
Sign up to save your podcasts
Or


Die Wichtigkeit der Ruhe wird vielfach unterschätzt. Ein wöchentlicher Ruhetag, sei es der jüdische Sabbat oder der christliche Auferstehungstag, der Sonntag, gibt dem Leben einen bedeutungsvollen Rhythmus. Er sorgt für das Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung, für einen gesunden Wechsel von Arbeit und Ruhe, für die Auszeit von der Geschäftigkeit. Ein Ruhetag – so banal er erscheinen mag – birgt ein Geheimnis in sich. Gott, der selbst am siebten Tag nach der Schöpfungswoche ruhte, will uns ein Vorbild sein, schenkt und gönnt uns einen Tag der Ruhe.
Mit dem richtigen Verständnis für den unschätzbaren Wert eines wöchentlichen Ruhetags für unser inneres Gleichgewicht und unsere Gesundheit wird aus der religiösen Vorschrift »Du darfst nicht arbeiten!« oder »Du musst in die Kirche gehen!« ein befreiendes »Gönne dir Ruhe, habe Gemeinschaft mit Gott, Familie und Freunden, feiere heute, es ist ein Festtag!«. Der Ruhetag enthält Verheißungen, auf die niemand verzichten möchte, nicht nur, weil es ein Feiertag ist und die Alltagsgeschäfte samt Termindruck pausieren dürfen, sondern weil er die Gedanken auf höhere, elementare Dinge richtet. Wie sich Gott am Ruhetag an seiner Schöpfung erfreute, dürfen wir ebenso das genießen, was wir die Woche über geschafft und geschaffen haben. Der Ruhetag wird zum Schwungrad für unsere Schaffenskraft, die wir an den Arbeitstagen brauchen.
So gesehen ist der Ruhetag nicht nur das Ende der Woche, wenn wir erschöpft sind, sondern vor allem der Anfang, der uns befähigt, aus der Ruhe Kraft und Kreativität zu schöpfen, sowie daran erinnert, dass wir nicht nur für die Arbeit gemacht sind, sondern unsere eigentliche Bestimmung erst bei Gott in der ewigen Ruhe zur Erfüllung kommt.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es war an einem Samstagabend. Bevor ich zu Bett ging, zündete ich mir noch schnell eine Kippe an. Als ich die Zigarette ausdrückte, war ich fest entschlossen: »Schluss jetzt! Schluss mit dem Rauchen!« In meiner Schachtel befanden sich noch ein paar Kippen. Doch um meine Entscheidung zu besiegeln, warf ich auch jene in den Mülleimer.
Der nächste Tag wurde zu einem Denkmal in meinem Leben. Damals ging ich auf meine Knie und betete zu Jesus Christus: »Schluss jetzt! Schluss mit meinem verkorksten Leben. Von nun an möchte ich mit dir leben.« Es gab viel größere Sachen, mit denen ich Schluss machen musste. Vor allem damit, mein Leben ohne Gott zu leben. Das Rauchen war dabei nur das kleinere Übel. Seitdem lebe ich übrigens tatsächlich nikotinfrei. Aber das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist: Zu meinem »Schluss jetzt!« sagte Jesus: »Los jetzt!«. Damals schenkte Jesus mir einen Neuanfang in meinem Leben.
Jesus möchte uns allen ein neues Leben schenken. Doch zuerst müssen wir zu unserem alten Lebensstil »Schluss jetzt!« sagen. Denn er ist ohne Gott nicht nur schädlich, sondern letztlich tödlich. Dabei ist es wichtig, das aus wirklicher Überzeugung zu tun! Leider tun das nur wenige Menschen. Vielleicht sogar, weil sie nicht genau wissen, was auf sie zukommt, was das Neue bringen wird. Und andere sagen zwar »Schluss jetzt«, aber es ändert sich nichts. Vielleicht deshalb, weil sie nicht mit Jesus rechnen, der das Leben neu machen möchte. Enttäuscht stellen sie dann fest, dass alles beim Alten geblieben ist. Wer aber wagt, die alten Laster und seine Sünden bei Jesus »abzuladen«, wird ein Wunder erleben und wirklich ein neues Leben mit ihm beginnen.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Gedenktage sind in unserer Gesellschaft zu einem festen Bestandteil geworden. Alle paar Tage wird uns von Journalisten erzählt, wie wichtig es sei, dieses oder jenes Ereignis in Erinnerung zu behalten. Dazu dienen politische, kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse.
