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Im Dezember 2013 wurde die Raumsonde »Gaia« ins All geschossen. Mittlerweile trudelt sie steuerlos in den unergründlichen Weiten des Weltalls. Ihr war nach elf Jahren ohne Tanken der Sprit ausgegangen. Am 27. März 2025 wurde sie abgeschaltet. Die von ihr zur Erde gefunkten Messdaten haben die Astronomie revolutioniert. Über 13 000 wissenschaftliche Fachartikel wurden anhand der übermittelten Messdaten veröffentlicht. Der SPIEGEL schrieb in seiner Ausgabe vom 22. März 2025: »Die Erkenntnisse der Sonde haben vermeintliche Gewissheiten über die Milchstraße zerstört.«
Unsere Galaxie sieht nach den Daten von »Gaia« offenbar ganz anders aus als bisher angenommen. Forscher waren der Ansicht, dass von ihrem Zentrum zwei Spiralarme nach außen reichen. »Gaias« Signale legen aber nahe, dass es sich um mindestens vier Arme handelt. Jedes Lehrbuch zum Aufbau der Milchstraße müsse nach der »Gaia«-Mission neu geschrieben werden, sagt Prof. Dr. Steinmetz vom Leibniz-Institut für Astrophysik. »Und zwar komplett.« Man könne nicht einmal ein paar der alten Kapitel verwenden, so der Potsdamer Forscher.
Der Texter und Theologe Dr. Theo Lehmann durchlebte die Nazi-Zeit, den DDR-Sozialismus und all die Jahre nach der Wiedervereinigung. Er war 23 Jahre alt, als »Sputnik« startete, und fast 91 Jahre, als »Gaia« abgeschaltet wurde. Wie anders klingt der Rückblick seines Lebens. Er schreibt: »Ich erlebe nun schon zum dritten Mal in meinem Leben, wie Schul- und Geschichtsbücher umgeschrieben werden. Die Bibel ist nicht alle Nase lang umgeschrieben worden. Die Wahrheit hat keine Anpassung nötig! Die Wahrheit, dass du ein verlorener Sünder bist, dass du von Gott geliebt bist und dass du von Gott eingeladen bist, gilt immer!«
Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Widerwillig und mit schlechtem Gewissen hatte Pilatus ein Todesurteil unterschrieben. Wieder einmal war ihm bewusst geworden, dass die Juden ihn in der Hand hatten. Sie hatten auch ihre Beziehungen nach Rom. Die »Straftaten«, die man Jesus vorwarf – Gotteslästerung, Tempelschändung, er habe sich als König der Juden ausgegeben –, erwiesen sich schnell als haltlos, nachdem er Jesus verhört hatte. Doch dann hatte Pilatus eine glänzende Idee: Ein lang gesuchter und verurteilter Mörder sollte gegen Jesus ausgetauscht und getötet werden. Der vermeintlich »kluge Schachzug« ging nach hinten los. Die aufgehetzte Menge wollte den Mörder frei haben.
Alle Versuche, den Angeklagten für unschuldig zu erklären, gingen unter in dem Geschrei: »Weg mit ihm, lass ihn kreuzigen!« Die Volksmenge drohte ihm sogar: »Wenn du diesen freisprichst, bist du des Kaisers Freund nicht mehr!« Damit hatten sie ihn an seiner Schwachstelle getroffen, sodass er nachgab und das Urteil unterschrieb.
So schrieb er auf das Schild über dem Kreuz »Jesus von Nazareth, König der Juden«. Prompt protestierten die Juden. »König der Juden« sei nicht zutreffend, sagten sie, es müsse heißen: »Er hat behauptet, König der Juden zu sein.« Für Pilatus war das Maß voll, jetzt zeigte er Stärke und antwortete: »Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.« Ob Pilatus danach noch eine Nacht mit einem guten Gewissen schlafen konnte, wissen wir nicht.
Was zunächst aussah wie eine Verkettung von durch Menschen verursachten Umstände, war von Gott schon von Anfang der Schöpfung so geplant. Jesus kam auf diese Erde mit der Absicht, durch diesen qualvollen Tod am Kreuz eine verlorene Menschheit zu erlösen und die Macht des Bösen und den Hass durch Liebe zu besiegen.
