IMMOblick
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IMMOblick episodes

  • Bodenrichtwerte, KI und die Zukunft der Wertermittlung

    In dieser Folge von IMMOblick diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring mit Prof. Dietmar Weigt über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen rund um Bodenrichtwerte. Dabei geht es um deren Rolle in der Wertermittlung, die wachsenden Anforderungen im Zuge der Grundsteuerreform und die Kritik an der Art der Verwendung bei der steuerlichen Bewertung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, wie sich Bodenrichtwerte sachgerecht ermitteln und interpretieren lassen – und warum es problematisch ist, wenn sie nicht korrekt verwendet werden.


    Ein zentrales Thema ist der Einfluss der Lage auf den Bodenrichtwert. Während die ImmoWertV explizit einen Punktwert vorgibt, zeigt die Praxis, dass es innerhalb einer Bodenrichtwertzone erhebliche Wertunterschiede geben kann. Prof. Weigt erläutert, wie Lagekriterien präziser bestimmt werden können und warum Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens hierbei immer wichtiger werden. Machine Learning-Algorithmen ermöglichen bereits eine detaillierte Lagebewertung auf Basis großer Datenmengen – ein entscheidender Fortschritt in einer Zeit, in der Kaufpreisdaten immer seltener verfügbar sind, weil für unbebaute Grundstücke vielerorts deutlich weniger Verkäufe erfolgen.


    Doch es gibt Herausforderungen: Eine einheitliche und qualitativ hochwertige Datengrundlage fehlt, der Nachwuchs für die Gutachterausschüsse wird knapp, und die Anforderungen an die Wertermittlung steigen stetig. Prof. Weigt macht deutlich, dass moderne Methoden wie KI und automatisierte Analyseverfahren nicht nur eine Effizienzsteigerung, sondern auch eine dringend benötigte Qualitätssicherung bieten.


    Diese Folge bietet fundierte Einblicke in die Zukunft der Bodenrichtwertermittlung und zeigt, warum Verwaltungen jetzt aktiv werden müssen.


    Weitere Informationen findest du hier:

    Webseite: https://dvw.de/publikationen/immoblick

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    36 min
  • Datenanalyse statt Bauchgefühl: Wie Algorithmen die Immobilienbewertung verändern

    Was hat die Cholera-Epidemie von 1854 mit Künstlicher Intelligenz zu tun?

    In dieser Folge von IMMOblick diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring, wie Daten, Algorithmen und künstliche Intelligenz die Wertermittlung verändern – und welche Herausforderungen dabei entstehen.


    Anhand der berühmten Cholera-Karte von John Snow wird deutlich, wie entscheidend eine

    präzise und nachvollziehbare Datenanalyse ist. Diese Erkenntnis lässt sich auf die heutige Wertermittlung übertragen: Verlässliche Kaufpreissammlungen und ordentliche Algorithmen sind unerlässlich, um den Immobilienmarkt realistisch abzubilden. Die Hosts gehen der Frage nach, ob sich Aufgaben wie die Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen in Zukunft auslagern oder durch KI automatisieren lassen. Gleichzeitig betonen sie, wie wichtig es ist, dass künstliche Intelligenz kontrollierbar und transparent bleibt, um Manipulationen oder Fehlinterpretationen zu vermeiden.


    Die Diskussion zeigt, dass die Gutachterausschüsse an einem Wendepunkt stehen. Um Markttransparenz zu gewährleisten, braucht es eine Balance zwischen Standardisierung, smarter Digitalisierung und menschlicher Expertise. Eine Folge voller Denkanstöße, die zeigt, warum Wertermittlung mehr ist als nur Zahlen – und warum sie in Zukunft noch präziser, nachvollziehbarer und technologisch fortschrittlicher werden muss.


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    34 min
  • Gutachterausschüsse vor der Reform: Kommt jetzt die Standardisierung?

     »Sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen?« - In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Beate Ehlers über ein heiß diskutiertes Thema: Bürokratieabbau und Effizienzsteigerung in der amtlichen Wertermittlung.


