Leben ist mehr

Leben ist mehr

Download on the App Store

Leben ist mehr episodes

  • Friday for Future

    Da stehen sie – junge und ältere Menschen, die sich Freitag für Freitag auf den Weg machen, um für eine bessere Welt zu demonstrieren. Sie klagen Politiker an, nicht genug für Umweltschutz, nachhaltige Produktion und weniger Fleischkonsum zu tun.

    Da stehen sie – Frauen und Männer, und sie schauen traurig und verzweifelt auf den Toten. Zwischen zwei Verbrechern wurde Jesus an einem Holzkreuz hingerichtet. Sie hatten ihn drei Jahre seines Lebens eng begleitet und viel von ihm gehört und gelernt. Jesus hatte Wasser in Wein verwandelt, Kranke geheilt und immer wieder von seinem Vater im Himmel, von Gott, gesprochen. Hatte er ihnen nicht auch eine bessere Zukunft versprochen?

    Die Kreuzigung Jesu ist für mich der tatsächliche »Friday for Future«. Der Tag, der mir handfeste Hoffnung auf Besserung bietet. An Karfreitag erinnern wir uns daran, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Sein Tod ist die Lösung für das schwerwiegendste Problem, das jeder von uns hat. Jeder Mensch ist nämlich ein Sünder, also jemand, der schlechte Taten begangenen hat und deshalb keine Gemeinschaft mit Gott haben kann. Die Sünde trennt uns Menschen von Gott. Wir Menschen können von uns aus die Sünde nicht loswerden und müssen mit dem Tod bestraft werden.

    Doch Gott hat eine Lösung: Er schickte seinen Sohn auf die Erde, und dieser konnte durch seine Sündlosigkeit alle Schuld auf sich nehmen. Durch den Glauben an seinen stellvertretenden Tod können wir von unserer Sünde befreit werden. Was für ein Geschenk, was für eine Zukunftsaussicht! Jeder, der an Jesus und sein Opfer glaubt, kann wieder Gemeinschaft mit Gott haben und darf sich auf eine herrliche Zukunft im Himmel freuen.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Der Blick nach oben

    Dabei muss ich an herrliche Bergtouren denken. Nach stundenlangem Aufstieg, das Ziel vor Augen und dann – schweißgebadet am Gipfelkreuz angekommen. Aber die Strapazen sind vergessen; ich kann mich nicht sattsehen. Die herrliche Bergwelt!

    Der Blick nach oben motivierte auch Jesus Christus. Heute erinnern wir uns an sein Leiden und Sterben. Karfreitag kommt vom althochdeutschen »kara« und bedeutet Klage und Trauer. Doch dabei blieb Jesus nicht stehen. In allem Leid am Kreuz sah er nach oben. Er betete zu seinem Vater und übergab sich seinem Willen. Und so konnte er kurz vor seinem Tod sagen: »Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist.«

    Und gleichzeitig wusste er auch um den Lohn seiner Leiden und Schmerzen. Denn zu diesem Lohn gehören alle Menschen, die sein Erlösungswerk für sich persönlich angenommen haben. Sie machen nämlich deutlich, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, nicht umsonst gestorben ist, sondern damit Menschen aus der Verlorenheit rettete. Dieser Ausblick bedeutet für ihn Freude. Die gute Botschaft von Karfreitag ist: Jesus Christus starb für uns, um den Lohn der Sünde, den Tod, stellvertretend für uns zu bezahlen.

    Lassen Sie sich heute ermutigen! Richten Sie Ihren Blick nach oben zu dem Mann am Kreuz – nicht zurück, nicht auf andere, nicht auf sich selbst, sondern auf Jesus, den Heiland der Welt. Sein Leiden und Sterben sind Grundlage für ein neues Leben. Seine größte Freude Karfreitag 2023 wäre, wenn auch Sie zu seinem Lohn dazu gehören. Der Blick »nach oben« lohnt sich für Sie. Dadurch wird Jesus Christus geehrt, und für Sie selbst darf die Hinwendung zum Mann am Kreuz zum Heil werden.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Die Bedeutung des Kreuzes Jesu

    Kritiker des Glaubens stellen die Frage: »Warum musste dieser brutale Tod am Kreuz sein? Bei eurem Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen?« Alle »Warums« greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Sünde und Kreuz sind untrennbar miteinander verbunden. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Denker und Philosophen finden:

    Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (vgl. Matthäus 25,46).

    Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht. Um den Preis für die Sünde zu begleichen, riss er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen.

    Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Nach dem am Kreuz ausgesprochenen Wort »Es ist vollbracht!« (Johannes 19,30) kann Jesus nun jeden Sünder zu sich einladen und ihm ewiges Leben schenken: »… wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen« (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, bleibt verloren – sogar ewig!

    Das Kreuz markiert das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: »… niemand kommt zum Vater denn durch mich« (Johannes 14,6). Daraus folgt: Kein anderer Name und kein menschliches Gedankensystem hat rettende Kraft.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Gegen das Vergessen

    Wissen Sie, warum Lothringen Lothringen heißt? Einfach gesagt darum: Es gab einmal einen Herrscher, der hieß Lothar, ein Enkel Karls des Großen, heute vor 1200 Jahren zum Mitkaiser gekrönt. Er übernahm das große Frankenreich von seinem Vater, musste aber seine beiden Brüder an der Herrschaft beteiligen. Den Westen erhielt Karl (der Kahle), den Osten erbte Ludwig (der Deutsche) und Lothar blieb Kaiser mit einem Mittelreich, das von Holland bis nach Norditalien reichte. Dieses Mittelreich wurde nach ihm bald Lotharingien genannt. So sind wir hier Deutsche und die im Westen Franzosen, und dazwischen gibt es noch Lothringen. Der Name dieses Herrschers wirkt damit bis in unsere Zeit hinein. Es scheint bei den meisten Deutschen allerdings üblich geworden zu sein, alles, was jenseits des 20. Jahrhunderts liegt, aus der Erinnerung zu streichen. Das gilt auch für Personen oder Sachverhalte, die bis heute unsere Gegenwart auf die eine oder andere Weise beeinflussen.

    Wenn man das Alte Testament liest, finden sich viele Textstellen, in denen Vergangenes erwähnt wird. Oft steht dabei die Aufforderung, das Erlebte nicht zu vergessen: So sollten die Israeliten nicht vergessen, dass ihr Urvater ein heimatloser Aramäer (5. Mose 26,5) war. Im Tagesvers mahnt Gott die Israeliten, ja nicht zu vergessen, wem sie ihr Leben und ihre Freiheit verdanken. Dieses Wissen sollte für jeden Israeliten zum Gepäck gehören, um damit das eigene, gegenwärtige Leben geistig zu ordnen. Israel sollte aus seiner Geschichte lernen. Denn wenn man auf solches Wissen verzichtet und vergisst, dass man letztlich Gott alles verdankt, wird man schnell undankbar. Und man wiederholt Fehler, vor denen die Erinnerung an Vergangenes hätte bewahren sollen.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    6 min
  • Der große Unterschied

    Schon lange weiß ich, dass Jesus freiwillig sein Leben opferte, indem er sich seinen Peinigern auslieferte und alle Qualen geduldig über sich ergehen ließ. Doch ich stellte mir die Frage: Was war mit all den anderen Menschen, die auch grausam hingerichtet wurden und deren Todeskampf teilweise sogar noch länger dauerte als bei Jesus? Reichten ihre Leiden nicht aus, um ihre eigene Schuld zu begleichen?

    Doch je mehr ich mich mit den biblischen Berichten über das Sterben Jesu beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass das Leiden Jesu auf einer ganz anderen Ebene stattfand. Jesus kannte jede Einzelheit seines Lebens im Voraus und während der gesamten Zeit seines Leidens stand ihm seine göttliche Macht in vollem Umfang zur Verfügung. Kein Mensch kann erahnen, welche Kraft nötig war, während der unvorstellbaren Qualen der Kreuzigung darauf zu verzichten!

