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Am 29. März 2022 diskutierten Fachleute u. a. aus der Raumfahrtindustrie und dem Weltraumrecht mit Journalisten im Bremer »Universum« über das Thema »Wer darf was im Weltraum?« Hierbei ging es um die rasante Erforschung und Eroberung des Weltalls, um Tausende von Satelliten, die im erdnahen Orbit platziert sind, um jeden Winkel der Welt mit schnellem Internet zu versorgen. Es ging um Weltraumschrott, um Piloten, die dadurch in die Irre geleitet werden, und auch darum, dass uns allen eventuell einmal der Blick in den Sternenhimmel beeinträchtigt wird.
Die Frage, wem der Weltraum gehört, betrifft auch Ressourcen im All, die immer greifbarer werden. Experten für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Raumfahrtrecht beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Man einigte sich darauf, dass das derzeit anwendbare Weltraumrecht von 1967 dringend aktualisiert werden muss: Wer bezahlt die Kosten für die Rückholung eines Satelliten, der auf Kollisionskurs ist? Und wem gehören Bodenschätze auf anderen Planeten? Das alles, so wurde diskutiert, müsse geregelt werden.
Fast jedes Interesse wurde dabei beleuchtet, nur einer ging leer aus: Gott, der Schöpfer und Erhalter des Universums. Das ist doch erstaunlich: Die Menschheit streitet über die Nutzung von Dingen, die einem anderen gehören, nämlich Gott. Wir versuchen, über sein Eigentum zu bestimmen, ohne ihn dazu zu befragen. Was würden Sie tun, wenn jemand einfach die Nutzung Ihres Gartens verplante? Allerdings ist dieses Vorgehen im Verhältnis Mensch-Gott exemplarisch: Wir maßen uns das Herrschaftsrecht über das Leben, die Erde und das Universum an und vergessen, wie winzig wir Menschen sind und wie allmächtig Gott ist.
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es gibt Menschen, deren Leben vorbildlich ist: Sie engagieren sich z. B. für die Umwelt oder für ihre Mitmenschen. Sie kümmern sich um Drogenabhängige, alte Menschen, Flüchtlinge usw. Ein prominentes Beispiel ist Mutter Teresa: Sie hat sich über viele Jahre in Kalkutta um die Ärmsten und Ausgestoßenen gesorgt und sich selbst dabei nicht geschont.
Es ist sicherlich gut, sich einen solchen Menschen zum Vorbild zu nehmen. Allerdings müssen wir eines beachten: Die guten Taten einer Mutter Teresa bleiben grundsätzlich ihre guten Taten. Auch wenn ich mir den verdienstvollsten Menschen zum Vorbild nehme, werden dadurch dessen Verdienste nicht zu den meinen. Ich bin nicht automatisch genauso verdienstvoll, nur weil ich diesem besonderen Menschen nacheifere. Dessen Lebenswerk wird mir nicht zugerechnet. Die beste Tat eines anderen macht mich keinen Deut besser. Das muss ich schon selbst erledigen.
Wie sieht das mit Jesus Christus aus? Der Sohn Gottes hat sich als Mensch absolut und in jeder Facette des Lebens vorbildlich verhalten. Er hat keinen bösen Gedanken gedacht, kein falsches Wort gebraucht und sein Verhalten war stets tadellos. Er war vollkommen gerecht, aus menschlicher wie aus göttlicher Sicht. Er ist das perfekte Vorbild. Aber anders als bei jedem anderen Vorbild hat seine Vollkommenheit eine unmittelbare Auswirkung auf mein Leben. Denn wenn ich mein eigenes Versagen erkenne, aber mein ganzes Vertrauen auf diesen Jesus setze, rechnet Gott tatsächlich mir die Gerechtigkeit Jesu so zu, als wäre es mein Verdienst. Und gleichzeitig nimmt er mein Versagen, meine Sünde weg, weil er die Strafe für diese schon an seinem Sohn vollzogen hat.
