Leben ist mehr

Leben ist mehr

Download on the App Store

Leben ist mehr episodes

  • Generation Beta

    Seit Januar letzten Jahres gibt es die Generation Beta. Ungefähr alle 15 Jahre tritt eine neue Generation auf den Plan, die im Durchschnitt jeweils unterschiedlich charakterisiert wird. Die »Babyboomer« (1946–1964) waren zahlreich und selbstbewusst, und die Millennials (Gen Y) erlebten als Erste nicht mehr die Teilung von Ost und West, dafür aber den 11. September 2001. Der Generation Z (1995–2010) fehlte es angeblich an guter Arbeitsmoral, und sie ist auch die erste Generation, die mit Social Media und Cyberraum aufgewachsen ist. Angeblich benutzen Angehörige der Gen Z ihr Smartphone 4000- bis 5000-mal am Tag. Wohl nie in der Geschichte ist ein Gegenstand so oft in die Hand genommen worden. Was wird die Generation Beta prägen und charakterisieren? Jedenfalls wird sie noch stärker vom digitalisierten Leben und KI beeinflusst werden als die Generation vor ihr.

    Auch Jesus charakterisierte einmal die Generation, die er als Gegenüber erlebte (siehe Tagesvers). Er verglich die Menschen damals mit Kindern, die ihre Spiele spielten und ihre Lieder sangen und sich darüber wunderten, dass niemand sonst nach ihrer Pfeife tanzte. Sie wollten den Ton angeben und verpassten dadurch etwas sehr Wichtiges: nämlich darauf zu hören, was Gott ihnen zu sagen hatte durch so wichtige Sendboten wie den Propheten Johannes oder sogar den Sohn Gottes selbst. Damit unterschied sie sich gar nicht so sehr von den Generationen der Neuzeit.

    Hoffen wir, dass die Generation Beta sich anders auszeichnet, nämlich durch ein neues Interesse an etwas ganz Altem, aber deshalb nicht Überholtem: nämlich dem Evangelium und seiner Botschaft, dass man aus einer verkehrten und verdrehten Zeit gerettet werden kann zu einem ewigen Leben mit Gott.

    Joachim Pletsch

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    6 min
  • Zuhören

    Vielen fällt es schwer, jemandem aufrichtig und geduldig zuzuhören. Ich kenne das von mir selbst – in solchen Momenten würde ich mich lieber selbst mitteilen. Zuhören ist vor allem dann anstrengend, wenn man aus dem Gesagten für sich selbst keinen Nutzen ziehen kann. Selbstdarstellung hingegen hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Das Reden des Gegenübers dient hier nur als Ausgangspunkt, um die Aufmerksamkeit zurück auf sich selbst zu lenken. Dadurch wird der Gesprächspartner als austauschbar eingestuft; es gibt kein ehrliches Interesse. Für oberflächliche Smalltalks funktioniert das gut, doch ein tiefgehendes Gespräch ist nur möglich, wenn man dem Gesprächspartner zuhören und sich auf das Gehörte einlassen kann. Als zuhörendes Gegenüber zeige ich Neugier, Wertschätzung und Mitgefühl. Wer zuhört, nimmt sich selbst zurück.

    Der Tagesvers besagt, dass Gott ein besonderer Zuhörer ist: Er ist sehr geduldig und zeigt echtes Interesse. Wenn Christen mit Gott reden (nichts anderes ist Gebet), können sie mit allem zu ihm kommen, was sie beschäftigt: Bitten, Klagen, ja, selbst Vorwürfe hält er aus. Und er freut sich, wenn sie Dank und Fürbitte für andere vor ihn bringen. Eine weitere Besonderheit an Gott als Zuhörer ist, dass er uns Menschen in- und auswendig kennt. Er weiß um unsere Bedürfnisse und Nöte genau Bescheid und ist in der Lage, uns für unsere Situation das Beste zu geben.

    Wenn wir jedoch den Eindruck haben, dass Gott überhaupt nicht reagiert, dann hängt das u. U. damit zusammen, was der Tagesvers im zweiten Teil sagt: Es gibt eine Schranke, die uns von Gott trennt – unsere Sünde. Und die muss beseitigt werden, indem wir ihm unsere Sünden bekennen, sodass er sie vergibt. Jedem, der sich Gott anvertraut, gibt er die Gewissheit, dass er ihn hört und ihm helfen wird.

