Leben ist mehr

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Leben ist mehr episodes

  • Wozu dieser Kalender?

    Vielleicht haben Sie sich in diesem Jahr entschlossen, diesen Kalender täglich zu lesen. Wurde er Ihnen geschenkt oder sind Sie auf andere Art und Weise darauf gestoßen? Vielleicht lesen Sie zum ersten Mal darin oder er ist schon länger fester Bestandteil Ihres Alltages geworden. Folgendes möchten wir Ihnen zur Erklärung mitgeben:

    Was ist die Motivation der vielen Autoren dieses Buches? Warum geben sich Menschen Mühe, für andere Texte zu verfassen? Geld ist es nicht, vielmehr kostet das Schreiben Zeit und persönlichen Einsatz.

    Wir, die Autoren, wollen Sie von etwas überzeugen. Wir wollen Sie jedoch nicht durch geschickte Schreibweisen beeinflussen oder gar in unseren »Bann« ziehen, sondern Ihnen ganz einfach die Wahrheit schreiben. Diese Wahrheit ist nicht unsere Wahrheit, wie wir sie sehen, sondern die Wahrheit der Bibel. Von diesem Buch sind wir alle – aufgrund unseres Glaubens, aber auch unserer persönlichen Erfahrung – völlig überzeugt.

    Wir alle möchten Ihnen Gott näherbringen und seinen Sohn, Jesus Christus. Ihn hat Gott in seiner grenzenlosen Liebe auf die Erde zu den Menschen gesandt, damit er für Ihre Sünden am Kreuz sterben sollte. Wir möchten Ihnen diese frohe Botschaft über Jesus, den Retter, in all ihrer Vielfalt und dabei beeindruckenden Schlichtheit nahebringen, damit Sie glauben und gerettet werden. Unser Interesse gilt nicht uns selbst, sondern Ihrem Wohlergehen. Dabei geht es uns nicht um die Verbesserung Ihrer Lebensumstände oder um mehr Wohlstand. Es geht uns um Sie selbst; es geht darum, dass Sie Gott kennenlernen.

    Unser Auftrag und somit die Absicht dieses Kalenders ist es, Menschen von Gott zu erzählen. Jesus als seinen Erretter anzunehmen – das ist das Beste, was man überhaupt tun kann.

    Axel Schneider

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    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • »Leben ist schwer«

    Jemand, dem ich einmal den Kalender »Leben ist mehr« schenkte, versprach sich und zitierte den Titel versehentlich mit »Leben ist schwer«. Vielleicht war es ein sogenannter Freudscher Versprecher, der die wahren Gedanken des Betreffenden offenbarte. Und tatsächlich dachte ich, dass diese Aussage manchmal zutreffender zu sein scheint als »Leben ist mehr«. Die Phänomene unserer Zeit sind eher geeignet, Depressionen auszulösen. Ich kenne Menschen, die keine Nachrichten mehr sehen wollen: »Ich habe schon genug zu tun mit den eigenen Sorgen«. Ein Blick in meine Nachbarschaft genügt: Auch ohne Krankheit und Tod gibt es genügend Schwere: Scheidung, Einsamkeit usw.

    Dennoch glaube ich, dass der Titel »Leben ist mehr« gut gewählt ist. Denn unsere Sache sind nicht wohlgemeinte Lebensratschläge, sondern Jesus! Und der sagt selbst: Leben ist mehr, denn »ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben« (Johannes 10,10). Damit meint er kein Leben in materiellem Überfluss, sondern in der Gewissheit, in allem Ergehen in Gottes Hand sicher zu sein.

    Jesus spricht aber auch diejenigen an, die Freunde oder Angehörige verloren haben. Er versichert uns, dass »jeder, der an ihn [Jesus] glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat« (Johannes 3,16). Und er definiert auch gleich, was ewiges Leben bedeutet: »Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen« (Johannes 17,3).

    Wer sein Leben nur diesseitig definiert und auf die äußeren Umstände schaut, dessen Leben ist schwer. Wer aber eine lebendige Beziehung mit Gott und seinem Sohn eingeht, dessen Leben wird reich und hat eine unendliche Perspektive.

    Martin Grunder

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    4 min
  • Mal anders ins neue Jahr?