Günter SeibertDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Das ist schon merkwürdig und auch etwas kompliziert: (1) Man sucht etwas, das einen gar nicht interessiert; (2) man findet etwas, das man gar nicht gesucht hat. Könnte das etwas mit Ihrem Leben zu tun haben? Als ich den oben stehenden Satz in der Bibel las, musste ich an meine Bekehrung denken. Davor hatte ich mit Gott gar nichts zu schaffen. Ich machte mir auch keine Gedanken um eine mögliche Existenz Gottes. Das Leben nahm ich so hin, wie es war, und fühlte mich zu 100 Prozent selbst verantwortlich. »Herr Glück«, »Frau Pech«, »Mister Zufall« und die Devise »Jedem das Seine« prägten meinen Alltag.
Ich hatte nicht nach Gott gefragt – dennoch hatte ich angefangen, nach ihm zu suchen. Ich hatte Gott nicht gesucht – dennoch hatte ich ihn gefunden. Oder vielmehr: Er hat mich gefunden! Wie ist so etwas möglich? Die Antwort ist einfach und doch komplex: Es ist Gnade! Das heißt, diese etwas merkwürdig klingende Aussage in unserem Tagesvers ist eine Definition der Gnade Gottes.
So hält Gott Ausschau nach Menschen, die nicht nach ihm fragen und ihn nicht suchen, sondern ignorieren. Ich würde das nie tun, ich hätte nichts übrig für Menschen, die kein Interesse an mir haben und mir offensichtlich nicht wohlgesonnen sind. Welch große Leidenschaft muss Gott für uns Menschen haben, dass er sich von Ignoranten, Spöttern und Desinteressierten finden lässt?
Nun lese ich schon seit vielen Jahren in der Bibel, und Jesus ist mir in seiner unendlichen Liebe schon mehrfach begegnet. Aber gerade unter diesem Aspekt der Ablehnung Gottes durch den Menschen wird mir Gottes beständige und suchende Liebe immer größer. Ich lerne immer wieder aufs Neue, dass ich die wahre Liebe Gottes mit meinem Verstand niemals begreifen kann.
Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Irgendein kluger Mensch hat zu der Aussage des Tagesverses einmal gesagt: »Dauernde Impression ohne entsprechende Expression führt zu schwerwiegender Depression.« Das heißt wohl auf Deutsch: Wer dauernd nur (fromme) Predigten hört und das Gehörte nicht im Umgang mit seinen Mitmenschen anwendet, der wird bald alle Verbindung zu Gott verlieren und von Zweifeln geplagt herumlaufen. Das ist auch sehr einleuchtend, denn bereits aus der Pädagogik wissen wir, dass nicht angewandtes Wissen im Sande verlaufen muss und Lernen bestmöglich an eigene Erfahrung gekoppelt ist.
Wenn wir Predigten hören oder Kalenderzettel lesen, dann sind es nicht die menschlichen Worte, die zu unserem Herzen reden wollen. Gott redet durch den Heiligen Geist zu uns. Das bedeutet aber auch, dass es dem höchsten und allmächtigen Wesen kaum egal sein kann, wenn die Menschen seine heilsamen Anweisungen stolz ignorieren und stattdessen die Hände in den Schoß legen oder aber einfach machen, was sie wollen.
Gleichzeitig liebt Gott die Menschen und will sie nicht blindlings ins Verderben rennen lassen. Darum redet er dann nicht mehr mit Worten, sondern mit Taten zu uns. So nimmt er beispielsweise den Frieden von der Erde und lässt uns in Form von Kriegen und anderen Gräueltaten einen Vorgeschmack auf die Hölle erleben. Denn dort, in der Verdammnis, wird alles Böse an einem Ort versammelt sein. Es wird ein furchtbarer Ort mit ewiger Qual, unendlichem Leid und Unglück sein.
Darum ist der Tagesvers so überaus wichtig für uns alle. Gottes Geduld reicht bist heute – Sie können diese Kalenderandacht lesen. Sie haben noch die Möglichkeit, umzukehren und seine Vergebung anzunehmen, um gerettet zu werden. Aber eines Tages wird es zu spät sein.
Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Keine Wolke gleicht der anderen. Es gibt Cumuluswolken, die aussehen wie Zuckerwatte; Cirruswolken, die wie mit dem Pinsel getupft sind; Cumulonimbuswolken, die wie ein Amboss bis zu 15 Kilometer hoch in die Atmosphäre wachsen; und Stratuswolken, die bedrohlich wie eine bleierne Decke auf uns lasten.
Der italienische Wolkenphysiker Vicenzo Levizzani (* 1957) forscht über Wetterphänomene und Wasserkreisläufe. Über das Geheimnis der Wolken, das Menschen seit Jahrtausenden fasziniert, hat er ein umfassendes Handbuch geschrieben. Nach eigener Aussage steht er mit beiden Beinen auf dem Boden. Dennoch: »Das größte Wunder ist, dass es sie überhaupt gibt! Damit Wolken entstehen können, müsste die Erdatmosphäre eigentlich drei- bis viermal feuchter sein, als es tatsächlich der Fall ist. In der Luft braucht es daher zusätzliche Partikel, an denen Wasserdampf zu Tröpfchen kondensieren kann und aus denen sich dann Wolken am Himmel formen. Bei diesen Partikeln handelt es sich um Staub, Salz und Rußpartikel. Nur deshalb bilden sich Regenwolken. Sie haben einen schwer fassbaren Charakter. Wir sind weit davon entfernt, Wolken wirklich zu verstehen«, sagt er. Lesen Sie, was die Bibel dazu sagt:
»Ja, Gott ist erhaben, wir fassen es nicht: Er zieht Wassertropfen herauf, treibt seine Wolken zusammen zum Regen, der dann aus ihnen rieselt und viele Menschen benetzt. Versteht man gar das Ausbreiten der Wolken?« (Hiob 36,26-29)
»Er belädt die Wolken mit Wasser und schickt sie mit Blitzen umher.« (Hiob 37,11)
»Steh auf und betrachte Gottes Wunder! Weißt du, wie Gott ihnen Befehl erteilt? Verstehst du das Schweben der Wolken, die Wunder dessen, der alles weiß?« (Hiob 37,14-16)
Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Wasser ist ein kostbares Gut auf dieser Erde. Es ist die Grundlage allen Lebens. Daher sucht man auf dem Mond oder anderen Planeten nach Wasservorkommen, um abzuschätzen, ob dort Leben möglich ist. Jeder Mensch sollte am Tag zwei Liter Wasser trinken, damit seine Körperfunktionen nicht beeinträchtigt sind.
Um dieser Bedeutung des Wassers Aufmerksamkeit zu schenken, wird heute der Tag des Wassers begangen. Und das sehr zu Recht! Bedingt durch die Klimaerwärmung haben manche Regionen der Erde schon deutliche Schwierigkeiten, die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sicherzustellen. Selbst in Europa – besonders in Osteuropa – stehen einige Länder vor der Herausforderung, für genügend Trinkwasser zu sorgen. Auch in Deutschland ergeben sich Probleme, da die durchschnittliche Wassertemperatur in unseren Seen und Talsperren ansteigt. Dadurch können mehr Mikroorganismen und Algen wachsen, was die Wasserqualität erheblich beeinträchtigt. Die Aufbereitung zu Trinkwasser wird dadurch erschwert.