Ein Gedenktag außergewöhnlicher Art ist der 27. Januar. Es ist der Jahrestag, an dem die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im Jahre 1945 erfolgte. Im Jahre 2005 wurde dieser Tag sogar von der UNO als Internationaler Gedenktag an die Opfer des Holocaust eingeführt. Auch im Bundestag wird auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog an diesem Tag jährlich mit einer Gedenkstunde an die Gräuel der Nazis erinnert. Das Erinnern an diese böse Zeit darf nie aufhören. Was geschehen ist, kann nur als singuläres Verbrechen in der Menschheitsgeschichte bezeichnet werden. Vergessen wäre das Schlimmste.
Dem kann man aber ein anderes Ereignis der Weltgeschichte entgegenstellen, das ebenso singulär ist, jedoch in einer völlig gegensätzlichen Richtung. Es ist aus der Sicht des Betroffenen keine Gräueltat, sondern eine Liebestat. Hier entschied nicht ein Einzelner über Leben und Tod von Millionen, sondern hier wurde Millionen durch einen Einzelnen die Möglichkeit eröffnet, das ewige Leben zu gewinnen. Dieses Ereignis ist der Tod von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha. Er starb dort, um unser aller Schuld zu begleichen und den bitteren Preis dafür zu bezahlen. Was für ihn wirklich bitter war, wurde für uns zu Süßem. Das wäre nicht nur auch im Bundestag einer Erinnerung wert, sondern weltweit an jedem Tag, denn es betrifft ja nicht nur ein einzelnes Volk, sondern sämtliche Völker dieser Erde.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Heute ist »Ehegatten-Tag« und, so der Herr will, werden in genau 24 Tagen meine Ehefrau und ich 40 Jahre verheiratet sein. Wie in jeder Ehe gab es auch bei uns Höhen und Tiefen. Als wir uns das »Ja-Wort« gaben, waren wir beide noch nicht zum Glauben an unseren Herrn Jesus gekommen. Unsere Ehe stand daher mehr als einmal auf der Kippe. Zu unterschiedlich waren Ansichten, zu herausfordernd die Kindererziehung und zu verlockend der Gedanke, aus dem Alltag ausbrechen zu können. Dabei war uns beiden klar, dass eine Veränderung nicht unbedingt etwas Besseres sein muss. Wir rauften uns mehr als einmal zusammen.
Und dann kam etwas in unser Leben, mit dem wir nicht gerechnet hatten, was völlig unvorhergesehen war. Meine Ehefrau Karin kam zum rettenden Glauben an Jesus, und etwas später durfte ich den gleichen Schritt wie sie tun. Völlig überzeugt vom Werk Jesu am Kreuz und der Kraft Gottes, die in dem Glaubenden wirkt, wurde unser Leben buchstäblich auf den Kopf gestellt. Viele (auch finanzielle) Probleme waren immer noch da, aber die Perspektive und der Blick auf diese Probleme hatten sich geändert.
Gott hatte in unseren Alltag und somit in unsere Ehe eingegriffen und bestimmte mehr und mehr unser Zusammenleben. Wir erkannten aus der Bibel, wie wichtig Gott die Ehe ist. Wir lernten, wie Mann und Frau die ihnen zugeteilten Aufgaben gottgemäß ausführen können. Das war für uns kein Zwang oder Befehl, sondern eine echte Hilfe. Natürlich machten und machen wir noch immer Fehler. Aber gegenseitige Rücksichtnahme, füreinander da zu sein, auf die Bedürfnisse des Partners einzugehen – solche wichtigen Bestandteile einer Ehe zwischen Mann und Frau wurden und werden uns durch Gottes Wort weiterhin immer klarer und nachvollziehbarer.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
