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Vollkommen erschöpft und mit starken Kopfschmerzen taumle ich nach wenigen Stunden Schlaf aus dem Bett. Am Küchenschrank entdecke ich einen Liebesbrief meines Mannes: »Mein Schatz … Immanuel gilt heute noch! Ich liebe dich und freu mich, mittags nach Hause zu kommen.« Diese Botschaft durchdringt den Nebel in meinem Kopf und lässt mich innehalten. Immanuel. Gott mit uns.
Jesus wurde Immanuel genannt, weil er auf die Erde kam und unter den Menschen lebte. Damit drückte Gott seine tiefste Sehnsucht aus, mit uns Menschen sein zu wollen. Mit uns in unseren Schwierigkeiten, unseren trüben Gedanken, mit in unseren Freuden und unseren Festen. Eben mit uns in unserem Alltag. Er möchte daran teilhaben. Immanuel bedeutet aber auch, dass Gott für uns sein, auf unserer Seite stehen und für uns eintreten möchte.
Hat sich schon mal jemand schützend vor Sie gestellt? Oder Sie verteidigt? Mein Mann tat das für mich, als einmal ein aggressiver Hund auf uns zurannte. Das beeindruckte mich damals sehr. Man fühlt sich geborgen und beschützt, weil der andere stärker ist. Man weiß, dass man ihm wichtig ist, denn er ist bereit, etwas für einen einzustecken. Genau so ist das auch mit Immanuel. Er stellte sich schützend vor uns. Aufgrund unserer Sünde haben wir Gottes Zorn verdient. Aber weil wir ihm so wichtig sind, trat Immanuel für uns ein und bekam an unserer Stelle Gottes tödlichen Zorn auf Golgatha ab. Er starb für uns! Wer sich jetzt bewusst hinter Jesus stellt, ist in seinem Windschatten vor Gottes Zorn sicher. Ja, er ist sogar versöhnt mit Gott und braucht seinen gerechten Zorn nie mehr fürchten.
Immanuel gilt heute noch und kann auch für Sie Realität werden. Gott möchte mit Ihnen sein. Möchten Sie das auch?
Dina WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Harriet Tubmans Eltern waren Sklaven auf einer großen Plantage in Maryland. Schon sehr früh musste Harriet auf ihre Geschwister aufpassen, da ihre Mutter mit Diensten überhäuft war. Auch Harriet landete bald auf den Baumwollfeldern. Dort wurde sie, wie alle Sklaven, häufig ausgepeitscht. Zahlreiche Narben zeichneten ihren Körper.
An einem jener endlosen Tage auf den Feldern warf der Plantagenbesitzer Edward Brodess einen Stein in Richtung eines Sklaven. Der Stein verfehlte jedoch sein Ziel und traf stattdessen Harriet mit voller Wucht auf den Hinterkopf. Ein Teil ihres Schädels zerbarst. Für den Rest ihres Lebens litt Harriet unter dauerhaften Kopfschmerzen.
Als Edward Brodess 1849 verstarb, fürchtete Harriet, dass sie und ihre Geschwister nun getrennt und verkauft werden würden. Sie floh mit zweien ihrer Brüder in die Freiheit der Nordstaaten. Von dort kehrte sie immer wieder in den Süden zurück, um weitere Sklaven zu retten, ständig verfolgt von Sklavenfängern. Unter Einsatz ihres Lebens rettete sie innerhalb der nächsten zehn Jahre 70 Sklaven aus Not und Tod.
Biografen berichten, dass Harriet Tubman die Bereitschaft, ihr Leben für ihre Brüder und Schwestern einzusetzen, aus ihrem starken Glauben schöpfte. Von Kind auf hatten ihre Eltern ihr und ihren Geschwistern die Geschichten aus der Bibel erzählt. Obwohl Harriet nie lesen lernte, lebte sie aus der Kraft der von ihren Eltern weitergegebenen Worte Gottes. Sie hatte, wie es von ihr heißt, »einen starken Glauben an die Gegenwart und Führung Gottes«. 1913, umgeben von ihrer Familie und ihren Freunden, rief Gott sie in die Freiheit des Himmels, jenen ewigen Ruheort, wo es keine Tränen, keine Schmerzen und keinen Tod mehr gibt.
