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Überall, wo Menschen Überschwemmungen erlebten, machten sie – nachdem das Wasser wieder zurückgegangen war, eine zusätzliche, traurige Erfahrung: Es war nicht genug, dass alles, was vom Wasser erreicht wurde, wieder getrocknet werden musste. Das weit Schlimmere war, dass sich, sobald das Wasser zum Stillstand kam, der darin enthaltene Schlamm absetzte und in allen Spalten und Ritzen eindrang. Dadurch wurden neben allen Lebensmitteln auch alle Textilien verdorben und alle Maschinen unbrauchbar gemacht. Und wer nicht sogleich mit dem Entfernen dieses Schlamms anfing, musste erleben, dass dieser – trocken geworden – zu einer zementharten Schicht wurde, die kaum zu entfernen war.
Genauso geht es, wenn wir von einer Sünde überrumpelt werden, von der wir vielleicht annehmen, niemals dazu fähig zu sein. Wenn das aber geschehen ist, dann genügt es meistens nicht, um Entschuldigung zu bitten und Besserung zu versprechen. Da sind massive Schäden entstanden, weil Vertrauen missbraucht und tiefe Verletzungen verursacht wurden. Für manche Leidtragenden brach eine ganze Welt zusammen, in der sie sich bis dahin sicher gefühlt hatten.
Je eher und je deutlicher man nun daran geht zu zeigen, dass man niemanden als sich selbst für allen Schaden verantwortlich macht, umso eher ist wahre Versöhnung möglich. Der Spruch »Zeit heilt alle Wunden« ist eine große Lüge. Schwere Verletzungen richten im Laufe der Zeit noch unendlich mehr Schäden an als die ursprüngliche Tat.
Aber unser Tagesvers weist uns auf Gott hin, der sowohl dem Täter als dem Opfer in rechter Weise helfen kann und will. Er ist der vollkommene Arzt, der auch solche Wunden heilen kann.
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Zwischen Ruhrgebiet und Sauerland (NRW) klafft seit Ende 2021 eine Lücke: Die Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid ist für den Verkehr komplett gesperrt. Neben offensichtlichen Auswirkungen wie lange Staus, verstopfte Umleitungen und einer vollen Innenstadt sind auch Firmen, Familien und Freundschaften von dieser Trennung betroffen. Sie leiden darunter, und teilweise kommen Existenzängste auf. Ende Februar 2022 erzeugte die Brücke wieder medialen Wirbel: Eine Künstlergruppe trug mit ca. drei Tonnen Farbe ein Kunstwerk auf. Mitten auf der Brücke prangt nun der Slogan »Lasst uns Brücken bauen«.
Natürlich erinnert uns diese Botschaft an die entstandene Distanz und Isolierung im Zuge der Corona-Pandemie und das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Ich musste angesichts dieses Spruchs aber auch über den wahren Brückenbauer, den wirklichen Friedensstifter und umfassenden Retter nachdenken: Jesus Christus. Durch seinen Tod am Kreuz wurde er für uns zum Brückenbauer. Jesus hat die Kluft zwischen Gott und Menschen, die durch unsere schlechte Taten – die Bibel nennt sie Sünde – entstanden sind, überbrückt. Die Verbindung zu Gott ist damit wieder hergestellt. Jesus ist der Weg zu Gott geworden. So stellt er sich auch selbst vor: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Johannes 14,6).
Jesus Christus ist die einzige Möglichkeit, die Trennung zwischen Gott und Mensch zu überwinden. Anders als im Beispiel der Autobahnbrücke gibt es für den Weg zu Gott keine Umleitungsstrecke. Die Verbindung muss durch die Brücke, die Jesus Christus durch seinen Tod geschaffen hat, wiederhergestellt werden. Sind Sie bereit, diesen Weg zu gehen?