    Richtig bewusst wurde mir das, als ich den Film »Die Passion Christi« von Mel Gibson sah. Als sie ihm die Dornenkrone verpassten! Als die Peitschenhiebe mit voller Wucht seinen Rücken trafen! Als man ihm mit brutalen Hammerschlägen die Nägel durch Hände und Füße trieb! Zu jedem Zeitpunkt seines Leidens hätte Jesus mit einem einzigen Machtwort seine Peiniger vernichten und damit sein Leiden beenden können. Als die Hohenpriester und Schriftgelehrten ihn verspotteten, hätte er tatsächlich vom Kreuz herabsteigen können. Doch er blieb hängen. Er hielt durch und rief am Ende: »Es ist vollbracht!«

    Auf diese Weise hat Jesus die Macht Satans und den Hass der Menschen besiegt. Seine scheinbare Niederlage auf Golgatha war der größte Sieg, der in der Geschichte der Menschheit je errungen wurde. Er starb für jeden Einzelnen von uns.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    6 min
  • Vergeblich bemüht?

    Ohne Fleiß kein Preis! Wer kennt nicht dieses Sprichwort, das auf den antiken griechischen Dichter Hesiod zurückgeführt wird. Und bis heute prägt dieser Leistungsgedanke unsere Gesellschaft. Es kommt, so die gängige Meinung, allein auf eigene Leistung und Anstrengung an, um es im Leben zu etwas zu bringen. Das ist nicht grundsätzlich verkehrt. Doch ist »Fleiß« kein Automatismus für »Preis« und Erfolg. Denn es gibt viele unwägbare Faktoren, die die Gleichung »je mehr ich leiste, desto weiter werde ich kommen« zunichtemachen können. Die Lebenserfahrung zeigt, dass auch ehemals eher leistungsschwache Mitschüler mit etwas Glück heute mehr Geld verdienen als der Klassenprimus von früher. Mancher ist vielleicht begabt, intelligent und strengt sich an. Dennoch versagt ihm das Leben den erwarteten Erfolg, und er kommt nie über das Mittelmaß hinaus. Manch einer hat sich so ein Leben lang vergeblich bemüht.

    Auch im Verhältnis zu Gott wenden viele Menschen das Leistungsprinzip an. Doch hier gelten völlig andere Maßstäbe. Hier zählt allein der Glaube. Wer meint, man könne Gott damit beeindrucken, dass man sich ordentlich anstrengt, Gutes tut oder viel Geld spendet, irrt gewaltig.

    Natürlich sind all diese Dinge an sich nicht verwerflich. Aber Gott kommt es auf die innere Haltung an: Gott sucht Menschen, die ihm vertrauen und daran glauben, dass Jesus, der Sohn Gottes, für die Sünden der Menschen und damit auch für ihre eigenen Sünden gestorben ist. Das ist das, was zählt, um in Gottes Sinn ein gelungenes Leben zu führen. Und im Gegensatz zum weltlichen Leistungsprinzip ist der Lebenserfolg für den Glaubenden ganz sicher. Denn der Segen des Herrn macht am Ende wirklich reich.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Das geht zu weit!

    Jeremia war ein Prophet Israels in einer Zeit des moralischen Niedergangs. Gottes Volk zog sich immer mehr von Gott zurück. In dieser Situation erhielt Jeremia den Auftrag, seine Zeitgenossen zu warnen. Mit ihrem gottlosen Verhalten rannten seine Landsleute geradewegs in ihr Unglück. Jeremia war diese Gefahr sehr bewusst. Aus Liebe zu seinem Volk wies er öffentlich auf die fatalen Folgen dieses Irrwegs hin. Doch hörte man nicht auf ihn, im Gegenteil: Um den unbequemen Mahner zum Schweigen zu bringen, plante man seinen Tod. Als er von den Anschlagsplänen erfuhr, machte er seiner Enttäuschung in einer Klage gegenüber Gott Luft. So sehr hatte er sich um seine Mitmenschen bemüht, und sie dankten es ihm mit Mordabsichten. Das geht zu weit! Das ist unentschuldbar! Vergib ihnen das nicht!

    Rund 600 Jahre nach Jeremia tritt Jesus Christus auf. Er, der Sohn Gottes, setzte sich zeit seines öffentlichen Wirkens für seine Mitmenschen ein. Er verkündete die Möglichkeit, durch Umkehr und Glauben an ihn Frieden mit Gott zu finden. Und er warnte vor den ewigen Folgen, falls man dieses Friedensangebot ausschlägt. Wie Jeremia war auch Jesus für die meisten Menschen ein unbequemer Mahner. Also planten auch hier die Menschen, Jesus zu töten. Doch während die Bibel das Ende Jeremias nicht berichtet, bezeugt sie, dass die Feinde Jesu (scheinbar) zum Ziel kommen. Sie töten den Sohn Gottes am Kreuz!