Martin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Der letzte Held ist gegangen«, so titelte ein Zeitungsbericht nach dem Tod von Horst Eckel am 3. Dezember 2021. Das »Wunder von Bern« ist nun endgültig Geschichte. Zur Erinnerung: 1954 besiegte die deutsche Fußballnationalmannschaft um Fritz Walter im WM-Finale die Nationalelf Ungarns (die eigentlich als unbesiegbar galt) mit 3:2, und das nach einem 0:2-Rückstand! Der Pfälzer Horst Eckel war einer der Spieler, die damals auf dem Platz standen. Der Artikel berichtet viel von Eckels Freundlichkeit und Bescheidenheit, von seiner späteren Tätigkeit als Realschullehrer und seinem Einsatz für die Sepp-Herberger-Stiftung, für die er Strafgefangene besuchte, um ihnen Perspektiven für das Leben nach dem Knast aufzuzeigen.
Unterm Strich: Ein vorbildlicher Mensch, von dem wir uns sicherlich einiges abschauen können!
Dennoch fiel mir bei der Überschrift »Der letzte Held ist gegangen« eine ganz andere Person ein, die für mich noch viel mehr ein echter Held ist. Ohne die Verdienste Horst Eckels zu schmälern, ist das Werk Jesu Christi von unermesslich viel größerer Tragweite. Der letzte Held von Bern ist gegangen. Aber dieser andere Held ist auferstanden und lebt (Lukas 24,6-8). Und für alle, die diesem Held gehorchen, ist er sogar der Urheber ewigen Heils geworden! In einem Lied über diesen Helden Jesus Christus heißt es: »Seht her, Sein Knecht, ans Kreuz gehängt, / entehrt, entblößt, entstellt; / der Seine Herrlichkeit verschenkt. / Er tut, was Gott gefällt. – Er schwieg geduldig wie ein Schaf, / Verbrechern beigesellt; / damit nicht uns Sein Urteil traf, / hat Er sich hingestellt. – Weil Er den Kelch der Leiden trank, / das Lösegeld gestellt; / bringt Ihm als Lohn der Mühsal Dank, / erhebt Ihn als den Held!« (A. Fett)
Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Dr. Curt Richter (1894–1988) machte in den 1950er-Jahren einen ganz erstaunlichen Versuch. Er setzte ein paar Ratten in ein Wasserbecken, um zu testen, wie lange sie sich über Wasser halten können. Die Ratten kämpften um ihr Leben. Obwohl Ratten gute Schwimmer sind, gaben manche Tiere schon nach wenigen Minuten auf und akzeptierten den Tod. Im Durchschnitt schafften es die Ratten, sich 15 Minuten über Wasser zu halten, bevor sie untergingen.
Doch Richter zog einige Ratten, kurz bevor sie aufgaben, aus dem Wasser und gab ihnen Zeit, sich auszuruhen. Dann wurden sie für eine zweite Runde erneut ins Wasser gelegt. Raten Sie mal, wie lange die Ratten beim zweiten Versuch durchhielten! Das erstaunliche Ergebnis war, dass sie 60 Stunden durchhielten. Das ist 240-mal so lange wie beim ersten Versuch. Wie konnten sie so lange durchhalten? Die Wissenschaftler erklärten es damit, dass die Ratten noch nie zuvor die Erfahrung gemacht hatten, dass sie jemand aus einer Gefahr rettete. Deshalb gaben sie nach 15 Minuten auf. Ihre Artgenossen mit der Verschnaufpause jedoch erlebten, dass Rettung möglich ist. Man hatte ihnen Hoffnung gegeben. Das ließ sie tagelang durchhalten. Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass die Ratten ihren Körper weit über das übliche Maß hinaus antreiben konnten, weil sie hofften, irgendwann gerettet zu werden. Der entscheidende Punkt war Hoffnung.
Wie sieht es bei Ihnen im Leben aus? Jeder Mensch erlebt Krisen. Egal, ob durch eine Naturkatastrophe, eine »seelische Katastrophe«, Krankheit etc. Gibt es Hoffnung auf Rettung? Ja, und zwar eine begründete Hoffnung: Wer Jesus Christus als seinen Retter kennt, der hat eine echte und begründete Hoffnung, die sogar über den Tod hinausgeht.