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ende Februar haben wir begonnen, unsere Tomatenpflanzen zu ziehen. Kleine Pflanztöpfchen mit Anzuchterde waren schnell vorbereitet. Dann kamen die Samen hinein. Dazu verwendeten wir Kerne von Tomaten, die wir von der letzten Ernte aufbewahrt hatten. Alles wurde sorgsam gegossen und die Töpfchen beschriftet. Jeden Tag wurde die Erde etwas befeuchtet, und jeden Tag hatten wir Grund zum Staunen. In die Erde gesteckt haben wir nur einen kleinen Kern. Nach und nach kam etwas Zartes, Weißes aus der Erde hervor. Manche Samen keimten schneller, andere langsamer. Es fasziniert mich jedes Mal, wie schnell diese Keimlinge zu kräftigen Pflanzen heranwachsen. Man kann es fast buchstäblich sehen. Im Laufe der Wochen werden sie so kräftig, dass wir sie auspflanzen können. Am meisten freuen wir uns dann auf die Frucht, die im Laufe des Sommers heranreift. Lecker! Tomaten, die wirklich nach Tomate schmecken.
Für mich ist das alles ein Wunder der Schöpfung Gottes. Dem Kern sieht man nicht an, was einmal aus ihm wird. Ein unscheinbares Samenkorn wird zu einer großen Pflanze, an der dann Früchte hängen, die wiederum lebendige Samenkerne beinhalten. Mir zeigt das etwas von der Größe und der Fürsorge unseres Schöpfers. Gott hat alles wunderbar gemacht und genial geschaffen. Alles, was wir in der Natur sehen, kommt aus Gottes guten Händen. In seiner Schöpfung können wir etwas von seiner Größe und Genialität erkennen.
Damit beweist sich der heutige Bibelvers jeden Tag aufs Neue: Indem Gott uns durch die sichtbare Schöpfung versorgt und uns Fröhlichkeit schenkt, bezeugt er seine Güte. Doch der größte Beweis seiner Güte liegt in seinem Sohn Jesus Christus, den er uns zu unserer Rettung sandte.
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wer sich nicht umfassend informiert, kann am Ende sehr großen Schaden erleiden. Die ganze Wahrheit muss man kennen. Das war die Quintessenz der gestrigen Andacht. Diese ganze Wahrheit kann dieser Kalender nicht vollständig vermitteln, aber wir können doch auf einige wichtige Tatsachen hinweisen, die man unbedingt zur Kenntnis nehmen muss:
1. Unsere Welt wurde zwar von Gott geschaffen, aber sie wird nicht ewig bestehen. Deshalb sollte man Sorge dafür tragen, an der zukünftigen neuen Welt Gottes Anteil zu haben. (Lukas 13,23-24) – 2. Wir sind zwar allesamt Geschöpfe Gottes, aber so wie wir sind, können wir vor Gott nicht bestehen. Deshalb sollten wir unbedingt herausfinden, auf welcher Grundlage allein uns Gott annehmen kann. (Apostelgeschichte 4,12) – 3. Wir haben als Menschen auf der Erde zwar nur ein vergleichsweise kurzes Leben, weil wir alle sterben müssen, aber danach geht es trotzdem weiter, weil wir alle vor dem Thron Gottes erscheinen und Rechenschaft abgeben müssen für unsere Taten. (Hebräer 9,27) – 4. Aufgrund unserer Sünde sind wir zwar alle unterwegs ins Verderben, aber Gott hat eine Möglichkeit geschaffen, uns seine Gerechtigkeit anzurechnen, und zwar, weil Jesus am Kreuz unsere Schuld bezahlt und unsere Sünden gesühnt hat. (Römer 3,22-24) – 5. Jesus Christus ist zwar für unsere Sünden am Kreuz gestorben, aber das wird nur für den wirksam, der es auch durch Glauben für sich in Anspruch nimmt und eine 180°-Wende zu Gott vollzieht. (Johannes 1,12) – 6. Unser Körper ist zwar unrettbar vergänglich, aber jeder, der an Jesus glaubt und sich ihm anvertraut, wird vom Tod auferstehen und von Gott einen neuen Körper bekommen, der unvergänglich ist. (1. Korinther 15,44.47-48)
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Der Postdampfer hatte in der Bucht einer der unzähligen Südseeinseln angelegt, um Briefe und Pakete abzuliefern und mitzunehmen. Einige Reisende waren auch an Bord und wollten gerne inzwischen baden gehen. Darum fragten sie den Kapitän, ob es in dieser Bucht Haifische gebe. Der verneinte das, und so sprangen sie vergnügt ins Wasser. Als sie erfrischt und lustig wieder an Bord waren, fragten sie, wie es denn komme, dass es hier keine Haie gebe. Der Kapitän erklärte: »Das kommt daher, weil aus der breiten Flussmündung, dort drüben, immer wieder besondere Krokodile in die Bucht kommen, die auch Salzwasser mögen, und mit denen möchten die Haifische nicht gern Bekanntschaft machen.« – »Ja, aber warum haben Sie uns das nicht gesagt?«, riefen die Passagiere empört. »Sie haben nicht danach gefragt!«, war die lapidare Antwort des Kapitäns.