    Seit einigen Jahren beenden wir das Jahr immer relativ ähnlich – nach dem Essen und guter Gemeinschaft reflektieren wir mit den Freunden, die mit uns feiern, über das vergangene Jahr. Jeder von uns macht ganz unterschiedliche Erfahrungen, aber uns eint: Wir erleben Jesus in unserem Leben! Ich bin jedes Mal neu fasziniert, wie Gott in unserem Leben gewirkt hat. Wir tauschen aus, was wir lernen durften und wo wir noch Potenzial haben. Aber auch, was wir uns für das neue Jahr wünschen und wofür wir konkret beten wollen. Wir geben uns gegenseitig Zeugnis von Gottes offensichtlichem Wirken im vergangenen Jahr und unserer Sehnsucht danach, im neuen Jahr mehr davon zu erleben. Wir wissen, dass wir noch lange nicht alles verstanden haben und weiter Veränderung brauchen.

    Danach beten wir zusammen. Wir danken Gott, weil wir uns an so viel Gutes erinnern, das er geschenkt hat! Wir können ihm danken für seine Größe, seine Allmacht, sein Handeln, für seine Eigenschaften. Danach bringen wir ihm unsere Anliegen. Wir beten für uns gegenseitig, für die Regierung, unsere Gemeinden, für Veränderung und Hingabe in unseren Herzen, für Liebe für unsere Mitmenschen und vieles mehr. Ich liebe solche offenen Runden, und besonders am Jahresende ist es so wertvoll, sich bewusst zu werden, wo Gott gewirkt hat, und darüber zu sprechen.

    Wie feiern Sie Silvester? Finden Sie dann Zeit zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr? Bestimmt gibt es auch bei Ihnen Erlebnisse, die Ihnen besondere Freude bereitet haben. Warum ziehen Sie nicht einfach mal in Betracht, dass Gott Ihnen Ihr Leben und die vielen guten Dinge darin ermöglicht hat? Danken Sie ihm doch dafür. Es könnte ein Anfang sein, seine Gnade im neuen Jahr täglich in Anspruch zu nehmen.

    Ann-Christin Ohrendorf

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    5 min
  • Am Ziel vorbei?

    Sünde könnte man mit »Zielverfehlung« umschreiben: Man tut das, was Gott nicht möchte, was er verabscheut. Ein Mensch, der sündigt, ist grundsätzlich von Gott getrennt. Bleibt dieser Grundzustand unverändert, verfehlt der Mensch das Ziel seines Lebens: die Gemeinschaft mit Gott.

    Doch Gott hat gehandelt, um diesen Zustand zu verändern. Er hat seinen Sohn auf die Erde gesandt, damit dieser am Kreuz stellvertretend für Ihre und meine Sünden, für Sie und mich sterben sollte. Nimmt man dies für sich ganz persönlich an, hat man Vergebung aller Sünden und ist für ewig errettet. Dann hat man eine echte, ewige Beziehung zu Gott. Dann gibt es keine Trennung mehr. So sagt es die Bibel, Gottes Wort für uns Menschen.

    Ich habe dieses Geschenk dankbar angenommen. Aber ich will ehrlich sein: Obwohl ich an Gott glaube und Jesus liebe, tue ich immer noch oft nicht das, was er von mir möchte. Also kein Unterschied zum Leben vorher? Doch. Denn anders als früher bin ich darüber traurig, wenn ich Gottes Willen ignoriert habe. Anders als früher ist es mir ein Bedürfnis, Gott meine Verfehlungen (= Sünden) zu bekennen. Möglichst zeitnah. Denn ich habe das tiefe Verlangen, meine Beziehung zu Gott nicht zu belasten. Ich möchte mit ihm immer wieder ins Reine kommen.

    Es gibt daher für mich gar keinen Grund, mich für besser zu halten als andere Menschen, die nicht an Jesus glauben. Ich bin überhaupt nicht besser als andere, im Gegenteil. Aber das Bewusstsein meiner sündigen Natur macht mich demütig. Ich muss täglich lernen, dass ich stets auf Gottes Vergebung angewiesen bleibe. Aber ich kann täglich Zuflucht suchen bei dem Einzigen, der wirklich rettet, weil ich ihn kenne. Ziel erreicht!