An der deutschen Nordseeküste gehören die Wattwanderungen zu den besonderen Ferienerlebnissen. Im Rhythmus von etwa 6 Stunden wechseln sich Ebbe und Flut ab. Während der Ebbe kann man gut beschuht, von etlichen Inseln zum Festland gehen oder umgekehrt. Doch tut man gut daran, sich einem Wattführer anzuschließen. Erstens kann der einem vieles zeigen, und zweitens kennt er die Strecke genau und weiß, wo die Priele, oft recht tiefe Wasserrinnen, verlaufen. Das Wichtigste aber ist, dass er auch noch Rat weiß, wenn plötzlich dichter Nebel das Festland oder die Insel verbirgt. Das zu missachten, hat schon vielen Unkundigen das Leben gekostet.
Unser aller Lebenswege gleichen einer Wattwanderung. Oft meinen wir, das Lebensziel klar vor Augen zu haben, und schreiten mutig aus, und plötzlich verhüllt eine dichte Nebelwand selbst den Ort für den nächsten Schritt. Da stellt der Arzt eine unheilbare Krankheit fest, oder eine neue Erfindung macht den bis dahin für sicher gehaltenen Beruf unnötig, oder familiäre Umstände werfen einen aus der Bahn, sodass alles, was gestern noch vollkommen klar erschien, ganz und gar im Nebel liegt.
Viele suchen dann Rat im Netz. Google wird schon eine Antwort parat haben. Die Betreiber wissen aber erwiesenermaßen nicht mehr als jeder andere und behaupten nur fest, was sie durch ihre Datenkenntnisse bei ihren Kunden für das Wahrscheinlichste halten.
In unserem Tagesvers bittet der Psalmdichter Gott, ihn zu führen, weil er selbst sein Unvermögen erkannt hat. Sollten wir seinem Beispiel erst folgen, wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen, oder sollten wir uns nicht lieber auch schon in guten Tagen der souveränen Führung des Allwissenden anbefehlen?
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Da sitzt sie. Niedergeschlagen und verletzt. Sie war von ihrer Herrin vertrieben worden und in die Wüste geflohen. Wie konnte es nur so weit kommen? Sie hatte doch nur den Wunsch ihrer Herrin befolgt, und jetzt war alles nur noch schlimmer als vorher! Hagar sprach daraufhin mit Gott und sagte getröstet: »Du bist ein Gott, der mich sieht!« (1. Mose 16,13).
Da sitzt er. Gedemütigt und verurteilt. Von seinen Brüdern war er an eine Karawane verkauft worden und diente in Ägypten dem wohlhabenden Beamten Potifar. Dessen Frau hatte ein Auge auf Josef geworfen, doch Josef wollte sich nicht auf eine Affäre einlassen. Das Ende: Josef wurde falsch beschuldigt und musste ins Gefängnis. Alles vorbei? Nein, denn »der Herr war mit Josef und verschaffte ihm Gunst« (1. Mose 39,21). Josef sollte bald für das Überleben eines ganzen Volkes sorgen.
Da geht er. Als Sohn der Tochter des Pharaos war er am Königshof aufgewachsen, und doch war er ein Israelit. Er hatte einen Ägypter erschlagen und war geflohen. Und jetzt? Mose sollte das Volk aus Ägypten führen. Niemals! Er konnte doch gar nicht reden. Aber Gott ermutigte ihn: »Geh hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst« (2. Mose 4,12).
Drei Menschen aus der Bibel, die total niedergeschlagen waren und denen Gott begegnete. In ihren verschiedenen Situationen wurden sie alle von Gott ermutigt. Gottes Hilfe war jeweils passgenau. – Ich möchte Sie einladen, sich auch von Gott ermutigen zu lassen. Gott kennt Ihre Lebenssituation – so besonders sie vielleicht auch sein mag. Er sieht Ihre Zweifel und Ihre Umstände. Er ist ein Gott, der Sie ganz persönlich sieht und ermutigen möchte. Wollen Sie das zulassen?
