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Bomben in Deutschland, der Siegesrausch ist vorbei. Die Männer sind Soldaten, die Mütter mit Kindern in ländliche Gebiete evakuiert, wo es vielleicht noch etwas zu essen gibt.
Mein mutiger Vater war im Frühjahr 1945 als Soldat in Dessau stationiert. Er wusste, dass seine Frau ins Sudetenland evakuiert worden war, wo inzwischen das zweite Kind – das war ich – entbunden worden sein musste. Mit Zustimmung seines Vorgesetzten kämpfte er sich zu uns durch. Tatsächlich fand er uns, und während am östlichen Horizont die Angriffe der Roten Armee dröhnten, packte mein Vater kurzerhand seine Familie in ein Fahrzeug und flüchtete gen Westen. Eine abenteuerliche Flucht begann, schließlich zu Fuß durch Wälder und kleinere Orte. Mehrfach geriet die Gruppe in Todesgefahr durch russische Patrouillen. Aber Gott, an den meine Eltern glaubten, sorgte dafür, dass alles gut ging. Nun war aber die Kraft meiner Mutter am Ende, ihre Muttermilch versiegt; sie musste sich dringend ausruhen. Inzwischen war jedoch die Fluchtbewegung Richtung Westen so stark, dass dieses Ausruhen unterwegs fast unmöglich war. Vater gab dennoch nicht auf, sondern ging von Haus zu Haus, um jemanden zu finden, bei dem wir uns ausruhen konnten. Er betete und hoffte auf Gottes Hilfe. Schließlich sagte ihm ein 10-jähriger Junge: »Meine Mutti nimmt Sie auf!« Die Mutter war eine Witwe, die ihren Mann an der Front verloren hatte. Aber sie wagte es, uns aufzunehmen. Was für ein Geschenk: Gastfreundschaft! Ausruhen können! So ist Gott: Er rettet. Er erhört Gebet.
Während ich diesen Text schreibe, kommen Menschen aus der Ukraine zu uns nach Deutschland. Wir können Gastfreundschaft üben, helfen, ein Segen für andere Menschen sein – so wie damals ein kleiner Junge und seine Mutter für uns.
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Kennen Sie es noch – das gute alte Klingelauto? Als ich Kind war, war es eine normale Erscheinung. Bei meiner Oma hielt stets ein Klingelauto, das fast alles (zumindest an Lebensmitteln) dabei hatte, was man brauchte. Alte Menschen, die nicht mehr mobil waren, wurden auf diese Weise einmal pro Woche rundum versorgt. Bei uns kam der Eiermann und später im Herbst der Kartoffelmann – natürlich mit einer lauten Klingel, die in der ganzen Siedlung bzw. Straße gehört wurde. Teilweise erscholl auch nach dem Klingeln auch noch der laute Ruf: »Kartoffeln!«
Wenn die Klingel laut ertönt, merkt das ganze Dorf auf: Das Klingelauto ist da! Dann gilt es, den Korb und die Geldbörse in die Hand zu nehmen und hin zum Auto zu laufen, bevor es zum nächsten Ort weiterfährt. Am 18. März 2019 kam zum letzten Mal das Bäcker-Klingelauto in unser Dorf. Der Bäckermeister musste aus Altersgründen kürzertreten. Einen Nachfolger gab es nicht. Die Klingel wird in unserem Dorf seitdem nicht mehr gehört.
In unserem Tagesvers ist auch von jemandem die Rede, der sich an einen zentralen Ort begeben hat, wo gerade sehr viele Menschen waren, um dort ein Angebot zu machen: vom »Wasser des Lebens« zu trinken. Das ist ein Bild davon, was Jesus jedem gerne geben will, der zu ihm kommt und ihn herzlich darum bittet: eine lebendige, unwiderrufliche Beziehung zu ihm, die über den Tod hinaus Bestand hat. Den Anschluss an eine Quelle ewigen Lebens, die niemals versiegt. Ein Erfülltsein, an das nichts in dieser Welt auch nur annähernd heranreicht: tiefer innerer Friede, die Befreiung von Schuld, die Eröffnung einer Zukunftsperspektive für die Ewigkeit. Und das Beste ist: Dieses Angebot gilt immer noch!