Einerlei, ob die Geschichte erfunden wurde oder ob sie tatsächlich passierte, sie beschreibt die Wahrheit dessen, was unendlich oft in dieser Welt passiert. Wie oft hören die Menschen bei vielerlei Gelegenheiten Geschichten vom »lieben Gott«, der nur dafür zu sorgen habe, dass es uns gut geht, und der offensichtlich für alles Böse, was wir tun, völlig blind sei. Das ermutigt die Hörer, vergnügt draufloszusündigen, wenn es Spaß macht, oder wenn man dadurch einen Vorteil erringen kann.
Der in der Bibel vorgestellte Gott aber ist völlig anders. Immer wieder wird da erzählt, dass die Menschen sich über Gottes Gebote hinwegsetzen und dann die Konsequenzen zu spüren bekommen, bis hin zur ewigen Verdammnis. Weil das so ist, sollten wir doch lieber nach der »ganzen Wahrheit« fragen, von der unsere Überschrift und der Tagesvers sprechen.
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Heute vor 80 Jahren wurde Sophie Scholl hingerichtet – eine Ikone des Widerstands gegen die Hitlerdiktatur. Sie wurde nur 21 Jahre alt. Man ertappte Sophie und ihren Bruder Hans beim Verteilen eines »Weiße Rose«-Flugblattes. Über das Unrecht, das sie sahen, konnten und wollten sie nicht schweigen! Schon drei Tage später wurden sie zum Tode verurteilt! Der Fahndungsleiter Robert Mohr berichtete nach dem Verhör: »Sophie war krampfhaft bemüht, alle Verdächtigungen auf sich zu lenken. Um ihren Bruder zu schützen, war sie bereit, alle Schuld auf sich zu nehmen.«
Woher nahmen sie die Kraft für ihren kompromisslosen Widerstand? Ende 1942 schrieb Sophie ins Tagebuch: »Wenn in mir noch so viele Teufel rasen, ich will mich an das Seil klammern, das mir Gott in Jesus Christus zugeworfen hat.« Dieser Glaube ließ sie nicht an der Menschheit irrewerden: »Wenn ich die Menschen um mich herum ansehe, und auch mich selbst, dann bekomme ich Ehrfurcht vor dem Menschen, weil Gott seinetwegen herabgestiegen ist.« Hans notierte im August 1942: »Wenn Christus nicht gelebt hätte und nicht gestorben wäre, gäbe es wirklich gar keinen Ausweg. Dann müsste alles Weinen grauenhaft sinnlos sein. So aber nicht.« Alleine mit dem Gefängnisseelsorger feierten sie ihr letztes Abendmahl. Gemeinsam sagten sie dabei diese Verse aus der Bibel auf: »Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.« Der Vollzugsbeamte war von der Würde und Gefasstheit der beiden beeindruckt. Hans schrieb in einem Abschiedsbrief an seine Eltern: »Ich bin ganz stark und ruhig ...«
Mit diesem lebendigen Vertrauen auf den Sohn Gottes haben sie ihre Angst und sogar den Tod überwunden!