    Axel Schneider

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    5 min
  • Es ist noch nicht zu spät

    Ich sah ihn schon im Supermarkt. Er stand an der Kasse und bezahlte gerade seine Flasche Wodka. Ich versteckte mich und wartete, bis der Mann draußen war. Nein, heute wollte ich ihm nicht begegnen. Ich wollte einfach nur meine Ruhe haben und so schnell wie möglich wieder nach Hause kommen. Kennengelernt hatte ich ihn Wochen zuvor an einer Tankstelle. Auch dort wollte er gerade Alkohol kaufen. Er sprach mich an, und ich redete ihm sein Vorhaben aus, nahm ihn stattdessen mit zu uns nach Hause und füllte ihn, da er schon sehr betrunken war, mit Kaffee ab. Ich hörte mir stundenlang seine Lebensgeschichte an und erzählte ihm meinerseits von Jesus.

    Aber heute wollte ich mich doch lieber verdrücken. Ich verließ den Supermarkt und ging schnell zu meinem Auto. Von Weitem sah ich ihn auf dem Spielplatz sitzen, wie er gerade seine Wodkaflasche öffnete. Ich merkte, dass Gott wollte, dass ich doch zu ihm ging. Ich gab mir einen Ruck und ging auf den Spielplatz, setzte mich neben den kaputten Mann und erzählte ihm, wie sehr Jesus ihn liebte. Dann betete ich noch für ihn. Der Mann weinte bewegt.

    Dann die Überraschung: Jahre später rief dieser Mann bei mir an und bedankte sich für meine Fürsorge. Inzwischen hatte er den Weg zu Gott gefunden und war frei vom Alkohol. Unglaublich!

    Ja, kein Mensch ist zu weit von Gott entfernt oder zu kaputt, dass er nicht noch gerettet werden könnte. Vielleicht kennen Sie auch Christen, die schon lange für Sie beten oder sich auf andere Weise um Sie kümmern. Gott will durch diese Menschen an Ihrem Herzen wirken und Sie zu sich ziehen. Egal, wie weit weg Sie vom Glauben sind – wenn Sie zu Jesus kommen, dann wird er sein Versprechen halten und Sie nicht hinausstoßen.

    Sabine Stabrey

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    6 min
  • Das verschwendete Leben

    »Ich habe es verschwendet, ich habe es einfach verschwendet!« Als ich diese Worte eines alten Mannes neulich in einem Buch las, wurde ich sehr nachdenklich. Was für eine ehrliche und bittere Erkenntnis! Die Minuten, die Stunden, die Tage und Jahre auf dieser Erde – einfach verschwendet. Was machen Sie, was mache ich mit diesem einen von Gott gegebenen Leben? Wofür schlägt Ihr Herz, bis es eines Tages stillsteht?

    Viele Menschen sind sich bewusst, dass sie nur dieses eine Leben haben, aber viele feiern, faulenzen und philosophieren, als hätten sie tausend Leben. Wenn Sie Gott nicht persönlich kennen und nicht die Dringlichkeit sehen, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, dann lassen Sie mich bitte direkt sein: Ich würde mein eines Leben mit einem klaren Ziel und klaren Überzeugungen nicht für zehn Leben in solch einer Ungewissheit eintauschen. Wo finden Sie Ihre Hoffnung, und wie wollen Sie vor Gott bestehen, wenn Sie eines Tages vor ihm stehen? Wenn Gott derjenige ist, der Sinnhaftigkeit und Zwecklosigkeit definiert, wie sollten Sie am Ende etwas anderes sagen können als: »Ich habe es verschwendet«?

    Jesus hat einmal gesagt: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, am Ende aber sein Leben verliert? – Die Ausrichtung ist falsch. Das Maximum ist nicht, alles zu besitzen, sondern erst einmal den richtigen Ausgangspunkt zu finden, der dann alles andere sinnvoll macht. Und das ist der Bezug zu Gott als unserem Vater. Den hat Jesus konsequent gelebt, und darüber hinaus hat er uns Menschen den Weg dahin eröffnet. Wer sich Jesus im Glauben anschließt, hat das Leben gewonnen und seine Lebenszeit weise ausgekauft. Für den folgt darauf keine bittere Erkenntnis, sondern eine ewige, unaussprechliche Freude.