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Die Björn Steiger Stiftung kümmerte sich in den vergangenen Jahrzehnten um den Ausbau des Rettungswesens in Deutschland. Sie setzte sich dafür ein, dass landesweit einheitliche Notrufnummern gelten und Notrufsäulen am Straßenrand aufgebaut wurden. Zu Beginn der 70er-Jahre spendete man für den Rettungsdienst die ersten 100 Funkgeräte, denn Sprechfunk kannte man bis dahin nur in Taxis. Auf Anregung der Björn Steiger Stiftung wurde 1984 der münzfreie Notruf beschlossen. Am 17. März 2022, also heute vor einem Jahr, verstarb mit 92 Jahren der Gründer Siegfried Steiger.
Die Motivation für dieses Lebenswerk zog das Ehepaar Ute und Siegfried Steiger aus einem furchtbaren Ereignis. Sie verloren ihren achtjährigen Sohn Björn, der 1969 nach einem Schwimmbadbesuch von einem Auto erfasst wurde. Passanten alarmierten sofort Polizei und Rotes Kreuz. Doch es dauerte fast eine Stunde, bis der Rettungswagen eintraf, und Björn starb noch auf dem Transport an einem Schock. Die Geschichte der Björn Steiger Stiftung zeigt, dass es für den Menschen keineswegs selbstverständlich ist, schnelle und verlässliche Rettung herbeirufen zu können.
Bei Gott ist das anders. Im Tagesvers sagt David, dass Gott allen nahe ist, die ihn im Gebet anrufen. Das heißt, er hört sie augenblicklich. Wenn man zu Gott ruft, wird keine Notrufsäule benötigt. Auch keine »fromme« Vorleistung ist erforderlich. Wenn Sie in Not sind und vor allem, wenn Ihnen bewusst wird, dass eine Schuld Sie von Gott trennt, dürfen Sie sofort im Gebet zu Jesus kommen. Er wartet darauf, von Rettungsbedürftigen angerufen zu werden. Denn er hat am Kreuz schon für unsere Schuld bezahlt und will uns in die rettende Gemeinschaft mit Gott bringen.
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Als ehemaliger Kriminalbeamter war es u. a. meine Aufgabe, Beweise zu sichern. Hierbei unterscheidet man zwischen Sachbeweisen und Personenbeweisen. Sachbeweise sind z. B. Fingerabdruck- oder DNA-Spuren. Personenbeweise sind Aussagen von Zeugen. Während Fingerabdrücke und DNA-Spuren objektiv einen Täter überführen können, ist bei Zeugenaussagen immer Vorsicht geboten. Menschen können irren, Spuren nicht. Zeugen schildern den gleichen Sachverhalt oft völlig unterschiedlich. Zudem sagen Zeugen zuweilen mit Absicht die Unwahrheit.
Thomas war einer der zwölf Apostel Jesu, und er hatte seinen Herrn über drei Jahre lang ständig begleitet. Er hatte gehört, wie Jesus über seinen Tod und seine Auferstehung sprach. Als Jesus nach seiner Auferstehung den Jüngern erschien, war Thomas nicht zugegen. Obwohl die anderem ihm sagten, sie hätten Jesus gesehen, glaubte er nicht. Die »Zeugenaussagen« waren für ihn nicht Beweis genug. Als Jesus ein zweites Mal zu den Aposteln kam, war Thomas zugegen, und er durfte die Wundmale Jesus selbst betasten, also den »Sachbeweis« antreten.
Wir können heute dankbar sein für diesen Skeptiker Thomas. Denn bei ihm kommen Sach- und Personenbeweis in einzigartiger Weise zusammen. Er hat für uns die Richtigkeit der Auferstehung Jesu eigenhändig ermittelt, und das macht sein Zeugnis ausgesprochen glaubwürdig. Was den zunächst »ungläubigen Thomas« überzeugt hat, sollte auch für uns ausreichen. Doch das ist noch lange nicht alles in Gottes Beweiskette: Die Heilige Schrift sagt, dass viele Hundert Zeugen übereinstimmend die Auferstehung Jesu bezeugt haben. Vor allem aber schenkt Gott durch seinen Geist jedem, der hierfür offen ist, eine tiefe Überzeugung von der Wahrheit der Auferstehung.
