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Die Hitzerekorde der vergangenen Wochen haben auch die Medien nicht kalt gelassen. Sämtliche Nachrichtenportale waren voll mit Servicemeldungen zur Hitzevermeidung, Wetterwarnungen sowie Texten über mangelnde Klimaanpassung in der Infrastruktur und Ursachen für den Klimawandel. ARD und ZDF zeigten sogar Sondersendungen zur Hitze. Bekommt die Klimakrise jetzt endlich die notwendige Aufmerksamkeit?
Vieles in der Berichterstattung sei schon besser geworden, findet der langjährige WDR-Energieexperte Jürgen Döschner. Doch noch immer gebe es strukturelle Probleme. Deshalb hat Döschner vor fünf Jahren das Netzwerk Klimajournalismus gegründet. Er ist dort Redaktionsleiter beim neuen Format „Brandmelder“, das genau diese Probleme aufzeigen will.
Im Übermedien-Podcast kritisiert Döschner, dass Medien zwar über die Hitze und ihre Ursachen berichteten, aber viel zu spät Statements von Politikern eingefordert hätten. Auch in Talkshows habe sich kein Politiker Fragen zur Klimapolitik stellen müssen. Döschner sagt: „Der Druck wurde von den Medien nicht aufgebaut.“
Wie kann das Klima auch abseits von Hitzewellen Teil der täglichen Berichterstattung werden? Warum braucht es dafür erst eine dramatische Hitzewelle? Und welche Rolle spielt ein womöglich klimamüdes Publikum? Darüber sprechen Holger Klein und Jürgen Döschner in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Der Gesprächspartner:
Der Host:
Links:
Übermedien ist das führende Online-Magazin für Medienkritik. Wir sind werbefrei und unabhängig. Wir decken Fehler in der Berichterstattung auf, wir erklären die Hintergründe – und wir zeigen, was daran wichtig ist. Wer also Lust auf guten Journalismus habt, aber Medien nicht einfach alles glauben möchte, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter „Der Überblick“. Mehr dazu auf uebermedien.de.
By Übermedien1
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Die Hitzerekorde der vergangenen Wochen haben auch die Medien nicht kalt gelassen. Sämtliche Nachrichtenportale waren voll mit Servicemeldungen zur Hitzevermeidung, Wetterwarnungen sowie Texten über mangelnde Klimaanpassung in der Infrastruktur und Ursachen für den Klimawandel. ARD und ZDF zeigten sogar Sondersendungen zur Hitze. Bekommt die Klimakrise jetzt endlich die notwendige Aufmerksamkeit?
Vieles in der Berichterstattung sei schon besser geworden, findet der langjährige WDR-Energieexperte Jürgen Döschner. Doch noch immer gebe es strukturelle Probleme. Deshalb hat Döschner vor fünf Jahren das Netzwerk Klimajournalismus gegründet. Er ist dort Redaktionsleiter beim neuen Format „Brandmelder“, das genau diese Probleme aufzeigen will.
Im Übermedien-Podcast kritisiert Döschner, dass Medien zwar über die Hitze und ihre Ursachen berichteten, aber viel zu spät Statements von Politikern eingefordert hätten. Auch in Talkshows habe sich kein Politiker Fragen zur Klimapolitik stellen müssen. Döschner sagt: „Der Druck wurde von den Medien nicht aufgebaut.“
Wie kann das Klima auch abseits von Hitzewellen Teil der täglichen Berichterstattung werden? Warum braucht es dafür erst eine dramatische Hitzewelle? Und welche Rolle spielt ein womöglich klimamüdes Publikum? Darüber sprechen Holger Klein und Jürgen Döschner in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
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