    Wäre hier nicht – erst recht – der Ruf angebracht: Vergib ihnen nicht! Doch im Gegenteil: Im Angesicht des Todes betet der Sohn Gottes am Kreuz für seine Mörder: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« Jesu Liebe ist so tief, dass sie die Feindschaft der Menschen überwindet, um uns zu retten!


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Gedanken zum 1. April

    »April, April« … eine Redensart, die schon für das Jahr 1618 belegt ist. Höchstwahrscheinlich ist sie aber noch viel älter. Seit geraumer Zeit »schicken« sich also schon Menschen an diesem Tag »in den April« – mit erfundenen Spaßgeschichten. Also passen Sie auf, wenn Sie heute von einem Bekannten die Nachricht bekommen: »Im Laden XY gibt es 50 Prozent auf alles!« Oder wenn in einer Klassen-WhatsApp-Gruppe die Meldung erscheint: »Schule findet heute erst drei Stunden später statt.« Selbst Tageszeitungen gönnen sich an diesem Tag häufig den Luxus der Spaßmeldungen. Beispiele für beliebte »Klassiker«: Auf der Insel XY hat man fliegende Pinguine entdeckt. Oder: Großbritannien führt ab heute den Rechtsverkehr ein.

    Leider werden jedoch auch am 1. April häufig die Grenzen des harmlosen Spaßes überschritten. Wenn z. B. falsche Einbruchmeldungen und Brandalarme Polizei und Feuerwehr in Atem halten, so vergeht sicherlich manchem Beamten das Lachen. Letztlich sind ja alle Späße zweifelhaft, die auf Kosten anderer gemacht werden.

    Überhaupt ist es ja am allerschönsten, wenn Menschen nicht übereinander, sondern miteinander lachen. So wie in unserem Tagesvers. Die Israeliten waren von Gott mit starker Hand aus der Babylonischen Gefangenschaft befreit worden. Ihre Erleichterung führte zu einem von Herzen kommenden gemeinsamen Lachen. Zwar befinden wir uns heute nicht in einer Gefangenschaft, aber die Botschaft der Befreiung ist im Evangelium von Jesus Christus nach wie vor in dieser Welt: Gott liebt uns und hat seinen Sohn gesandt, damit wir Vergebung und ewiges Leben von ihm geschenkt bekommen können. Diese Nachricht klingt fast unglaublich. Aber … halten Sie sich fest: Sie ist kein April-Scherz, sondern sie ist wahr!


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Ein Momentum

    So bezeichnet man einen Augenblick, vielleicht verbunden mit einer besonderen Erfahrung, die sich vom Alltäglichen abhebt und lange in Erinnerung bleibt oder gar zu einer Wende im Leben führt. – So ein »Momentum« erlebten wir, als wir nach vielen Jahren wieder einmal einige Tage an der Nordsee verbrachten. Von unserem Quartier aus hatten wir uns zu einem Fußmarsch an die nur wenige Kilometer entfernte Küste aufgemacht. Als der letzte Deich überwunden war, lag sie dann vor uns: die scheinbar unendliche Weite des Meeres – verbunden mit dem überwältigenden Eindruck, wie verloren man doch als einzelner Mensch in dieser Weite ist.

    Wie gut, dass meine Frau und ich uns an der Hand fassen und gemeinsam, ja, unbeschwert diesen Eindruck als überwältigend erfahren konnten. Aber das lag sicher nicht nur daran, dass wir zu zweit, also nicht alleine waren, sondern ganz gewiss auch daran, dass wir um Jesus in unserem Leben wissen. Durch ihn sind wir nicht mehr verloren in der Weite des Lebens, der Welt und des Universums, wo es kein wirkliches Ziel zu geben scheint. Doch durch Jesus, unseren Herrn, kennen wir ein solches Ziel: die ewige Herrlichkeit bei Gott, unserem Vater. Und durch Jesus wissen wir auch, wie man dieses Ziel erreichen kann: Er selbst ist der Weg dorthin, und er selbst begleitet uns dorthin.