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Im Wirtschaftsleben trifft man oft auf Begriffe wie »Synergiepotenzial«, »Synergieeffekte« usw. Das Wort Synergie bedeutet zunächst nur Zusammenwirken. In der Ökonomie beschreibt es meistens, dass man zunächst unabhängige Einheiten zusammenbindet, damit diese sich z. B. dieselbe EDV teilen, um Zeit und Geld zu sparen. Das nennt man dann den Synergieeffekt. Klingt positiv, muss aber nicht zwingend positiv sein. Es mag zwar ein großes Synergiepotenzial bestehen. Das beschreibt die theoretisch möglichen positiven Auswirkungen unter idealen Rahmenbedingungen. Trifft man aber auf die Wirklichkeit, kann sich der Synergieeffekt auch (nur) neutral oder gar negativ auf die Betroffenen auswirken.
Bemerkenswert ist, dass schon die Bibel dieses moderne Wort Synergie verwendet, z. B. im Tagesvers; dort steckt es in dem Wort »mitwirken«. Der Schreiber weiß (sicher), dass unter Gottes Rahmenbedingungen die Synergie für den Betroffenen ausschließlich positive Auswirkungen hat. Denn es müssen zwingend ausnahmslos alle Dinge, also alle Lebensumstände, für den Betroffenen zum Guten mitwirken. Das ist nachvollziehbar, denn der Herr des Geschehens, Gott, hat alle Dinge in der Hand und bestimmt deren Effekt. Er kann ideale Rahmenbedingungen schaffen und die Wirklichkeit gestalten. Dass »alle Dinge« nicht nur angenehme Lebensumstände bezeichnet, wird schon dadurch deutlich, dass eben »alle« Dinge gemeint sind, auch die schwerer zu ertragenden Situationen des Lebens. Denn manchmal ist harte Erziehung erforderlich, um mich auf den richtigen, guten Weg zu bringen.
Doch das alles geschieht nicht automatisch und bei jedem Menschen: Nutznießer von Gottes guten Synergieffekten ist nur der, der Gott liebt.
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Sie kennen vielleicht die alte Geschichte von dem jähzornigen Bauern, der seinen Kettenhund erschoss, weil dessen Gebell ihn beim Schlafen störte. Dabei hatte das aufmerksame Tier nur angeschlagen, weil sich Räuber ins Haus geschlichen hatten, und die beendeten kurz darauf auch das Leben des Bauern. Es war daher sehr dumm von dem Bauern, seinen treuen Freund für immer zum Schweigen zu bringen und auf die Stabilität seiner Haustür zu vertrauen, die dieses Vertrauen offensichtlich nicht rechtfertigte.
Jeder Mensch hat einen solchen treuen Wächter. Das ist sein Gewissen. Zugegeben, es gibt Menschen, die ein so sensibles Gewissen haben, dass sie kaum jemals einen mutigen Schritt zu gehen wagen. Aber wenn Kinder unter der Obhut verantwortungsbewusster Eltern aufwachsen, werden sie meistens genügend Belehrung über das erhalten haben, was gut und was nicht gut ist. Das ist dann sozusagen die Messlatte, an der ihr Gewissen entscheidet, was Recht und was Unrecht ist. Leider gerät in unserer Welt dieses Messgerät allzu oft in Gegensatz zu dem, was wir wollen, weil wir es für gewinnbringend oder spaßig halten, oder sogar beides zusammen. Dann entbrennt in unserer Seele oft ein heißer Kampf. Doch äußerst gefährlich wäre es, mit unserem Gewissen so umzugehen, wie der Bauer mit seinem treuen Hund! Leider machen viele aber genau das.
Glücklicherweise brauchen wir diesen Gewissenskampf nicht allein auszufechten. Allerdings müssen wir, um handfeste Hilfe zu erhalten, den um Hilfe bitten, der uns unser Gewissen gegeben hat und es mit seiner Wahrheit immer wieder schärfen will: Gott. Wenn wir ihm die Leitung in unserem Leben überlassen, hat er versprochen, unserem Gewissen zu Hilfe zu kommen.
