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Leopold von Österreich-Toskana vertrug ebenso wenig wie seine Schwester Luise die Enge des Hochadels. Und wie sie suchte er sich die Liebe als Grund aus, um mit seiner Herkunft zu brechen. Denn seine Freundin war Prostituierte gewesen – niemals hätte ihre Verbindung eine Zukunft am Hof gehabt.
Quelle:
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Auch Luises zweite Ehe hatte keinen Bestand. Die Turbulenzen trugen sie und ihr Mann in der Presse und vor Gerichten aus. Schliesslich bekam sie nur ein Besuchsrecht für ihren jüngsten Sohn. Und die zwei Weltkriege fegten schliesslich nicht nur Adelige vom Thron, sondern auch Luises privilegierte Lebensweise hinweg.
Quellen:
Literatur (Auswahl):
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Luise wurde eingehend untersucht und auch der berühmte Schweizer Psychiater Forel konnte keine Geisteskrankheit feststellen. Ihre jüngste Tochter musste Luise an den sächsischen Hof geben; dafür verliebte sie sich neu. Dieses Mal wollte sie an der Seite des Pianisten Enrico Toselli glücklich werden.
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Literatur (Auswahl):
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Die Geschwister Luise und Leopold von Österreich-Toskana brachen 1902 beide aus ihren hochadeligen Leben aus. Wie sie den Zeitungen in der Schweiz berichteten: aus Liebe zu ihren jeweiligen Partnern. Beide Geliebte waren nicht standesgemäss. Es begann damit eine Skandalgeschichte, die weltweit Schlagzeilen machte.
Quelle:
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Die Nachricht der gelungenen Russischen Revolution trieb die Verlierer:innen des Krieges auf die Strasse. Die Friedensfreund:innen wollten nun endlich auch die Mordmittel verbieten und Munitionsfabriken schliessen. Aus dieser Mischung von angestauter Wut und Forderungen für eine gerechtere Zukunft entstand in Zürich ein Aufruhr, der vier Menschen das Leben kostete.
Quellen (Auswahl):
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Die Schweiz war nach der Jahrhundertwende 1899/1900 eines der Länder mit den meisten Streiks. Ich berichte von der Situation in Zürich; dies alles wird zum Novemberkrawall 1917 führen, an dem Max Daetwyler beteiligt war.
Literatur (Auswahl):
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Max Daetwyler wanderte durch die ganze Welt, versuchte alle Menschen von der Idee des Friedens zu überzeugen. Kriege kamen und gingen; Max Daetwyler sprach darüber und über die Möglichkeit des Friedens. Bald wurde er zu einem Symbol und man hörte ihm nun eher zu, ohne ihn gleich in die Nervenheilanstalt stecken zu wollen.
Literatur (Auswahl):
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
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Max und Clara Daetwyler heirateten und gründeten eine Familie. Wir sehen, wie für den Lebensunterhalt gesorgt wurde und wie Max seine Friedensmission weiterführte.
Literatur (Auswahl):
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Max Daetwyler verweigerte im Ersten Weltkrieg öffentlich den Fahneneid. Er wollte nicht schwören, die Schweiz mit seinem Blut zu verteidigen. Die Behörden liessen ihn als Geisteskranken stigmatisieren. Aber dies spornte Max Daetwyler nur weiter an. Er erstrebte nichts weniger als die Abschaffung des Krieges.
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