcke Erneuerung, Erweiterung und Entgrenzung geteilt. Im ersten Block soll es um Geschichte und Aktualität des Klassenbegriffs gehen, im zweiten um Ansätze, die Klasse von Reproduktionsverhältnissen her begreifen, und im dritten geht es schließlich um die Öffnungen, Supplementierungen und Entgrenzungen des Klassenbegriffs.
    1 hr 28 min
  • Egon Krenz: "Wir und die Russen" (1/2) Lesung
    Die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau im Herbst 89
    Mitschnitt einer Veranstaltung des "Seniorenclub im Karl-Liebknecht-Haus" im Oktober 2019
    Referent: Egon Krenz
    Moderation: Helga Labs
    Lange bevor Gorbatschow von den Zuspätkommenden sprach, die das Leben strafen würde, zeigten sich Risse zwischen sowjetischer und DDR-Führung. Was lief angesichts der 89er Ereignisse hinter den Kulissen zwischen Berlin, Bonn und Moskau? Die DDR war zwar ein souveräner Staat, hier standen aber eine halbe Million Sowjetsoldaten. Sie griffen nicht ein. Warum? Die DDR-Führung hatte sie gebeten: Bleibt in den Kasernen!
    Erstmals berichtet das damalige DDR-Staatsoberhaupt, Egon Krenz, über die Absprachen mit Moskau. Zum 30. Jahrestag des Ereignisses rekonstruiert Egon Krenz in dem Sachbuch "Wir und die Russen" die vielfältigen Vorgänge, die damals zwischen den politischen Akteuren abliefen, korrigiert Legenden und belegt mit Fakten, wie es dazu kam, dass aus dem Kalten Krieg am Ende nicht noch ein heißer Krieg wurde. Der Mauerfall, der nunmehr 30 Jahre zurückliegt, leitete das Ende des Ostblocks ein. Aber die Grenzöffnung, die Egon Krenz mit verantwortete, hatte eine lange Vorgeschichte. Zu der gehört das spannungsreiche Verhältnis zwischen Erich Honecker und Michail Gorbatschow. Krenz, Zeuge von Begegnungen und Gesprächen dieser beiden Politiker, des Deutschen und des Russen, berichtet exklusiv von Vorgängen und Ereignissen, die noch nie publiziert wurden und von denen es nur seine persönlichen Aufzeichnungen gibt.
    47 min
  • Egon Krenz: "Wir und die Russen" (2/2) Diskussion
    Die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau im Herbst 89
    Mitschnitt einer Veranstaltung des "Seniorenclub im Karl-Liebknecht-Haus" im Oktober 2019
    Referent: Egon Krenz
    Moderation: Helga Labs
    Lange bevor Gorbatschow von den Zuspätkommenden sprach, die das Leben strafen würde, zeigten sich Risse zwischen sowjetischer und DDR-Führung. Was lief angesichts der 89er Ereignisse hinter den Kulissen zwischen Berlin, Bonn und Moskau? Die DDR war zwar ein souveräner Staat, hier standen aber eine halbe Million Sowjetsoldaten. Sie griffen nicht ein. Warum? Die DDR-Führung hatte sie gebeten: Bleibt in den Kasernen!
    Erstmals berichtet das damalige DDR-Staatsoberhaupt, Egon Krenz, über die Absprachen mit Moskau. Zum 30. Jahrestag des Ereignisses rekonstruiert Egon Krenz in dem Sachbuch "Wir und die Russen" die vielfältigen Vorgänge, die damals zwischen den politischen Akteuren abliefen, korrigiert Legenden und belegt mit Fakten, wie es dazu kam, dass aus dem Kalten Krieg am Ende nicht noch ein heißer Krieg wurde. Der Mauerfall, der nunmehr 30 Jahre zurückliegt, leitete das Ende des Ostblocks ein. Aber die Grenzöffnung, die Egon Krenz mit verantwortete, hatte eine lange Vorgeschichte. Zu der gehört das spannungsreiche Verhältnis zwischen Erich Honecker und Michail Gorbatschow. Krenz, Zeuge von Begegnungen und Gesprächen dieser beiden Politiker, des Deutschen und des Russen, berichtet exklusiv von Vorgängen und Ereignissen, die noch nie publiziert wurden und von denen es nur seine persönlichen Aufzeichnungen gibt.
