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In dieser Folge berichte ich über die Ausstattung der Küchen im schweizerischen Mittelalter, was das «tägliche Brot» war, über die Symbolik von Farben und warum der Biber als Fisch geschätzt wurde.
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
☞ Mein anderer Podcast zeigt dunklere Seiten auf; er berichtet über Kriminalfälle der Schweizer Geschichte: «True Crime historisch.»
Die kommende dunkle Jahreszeit wurde von unseren Vorfahr:innen mit Bräuchen bekämpft, die das Unheimliche besiegen sollten. Licht spielte dabei immer eine grosse Rolle – so auch in der Verpflichtung eines Übeltäters, ein Ewiges Licht in der Kirche zu spenden. Wir hören von einem Fall, der bis ins 21. Jh. seine Wirkung tat.
Literatur (Einstieg): Gesellschaft für das Schweizerische Landesmuseum (Hg.). Himmel, Hölle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Zürich, 1994.
Billeter, Nicole. Das Ewige Licht in Näfels im historischen Kontext. In: Recht und Unrecht im alten Land Glarus; Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus. Näfels, 2014.
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
In dieser Folge sehen wir, dass die Toten in die Welt der Lebenden zurückkommen konnten. Und welche Möglichkeiten die reichen Christ:innen des Mittelalters noch hatten, für ihr Jenseits vorzusorgen.
Literatur (Einstieg): Gesellschaft für das Schweizerische Landesmuseum (Hg.). Himmel, Hölle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Zürich, 1994.
Othenin-Girard, Mireille. Der Dank der Toten: zur Vorstellung von wechselseitigen Hilfeleistungen zwischen Lebenden und Verstorbenen im Spätmittelalter. In: Zeitschrift für schweizerische Kirchengeschichte, 92, 1998.
Bildnis von Johannes Eberhart (Zug): https://www.burgzug.ch/page/en/museum/sammlung/10.sacred-art
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** [email protected]
Die Schweizer:innen des Mittelalters sorgten gerne vor. Nicht so sehr fürs Alter, sondern fürs Jenseits. Dieses war dreigestalt: Himmel, Fegefeuer und Hölle. Alle Christ:innen kamen nach dem Tod zur Läuterung ins Fegefeuer. Es war in Theologie und Volksglaube wichtig, die Zeit im Fegefeuer so kurz wie möglich zu gestalten. In dieser Folge sehen wir die Möglichkeiten, wie das zu erreichen war.
Quellen in: Boschetti, Adriano. «Pro remedio anime nostre». Die Seelgeräte der Grafen von Greyerz von 1307-1433. In: Freiburger Geschichtsblätter, 76 (1999).
Literatur (Einstieg): Gesellschaft für das Schweizerische Landesmuseum (Hg.). Himmel, Hölle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Zürich, 1994.
Dr. Nicole Billeter
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Nach Waterloo: Regula Engel bekam von Frankreich keine Pension und reiste durch Europa und sogar bis in die Vereinigten Staaten, um bei einem ihrer Kinder bleiben zu können. Das Schicksal meinte es dabei nicht gut mit ihr, die Kinder starben (bis auf drei) alle; teilweise sogar just, als sie bei ihnen ankam So zog sie schliesslich in ihre Heimat zurück, wo sie ihre Memoiren verfasste und schliesslich hochbetagt starb.
Quelle: Engel, Regula. Frau Oberst Engel. Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit. Zürich, 2009. (Nach der zweiten Auflage der Erinnerungen von 1825)
Bildnis in: Die Frau in der Schweiz: illustriertes Jahrbuch für Frauen-Bestrebungen (1934). S. 1. https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=fsi-001:1934:0::51#52
Hinweis: Durova, Nadežda. Die Offizierin: das ungewöhnliche Leben der kavallerinstin Nadeshda Durowa erzählt von ihr selbst. Leipzig, 1994.
Dr. Nicole Billeter
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14: Regula Engel
In dieser Episode zeigt sich erneut, wie eng das Schweizer Ehepaar Engel mit dem Schicksal von Napoleons Armee verbunden ist - mit allen Freunden und Leiden. Das Blatt wendet sich im Jahr 1800 bereits zum Schlechten, und die Schlacht von Waterloo (1815) «entschied das Schicksal aller meiner übrigen Tage.»
Quelle: Engel, Regula. Frau Oberst Engel. Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit. Zürich, 2009. (Nach der zweiten Auflage der Erinnerungen von 1825)
Dr. Nicole Billeter
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In dieser Episode begleiten wir die Offiziersgattin Regula Engel auf ihrer abenteuerlichen Reise nach Ägypten, als Teil von Napoleons Armee, wo ihr Mann Florian diente. Sie berichtete über Feldzüge, wie sie die islamische Welt in Kairo sah, was für ein besonderes Verhältnis sie mit Napoleon hatte, in welcher Form sie aktiv an Kämpfen teilnahm und wie sie – unterdessen Mutter von 10 lebenden Kindern – wieder nach Frankreich zurückkehrte.
Quelle: Engel, Regula. Frau Oberst Engel. Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit. Zürich, 2009. (Nach der zweiten Auflage der Erinnerungen von 1825)
Dr. Nicole Billeter
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In dieser Episode begleiten wir die Zürcherin Regula Engel (1761-1853) im ersten Teil ihres bemerkenswerten Lebens. Ihren Lebensbeschreibungen folgend, erfahren wir, wie Regula Engel-Egli aufwuchs und ihren späteren Mann traf, wie erste Kinder zur Welt kamen. In der Revolutionszeit befreite sie ihren Mann Florian Engel aus der Gefangenschaft, indem sie ein weiteres Mal ihre Entschlusskraft bewies. Eine Eigenschaft, die sie seit frühester Kindheit auszeichnete.
Quelle: Engel, Regula. Frau Oberst Engel. Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit. Zürich, 2009. (Nach der zweiten Auflage der Erinnerungen von 1825)
Dr. Nicole Billeter
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In dieser Episode berichten ausländische Autor*innen über ihre Erfahrungen mit der Schweiz. Man «entdeckte» die Natur, und nicht nur die Städter*innen der Schweiz empfanden das als neuartig und schön, auch ausländische Reisende genossen diese neue Schweiz, die nicht mehr nur als gefährlichen Felswänden und dumpfem Bergvolk zu bestehen schien. Jetzt hatte die einfache Lebensweise gar einen neuen Wert. Die Anfänge des Tourismus setzten ein.
Quellen (Auswahl): https://www.digibern.ch/katalog/reiseberichte
Dr. Nicole Billeter
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In dieser Episode berichte ich über viel Wasser: Tsunamis, Überflutungen, Überschwemmungen und Hochwasser. Die Ereignisse von 563, 1601 und 1868, sowie zahlreiche Hochwasser in der Stadt Basel, sind nur eine Auswahl von Un-Wettern. Sie zeigen verschiedene Aspekte von Berichterstattungen, Deutungsmustern oder Bewältigungsstrategien auf.
Literatur (Auswahl):
https://staatsarchiv.lu.ch/schaufenster/geschichten/tsunami_1601
Brönnimann, S. u.a. 1868 – das Hochwasser, das die Schweiz veränderte. Bern, 2018.
Wetter, Oliver. Hochwasser-«Katastrophen» in Basel vom 13. bis 21. Jh. In: Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, 27, 2012.
Literatur von Christian Pfister, Umwelthistoriker
Dr. Nicole Billeter
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