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Die Stimme der Mutter, des Vaters und der engsten Familienangehörigen sind die ersten menschlichen Laute, die ein Neugeborenes wahrnimmt. Die Klangfarbe dieser Töne zusammen mit der Muttersprache und dem Dialekt prägen seine spätere, individuelle Sprachmelodie. In den ersten Lebensjahren formt sich die Grundstruktur des Sprechens, dabei können gleichzeitig mehrere »Elternsprachen« ausgebildet werden. Schon nach kurzer Zeit allerdings schließt sich das neuronale Fenster für die natürliche Sprachbildung, und Fremdsprachen oder Dialekte sind nur noch in vergleichbar mühsamer Weise und selten akzentfrei erlernbar. Wie wichtig das Hören menschlicher Stimmen für das Formulieren von Worten ist, kann man an gehörlosen Menschen sehen, die nicht auf normale Weise sprechen lernen können. Übrigens: Die Stimme eines Menschen bleibt zeitlebens nahezu unverändert.
Unser Tagesvers sagt, dass Schafe die unverwechselbare Stimme ihres Hirten verinnerlicht haben und ihn zweifelsfrei daran erkennen. Seine Stimme ist ihnen so vertraut, dass sie ihm unvoreingenommen überallhin folgen. Dieses Bild verdeutlicht die ideale Beziehung zwischen Gott und Mensch: Gott will uns wie ein Hirte führen, versorgen, beschützen und bewahren. Und er wünscht sich, dass wir ihm vertrauensvoll folgen, so wie Schafe das bei ihrem Hirten tun. Doch leider denken wir oft, wir wüssten besser als Gott, was gut für uns ist. Wir gehen lieber unsere eigenen Wege, anstatt auf die Stimme des Hirten zu hören. Aber so wie es einem Schaf am besten in der Nähe des Hirten geht, so ist es auch für uns das Beste, wenn wir auf Gottes Stimme hören und in seiner Nähe leben.
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Die Medien liefern erschütternde Nachrichten aus dem Kriegsgebiet. »Russlands Soldaten foltern und ermorden Zivilisten«, meldet zdf.de. »Erschießung russischer Kriegsgefangener: Auch die ukrainische Seite begeht Kriegsverbrechen ...«, ist in der Weltwoche zu lesen.
Wie kommt es, dass Menschen, die wenige Wochen vorher als ganz normale Handwerker, Ärzte, Ingenieure gearbeitet haben und liebevolle, treu sorgende Ehemänner und Väter waren, zu furchtbaren Gräueltaten fähig sind? Diese Frage hat sich auch die chinesischstämmige Historikerin Iris Chang gestellt. In ihrem Buch Die Vergewaltigung von Nanking berichtet sie über Grausamkeiten der japanischen Eroberer in ihrer Heimatstadt 1938-39. Sie schreibt: »Die Zivilisation ist an sich etwas Hauchdünnes. Irgendein Webfehler in der menschlichen Natur lässt es zu, dass selbst unaussprechliche Schandtaten in Minutenschnelle zu Banalitäten werden.«
In der Bibel wird dieser »Webfehler in der menschlichen Natur« ausführlich beschrieben. »Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen ...« (Römer 3,15-17). Der Apostel Paulus begrenzt diese Beschreibung nicht auf einige verrohte SS-Einheiten oder Söldner der Gruppe Wagner. Er leitet die Diagnose ein mit den Worten: »Da ist kein Gerechter, auch nicht einer.« Damit will er sagen: Jeder von uns ist zu jeder Bosheit fähig. Wenn uns bislang die »hauchdünne Decke der Zivilisation« von Gewaltverbrechen abgehalten hat, liegt es vielleicht an der »Gnade der späten Geburt«, an der Bewahrung vor Krieg – kurzum, am Schutz durch gute Bedingungen. Bei aller berechtigten Abscheu vor Gräueltaten warnen uns die Worte der Bibel vor Überheblichkeit und zeigen uns unsere oft verdrängte Erlösungsbedürftigkeit.