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Als Noah mit seiner Familie in der Arche saß, hatte Gott die Tür selbst verschlossen, und das war gut so. Welches Unglück hätte es geben können, wenn Noah unterwegs diese Tür hätten öffnen können, während draußen die Wellen der Sintflut tobten? Aber es gab ein Fenster, das nach oben geöffnet werden konnte. Durch dieses hat Noah auch gegen Ende der Reise den Raben und die Tauben hinausgelassen.
Für alle wahrhaft an das Erlösungswerk Christi Glaubenden ist Jesus die Tür geworden, durch die wir zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugang nach oben, zu dem heiligen Gott haben können. Und wie unser Tagesvers sagt, kann niemand diese Tür vor uns verschließen. Sie können wir im Glauben durchschreiten und dann mit dem himmlischen Vater sprechen. Mag es um uns herum auch noch so wüst zugehen, mögen die Wellen des Unglaubens und des Hasses auch noch so hoch schlagen, diese Tür wird davon nie erreicht.
Ja, wie ist es aber, wenn wir selbst etwas Böses getan und ein schlechtes Gewissen haben, steht dann diese Tür auch noch für uns offen? Gott hat auch dafür Vorsorge getroffen und uns gesagt, dass er uns wieder ganz rein von aller Sünde macht, wenn wir sie ihm bekennen (1. Johannes 1,9). Im Alten Testament mussten sich die Priester die Hände und Füße waschen, bevor sie in den Tempel gingen, also vor Gottes Angesicht treten durften. Sie mussten sich erst von allem Unreinen distanzieren, mit dem sie in dieser Welt in Berührung gekommen waren. Das geschah in Verbindung mit äußeren Ritualen und ging im besten Falle auch mit einer inneren Reinigung einher. Auf diese kommt es nämlich an, und durch Jesu stellvertretendes Opfer seines Lebens am Kreuz ist die endgültig zuverlässige Grundlage dafür geschaffen worden.
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Bei unserem Besuch auf der Seehundstation lernten wir eine besondere Robbengruppe kennen: die Heuler. So bezeichnet man Jungtiere, die allein zurückgelassen wurden. Aufgrund des beständigen »Rufens« nach der Mutter wurden sie dann »Heuler« genannt. In den Seehundstationen an der Küste werden sie so lange versorgt, bis sie eigenständig draußen in der Nordsee überleben können. Ob der Verlust der Mutter Auswirkungen auf ihr späteres Leben hat, ist nicht erforscht.
Bei uns Menschen ist das aber zweifellos der Fall, wenn wir in unserer Kindheit einen solchen Verlust hinnehmen mussten. Selbst wenn das durch Pflegefamilien oder Kinderheime so gut wie möglich aufgefangen wird, so bleibt der Verlust der Eltern doch ein großes Problem. Es lässt sozusagen ein tiefes Loch in der Seele zurück, das kaum jemals wieder gefüllt werden kann. Oft entsteht daraus ein lebenslanges Defizit, das sich auf verschiedene Weise immer wieder als Störfaktor und Auslöser scheinbar unerklärbarer Verhaltensweisen erweist. So könnte man auch hier von »Heulern« sprechen, deren Schreien aus tiefster Seele leider oft ungehört verhallt.
Nicht jedoch bei Gott, der sich als der Vater von Waisen und Witwen bezeichnet, wie Psalm 68,6 deutlich macht. Das Schreien zu ihm verhallt nicht ungehört. Er will sich um verlassene Seelen kümmern, sie aufnehmen und ihnen ein Zuhause geben. Ja, er vermag so viel Liebe, so viel Wärme und so viel Geborgenheit zu geben, dass es sogar fehlende Mutterliebe mehr als ausgleicht (vgl. Jesaja 66,12-13). Welchen Verlust auch immer es in meinem Leben gibt, es besteht Hoffnung, ihn auszugleichen, weil Gott mich liebt und mich tragen will – vorausgesetzt, ich schreie zu ihm und lasse es zu, dass er sich meiner annimmt.