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Das Berliner Schloss war fast 500 Jahre lang (1443–1918) die Hauptresidenz der brandenburgisch-preußischen Herrscher aus dem Haus Hohenzollern. Zu DDR-Zeiten wurde es gesprengt und an dessen Stelle der »Palast der Republik« gebaut. Dieses asbestbelastete Gebäude wurde wiederum 2009 abgerissenn und in den Jahren 2013 bis 2020 entstand der Wiederaufbau des historischen Barockgebäudes mit seiner kupfernen Kuppel und einer goldenen Inschrift auf blauem Grund unterhalb der Kuppel. Dort ist wieder folgende Botschaft zu lesen: »Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.«
Dieser Text ist eine Verbindung von zwei Bibelstellen, nämlich Apostelgeschichte 4,12 und Philipper 2,10. König Friedrich Wilhelm IV. hatte damals diese Verse kombiniert, die nun wieder im Zentrum von Berlin zu lesen sind. Aus diesen Versen geht hervor, dass es nur einen Weg zum ewigen Seelenheil gibt: durch den Glauben an Jesus Christus! Nicht eine der vielen Religionen führt zum Ziel, sondern nur dieser eine Weg. Auch ein Leben ohne Gott führt nicht zum ewigen Leben. Nur Jesus ist der Erretter, der König der Könige und Herr der Herren.
An diesem Jesus scheiden sich allerdings die Geister. Ist das zeitgemäß, sieht so Toleranz gegenüber Andersdenkenden aus?, fragen sich die Menschen des 21. Jahrhunderts. Doch nur die Bibel sagt uns, wie der einzige Gott und Schöpfer von Himmel und Erde darüber denkt. Er sagt uns die Wahrheit, weil er will, dass jeder Mensch zur Erkenntnis der Wahrheit kommt. Es lohnt sich, an Jesus Christus zu glauben.
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Unser Gartengrundstück ist nicht sonderlich groß. Aber im März vergangenen Jahres erblühten dort über 300 Narzissen. Was war das für ein malerischer Anblick!
Der Pfarrer und Kirchenliederdichter Paul Gerhardt (1607–1676) erwähnte diese hübschen Blumen in seinem bekannten Lied »Geh aus, mein Herz, und suche Freud«. Darin werden die Schönheiten von Gottes Schöpfung zur warmen Jahreszeit besungen. Der Mann hatte ein aufmerksames Auge für die Natur. Vor allem aber lehrten die Blumen ihn eine Theologie, die er in seinem Lied vermitteln wollte. Einerseits erinnerten die Narzissen ihn an Gottes freundliche Fürsorglichkeit, wie Jesus sie in der Bergpredigt lehrte. Wenn Gott schon die Blumen so herrlich kleidet, die heute im Garten blühen, dann als Strauß ein paar Tage die Wohnung schmücken und schlussendlich auf dem Komposthaufen landen, wie viel mehr wird er sich dann um die Menschen kümmern, die ihm vertrauen.
Zum anderen sah Paul Gerhardt in der Blütenpracht einen Vorgeschmack auf den Himmel, den ewigen Lebensraum der Kinder Gottes. Er hatte die Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges miterlebt. Wenn aber schon auf dieser leidgeplagten Erde die Schönheiten der Blumen uns erfreuen können, wie unvorstellbar schöner wird es erst im Himmel sein, wo es kein Leid, keine Sünde, keinen Schmerz und keine Träne mehr geben wird.
Zuletzt aber richtet die Narzisse auch ermahnende Worte an uns wegen ihrer begrenzten Blütezeit. »Der Mensch – wie Gras sind seine Tage, wie die Blume des Feldes, so blüht er.« Heute gesund, morgen krank, übermorgen nicht mehr da – so könnte man den Lebenslauf des Menschen kurz beschreiben. Darum rät uns die Bibel zu einer frühzeitigen Entscheidung für Jesus Christus.