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es ist schon ein paar Jahre her, dass er in dieser Firma arbeitete, wo er zwei Chefinnen hatte. Mein Freund, der eine der Chefinnen näher kannte, hatte hier als Lagerist angefangen. Wie es seine Art ist, hatte er auch in seiner neuen Stelle nicht mit seinem christlichen Glauben hinter der Tür gehalten. So gab es auch einige Gespräche über den Glauben mit seinen Chefinnen. Die Reaktionen waren eher verhalten, wenn auch nicht ablehnend.
Ein paar Jahre später hatte er eine neue, nicht mehr so anstrengende Arbeit gefunden. Er ging mit dem Gefühl, niemanden mit der Frohen Botschaft erreicht zu haben. Manchmal kam er noch, um etwas zu kaufen, dann gab es meist einen kurzen Small Talk. Vor zwei Wochen jedoch war es ganz anders. Er wurde von einer seiner ehemaligen Chefinnen fröhlich begrüßt. Statt Small Talk gab es ein tieferes Gespräch, und sie öffnete sich ihm mit den Worten: »Ich glaube jetzt auch an Jesus Christus und gehe mein Leben mit ihm als meinem Erlöser.«
Das war eine unerwartete Nachricht, und mein Freund musste sich erst einmal etwas zum Festhalten suchen. Auf seine Frage, wie es denn zu dieser Entscheidung gekommen sei, erzählte sie ganz unbefangen: »Stell dir vor, ich gehe seit einiger Zeit mit zwei anderen Frauen joggen. Die eine von ihnen ist eine Katholikin, die andere gehört einer evangelikalen Gemeinde an. Beim Joggen bin ich immer zwischen ihnen gelaufen, während sie über den Glauben und Jesus Christus redeten. Ihre Gespräche und ihr Glaube waren so tief und lebendig, dass ich begonnen habe, Gott zu suchen. Vor einigen Wochen habe ich ihm mein Leben übergeben, und jetzt bin ich auf dem Weg mit ihm.« Gott geht mit jedem Suchenden seinen ganz eigenen Weg. Und manchmal gewährt er uns Einblick darin.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich war lange durch Krieg geprägt: Über die Reunionskriege, die Revolutionskriege, die Befreiungskriege, den Krieg 1870/71 und die beiden Weltkriege hielt sich die Vorstellung vom »Erbfeind«. Erst nach 1945 begann langsam die Versöhnung. Dafür war der gute Wille beider Seiten nötig. Denn beide hatten ihren Anteil an der Feindschaft. Daher genügte es nicht, dass sich nur der eine bewegte. Es mussten beide aufeinander zugehen und versöhnungsbereit sein. Bei zwischenmenschlichen Konflikten sieht das ähnlich aus. Denn auch hier liegt die Ursache i. d. R. nicht nur auf einer Seite. Daher muss man sich miteinander versöhnen.
In der menschlichen Existenz gibt es allerdings noch eine ganz andere Art von Feindschaft: Das ist die Feindschaft gegen Gott. Seit dem Sündenfall, den der Mensch ganz allein verschuldet hat, steht er Gott feindlich gegenüber. Es wäre daher in der Tat notwendig, dass sich der Mensch mit Gott versöhnt. Allerdings hat die Menschheit hier keine erfolgreichen Bemühungen gezeigt. Doch Gott ist nicht untätig geblieben. Die Verse aus dem Kolosserbrief zeigen, dass er – obwohl er an der Feindschaft keine Schuld trägt – einen gewaltigen Schritt auf die Menschheit zugegangen ist, indem er durch das Opfer seines Sohnes am Kreuz alles mit sich selbst (zu ihm hin) versöhnt hat.
Das ist von grundlegender Bedeutung. Damit macht Gott klar, dass von seiner Seite nichts zwischen ihm und uns stehen muss. Wer mit Gott in ein versöhntes Verhältnis kommen will, muss nicht erst etwas Großes leisten. Er muss nur glauben, dass diese Vorleistung Gottes auch für ihn gilt, ganz ohne eigenes Verdienst und unabhängig von seiner Würdigkeit.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Rotkehlchen, Rotbarsch, Rosen und der Rosengarten sind alle wunderbar, aber wir Menschen sind die einzigen Geschöpfe, die im Bild Gottes geschaffen sind. Alle vorherigen Schöpfungsakte geschahen durch Gottes Wort. Ein verbaler Befehl reichte aus, und es war da. Anschließend ist Gott im Gespräch: »Lasst uns Menschen machen« (1. Mose 1,26). So wird von Anfang an deutlich: Hier handelt es sich um einen außergewöhnlichen Schöpfungsakt. Denn der Mensch soll Gott ähnlich geschaffen werden. So wie Gott eine Dreieinheit ist, ist der Mensch eine Einheit aus Geist, Seele und Leib. Der Mensch ist von Gott selbst gebildet und in Form gebracht worden. Er ist Gott ähnlich geschaffen. Wir sind nicht Gott gleich, aber Gott ähnlich.