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Die gestern geschilderte Begebenheit auf dem See Genezareth soll uns heute noch einmal beschäftigen, denn sie enthält noch eine weitere besondere Erfahrung eines Einzelnen: von Petrus, einem der Jünger Jesu. Sein kühnes Handeln erstaunt mich: Die Schwierigkeiten im Boot waren schon groß genug. Wer wäre da noch auf die Idee gekommen, das Boot zu verlassen und sich draußen den Wellen auszuliefern?
Genau genommen wollte Petrus prüfen, ob es tatsächlich Jesus war, der auf dem Wasser zu ihnen kam. Vielleicht war auch noch eine Portion Spontaneität mit ihm Spiel, was nun mal seinem Charakter entsprach. Und so bat er Jesus darum, ihm zu befehlen, auf dem Wasser zu ihm zu kommen – wohl in der Zuversicht, dass auch ihn dann das Wasser tragen würde. Und tatsächlich! Es funktionierte – bis er auf den starken Wind sah. Sofort schmolz sein Glaube dahin – wie ein weicher Käse im Ofen. Stattdessen ergriff ihn Furcht vor dem Untergang. Er verlor buchstäblich den Halt ... und im gleichen Augenblick begann er zu sinken. Zu viel riskiert, zu wenig geglaubt – das erlebt und kennt manch einer heute auch.
Solche, die an Jesus glauben, sind eben keine Superhelden, und oft nicht einmal Glaubenshelden. Sie sind anfällig für Zweifel und drohen dann unterzugehen in den Stürmen des Lebens. Aber eigentlich nur dann, wenn sie den Blick auf Jesus verlieren und nur noch auf die Umstände schauen. Die sind oft wenig aussichtsreich, ja, zum Teil sogar bedrohlich. Aber spätestens, wenn Wind und Wellen sie zu verschlingen drohen, dann erinnern sie sich daran, dass nur drei Worte genügen, um Hilfe und Rettung zu erfahren (siehe Tagesvers). Denn Jesus ist da, er ergreift sie und hält sie – sofort, wenn sie ihn rufen.
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Im vergangenen Jahr haben wir als Familie über Ostern unseren Urlaub an der Nordsee verbracht. Wir nutzten dabei auch verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aus dem Inventar unserer Ferienwohnung. Dazu gehörte ein Set zum Federballspielen. Das wollte meine achtjährige Tochter unbedingt mit mir ausprobieren. Allerdings erging es uns dann so, wie es der Tagesvers ausdrückt: Der Wind war uns entgegen. Zumindest einem von uns. In die eine Richtung flog der Federball weit weg und in die andere Richtung kam er nicht gegen den Wind an. Nach einer Weile gaben wir das Spiel auf.
Aufgeben war in der Situation, in der sich die Jünger Jesu auf dem See Genezareth befanden, allerdings nicht möglich. Sie waren in dunkler Nacht mitten auf dem See und in wirkliche Not geraten, weil ihnen der Wind entgegen war. Sie waren in einen Überlebenskampf geraten, in dem sie den Naturgewalten offenbar hilflos ausgeliefert waren. Doch dann kam Jesus mit dem anbrechenden Morgenlicht über das Wasser zu ihnen, und sobald er im Boot war, legte sich der Wind. Was für eine Wendung zum Guten – allein durch die Gegenwart Jesu! Die Jünger warfen sich noch im Boot vor ihm nieder und sprachen aus, welcher Eindruck sie überwältigte: »Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!« (Matthäus 14,33).
Welch ein Unterschied ist es, wenn man in Not und Bedrängnis Jesus hat! Er ist der Not nicht hilflos ausgeliefert, sondern er hat Macht über sie. Sobald er da war, legte sich der Sturm. Nach dunkler Nacht folgte ein heller Morgen. Durch ihn sind alle, die zu ihm gehören, sicher geborgen und werden das Ziel erreichen, zu dem er sie führen will: den »ersehnten Hafen«, wie es an anderer Stelle – bezogen auf eine ähnliche Erfahrung – heißt (Psalm 107,30).