    Wie kann die Kaufpreissammlung als Herzstück der Wertermittlung endlich standardisiert werden? Warum existieren in Deutschland sechs verschiedene technische Lösungen für dasselbe Problem? Und welche Rolle kann Künstliche Intelligenz spielen, um den steigenden Fachkräftemangel in der Immobilienbewertung abzufedern?


    Beate Ehlers, Vorsitzende der AG ImmoWert der AdV - eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft der für Wertermittlung zuständigen Ministerien - bringt spannende Einblicke mit: Sie erklärt, warum die Zusammenarbeit zwischen Behörden oft an bürokratischen Hürden scheitert und wie ein bundesweit einheitlicher Datenbestand Transparenz und Effizienz steigern könnte.


    Die Diskussionsrunde zeigt auf, dass viele Prozesse aus Zeiten stammen, in denen Digitalisierung noch ein Fremdwort war – und es höchste Zeit ist, veraltete Strukturen zu überdenken. Doch wie realistisch sind solche Reformen? Ist eine einheitliche Gutachterausschussverordnung Deutschland wirklich machbar? Und wer könnte den entscheidenden Impuls für den Wandel geben?


    Ein Gespräch voller klarer Meinungen, praxisnaher Einblicke und konstruktiver Lösungsansätze. Jetzt reinhören und mitdiskutieren!


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    30 min
  • Das Bürokratie-Monster zähmen: Reformideen für mehr Effizienz im Immobiliensektor

    »Bürokratie ist ein Monster« – mit dieser treffenden Metapher eröffnet Peter Ache die erste Folge von IMMOblick im Jahr 2025 und setzt den Ton für eine ebenso kritische wie inspirierende Diskussion. Gemeinsam mit Robert Krägenbring reflektiert er die Herausforderungen des Immobilienmarkts in Deutschland und beleuchtet die dringend notwendigen Reformen, um den Sektor zukunftsfähig zu machen.


    Im Fokus steht dabei ein Rückblick auf das Jahr 2024, in dem zentrale Themen wie die Wohnungskrise und die Notwendigkeit einer vereinheitlichten Markttransparenz die Branche dominierten. Besonders aufschlussreich war das Gespräch mit Prof. Moritz Schularick, Präsident des Kiel-Instituts für Weltwirtschaft, der nicht nur die Wohnungsnot klar als Krise bezeichnete, sondern auch die bestehende Bürokratie und deren Auswirkungen scharf kritisierte.


    Die Diskussion dreht sich um drängende Fragen: Warum braucht es in Deutschland 16 unterschiedliche Regelungen für die Immobilienwertermittlung? Wie kann der Datenschatz, den die Gutachterausschüsse jährlich generieren, besser genutzt werden? Und was bedeutet es, Bürokratie disruptiv abzubauen? Mit klaren Beispielen und mutigen Visionen zeigen Peter und Robert auf, wie eine zentrale Datenplattform und einheitliche Standards sowohl die Effizienz als auch die Markttransparenz verbessern könnten.

     

    Wer wissen möchte, warum Deutschland bei der Digitalisierung und Datenbereitstellung hinter Ländern wie den Niederlanden oder Skandinavien zurückliegt und welche politischen Weichenstellungen notwendig sind, sollte diese Folge nicht verpassen. Ein spannender Auftakt ins Jahr 2025 mit kritischen Einblicken, lösungsorientierten Ansätzen und einem klaren Appell an Politik und Verwaltung.


    Moderation:

    Peter Ache, Leiter des Arbeitskreises Immobilienwertermittlung des DVW

    e.V. und Robert Krägenbring, Stellvertretender Leiter des Arbeitskreises Immobilienwertermittlung des DVW e.V.


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    35 min
  • Wohnungsmarkt 2024 in der Krise - Ein Blick mit Prof. Schularick auf Lösungen und Chancen

    Deutschland steckt mitten in einer Wohnungs- und Baukrise, und die Auswirkungen spüren wir alle – von steigenden Immobilienpreisen bis hin zu stagnierendem Wohnraumangebot. In der aktuellen Folge unseres Podcasts IMMOblick analysieren Peter Ache und Robert Krägenbring gemeinsam mit Prof.Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, wie wirtschaftliche und geopolitische Krisen, Zinsentwicklungen und Materialkosten den Immobilienmarkt prägen.