    1 hr 6 min
  • Sevim Dagdelen/Hans Modrow: Alternativen zu Krieg und Kapitalismus in Europa
    Diskussionsveranstaltung in der Reihe "Europa von links" im September 2019
    Mit:
    Dr. Hans Modrow
    (ehemaliger Ministerpräsident und Vorsitzender des Ältestenrates der LINKEN)
    Sevim Dagdelen
    (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages)
    Moderation: Uwe Hiksch
    Die Kriegsgefahr weltweit wächst dramatisch. Die USA bereiten Angriffe gegen den Iran vor, doch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas weigern sich, die dafür nötige Nutzung der US-Kommandozentrale in Ramstein und die Überflugrechte in Deutschland zu versagen. Während Trump die europäischen Abrüstungsverträge sabotiert, soll die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen, als ausgewiesene Transatlantikerin und Befürworterin der EU-Aufrüstung, nun Kommissionschefin werden. Zudem befördert die Bundesregierung mit ihren Sanktionen weiter die Eskalationspolitik gegen Russland und will die deutschen Rüstungsausgaben in den kommenden Jahren auf 85 Milliarden Euro verdoppeln. Für die Wiederherstellung des Sozialstaates fehlt gleichzeitig das Geld. Und angesichts von Wohnungsmangel, Arbeitslosigkeit, Armutsrenten und einem wachsenden Niedriglohnsektor wird ein geregeltes Auskommen für immer mehr Menschen zunehmend schwieriger. Die soziale Frage stellt sich in ungeheurer Schärfe neu. Doch als Bedingung für Koalitionen auf Bundesebene fordern Grüne und SPD von der LINKEN die Aufgabe zentraler sozialer und friedenspolitischer Positionen.
    Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Alternativen es zu Krieg und Kapitalismus gibt. Wie kann die Enteignung der Bevölkerung gestoppt werden? Wie kann Klimagerechtigkeit konkret hergestellt werden? Und was sind die Aufgaben der LINKEN dabei?
    1 hr 11 min
  • Frank-Burghard Habel: Joris Ivens Beziehung zur DDR und seine Arbeit mit der DEFA
    Mitschitt einer Veranstaltung in der Reihe "Kultur und Politik" im Juni 2018 mit Frank-Burghard Habel und Mario Keßler.
    Joris Ivens (1898-1989) war der wohl bedeutendste Filmemacher der Niederlande im 20. Jahrhundert, der ab 1928 regelmäßig Dokumentarfilme, oft mit experimentellem Charakter drehte. Er liebte die Technik und das Experiment, und kam als Filmemacher in viele Länder und dabei viele Krisengebiete. Die sozialen Benachteiligungen, die er kennenlernte, die Kriege, die er erleben musste, ließen ihn zum Kommunisten werden. Er arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem in den volksdemokratischen und sozialistischen Ländern, ab 1951 in der DDR, wo er für die DEFA als Regisseur, Autor und künstlerischer Leiter mehrere Filme realisierte, auch seinen einzigen Spielfilm. Zum Bruch kam es, als Ivens sich zur Politik der Volksrepublik Chinas bekannte und hier auch eine Zeitlang lebte und arbeitete. Erst in den achtziger Jahren kam es zu einer Verständigung zwischen Ivens und der DDR, wo ihm das Leipziger Filmfestival eine Retrospektive widmete.
    49 min
  • Gerd Irrlitz: Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands, SAP (1931-33)
    Die Geschichte einer demokratisch-sozialistischen Bewegung
    Mitschnitt einer Veranstaltung im Juni 2019 in der Reihe "Geschichte"
    Referent: Prof. Gerd Irrlitz (Philosoph, geboren 1935 in Leipzig, Schüler und studentischer Hilfsassistent von Ernst Bloch, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 Professor am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin, zuletzt erschienen: Widerstand, nicht Resignation. Eine antifaschistische Widerstandsgruppe der SAP in Leipzig, Passage Verlag 2018)
    Die 1931 zur Überwindung der Feindschaft unter den Arbeiterparteien gegründete Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands war der Versuch einer demokratisch-sozialistischen Bewegung in der Spätphase der Weimarer Republik. Gerd Irrlitz, dessen Vater in der SAP aktiv war, hat jüngst neue Forschungsergebnisse über die linkssozialistische Partei publiziert. Er wird ihre kurze Geschichte nachzeichnen und fragen, ob die historischen Lehren auch Ideen und Wege für eine postkapitalistische Gesellschaft heute aufzeigen können.
    1 hr 2 min
  • Eva Bockenheimer: Einführung in die Dialektik in Marx' "Kapital"
    Zur politischen Aktualität materialistischer Dialektik im 21. Jahrhundert
    Mitschnitt einer Veranstaltung im Juni 2019
    Referentin: Dr. Eva Bockenheimer, Universität Siegen, arbeitet zurzeit an einem Forschungsprojekt zu Marx' Philosophie der Arbeit.