    Jannik Sandhöfer

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    5 min
  • »Geh nur. Ich komme nach!«

    Mein Vater und ich standen am Krankenbett meiner Mutter. Sie lag in ihren letzten Zügen, es war zu sehen, dass ihr nur noch ein Augenblick blieb. Die Palliativmedizinerin riet meinem Vater: »Lassen Sie sie gehen.« Wahrscheinlich wusste sie, wie schwer Angehörige ihre Lieben loslassen können. Aber mein Vater erweckte nicht den Anschein, als wollte er sie mit aller Gewalt festhalten. Im Gegenteil, nun sagte er etwas zu meiner Mutter, was sich tief in mein Gedächtnis einprägte: »Geh nur. Ich komme nach!«

    Wie konnte er so etwas sagen? Es war gewiss keine Floskel. Es klang überzeugt, trotz aller Traurigkeit in seiner Stimme. Woher nahm mein Vater diese Zuversicht? Die Antwort liegt in den Worten Jesu: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.« Daran glaubte meine Mutter. Das wusste mein Vater, denn auch er selbst glaubte diesen Worten. Darum war er sich sicher: Meine Frau lebt nun bei Jesus, und wenn ich sterbe, werde ich ihr folgen.

    Wenn ich das Sterben meiner Mutter mit dem Sterben der Menschen um mich herum vergleiche, werde ich traurig. Menschen, die Jesus nicht vertrauen, sterben hoffnungslos. Die Beerdigungen sind gefüllt mit letztlich trostlosen Worten ohne Hoffnung. Wirklich sicher, was nach dem Tod kommt, ist sich dabei kaum jemand.

    Bei Jesus ist das anders. Er hat seinen Freunden nicht verheimlicht, was nach dem Tod kommt. Das ist so schön bei Jesus. Sein Versprechen schenkt Gewissheit und echten Trost. Daher kann ich frohen Herzens an das Sterben meiner Mutter zurückdenken. Ich weiß, die Worte meines Vaters werden sich bewahrheiten. Meine Mutter ist zu Jesus gegangen. Mein Vater wird ihr folgen. Und ich irgendwann auch.

    Paul Wiens

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    9 min
  • »Wunderbarer« oder »Weinsäufer«?

    Gestern lasen wir von der erstaunlichen Präzision einer Voraussage des Wortes Gottes. Jesaja packt das Evangelium in eine Nussschale. Im heutigen Tagesvers umschreibt der Prophet, wie man das kommende Kind, den Sohn Gottes, nennen wird. Welche Titel wird man ihm beilegen? Welches Pseudonym wird zu ihm passen?

    Wenn wir in den vier Kurzbiografien – den Evangelien – nachschlagen, finden wir jedoch keinen einzigen dieser prophezeiten Namen. Nie wurde Jesus zu seinen Lebzeiten hier auf der Erde so angeredet, wie Jesaja ankündigt. Hat sich der Prophet geirrt? Um es mit den zeitgenössischen Bezeichnungen in Übereinstimmung zu bringen, müsste dann der Vers nicht so lauten: »Und man nennt seinen Namen: »Weinsäufer« (Matthäus 11,19); »Gotteslästerer« (Matthäus 9,3); »Übeltäter« (Johannes 18,30); »Verführer« (Matthäus 27,63); »Bastard« (Johannes 8,41); »Beelzebul« (Matthäus 10,25)? Und dann hören Sie sich einmal in Ihrem heutigen Umfeld um. Als was wird Jesus da bezeichnet? Was bedeutet er unseren Zeitgenossen? Wie schmähen ihn Comedians in ihren Shows? Noch immer ist Jesus skandalös – »ein Ärgernis« (1. Korinther 1,23). Noch immer ist er ein »Zeichen, dem widersprochen wird« (Lukas 2,34). Noch immer erduldet Jesus all den »Widerspruch von den Sündern gegen sich« (Hebräer 12,3). Aber glückselig ist, wer sich nicht an ihm ärgert! (Matthäus 11,6).