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Unsere Nachbarn machen schon einiges mit! Nicht nur, dass unsere Kinder öfter mal lautstark auf dem Trampolin im Garten herumspringen – nein, auch meine Frau und ich stehen immer mal wieder bei ihnen vor der Tür. Wieso? Meistens, weil uns etwas fehlt. »Habt ihr noch einen Liter Milch übrig?« Oder: »Könnte ich mir nochmals deinen Dreieckschleifer ausleihen?« Es kann aber auch einmal sein, dass die Waschmaschine »spinnt«, ein Wasserhahn tropft oder die Gangschaltung vom Fahrrad defekt ist. Meistens kann einer der Nachbarn helfen. Ständig senden wir das Signal aus: Wir brauchen euch, wir sind auf euch angewiesen. Das Interessante ist: Fast immer hat man den Eindruck, dass die Leute sich freuen, wenn man sie um Hilfe bittet.
Anfangs fiel uns das gar nicht leicht, andere um Hilfe zu bitten. Lieber selber zum Baumarkt fahren, niemanden belasten, niemandem etwas schuldig sein. Man möchte sich doch nicht von anderen abhängig machen, oder? Dieser tiefe Wunsch in uns, von niemandem abhängig zu sein, ist vielleicht auch der Grund, warum viele sich mit der christlichen Botschaft so schwertun.
Jesus Christus benutzte einmal das Bild von kleinen Kindern zur Verdeutlichung eines Prinzips: Wir sollen werden wie Kinder. Diese sind abhängig von ihren Eltern und brauchen ihre Hilfe auf Schritt und Tritt. Ebenso, wie kleine Kinder ohne die Unterstützung, Versorgung und Liebe ihrer Eltern nicht überleben könnten, müssen Menschen anerkennen: Ich brauche Hilfe! Ich muss erlöst werden, ich bin abhängig von der Rettung, die Jesus Christus jedem Menschen anbietet und ohne die niemand zu Gott kommen kann. Nur in der vollkommenen Abhängigkeit, nämlich von seiner Erlösung, finden wir Frieden und Gemeinschaft mit Gott.
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Kennen Sie Nikolaus? Nein, ich meine nicht den Bischof, der die Kinder kurz vor Weihnachten mit Köstlichkeiten beglückt. Ich meine die männliche Kegelrobbe im Wattenmeer, die man im März 2015 im Alter von 13 Wochen vor Friedrichskoog auswilderte, ausgestattet mit einem Sender, durch den man sechs Monate lang ihre Wege durch die Nordsee verfolgte. Auf sagenhafte 10 241 km hat sie es in diesem Zeitraum gebracht. Betrachtet man die Karte mit ihrer Reiseroute, so sieht man auf den ersten Blick nur ein einziges Wirrwarr von Linien in einem allerdings begrenzten Gebiet der Nordsee. Es gibt darin nur wenige »Zentren«, in denen sich diese Linien zu einem dickeren Bündel verdichten, offenbar an ergiebigen Futterplätzen oder beliebten Rückzugsorten zum Ausruhen nach ausgiebigen Jagdzügen.
Für mich ist Nikolaus ein treffendes Bild für den rastlosen Menschen, der in seinem Leben meist aus ähnlichen Gründen unterwegs ist, wie wir es aus der Tierwelt kennen: Nahrungsbeschaffung, Fortpflanzung, Ausleben und Ausruhen in dem zugewiesenen Element und Lebensraum. Bei den Robben findet nach rund 25 Jahren dieses Dasein ein Ende, wenn sie nicht schon vorher – z. B. durch Erkrankung – zu Tode kommen. Doch sind wir Menschen nicht mehr als die Tiere? Ja, denn der Mensch wurde zu einem höheren Zweck geschaffen: um seinem Schöpfer auf eine Weise zu ehren, die über ein bloßes Dasein und Vergehen hinausgeht: Seines Schöpfers Wege soll er gehen, d. h. nach seinem Willen leben, um letztlich ein Ziel zu erreichen, wo keine Gefahr, kein Mangel, kein Schmerz und kein Tod mehr drohen. Dieser »Weg des Lebens«, den Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus gewiesen hat, endet nicht im Vergehen, sondern führt zum ewigen Leben.
