Die Einigung im Streit über das Verbrenner-Aus zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Die Grünen im Europaparlament kündigten sowohl rechtlich als auch politisch eine genaue Prüfung an. Die Umweltorganisation Greenpeace sprach von einem faulen Kompromiss, der den Klimaschutz im Verkehr untergrabe und Europa schade. Die Präsidentin des deutschen Verbands der Automobilindustrie, Müller, bezeichnete die Einigung dagegen als ein positives Signal für den Klimaschutz. Es würden alle klimafreundlichen Technologien gebraucht, um die EU-Ziele zu erreichen, so Müller. Die Einigung sieht vor, dass nach 2035 weiterhin Autos mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden können, wenn diese ausschließlich mit sogenannten E-Fuels betankt werden.