    Daniela Bernhard

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Eine unerschöpfliche Quelle

    In den Diskussionen über die Energiewende kommen Politiker und Experten immer wieder auf eine Frage zu sprechen: Woher kommt die Energie der Zukunft? Brennstoffzelle oder Sonnenkraftwerke in der Wüste oder doch etwas bislang Unbekanntes? Es gibt die kühnsten und innovativsten Ideen und Forschungen – oder sollten wir doch wieder zu Atom und Kohle zurück? Bei diesen Überlegungen wird immer wieder deutlich, wie sehr wir von Energie abhängig sind. Erschwerend kommt dazu, dass die Technik zur Energiegewinnung und viele Energiequellen endlich und begrenzt sind. Haben wir einen Energiemangel?

    Letztens hörte ich einen Radiobetrag über die Sonne. Sie »verbrennt« 600 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde. Das sind 51,84 Trillionen Tonnen am Tag. Der Wasserstoffvorrat soll noch für fünf Milliarden Jahre reichen. Im Inneren der Sonne herrschen zudem Temperaturen von ca. 15 Millionen Grad Celsius. Alles unvorstellbare Zahlen. Aus aktueller Sicht ein unerschöpflicher und gigantischer Vorrat an Energie. Könnte man diesen Vorrat doch nur gewinnend anzapfen …

    Das erinnert mich an Gott und uns. Als Menschen kommen wir auf sehr verwegene Ideen, um unser Grundproblem mit der Schuld zu lösen. Wir forschen und ackern nach der optimalen Lösung und verrennen uns in Religion oder Philosophie. Dabei gibt es eine Quelle, die unerschöpflich ist. Unerschöpflich an Vergebung, an Gnade und Liebe. Diese Quelle ist Gott selbst. Und das Beste daran: Der Zugang zu dieser Quelle ist ohne komplizierte Technik zu bekommen. Unsere Schuld ist, Gott sei Dank, kein unlösbares Problem. Wir müssen nur unseren Mangel anerkennen und uns auf den einzigen Weg zu dieser unerschöpflichen Quelle machen: Jesus Christus.

    David Grimm

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Krötenfriedhof

    Tote, vertrocknete Kröten. Ein normaler Anblick für mich, wenn ich bei uns zu Hause die Stufen zu unserem Kellereingang hinuntergehe. Immer wieder begeben sich einige bemitleidenswerte Kröten auf den verhängnisvollen Weg hinab. Durch den Garten, Stufe für Stufe abwärts, bis zur Kellertür. Dort habe ich auch schon einige Tiere lebend gefunden und sie wieder im Garten abgesetzt. Aber da ich nicht jeden Tag nachschauen gehe, verenden die meisten Kröten. Sie kommen die Stufen einfach nicht mehr hoch.

    Heute war es mal wieder so weit, und ich musste an die Situation von uns Menschen denken. Auf der Suche nach Leben, Sinn, Glück, Anerkennung oder Identität sind wir unterwegs. Verloren. Abwärts. Weg von Gott. Die Bibel ist überraschend ehrlich: Wir sind nicht automatisch auf dem Weg hin zu Gott und die ewige Herrlichkeit bei ihm im Himmel. Nein, wir laufen von ihm weg. Unwissenheit über ihn, Ignoranz, Rebellion und Schmerz hindern uns an einer echten Beziehung zu ihm. Ein breiter Weg, zwar bequem, aber eben in die falsche Richtung. Hoffnungslos. Außer jemand kommt und hilft uns – so, wie die Kröten gerettet werden können, wenn sie rechtzeitig gefunden werden.

    Im heutigen Text der Bibellese geht es um ein verlorenes Schaf, das gefunden wird. Jemand hat sich auf den Weg gemacht, um es retten. Ein Beispiel für verlorene Menschen, die sich von Gott finden lassen. Solange wir atmen, haben wir die Möglichkeit, uns retten zu lassen. Wie? Jesus Christus kam in unsere Welt, um uns zu retten. Er starb am Kreuz – auch für Sie. Er trug die Strafe für Ihre Sünden und hat Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit gebracht. Das sollte genügen für den Entschluss, ihm zu folgen, damit es nicht weiter abwärts geht.

    Thomas Bühne

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Robbenbaby

    Abends auf dem Weg nach Hause: Vor mir steht ein Lkw. Auf der Tür seines Aufliegers ist das Foto eines süßen, kleinen Robbenbabys zu sehen. Schneeweiß liegt es da, sieht mich aus schwarzen Knopfaugen an und zeigt seine kleine schwarze Schnauze. Der Inbegriff von Schutzbedürftigkeit und Wehrlosigkeit. Wer würde solch einem niedlichen Geschöpf Gewalt antun?

    Darunter steht ein Spruch von Mahatma Gandhi: »Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.« Ein wirkungsvolles Statement. Und wichtig. Denn wie vielen anderen schützenswerten Lebewesen droht auch Robbenbabys oft der gewaltsame Tod. Tierschutzorganisationen beklagen, dass noch heute, etwa in Kanada, jährlich Zehntausende dieser Tiere, oft erst wenige Wochen oder Monate alt, grausam erschlagen oder erschossen werden, um ihre Felle verkaufen zu können. Die Felle werden den Tieren oft noch bei lebendigem Leib abgezogen. Je größer die Hilflosigkeit eines Lebewesens, desto größer ist der Anspruch auf Schutz vor Gewalt!

