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Einige eidgenössische Orte folgten Zürich in die Reformation – und der Auffassung der Täuferbewegung als abtrünnige Sekte, die bekämpft werden müsse. Aber die verfolgten Wege waren nicht immer gleich von Gewalt gezeichnet, es gab Orte, die es (zunächst) mit Milde versuchten.
Literatur (Auswahl):
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Fluri, A. Das bernische Täufermandat vom 2. März 1533. In: Zwingliana, 2010
Leu, U. B. Gutachten Bullingers und der Pfarrerschaft über die Bestrafung der Täufer. In: ebd.
Pipkin, H. W. Zwingli’s Judgement of the Early Anabaptists. In: ebd.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: ebd.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch, 1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
Wirz, H. G. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. In: Zwingliana, 2010.
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☞ Mein anderer Podcast erzählt von Kriminalfällen der Schweizer
Wir folgen weiterhin den Spuren der ersten Täufer:innen um Zürich und sehen anhand von Biographien, welche Glaubensgrundsätze mit der obrigkeitlichen Auffassung von Ordnung nicht vereinbar waren.
Literatur
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Leu, U. B. Gutachten Bullingers und der Pfarrerschaft über die Bestrafung der Täufer. In: Zwingliana, 2010.
ders. u.a. (Hg.). Die Zürcher Täufer. Zürich, 2007.
Pipkin, H. W. «They went out from us, for they were not of us»: Zwingli’s Judgement of the Early Anabaptists. In: Zwingliana, 2010.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: Zwingliana, 2010.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch, 1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
Wirz, H. G. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. In: Zwingliana, 2010.
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Zürich feiert dieses Jahr seine (Erste) Disputation, die zur Einführung der Reformation führte. Fast demokratisch wurde vor und im Rat darüber diskutiert, ob man die neue Lehre annehmen wollte. Nach der Zustimmung kam es zu Auseinandersetzungen – weniger mit Altkatholischen, als eher mit solchen, die nicht auf halbem Weg stehenbleiben wollten.
Literatur (Auswahl):
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Leu, U. B. Gutachten Bullingers und der Pfarrerschaft über die Bestrafung der Täufer. In: Zwingliana, 2010.
ders. u.a. (Hg.). Die Zürcher Täufer. Zürich, 2007.
Pipkin, H. W. «They went out from us, for they were not of us»: Zwingli’s Judgement of the Early Anabaptists. In: Zwingliana, 2010.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: Zwingliana, 2010.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch, 1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
Wirz, H. G. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. In: Zwingliana, 2010.
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☞ Mein anderer Podcast erzählt von Kriminalfällen der Schweizer Vergangenheit: «True Crime historisch.»
Ähnlich wie in Bern drei Jahre zuvor, ging ein weiterer fremdenfeindlicher Krawall in Zürich vonstatten. Auslösendes Moment war ebenfalls der aufgestaute Frust gegenüber italienischen Arbeitskräften; richtige Wut entstand, als die Obrigkeit eingriff.
Quellen (Auswahl):
Bericht an den Grossen Stadtrat über die Ruhestörungen vom 26.-29. Juli 1896 im Kreise III.
NZZ, Juli 1896.
Zur Italienerfrage in der Schweiz In: Gewerkschaftliche Rundschau für die Schweiz, 1912.
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Italienische Arbeiter waren in der Schweiz nicht gerne gesehen – besonders nicht in grossen Teilen der Arbeiterschaft. Sie wurden als Lohndrücker angesehen und in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit zu Sündenböcken gemacht. Ein Krawall in Bern begann als fremdenfeindlicher Angriff auf sie und wurde zu einem allgemeinen Arbeiterprotest.
Sekundärliteratur (Auswahl):
Degen, Bernard. Einbürgerung mit Hindernissen: Nikolai Wassiljewitsch Wassiljew. In: Traverse, 2010, 3.
Schnegg, Brigitte. Armutsbekämpfung durch Sozialreform. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, 2007, 4.
Stauffer, Peter. 60 Mann und ein Befehl...: «Käfigturmkrawall» vom 19. Juni 1893. In: ebd., 1993, 4.
Zimmermann, Adrian. Lohndrücker, Streikbrecher – Genossen. In: Denknetz; Jahrbuch 2016.
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Was kann man aus den persönlichen Briefen einer Mutter an ihren jungen Sohn alles herauslesen? Welche Weihnachtsgeschenkte gemacht wurden, beispielsweise. Und dann lassen sich über trockene staatliche Aufzeichnungen noch einige Lebensstationen der Geschwister nachzeichnen; sowie über das Ableben von Emilie Schmid.
Quellen (Auswahl): Briefe von Emilie Schmid an ihren Sohn Hermann, Privatbesitz. Zürcher Bürgeretat, Todesanzeige.
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Wir sehen heute etwas näher in den Erziehungsstil von Emilie, welche Werte sie vermittelte und wie ihre Briefe an ihren Sohn aufgebaut waren. In ihren Zeilen ging es vor allem um Gesundheit und Kleidung. Impliziert waren dabei die bürgerlichen Werte wie Tüchtigkeit, Sparsamkeit und Gottvertrauen.
Quellen (Auswahl): Briefe von Emilie Schmid an ihren Sohn Hermann, Privatbesitz.
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Um etwas leichter in den Sommer einzusteigen, berichte ich von einem meiner Projekte. Durch Transkriptionen von Briefen taucht ein Leben des 19. Jhs. auf: Ein ganz gewöhnliches, das nie in einem Geschichtsbuch auftauchen wird. Und mir deswegen so sehr am Herzen liegt. Folgen wir dem Leben von Emilie Schmid und ihrem Sohn Hermann, der bald in die USA auswandern wird.
Quellen (Auswahl): Briefe von Emilie Schmid an ihren Sohn Hermann, Privatbesitz. Bürgeretat der Stadt Zürich, Familienregister Gemeinde Illnau.
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☞ Mein anderer Podcast erzählt von Kriminalfällen der Schweizer Vergangenheit: «True Crime historisch.»
Diese letzte Folge der Serie widmet sich dem Niedergang des «Gewerbes» der Scharfrichter, als die Schweiz endlich zur Auffassung gelangte, dass staatlich sanktionierter Mord keine vertretbare Lösung im Kampf gegen Verbrechen ist.
Literatur (Auswahl):
Beurmann, Emil. Der Scharfrichter Theodor Mengis von Rheinfelden. In: Die Schweiz: schweizerische illustrierte Zeitschrift, 1905, 9.
☞ Zahlreiche Artikel und Bilder, abzurufen auf: www.e-periodica.ch; auch zu einzelnen Kantonen.
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Diese Folge widmet sich der Entlöhnung des Scharfrichters, sowie seinen anderen Tätigkeiten als Arzt. Wir sehen auch, wie sich Scharfrichter immer wieder
Literatur (Auswahl):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
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