    Ein zentrales Thema ist der German Real Estate Index (GREIX), der eine neue Datenbasis für die Analyse von Immobilienpreisen schafft und damit dringend benötigte Transparenz in den Markt bringt. Prof. Schularick erklärt, warum der Wohnungsmarkt nicht nur sozialpolitisch, sondern auch gesamtwirtschaftlich essenziell ist, und zeigt auf, wie Bürokratieabbau, gezielte politische Maßnahmen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern die Wende einleiten könnten.


    Diese Episode bietet nicht nur einen fundierten Rückblick auf das Jahr 2024, sondern auch spannende Ansätze für die Zukunft des Wohnens in Deutschland – kompakt, informativ und voller neuer Ideen. Reinhören lohnt sich!


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    34 min
  • Immobilienmarktdaten, KI und Transparenz: Was sich bis 2030 ändern muss

    Wie schließen wir die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit in der Wertermittlung? In dieser IMMOblick-Folge analysieren Peter Ache und Robert Krägenbring die zentralen Herausforderungen und Chancen für die Immobilienbewertung in Deutschland. Mit Blick auf die kommenden Jahre bis 2030 diskutieren sie, welche Maßnahmen notwendig sind, um Datenqualität, Transparenz und Innovation zu fördern.


    Dabei nehmen die Hosts kein Blatt vor den Mund: Welche Rolle spielen Rohdaten aus den Kaufpreissammlungen? Wie können Gutachterausschüsse und Sachverständige effizienter arbeiten? Und welche Standards braucht es, damit künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann?


    Peter und Robert greifen außerdem zentrale Erkenntnisse aus den Gesprächen mit Herbert Troff und Patrick Bayer auf, um zu zeigen, wie die Branche durch klare Standards, technologische Innovationen und einen offenen Umgang mit Marktdaten zukunftsfähig wird. Auch kontroverse Themen wie der Umgang mit Ressourcen, die rechtliche Lage und der Einsatz von Wissenschaft bei der Marktbeobachtung werden beleuchtet.

    Ein Muss für alle, die wissen wollen, wie die Immobilienbranche die Herausforderungen von heute in Lösungen für morgen verwandeln kann.


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    27 min
  • Die Kunst der Immobilienbewertung: Mit Daten und Herz zum Erfolg

    Was haben eine heruntergekommene Wohnung und eine Millionärsvilla gemeinsam? Für Patrick Beier, Sachverständiger mit über 22 Jahren Erfahrung, sind beide Teil der faszinierenden Vielfalt seines Berufsalltags. In dieser IMMOblick-Folge sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit ihrem Gast über die spannenden Facetten der Immobilienbewertung – ein Feld, das weit mehr ist als reine Zahlenarbeit.


    Patrick erklärt, warum Empathie bei der Wertermittlung eine entscheidende Rolle spielt und wie persönliche Einflüsse oft den Markt prägen. Gleichzeitig werfen die drei einen kritischen Blick auf aktuelle Herausforderungen wie den schwierigen Zugang zu verlässlichen Marktdaten und die mangelnde Vergleichbarkeit zwischen Regionen. Patrick macht sich stark für mehr Transparenz und einheitliche Standards, um die Qualität in der Branche zu verbessern.


    Auch die Zukunft kommt zur Sprache: Von Künstlicher Intelligenz, die komplexe Sachverhalte besser durchdringt als herkömmliche Verfahren, bis hin zur Unterstützung junger Talente skizziert Patrick seine Vision für die Weiterentwicklung der Immobilienbewertung. Sein Fazit ist eindeutig – wer neugierig, flexibel und lösungsorientiert ist, findet in diesem Beruf nicht nur interessante Herausforderungen, sondern echte Erfüllung.


    Diese Episode bietet eine gelungene Mischung aus wertvollen Einblicken, humorvollen Anekdoten und visionären Ideen.


    Hört rein und entdeckt, warum Patrick Beier überzeugt ist, dass Immobilienbewertung der tollste Job der Welt ist!


