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Als Kind hatte ich auf dem Spielplatz manchmal echten Bammel. Vor größeren Jungs, die uns ärgerten, uns hinterherliefen. Einmal sind wir weggelaufen und haben den Papa meines Freundes geholt. Und dann sind wir zurückgegangen.
Plötzlich war alles anders. Die, die uns kurz vorher noch gejagt hatten, wirkten auf einmal klein. Wir waren siegessicher, nicht weil wir stärker geworden waren, sondern weil jemand mit uns kam, der stärker war.
Dieses Gefühl erinnert mich an eine Geschichte aus dem zweiten Buch der Chronik, dem Geschichtsbuch des Volkes Israel im Alten Testament der Bibel. Sie spielt im 9. Jahrhundert vor Christus. Israel steht einer gewaltigen Übermacht gegenüber - den vereinigten Armeen gleich mehrerer Königreiche aus dem Ostjordanland. Gott lässt den versammelten Einwohnern des Südreiches Juda ausrichten:
„Ihr werdet diese Schlacht nicht kämpfen müssen. Geht in Stellung, dann verhaltet euch still und seht, wie der Herr siegt. Er ist mit euch. Habt keine Angst und lasst den Mut nicht sinken – der Herr ist bei euch."
Was dann passiert, ist kaum zu glauben: Die Feinde bekämpfen sich gegenseitig. Das Volk sammelt am Ende nur noch die Beute ein. Es hat den Sieg errungen, ohne dabei kämpfen zu müssen.
Gott kämpft für sie. Nicht mit ihnen, sondern für sie. Das ist für mich sowas von unglaublich und eines meiner großen Highlights in der Geschichte Israels.
Für mich bedeutet diese Geschichte Hoffnung, wenn ich in Situationen gerate, wo ich aus eigener Kraft nicht weiterkomme. Gott steht für mich ein, egal ob es um Leben oder Tod oder nur um einen inneren Kampf geht.
Wer hat zuletzt für Sie Partei ergriffen oder gekämpft? Niemand? Dann wenden Sie sich an Gott, er steht für Sie und mich ein.
Bibellesen unter bibleserver.com
Autor: Bernd Kortmann
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Als Kind hatte ich auf dem Spielplatz manchmal echten Bammel. Vor größeren Jungs, die uns ärgerten, uns hinterherliefen. Einmal sind wir weggelaufen und haben den Papa meines Freundes geholt. Und dann sind wir zurückgegangen.
Plötzlich war alles anders. Die, die uns kurz vorher noch gejagt hatten, wirkten auf einmal klein. Wir waren siegessicher, nicht weil wir stärker geworden waren, sondern weil jemand mit uns kam, der stärker war.
Dieses Gefühl erinnert mich an eine Geschichte aus dem zweiten Buch der Chronik, dem Geschichtsbuch des Volkes Israel im Alten Testament der Bibel. Sie spielt im 9. Jahrhundert vor Christus. Israel steht einer gewaltigen Übermacht gegenüber - den vereinigten Armeen gleich mehrerer Königreiche aus dem Ostjordanland. Gott lässt den versammelten Einwohnern des Südreiches Juda ausrichten:
„Ihr werdet diese Schlacht nicht kämpfen müssen. Geht in Stellung, dann verhaltet euch still und seht, wie der Herr siegt. Er ist mit euch. Habt keine Angst und lasst den Mut nicht sinken – der Herr ist bei euch."
Was dann passiert, ist kaum zu glauben: Die Feinde bekämpfen sich gegenseitig. Das Volk sammelt am Ende nur noch die Beute ein. Es hat den Sieg errungen, ohne dabei kämpfen zu müssen.
Gott kämpft für sie. Nicht mit ihnen, sondern für sie. Das ist für mich sowas von unglaublich und eines meiner großen Highlights in der Geschichte Israels.
Für mich bedeutet diese Geschichte Hoffnung, wenn ich in Situationen gerate, wo ich aus eigener Kraft nicht weiterkomme. Gott steht für mich ein, egal ob es um Leben oder Tod oder nur um einen inneren Kampf geht.
Wer hat zuletzt für Sie Partei ergriffen oder gekämpft? Niemand? Dann wenden Sie sich an Gott, er steht für Sie und mich ein.
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