Daniel ZachDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich kann mich noch gut an einen Vortrag erinnern, den ein Professor während meiner Studienzeit hielt. Das ist nun rund 30 Jahre her. Seine Aussage war in etwa: In jedem Menschen sitzt ein innerer Schweinehund, der für vier Dinge zu haben ist: Fressen, Saufen, Huren und Angebetet werden. Und am liebsten möchte er für all diese Sachen nicht einmal das Haus verlassen. Das fand ich damals ziemlich krass.
Seinerzeit gab es aber auch noch kein Internet. Wenn ich mir die heutige Wirklichkeit ansehe, dann kommt das World Wide Web genau diesen Charakterzügen extrem entgegen. Ich kann mir die ausgefallensten Speisen und Getränke direkt ins Haus liefern lassen, und zwar (fast) »24/7«, also rund um die Uhr. Ich kann – ohne in die schmuddelige Videothek im Gewerbegebiet oder den Swingerclub im Nachbarort zu betreten – jede sexuelle Spielart im Internet jederzeit konsumieren. Schließlich kann ich über diverse »soziale« Medien eine Hochglanzversion meiner Lebenswelt publizieren, um Anerkennung oder gar Bewunderung zu erhalten und mir »Follower« zu beschaffen.
Ich möchte nicht missverstanden werden: Ich schätze das Internet als Kommunikations- und Informationsquelle (wenn man weiß, wo man suchen muss). Und nicht zuletzt bietet es eine sehr gute Möglichkeit, etwas von Gottes Wirklichkeit unter Menschen zu verbreiten, zu denen man andernfalls vielleicht keinen Zugang hätte. Aber wie jede menschliche Erfindung kann ich sie auch nutzen, um sie zur Befriedigung meiner Triebe zu pervertieren. Warum ist das so? Der Tagesvers gibt eine Antwort: Weil diese Dinge aus uns herausquellen, um befriedigt zu werden. Um dies zu ändern, muss eine radikale Änderung unseres Herzens erfolgen. Doch das gelingt nur durch Gott!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wir Menschen werden in der Bibel mit Schafen verglichen, weil Gott uns als Gemeinschaftswesen erschaffen hat und nicht als Einzelgänger. Sonst würde er uns mit Katzen vergleichen, die außer in der Paarungszeit am besten ganz allein fertigwerden. Das wird in Pandemiezeiten besonders deutlich. Schon die Atemmaske wirkt stark ausgrenzend, weil man zwar – wenn auch schlecht – die Worte hört, das dazugehörige Lächeln aber nicht wahrnehmen kann, auf das es doch so sehr ankommt.
Eigentlich könnte man sich in solchen Zeiten umso intensiver den Mitgliedern der eigenen Familie widmen, was durchaus ein Segen wäre; aber durch das Handy und das Fernsehen hat selbst im engsten Kreis die Vereinzelung tiefe Gräben verursacht. Viele finden einfach nicht mehr zueinander. Weil man aber unbedingt ein Gegenüber braucht, haben sich heute sehr viele Leute Hunde angeschafft. Überall sieht man in den Parks und Anlagen die Leute mit ihren Hunden spazieren gehen. Solch ein Hund ist ein geduldiger Zuhörer, dem man, so oft man es nötig hat, sein Leid über die Bosheit anderer Menschen klagen kann. Er fühlt sich auch warm und weich an und lässt sich – meistens wenigstens – unbegrenzt streicheln und liebkosen. Aber machen wir uns da nichts vor? Kann der Hund unsere Klagen wirklich begreifen? Und verfügt er über Möglichkeiten, uns zu helfen?
Gott, der Menschen und Tiere erschaffen hat, hört nicht nur unsere Klagen. Er kennt unsere Situation besser als wir selbst, und er hat versprochen, aufrichtige Gebete zu erhören. So sagte Gott einst zu Mose: »Gesehen habe ich das Elend meines Volkes, … und sein Schreien … habe ich gehört, und ich bin herabgekommen, es … zu erretten« (2. Mose 3,7).
Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Elefanten haben ein unglaublich gutes Gedächtnis. Sie lernen aus ihren Erfahrungen und speichern ihr Wissen. Wurde ein Elefantenjunges in seiner Kindheit an eine Wasserstelle geführt, findet es diese 30 Jahre später wieder. Auch nach langer Zeit erinnern sich Elefanten an Menschen, die gut zu ihnen waren. Und wenn ein Elefant an einem bestimmten Ort auf eine Gefahr stößt, möchte er auch Jahre später nicht dorthin zurückkehren. Seine Erinnerung hilft ihm also, gute Entscheidungen zu treffen und Gefahren zu meiden.
Wir Menschen werden in der Bibel oft aufgefordert, uns zu erinnern: Erinnere dich daran, was Gott dir geschenkt und wovor er dich bewahrt hat. Im Alten Testament werden Israels nachrückende Generationen immer wieder daran erinnert, wie Gott ihre Vorfahren leitete, versorgte und bewahrte. Dieses Erfahrungswissen sollte dem Volk Israel zeigen, dass es sich lohnt, Gott zu vertrauen. Gott führte das Volk Israel auf wunderbare Weise aus der Sklaverei Ägyptens, indem er das Meer teilte. In der Wüste, wo nichts zu erwarten war, schenkte Gott für rund zwei Millionen Menschen Nahrung und Wasser. Doch anders als ein Elefant vergaßen die Israeliten schnell all dieses Gute. Es dauerte nicht lange, da murrten sie bereits über die Eintönigkeit der Verköstigung und sehnten sich zurück nach Ägypten, dem Ort ihrer Unterdrückung.
Auch Jesus Christus fordert uns auf, uns immer wieder an das zu erinnern, was er für uns getan hat: Er starb stellvertretend für uns, damit wir mit Gott versöhnt leben können. Er setzte das Abendmahl ein, damit wir diese große Rettungstat Gottes nicht vergessen. Das Gedächtnis an die Güte Gottes soll uns lehren, ihm unser ganzes Leben anzuvertrauen.
Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mit der Reaktion hatte ich nicht gerechnet. Als ich in der Vorweihnachtszeit einen beleuchteten Weihnachtsstern für den Außenbereich mitbrachte, wollte ich meiner Frau damit eine Freude bereiten. Um sie zu überraschen, hängte ich den Stern unter unserem Carport auf. »Dort kommt er in der dunklen Jahreszeit gut zur Geltung«, so dachte ich. Doch als meine Frau das Geschenk entdeckte, hielt sich ihre Begeisterung in Grenzen: »Das Licht fällt genau dahin, wo die Mülltonnen und die Sachen für den Sperrmüll stehen!« So dauerte es nicht lange, bis der Leuchtstern einen neuen Platz im Obstbaum auf der anderen Seite des Hauses erhielt.
Bei der Befestigung der Dekoration an ihrem neuen Platz musste ich daran denken, dass wir uns in anderen Bereichen unseres Lebens ähnlich verhalten: Ins rechte Licht rücken wir gerne unsere Stärken. Wir sorgen für eine schöne Dekoration, indem wir von dem reden, was uns gut gelungen ist. Wir zeigen das, wofür wir Anerkennung bekommen. Dagegen verschweigen wir, wo wir uns falsch verhalten oder mit schlechten Angewohnheiten zu kämpfen haben. Diesen »Müll« unseres Lebens soll niemand sehen.
Doch Jesus Christus ermutigt uns, gerade unsere Fehler und Sünden in sein Licht zu stellen. Er kennt unsere Gedanken, Worte und Taten sowieso. Doch sein Ziel ist es nicht, uns durch sein Licht bloßzustellen. Vielmehr will er uns befreien. Statt die Sünden weiter zu verstecken, dürfen wir sie ihm bekennen. Er vergibt uns gerne, wenn wir ihn darum bitten. Gleichzeitig will er uns verändern. Über das Licht zur manchmal schmerzhaften Selbsterkenntnis hinaus gibt er uns auch Kraft zur Veränderung und zum Neuanfang. Weil er uns liebt, dürfen wir mutig in sein Licht treten.
Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Was war das für ein Spaß, den wir Jugendliche hatten. Wir setzten und legten uns demonstrativ mitten auf die Straße. Wir waren gewiss, es konnte und durfte kein Auto kommen. Das war heute, vor 50 Jahren, am 25. November 1973. Nicht nur für die Straßen in unserem Dorf, sondern bundesweit (in der alten BRD) galt ein Fahrverbot. Vor dem Hintergrund der Ölkrise hatte die Bundesregierung den »autofreien Sonntag« angeordnet. Diese Krise war durch den israelisch-arabischen »Jom-Kippur-Krieg« im Oktober des gleichen Jahres ausgelöst worden, in dessen Nachgang die arabischen Staaten das Erdöl erstmals als politisches Druckmittel einsetzten. Das alles hat uns junge Menschen damals nicht interessiert. Wir genossen einfach unsere »Freiheit auf den Straßen«.
Durch die zunehmende Globalisierung haben Krisen und Kriege, egal wo sie auf der Welt geführt werden, immer mehr Einfluss auch auf Menschen, die eigentlich weit weg von diesen Krisenherden leben. Viele verlieren täglich durch Gewalt ihr Hab und Gut und oft auch ihr Leben. Es scheint so, als gäbe es immer mehr Despoten, die in ihrem Egoismus und Wahn ihre und andere Völker ins Chaos stürzen.
Doch der Einfluss selbst des größten Tyrannen ist beschränkt. Nicht der Zufall oder die Machtfülle eines Menschen bestimmen die Geschichte, sondern Gott. Die Rückkehr des Staates Israel auf die Bühne der Weltgeschichte nach fast 2000 Jahren Pause ist z. B. ein beredtes Zeugnis davon, dass Gott seine Pläne genau so umsetzt, wie er sie durch Propheten vorab verkündet hat. Deswegen lohnt es sich, trotz all des scheinbaren Wirrwarrs dieser Welt das eigene Leben ganz Gott anzuvertrauen. Die Hand, die die ganze Welt lenkt, lässt mich nicht fallen.
Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Im Deutschunterricht meiner zehnten Klasse beschäftigen wir uns mit der Figur der Lady Milford in Schillers »Kabale und Liebe«, als einer meiner Schüler die Sache auf den Punkt bringt: »Lady Milford hat keinen Seelenfrieden und sucht ihn in der Beziehung zu Ferdinand.« Ich bin sichtlich beeindruckt von diesem Geistesblitz, als die Schulglocke uns unterbricht. In der nächsten Stunde muss das Thema vertieft werden, und ich lasse meine Schüler aufschreiben, was Seelenfrieden für sie persönlich bedeutet. Sie erarbeiten u. a. »geliebt sein«, »Zuneigung bekommen«, »Freiheit haben«, »mit reinem Gewissen leben«, »innerlich ruhen« usw. Unfassbar, damit hätte ich nicht gerechnet! Jeder von ihnen hat eine sehr genaue Vorstellung davon, was Seelenfrieden bedeutet, und wünscht ihn sich für sein Leben.
Bei näherem Betrachten ist das nicht verwunderlich. Jeder Mensch sucht nach Frieden für seine Seele und möchte zur Ruhe kommen. Das kann sich in der Suche nach echter Liebe wie bei Lady Milford oder in Anerkennung, Selbstverwirklichung oder einer der unendlich vielen anderen Möglichkeiten zeigen. Im Grunde bleiben uns nur zwei Optionen: den Seelenfrieden überall zu suchen, bis man ihn gefunden hat, oder sich dauerhaft abzulenken, um ohne ihn leben zu können.
Darf ich Ihnen empfehlen, Ihren inneren Frieden bei Jesus Christus zu suchen? Wenn man sein Leben gemeinsam mit ihm lebt und an seiner Seite geht, kann man wirklich Ruhe für seine Seele finden. Ich bin angekommen und angenommen. Das rastlose Suchen hat ein Ende, ich habe Halt, Sicherheit und ein reines Gewissen. Ich bin innerlich nicht mehr abhängig von anderen Menschen und darf befreit leben.
Janina und Philipp StrackDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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