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    30 min
  • Transparenz als Schlüssel: Wie Daten die Immobilienwertermittlung verändern

    In dieser Episode begrüßen Peter Ache und Robert Krägenbring den Geodäten und Wertermittlungsexperten Herbert Troff. Gemeinsam blicken sie auf die Entwicklung der

    Immobilienbewertung in Deutschland, diskutieren aktuelle Herausforderungen und

    nehmen uns mit in die Anfänge der Kaufpreissammlung. Herbert Troff teilt spannende Einblicke aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung und erzählt, wie sich die Wertermittlung von handschriftlichen Karteikarten hin zu modernen, digitalen Datenbanken entwickelt hat.

     

    Besonders brisant: unser Gast spricht sich dafür aus, den Zugang zu Kaufpreisdaten deutlich zu öffnen, um den Immobilienmarkt transparenter und die Bewertung fairer zu machen. Die drei beleuchten dabei, was eine solche Öffnung für den Markt, Fachleute und auch private Verkäufer bedeuten könnte.

     

    Zum Schluss wagt Herbert Troff einen Ausblick und verrät, welche Entwicklungen er sich für die Zukunft der Immobilienbewertung wünscht. Eine inspirierende Folge für alle, die wissen möchten, wie Daten und Transparenz die Immobilienbranche verändern können – und was das

    für die Immobilienbewertung von morgen bedeutet.


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    25 min
  • Sind Immobilienmarktdaten Geodaten?

    In dieser IMMOblick-Folge sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring über die spannende Frage, wie Kaufpreisdaten und Geodaten effektiver verknüpft werden können, um die Immobilienbewertung zu verbessern. Sie diskutieren, wie raumbezogene Informationen – also Geodaten – in der Wertermittlung helfen können, präzisere und objektivere Ergebnisse zu erzielen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, wie Geodaten zur Einschätzung von Umweltrisiken wie Hochwasser und den Auswirkungen des Klimawandels auf den Immobilienmarkt genutzt werden können. Die Verknüpfung solcher Daten mit Marktinformationen bietet wertvolle Einsichten für die Immobilienbewertung. Zudem beleuchten sie die Möglichkeiten des digitalen

    Zwillings – einer Technologie, die es ermöglicht, Immobiliendaten in Echtzeit mit Geodaten zu verknüpfen. Diese Entwicklung könnte das Verständnis von Immobilienmärkten und die Einschätzung von Standortqualitäten revolutionieren. Diese Folge bietet wertvolle Einblicke für alle, die sich für die Zukunft der Immobilienwertermittlung und den Einsatz moderner Technologien interessieren.


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    27 min
  • Beleihungswert vs. Verkehrswert: Einblick in die Bankbewertung

    In dieser Folge diskutieren unsere beiden Gastgeber Robert und Peter mit Experte Andreas Ostermann über die Beleihungswertermittlung.

    Andreas erläutert die Unterschiede zwischen der Beleihungswertermittlung und der Verkehrswertermittlung, einschließlich ihrer gesetzlichen Grundlagen und historischen Entwicklungen. Er erklärt auch die Rolle der BaFin und deren

    Verantwortung für die Beleihungswertermittlungsverordnung, die erstmals 2006 nach einer Immobilienkrise veröffentlicht wurde.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Unterschieden zwischen Liegenschaftszinssatz und Kapitalisierungszinssatz, wobei ersterer aus Marktdaten und letzterer regulatorisch vorgegeben wird. Andreas beschreibt den praktischen Prozess der Bleihungswertermittlung, einschließlich der Bedeutung der Kleindarlehensgrenze und der turnusmäßigen sowie anlassbezogenen Überprüfungen von Werten.

    Abschließend gibt er einen Ausblick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Beleihungswertermittlung, die möglicherweise die zukünftige Arbeit der Gutachter verändern wird.


    Moderation: Peter Ache, Leiter des Arbeitskreises Immobilienwertermittlung des DVW e.V. und Robert Krägenbring, Stellvertretender Leiter des Arbeitskreises Immobilienwertermittlung des DVW e.V.


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    27 min

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Herzlich willkommen beim INTERGEO podcast "IMMOblick - Immobilienmarkt & Wertermittlung im Dialog", präsentiert vom DVW e.V., Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement.

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