    Das ist das ultimative Momentum, das im Grunde jeder Mensch braucht, um sich nicht verloren zu fühlen und nicht verlorenzugehen – wenn einem bewusst wird, wie unscheinbar und vergänglich man als Mensch eigentlich ist, sich aber trotzdem geborgen weiß. Wer sich dann haltlos fühlt, kann immer noch die Hand ergreifen, die einen ewig hält und nicht mehr loslässt (vgl. Johannes 10,27-30).


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    6 min
  • Der beste Arzt des Landes

    »Wow, wie kann es sein, dass die Lunge nach einer Woche komplett zugewachsen und geheilt ist?!«, fragte der neue Stationsarzt den Chefarzt. Was würde dieser Chefarzt darauf antworten? Es handelte sich hierbei nicht um irgendeinen Chefarzt, sondern um den ärztlichen Direktor der besten Uniklinik im ganzen Bundesland. Es gibt wohl keine bessere Klinik und keinen höhergestellten Arzt im ganzen Land als diesen. Kurz gesagt: Der beste Spezialist für Neugeborene und Kinder weit und breit. Wie kam es zu der Frage, und was antwortete dieser Chefarzt?

    Eine Woche zuvor: Unsere neugeborene Tochter wurde nach der Geburt direkt in diese Spezialklinik verlegt. Ihr rechter Lungenflügel war gerissen, und so sank ihre Sauerstoffsättigung rapide ab. Sie musste dauerhaft beatmet werden, und bis der Lungenflügel vollständig zugewachsen wäre, sollte es Wochen dauern.

    In dieser aussichtslosen Lage beteten wir. Eine Woche später kamen dann der neue Stationsarzt und der Chefarzt zu unserer Tochter. Der Chefarzt erläuterte dem neuen Kollegen kurz die Situation und bestätigte dann, dass die Lunge wieder zusammengewachsen sei – innerhalb einer Woche! »Wie kann das sein?«, fragte nun der neue Fachmann. Der Chefarzt hätte vieles antworten können; er hätte sich auf die Schulter klopfen können, hätte sein Team und die gute technische Ausstattung des Krankenhauses loben können, er hätte von viel »Glück« reden können, aber all das tat er nicht. Stattdessen sagte er zu unserem Erstaunen: »Diese wundersame Heilung können wir nicht erklären. Es lag wohl an dem Gebet der Eltern.« Bemerkenswert! Ein wissenschaftlich geschulter, rationaler Profi auf seinem Gebiet gesteht ein, dass es nur Gott gewesen sein kann.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min

About Leben ist mehr

From the publisher's feed

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

Best of Leben ist mehr

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Leben ist mehr

Das Wissen | SWR by SWR

Das Wissen | SWR

108 Listeners

Verbrechen by DIE ZEIT

Verbrechen

253 Listeners

Betreutes Fühlen by Atze Schröder & Leon Windscheid

Betreutes Fühlen

40 Listeners

Smarter leben by DER SPIEGEL

Smarter leben

53 Listeners

Das wahre Leben by SWR

Das wahre Leben

31 Listeners

Quarks Science Cops by Quarks

Quarks Science Cops

15 Listeners

Couple Of by Iris Gavric & Matthias Renger

Couple Of

2 Listeners

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast by Apotheken Umschau & gesundheit-hören

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast

2 Listeners

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

8 Listeners

Copa TS by Tommi Schmitt & Studio Bummens

Copa TS

18 Listeners

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood by Spotify & Bill und Tom Kaulitz

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood

93 Listeners

PLOT HOUSE by Lottie & Studio Bummens

PLOT HOUSE

30 Listeners

Zwischen Fortschritt und Frevel by Jonathan Focke und Maximilian Doeckel

Zwischen Fortschritt und Frevel

0 Listeners

Wie geht's? mit Robin Gosens by Norddeutscher Rundfunk

Wie geht's? mit Robin Gosens

5 Listeners

feinstoff by Guido Maria Kretschmer

feinstoff

10 Listeners