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Am 11. März 2011 wurden weite Teile der japanischen Pazifikküste durch einen gewaltigen Tsunami zerstört, ausgelöst durch das sogenannte Tōhoku-Erdbeben. Ganze Ortschaften verschwanden völlig. Nur die kleine Fischerstadt, Fudai blieb davon verschont. Das hatte sie ihrem damaligen Bürgermeister, Kotako Wamura, zu verdanken, der gegen jahrelange Proteste seiner Bürger eine fast 16 Meter hohe stabile Mauer vor dem ganzen Ort errichten ließ. Der Bürgermeister war so hartnäckig gewesen, weil er in den gleich hinter dem Ort ansteigenden Bergen uralte Gedenksteine untersucht hatte, die anzeigten, wie hoch vor Jahrhunderten schon manche Tsunamis die Küste berannt hatten. Es bedarf oft großen Mutes und erstaunlicher Standhaftigkeit, um in ruhigen Wohlstandszeiten die Mitmenschen dazu zu bringen, möglichen Gefahren vorzubeugen, besonders wenn es Opfer erfordert.
Unser Tagesvers gleicht einem solchen uralten Gedenkstein, an dem man ablesen kann, was nicht nur japanischen Fischern, sondern allen Menschen droht, wenn sie nicht vorsorgen. Gottes Zorn wird ein weit schlimmeres Ereignis als der größte Tsunami sein, weil er nicht nur alles zerstören wird, was Menschen jemals errichtet haben, sondern weil er ewige Verdammnis für alle Betroffenen bedeutet. Das klingt in den Ohren der meisten Menschen leider noch unmöglicher und unzumutbarer als die Forderungen des Bürgermeisters von Fudai für die dortigen Fischer. Nur mussten diese damals zu ihrem Glück gehorchen, während die Menschen heute dies nicht tun müssen, weil Gott nur Freiwillige retten will und er ihnen die Freiheit lässt, sein Angebot zu missachten. Aber um welchen Preis tun sie das? Wir sollten uns doch wohl lieber warnen lassen und die Bedrohung ernst nehmen!
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Maria Magdalena läuft durch den Garten, blind vor Traurigkeit und Kummer. Jesus, dem sie alles verdankt, ist ans Kreuz geschlagen worden. Bis zum Schluss hat sie sich das furchtbare Schauspiel angesehen und auch beobachtet, wie zwei Männer den toten Körper in eine Gruft legten. Jetzt ist sie wieder hergekommen, um dem toten Körper ihres geliebten Herrn die letzte Ehre zu erweisen und ihn nach der Sitte damaliger Zeit zu salben. Doch dann die schlimme Entdeckung: Das Grab ist leer, der tote Körper verschwunden. Wer hat ihn weggenommen? Fieberhaft überlegt sie. Sie muss ihn suchen!
Maria schreckt zusammen, als sie durch den Tränenschleier einen Mann sieht. Dieser fragt sie: »Warum weinst du? Wen suchst du?« Sie denkt im ersten Moment, dass es der Gärtner sei, der sie anspricht. Erst, als dieser ihren Namen nennt, erkennt sie, dass es Jesus selbst ist, der mit ihr redet. Er ist auferstanden und lebt! Ihm ist nicht egal, wie verzweifelt Maria ist, und er offenbart sich ihr.
Die Liebe und Hingabe der Maria beeindrucken mich. Ich suche alles Mögliche in meinem Leben, aber in meine Beziehung zu Jesus investiere ich zu wenig. »Über Gott kann ich später noch nachdenken«, sagen viele Leute, wenn man sie auf den Glauben anspricht. Und für Jesus interessieren sie sich nicht und suchen ihn auch nicht. Dabei geht es um so viel, nämlich darum, das ewige Leben nicht zu verpassen. Dafür ist allein Jesus der Garant. Nur wer ihn hat, der hat das wahre Leben und wird – so wie er – nicht im Tod bleiben, sondern zum ewigen Leben auferstehen. Maria ist ein Vorbild, nicht Nebensächlichkeiten hinterherzulaufen, sondern Jesus mit aller Kraft zu suchen. Wer das tut, wird nicht enttäuscht werden.
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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