Was bedeutet das? Wir sind für Gott ein Gegenüber. Wir sind Persönlichkeiten, die mit Gott im Gespräch sind. Gott redet zu uns durch die Bibel, und wir dürfen auf sein Reden im Gebet antworten. Weiterhin zeigt sich im Handeln Gottes, was uns als Persönlichkeiten ausmacht. Wenn wir einmal alle Verben auflisten, die wir auf den ersten Seiten der Bibel finden, wird das sehr schön deutlich: Gott redet, Menschen haben eine Sprache. Gott gestaltet, Menschen sind kreativ. Gott beurteilt und freut sich an seiner Schöpfung, Menschen tun das auch. Gott arbeitet und ruht, auch das gehört zum Menschsein. Außerdem können wir verantwortungsbewusst denken und handeln. Wir leben nicht wie Tiere nach Instinkt, sondern können uns sehr wohl vorher Gedanken machen, welche Folgen unser Handeln hat.
Fazit: Jeder Mensch ist Gott ähnlicher als alles andere auf dieser Welt. Wir haben in Gottes Augen einen unschätzbaren Wert. Deshalb sollten wir wertschätzend miteinander umgehen und das Leben in jeder Beziehung schützen.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Neulich hatten wir in unserer Familie eine dieser Situationen, die nur mit gegenseitiger Vergebung zu lösen sind. Unser siebenjähriger Sohn Noah fühlte sich von meinem Mann missverstanden, dabei hatte der ihn gar nicht absichtlich verletzt. Als eigentlich Unbeteiligte an dem Konflikt hatte ich die Ruhe, unserem Sohn nachzugehen, ihn in den Arm zu nehmen und ihn ausweinen zu lassen. Dann habe ich ihm zugehört und versucht, ihn zu ermutigen und gleichzeitig sanft zu korrigieren. »Du merkst, unsere Herzen sind böse, deswegen handeln wir so«, habe ich ihm erklärt.
Das ist nichts, was man heute noch oft hört oder gemäß der social correctness seinen Kindern sagen sollte, oder? Sollte ich ihnen nicht eher ständig versichern, dass sie wertvoll und wunderbar sind? Ja, das sind sie! Und ich bemühe mich, das meinen Kindern täglich zu sagen. Doch trotzdem bleibt, dass unsere Herzen nicht gut sind. Gott sagt uns das deutlich in der Bibel, und eigentlich wissen wir das auch. Trotzdem bezeichnen wir das, was in seinen Augen Sünde ist, lieber als »Selbsterfahrung«, »Persönlichkeitsentwicklung« oder Ähnliches. Doch wenn wir Sünde nicht mehr klar benennen, wird Gottes Vergebung überflüssig, die Jesus so teuer am Kreuz bezahlt hat. Wir können vielleicht das Wort vermeiden, aber die Tatsache bleibt bestehen. Sünde steht zwischen uns und Gott, weil bei ihm nichts Böses sein kann. Deshalb haben wir mit Noah gebetet, Jesus die Dinge genannt und uns gegenseitig um Vergebung gebeten. Danach habe ich meinem Sohn erklärt, dass Jesus die Schuld nun tief ins Meer geworfen hat, wo sie niemals wieder hervorgeholt werden kann. Der Familienfriede war wiederhergestellt. Es ist wunderbar, zu wissen und zu erleben, dass bei Jesus echte Vergebung möglich ist!
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

108 Listeners

253 Listeners

40 Listeners

53 Listeners

31 Listeners

15 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

18 Listeners

93 Listeners

30 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

10 Listeners