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Fährt man heute durch die ehemals wunderschönen deutschen Waldgebiete, erschrickt man bei dem Anblick der durch Dürre und Borkenkäfer zugrunde gerichteten Fichtenwälder. »Ähnliches hat es früher auch gegeben«, sagen viele darauf. Das mag sein. Siehst man dann das Elend der durch »Starkregen« verwüsteten idyllischen Urlaubsorte, sagen viele wieder: »Es gab früher schon Schlimmeres.« Auch das mag sein. Und fällt einem dann noch Corona ein, so heißt es wieder: »Das war früher manchmal noch viel heftiger.« Und wieder muss ich sagen: »Das stimmt.«
Was sich aber grundlegend geändert hat, ist die Reaktion auf alle diese Ereignisse. Früher läuteten die Glocken, und in den Kirchen und Häusern wurde Gottes Erbarmen angerufen und in strenger Selbstkasteiung Buße für eigene und gemeinsam begangene Sünden getan.
Heute dagegen werden Schuldige ausgemacht, denen man das Handwerk legen muss. Andere wieder geben vor, die Erderwärmung abschaffen zu können. Und weil wir alle gern »Macher« sind, glauben wir wirklich, wir könnten unsere gesamte Erdkugel ein wenig von ihrer augenblicklichen Sonnennähe wegrücken. Kierkegaard würde dazu sagen: »Und keiner lacht.« Andere wieder geben dem harmlosen und höchst nützlichen CO₂ die Schuld, obwohl alle Menschen zusammen nur 5 % davon produzieren, alles andere kommt aus den erwärmten Ozeanen und aus den Vulkanen.
Die Bibel macht deutlich, dass Gott solche Schwierigkeiten kommen lässt, um uns Menschen zur Einsicht zu bringen, dass wir mit Gott im Unfrieden leben und eiligst umkehren sollten, damit er uns wieder freundlich begegnen mag. Darüber sollte man innerlich »Warnglocken läuten« und nicht mehr einfach so weitermachen wie bisher.
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Der bekannte Radioreporter Manni Breuckmann hat viele Fußballspiele innerhalb der Bundesliga kommentiert, z. B. »auf Schalke« oder in Dortmund, aber auch die Finalspiele der WM 2002 (Brasilien – Deutschland 2:0) und der EM 2008 (Spanien – Deutschland 1:0). Legendär war sein markanter Satz, als 2009 Schalke 04 beim BVB 3:0 führte: »Die Schnitte ist gegessen.« Aber dann gelang den Dortmundern noch das 3:3 – beinahe hätten sie sogar noch gewonnen.
Manni Breuckmann erzählt von sich, dass er als Kind nach dem Krieg auf Trümmer-Grundstücken mit den Ratten gespielt habe. Dennoch habe seine Generation das Glück gepachtet. Er sei auf der Sonnenseite des Lebens gewesen, weil er zu der Generation gehört habe, die den Aufschwung erlebt hat. Die Nachkriegserfahrungen lassen Manni Breuckmann eine tief verankerte Dankbarkeit spüren – leider ohne Bezug zu Gott.
Bei all den interessanten Ereignissen aus seinem (Reporter-)leben – an einer Stelle stutzte ich beim Lesen des Artikels. Kann man das Glück wirklich pachten? In der Bibel heißt es von dem Knecht Abrahams in einer Situation, dass er einer Frau beim Wasserschöpfen zusah, um zu erkennen, ob Gott zu seiner Reise Glück gegeben habe oder nicht (1. Mose 24,21). Und von Gott heißt es in den Psalmen, dass er Gefangene hinaus ins Glück führt (Psalm 68,7). Diese beiden Bibelverse machen doch deutlich, dass das Glück letztlich von Gott abhängt. Wenn wir »Glück« erfahren, dann sollten wir diesem Gott dafür dankbar sein und nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Denn Gott ist der Geber aller guten Gaben, er sorgt für viel Gutes in unserem Leben (»Korn und Most«), und in Jesus Christus will er uns noch viel mehr geben: echte Freude und (ewiges) Leben im Überfluss!
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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