    Dass Marx die Hegelsche Dialektik vom Kopf auf die Füße stellen wollte, ist allgemein bekannt. Höchst umstritten ist dagegen, was das eigentlich heißen soll. Vertritt Marx eine materialistische Dialektik im Gegensatz zur idealistischen Dialektik Hegels? Oder verabschiedet er sich in Wahrheit vom dialektischen Denken und versteht unter Dialektik lediglich eine Darstellungsmethode? Hatte Lenin recht, wenn er behauptete, man könne insbesondere das 1. Kapitel des „Kapital“ von Marx gar nicht begreifen ohne Kenntnis der ganzen „Wissenschaft der Logik“ von Hegel? Wäre das nicht extrem entmutigend für alle, sich an die Marxschen Texte zu wagen? Mit diesen Fragen möchten wir uns auseinandersetzen – und dabei auch diskutieren, inwiefern die Frage nach der Dialektik eigentlich für eine marxistische Perspektive auf die Gegenwart von Bedeutung ist.
    Anhand zentraler Textstellen aus dem Kapital wird Eva Bockenheimer die Relevanz der Dialektik für den Marxschen Materialismus darstellen und dabei einige Thesen zur dialektischen Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise in der Gegenwart vortragen. Anschließend gibt es eine kurze Replik des "Arbeitskreises materialistische Dialektik", der die Veranstaltung mitorganisiert hat.
    1 hr
  • Felix Wemheuer: Der Aufstieg Chinas
    Staatskapitalistische Umwälzung, globale Neuordnung und soziale Kämpfe
    Mitschnitt einer Veranstaltung im Juli 2019
    Referent: Felix Wemheuer (Professor für Moderne China-Studien an der Universität Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Social History of Maoist China“, „Marx und der globale Süden“, „Der große Hunger“ sowie eine Biografie von Mao Zedong. Er war Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing. Im April erscheint sein neues Buch Chinas große Umwälzung.)
    Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien LohnarbeiterInnen und von KapitalistInnen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
    Der Referent untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends des Siegeszuges des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat und wie gerade durch den Staat die kapitalistische Transformation beschleunigt wird.
    52 min
  • Karlheinz Steinmüller: Die DDR als Alternativgeschichte
    Die DDR als Alternativgeschichte – Wendepunkte und ihr Weiterleben in der Literatur
    Mitschnitt einer Veranstaltung im September 2019
    Referent: Dr. Karlheinz Steinmüller (Diplomphysiker, Futurologe und Science-Fiction-Autor, Director Z_punkt GmbH The Foresight Company)
    „Schwarzes Gold aus Warnemünde“, „Plan D“, „Die Mauer steht am Rhein“, „Rote Wende“, „PolyPlay“ – im Roman lebt die DDR bald recht munter, bald weniger munter fort. Alternativgeschichte hat, wie es scheint, Konjunktur. Und dies obwohl jegliche Geschichte im Nachhinein als schlüssig, historisch notwendig, also als alternativlos erscheint. Ein spekulativer Umgang mit kontrafaktischen historischen Möglichkeiten schärft dagegen den Blick für Triebkräfte und Bedingungen, für Komplexitäten und Wahrnehmungen: Was wäre gewesen wenn …?
    Im Vortrag zeichnet Karlheinz Steinmüller die Entwicklung alternativgeschichtlicher Fiktionen von der Utopie zur Uchronie in Literatur und Geschichtstheorie nach, er zieht Parallelen zu den Szenarien in der Zukunftsforschung und er fragt nach den Ansatzpunkten für alternative Entwicklungen in der realexistierenden DDR-Geschichte.
    47 min
  • Gerhard Banse: Technikentwicklungen, Nutzung und Bewertung ihrer Auswirkungen.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe "Philosophische Gespräche" im September 2019
    Aktuelle Technikentwicklungen, ihre Nutzung und die Bewertung ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen.
    Referent: Prof. Gerhard Banse (Technikphilosoph, mehrere Jahre Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften)
    Wir leben in einer technisierten Welt. Technik beeinflusst und verändert das Leben in allen Bereichen auf vielfältige Weise, z.B. hinsichtlich Arbeit, Lernen, Freizeit, Mobilität oder Kommunikation. Im Vortrag werden erstens die vielfältigen Wirkungen aktueller technischer Basisinnovationen (insbesondere der so genannten Digitalisierung) verdeutlicht. Diese – gewollten oder nicht-gewollten – Einflüsse und Veränderungen werden von einzelnen Personen oder Personengruppen oft unterschiedlich bewertet. Als wissenschaftliche Methodik der Abschätzung und Bewertung der Technisierung und ihrer Folgen hat sich seit den 1980er Jahren die Technikfolgenabschätzung bzw. Technikbewertung (TA) entwickelt. Sie ist geeignet, in systematischer Weise die Komplexität moderner Technik und ihrer (zukünftigen) Wirkungen auf die „Umgebung“ erfassen und bewerten zu können. Das Konzeptionelle dieser „Denkbemühungen“, das (auch) auf technikphilosophischen Einsichten basiert, wird im Vortrag zweitens exemplarisch dargestellt. Damit im Zusammenhang wird drittens auch auf die entsprechenden Potenziale der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in den mehr als 25 Jahren ihres Bestehens eingegangen.
    57 min

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