Diese unsere Abhängigkeit von sauberem Trinkwasser benutzt Jesus für einen Vergleich. Er redet mit einer Frau an einem Brunnen, aus dem diese Wasser schöpfen will, und erklärt ihr: »Wenn du Wasser trinkst, hast du immer wieder Durst und musst wieder zum Brunnen gehen, um neues Wasser zu holen. Es gibt aber ein Wasser, das dieses Problem für immer löst. Man bekommt nie wieder Durst. Dieses Wasser ist das ewige Leben.« Wer dieses Wasser hat, dessen Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit ist gestillt. Sein Leben hat fortan volle Genüge und ist ganz erfüllend. Jesus bietet uns dieses Wasser an. Er möchte uns Leben in einer innigen Beziehung zu ihm schenken. So lädt er jeden ein: »Komm und trinke von diesem Lebenselixier!«
Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Der deutsche Dichter Friedrich Güll († 24. Dezember 1879) war vor allem für seine Kinderlieder bekannt. Ein Werk von ihm trägt den Titel »Das Büblein auf dem Eise«. Es handelt von einem Jungen, der es wagt, aufs Eis zu gehen, obwohl der See noch gar nicht zugefroren ist. Womöglich stand sogar ein Warnschild am See, und der Junge hat es einfach missachtet. Ein paar Zeilen als Auszug:
»Ich will es einmal wagen, das Eis, es muß doch tragen. Wer weiß?«
Das Büblein stampft und hacket mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket, und krach! Schon bricht’s hinein. [...]
»O helft, ich muß versinken in lauter Eis und Schnee! O helft, ich muß ertrinken im tiefen, tiefen See!«
Wär nicht ein Mann gekommen, der sich ein Herz genommen, o weh!
Der packt es bei dem Schopfe und zieht es dann heraus,
vom Fuße bis zum Kopfe wie eine Wassermaus.
Erst überschätzt der Junge sowohl sich selbst als auch das Eis. Nach dem Einbruch überfällt ihn die Angst, und er schreit laut. Doch schließlich wird er von einem starken Mann gerettet, der es herauszieht.
Das hat mich an etwas erinnert: Auch ich habe mein Leben einem Mann zu verdanken, der sich ein Herz genommen hat und mich »am Schopfe gepackt hat«. Oft habe auch ich mich aufs »Eis« gewagt, indem ich Regeln und Gesetze überschritten habe, obwohl ich wusste, dass es nicht gut für mich und meine Mitmenschen sein würde – dass ich einbrechen würde. Schließlich sank ich so tief, dass ich selbst keinen Ausweg mehr wusste. Ich schrie. Gott hat mein Schreien gehört. Ich durfte erkennen, dass Jesus mir die Rettung anbot, indem er mir all meine Schuld vergab und mir ein neues Leben schenkte. Seitdem ist er jeden Tag bei mir und hält mich, wenn ich mal wieder umzufallen drohe.
Sabine StabreyDiese und viele weitere Andachten online lesen
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In nahezu jedem Land trifft man den braun-grauen Haussperling an, der es geschafft hat, in den Siedlungen der Menschen seinen Lebensraum zu finden. Er gilt als Singvogel, auch wenn sein »Tschilp, Tschilp« oder knarrendes »cherrr« wenig melodisch klingt. Sperlinge waren wenig wert, und so bekam man zwei für einen Groschen (Matthäus 10,29). Wenn man vier kaufte, bekam man einen gratis dazu (vgl. Tagesvers). Umso überraschender ist es für heutige Bauherren, wenn sie ein neues Haus bauen wollen, aber nicht dürfen, weil dieser Gebäudebrüter im Altbau ein Nest haben könnte, z. B. unter einem losen Dachziegel. Dann muss der Bauherr mit dem Abriss bis nach der Brutzeit warten, und danach muss er einen Ausgleich schaffen, sodass der Spatz auch im nächsten Jahr einen Brutplatz findet, z. B. in einem Nistkasten. Das europäische Artenschutzgesetz ist sehr streng. Wer es missachtet, ist nicht nur ein Bußgeld schuldig, sondern macht sich sogar strafbar.
Doch noch mehr als unsere Schutzbestimmungen gibt Gott auf diese kleinen Vögel acht: »Nicht ein Einziger von ihnen ist vor Gott vergessen.« In der Bergpredigt sagt Jesus, dass Gott die Vögel versorgt: »Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?« (Matthäus 6,26). Damit erinnert uns Jesus erneut daran, dass wir uns als Menschen erst recht nicht fürchten müssen. Jesus stellt den Vergleich mit den Spatzen mehrfach her, um uns an diese wichtige Zusage zu erinnern: Gott hat alles unter Kontrolle und weiß, was wir bedürfen. An uns liegt es, ihn als unseren Vater im Himmel anzuerkennen und uns unsere Abhängigkeit von ihm einzugestehen.
Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»Mein Leben, meine Regeln« lese ich auf einer Werbung für ein Autohaus auf einem vorbeifahrenden Stadtbus. Für mich klingt das nach: »Ich lasse mir nichts vorschreiben. Ich lasse mir von außen keine Regeln vorgeben. Ich bin als Mensch unabhängig und kann selbst entscheiden und bestimmen, was ich für gut und richtig halte.«
Ich frage mich: Ist das ein stimmiges Konzept? Können wir die »Regeln des Lebens« für uns selbst ändern, ohne dass es Probleme gibt? Vermutlich nicht. Das Universum existiert und besteht jedenfalls durch feststehende Regelungen und Gesetzmäßigkeiten. Nicht einmal eine Kleinigkeit kann daran geändert werden, denn das würde gravierende Folgen nach sich ziehen. So ist der Abstand der Erde zur Sonne genau richtig. Wäre die Erde näher an der Sonne, wäre es zu heiß. Weiter weg würden wir erfrieren. Würde sich die Erde immer schneller drehen, wären die Tage kürzer, und wir würden irgendwann abheben. Es ist offensichtlich, dass es eine Ordnung gibt und braucht, die die Erde und das Universum zusammenhält. Zum Glück hat der Mensch keinen Einfluss darauf.
Wenn das Universum Regelungen braucht, braucht vermutlich auch mein (kleines) Leben welche. Für die mentale Gesundheit und die Bewältigung unseres Alltags wird uns oft das Einüben von Routinen oder das Einführen wohltuender Rituale empfohlen. Das kommt nicht von ungefähr. Denn Gott hat in seiner Weisheit bereits Ordnungen für unser Leben vorgesehen. Kompakt könnte man sie auf »Liebe Gott und deinen Nächsten« reduzieren. Innerhalb dieser Ordnungen schenkt Gott uns einen großen Rahmen der Freiheit, in dem der Mensch sich entfalten kann. Wir sind befähigt, eigenverantwortlich zu handeln. Wenn wir dabei Gottes Willen beachten, ist uns der Erhalt unserer Freiheit gesichert.
Manfred HerbstDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Während meiner Anerkennungszeit motivierten unsere Ausbilder uns mit der Aussage: »Sie sind Profi! Sie haben das gelernt, und alle, die Ihnen reinreden, sollten erst einmal die gleiche Qualifikation vorweisen.« So ging ich ins Berufsleben und wusste nun ganz genau, wer ich wirklich bin. Gegenwind ließ nicht lange auf sich warten, doch dank der vorherigen Motivation bot ich ihm selbstbewusst die Stirn. Privat war ich ein Bücherwurm, Freundin, Schwester, Sportlerin, Kaffeetrinkerin. Die Rollen waren vielfältig. Doch ich fragte mich: Wer bin ich nun wirklich? Was mache ich überhaupt auf dieser Erde?
Diesen Fragen begegnen wir immer wieder. Der eine auf dem Höhepunkt seiner Karriere, der andere am Tiefpunkt seines Lebens. Die Fragen nach unserer Identität und dem Sinn des Lebens sind häufig mit Selbstzweifeln und Ängsten verbunden, denn eine Generalantwort auf diese Frage scheint es nicht zu geben – es gibt so viele Antworten wie Menschen.
Die Bibel jedoch hat eine klare Antwort (siehe Tagesvers). Unser Sinn und Ziel soll es sein, mit Gott in Beziehung zu leben. Dann sind wir wirklich gestärkt, um dem Gegenwind die Stirn zu bieten. Doch die Bibel betont auch: »Alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren« (Römer 3,23). Das haben wir alle gemeinsam: Wir sind Sünder. Das ist unsere ureigene Identität, die uns aus der Nähe Gottes entfernt. Denn Gott kann Sünde nicht tolerieren. Daher bietet er uns aus Liebe einen Ausweg aus diesem grauenvollen Stand an: Wer sich Jesus mit seinen Sünden glaubend anvertraut, bekommt eine neue Identität und damit einen vollkommen neuen Stand: Er ist Gottes Kind. »Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!« (1. Johannes 3,1).
Dina WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
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