    Es ist nicht so wichtig, für wen die Leute den Menschensohn halten. Lebensentscheidend ist die Frage, die Jesus seinen Freunden stellt: »Und ihr«, fragte er sie, »was bin ich für euch?« (Matthäus 16,15). Jeder, der sein Vertrauen ganz auf Jesus setzt, kann vollen Herzens beten: »Mein wunderbarer Ratgeber, mein heldenhafter Gott, mein ewiger Vater, mein Friedefürst.«

    Andreas Fett

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    5 min
  • Weihnachten – in einer Nussschale

    Die englische Redewendung »in a nutshell« bedeutet »komprimiert auf kleinsten Raum«. Genau das geschah an Weihnachten, und genau das gelingt diesem Tagesvers. Beachten Sie, was der Prophet hier in einen Satz packt:

    1. Ein Kind ist uns geboren – das weist auf seine Krippe hin.

    2. Ein Sohn ist uns gegeben – das schaut voraus zum Kreuz.

    3. Ein Herrscher wird er sein – das legt ihm die Krone bei.

    Dazu muss man wissen: Der Prophet Jesaja trat mit seiner Botschaft etwa 700 Jahre vor (!) Christus im südlichen Israel auf. In atemberaubender Zuverlässigkeit verkündete er, was zu seiner Zeit noch fernste Zukunft ist. In einem Atemzug entrollt der Prophet bereits den unfassbaren Heilsplan Gottes. Kurz gesagt verkündet Jesaja 700 Jahre vor Christi Geburt – also 25 Generationen im Voraus – die Eckpfeiler des Evangeliums:

    Dieses Kind ist der »Immanuel«, den die Jungfrau zur Welt bringen wird (Jesaja 7,14); dieser Sohn ist der »Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst« (Jesaja 9,5b); dieser Jesus ist der kommende Herrscher, dessen Reich für ewig besteht (Jesaja 9,6a); dies alles wird der »Eifer des HERRN der Heerscharen« zustande bringen (Jesaja 9,6b); Weihnachten wurde nicht durch Herodesʼ Hass zunichte. Karfreitag wurde nicht durch Pilatusʼ Politik durchkreuzt.

    Ebenso wenig wird auch die Zukunft, die Wiederkunft von Jesus Christus, aufgehalten. Das Kind in der Krippe ist der neugeborene König »in a nutshell«. Nichts und niemand wird ihm widerstehen. Auf ihm ruht schon jetzt alle Stärke, Größe und Würde – und bald auch alle Herrschaft. Ihm gehört die Zukunft!

    Andreas Fett

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    5 min
  • Die schönste Botschaft der Welt

    Der Evangelist Lukas berichtet ausführlich über die Geburtsgeschichte von Jesus. Es ist die Weihnachtsbotschaft, an die wir uns alle jedes Jahr gerne erinnern. Im ersten Kapitel seines Evangeliums bereitet uns Lukas auf das herausragendste Ereignis der Menschheitsgeschichte vor, mal abgesehen von der späteren Kreuzigung Jesu Christi: die Geburt Jesu, des Sohnes Gottes. Gott und Mensch zugleich. Die Geburt Jesu war von großer Tragweite. Wie Maria es ausdrückt, hängt an ihm die Rettung, die Gott seinem Volk Israel und noch vielen Menschen mehr bis heute schenken will. Das allein ist Grund genug, Gott zu loben und zu preisen.

    Rund um Jesu Geburt begegnen uns weitere Personen, die an diesem Geschehen auf irgendeine Weise beteiligt sind: Zacharias und Elisabeth, die Eltern von Johannes dem Täufer, dem Vorläufer von Jesus, der dessen Kommen dem Volk Israel ankündigte; der Engel Gabriel, der Maria ihre Schwangerschaft ankündigte, und schließlich Johannes selbst, der schon im Bauch seiner Mutter vor Freude »hüpfte«, als die schwangere Maria sie besuchte.

    Die bevorstehende Geburt des Heilandes (= Retters) der Welt ist wahrlich ein freudiges Ereignis! Eine alte Frau (Elisabeth) samt ihrem Kind und Mann loben und preisen mit unbändiger Freude und Zuversicht ihren Gott! Und Maria selbst, die Mutter Jesu jubelt ebenso über Gott, ihren Retter! Diese so wundervolle und wahre »Weihnachtsgeschichte« ist im Grunde ein Triumphzug der Gnade Gottes und hinterlässt einen tiefen Eindruck vom liebevollen Handeln Gottes, der einer verlorenen und in Sünde und Schuld verstrickten Welt seinen Sohn als Retter schenkt. Wenn das kein Grund ist, Gott zu loben und zu preisen!

    Axel Schneider

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    12 min

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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

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