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In der Nacht zum 19. Februar 2022 zog das dritte von vier aufeinanderfolgenden Orkantiefs über unseren Wohnort an der Nordsee hinweg. Experten warnten rechtzeitig vor »Zeynep«. Auf keinen Fall sollte man die Strände oder Hafenbereiche betreten, da mit einer schweren Sturmflut zu rechnen war. So kam es dann auch: Es gab Gebäudeschäden, umgestürzte Bäume und überflutete Wiesen und Felder. – Wir hatten vorgesorgt: Außenrollos geschlossen, Gartenmöbel in die Garage gebracht, Nachbargrundstücke nach losen Gegenständen abgesucht, mit den Nachbarn abgestimmt, uns ggf. auch mitten in der Nacht gegenseitig zu helfen. Aber vor allem hatten wir in Erwartung des erwarteten schwersten Sturms seit Jahrzehnten mehrfach zu Gott gebetet, hatten ihn um gnädigen Verlauf des Unwetters und um innere Ruhe gebeten. Gott war uns gnädig. Wenige Kilometer von uns entfernt wurden Windböen um 160 km/h gemessen, aber wir hatten nur einen kleinen Schaden am Dach. Insgesamt hielten sich in Cuxhaven die Schäden noch im Rahmen. Die Bilanz war weniger schlimm als anderswo im Norden. Es war der stärkste Orkan seit »Kyrill« 2007. In unserem Nachbarort kam allerdings ein Mann ums Leben, der entgegen aller Warnungen während des Sturms seinen Stall reparieren wollte, was zum Absturz aus 10 Metern Höhe führte.
In der Bibel wird mehrfach berichtet, wie Menschen in Stürmen und auf tobender See auf ihre Bitten hin Rettung und Bewahrung erlebten. Auch Jesus bewies seinen Jüngern in höchster Not, dass er Macht über Wind und Wellen hatte. Das ist für uns Grund genug, uns stets an ihn zu wenden, nicht nur im Blick auf unsere Nöte im Leben, sondern ganz besonders auch im Blick darauf, dass nur er uns vor dem ewigen Tod bewahren kann.
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Präsident Biden trichterte seinen Mitarbeitern zu Beginn seiner Amtszeit ein, respektvoll mit Journalisten umzugehen. Er wollte sich von seinem Vorgänger abgrenzen, der Journalisten immer wieder offen attackiert hatte. Auf einer Pressekonferenz wurde ihm eine provokante Frage gestellt. Biden, in der Meinung, das Mikrofon sei abgestellt, murmelte: »Was für ein dummer S*****kerl.« Seine Original-Formulierung in englischer Sprache hört sich noch respektloser an.
Während des von der Regierung angeordneten Lockdowns fanden im Amtssitz von Premier Johnson entgegen den Corona-Bestimmungen feuchtfröhliche Partys statt. Während die Queen bei der Trauerveranstaltung um ihren verstorbenen Mann allein in einer Bankreihe saß, feierten etwa 30 Regierungsmitarbeiter laut einem Bericht von Daily Telegraph am selben Tag mit Tanz und Alkohol bis in die Nacht hinein. Johnson entschuldigte sich im Parlament für die Teilnahme an einer Party in seinem Garten. Er habe den Eindruck gehabt, es habe sich um ein Arbeitstreffen gehandelt.
Niemand kann sich davon freisprechen, dass unser öffentliches Reden und das Verhalten im Verborgenen oft zwei Paar Schuhe sind. Unseren Mitmenschen können wir etwas vormachen. Peinlich ist es, wenn die Fassade bröckelt. Die biblische Aussage ist: Alles wird ans Licht kommen. Nicht unbedingt in diesem Leben, aber spätestens, wenn wir vor dem Gerichtshof Gottes stehen. Auf der einen Seite ist diese Tatsache unangenehm. Andererseits ermutigt sie uns, vor Gott, der uns ohnehin bis ins Detail kennt, alle Masken fallen zu lassen. Wenn wir sein Licht in die dunklen Winkel unseres Lebens fallen und uns von ihm verändern lassen, dann können wir vor den Menschen authentisch sein und zu dem stehen, wer wir sind.
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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