    Was mich allerdings erstaunt und fassungslos zurücklässt, ist der Umstand, dass mit solch einem Spruch (allein) für den (sicherlich wichtigen) Schutz von Tieren geworben wird. Viel hilfloser als jedes (für sich bereits lebensfähige) Robbenbaby ist doch ein menschlicher Embryo! Dieser befindet sich völlig arg- und wehrlos im Körper seiner Mutter. Dort erwartet dieses Lebewesen keinen Angriff. Das wäre undenkbar. Nehmen wir Gandhis Aussage – je hilfloser ein Lebewesen, desto schutzbedürftiger – ernst, dann müsste dies doch erst recht hier gelten. Dennoch werden jedes Jahr allein in Deutschland über 100 000 Kinder abgetrieben!

    Markus Majonica

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Blackout

    Wenn es bei uns in Italien stark regnet, kann es vorkommen, dass es plötzlich einen Knall in der Nachbarschaft gibt und der Strom in allen Wohnungen in unserem Gebäude weg ist. Blackout. Wenn das in der Nacht passiert, haben wir völlige Dunkelheit um uns herum. Da helfen dann nur noch Taschenlampen oder Kerzen. Ohne diese Hilfsmittel sehen wir fast nichts, da auch die Straßenbeleuchtung nicht funktioniert. Eine unangenehme Situation, die glücklicherweise nur ein paar Stunden anhält. Es ist dann immer wieder eine Erleichterung, wenn das Licht plötzlich wieder angeht.

    Ich habe mich gefragt, wie es wäre, wenn das Licht nicht mehr angehen würde, wenn der Blackout nicht nur temporär, sondern für immer wäre. Eine beklemmende und beängstigende Vorstellung.

    Einen »Blackout« noch weit vor der Entdeckung der Elektrizität beschreibt auch die Bibel. Er ereignet sich am Anfang der Menschheitsgeschichte: der Sündenfall. Seit diesem Ereignis liegt die Welt in der Dunkelheit, da die Verbindung zu Gott durchtrennt ist. Der Mensch kann diese Dunkelheit von sich aus nicht beseitigen. Da hilft auch keine rosarote Brille, um dieser Realität zu entfliehen. Das »Licht« muss von außen angemacht werden.

    Unser Tagesvers spricht von diesem alles verändernden Ereignis. Jesus Christus ist als Licht in unsere Welt gekommen und hat den Blackout beendet. Er hat durch seinen stellvertretenden Opfertod am Kreuz Vergebung und damit die Verbindung zu Gott wieder möglich gemacht. Der Mensch muss also nicht in der Dunkelheit bleiben, sondern kann im Glauben an Jesus Christus aus der Dunkelheit ins Licht treten. Jesus Christus ist das strahlende Licht des Lebens, das die Dunkelheit vertreibt. Was für eine wunderbare Wahrheit!

    Thomas Kröckertskothen

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Der wichtigste Maßstab fürs Leben

    Die Aufforderung von Paulus ist heute wichtiger denn je. Wir erleben rasante Veränderungen, bekommen verlockende Angebote und werden überschüttet mit den unterschiedlichsten Nachrichten. Was ist wahr? Was ist gut? Worauf kann ich mich verlassen? Wir stehen laufend unter dem Druck, diese Fragen zu beantworten und richtige Entscheidungen zu treffen.

    Gleichzeitig nimmt die Orientierungslosigkeit zu. Christliche Werte, die noch vor wenigen Jahren die westliche Welt geprägt haben, werden mehr und mehr demoliert und bewusst infrage gestellt. Umso wichtiger ist Paulus’ Hinweis, den er vor ca. 2000 Jahren an die Christen in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki schrieb.

    »Prüft alles« bewahrt vor naiver Leichtgläubigkeit; »das Gute behaltet« schützt vor radikaler Abgrenzung von allen neuen Gedanken. Der Tagesvers ist der Schlüssel, um in diesem Spannungsfeld ausgewogen und nüchtern zu reagieren.

    Wenn wir aber alles prüfen und das Gute behalten sollen, dann brauchen wir einen verlässlichen Maßstab. Eine Wasserwaage dient dazu, die genaue Ausrichtung eines Objekts zu prüfen. Um zu prüfen, was richtig und falsch ist, hat Gott uns sein Wort, die Bibel, gegeben. Sie ist zeitlos gültig und absolut zuverlässig. Jesus Christus, der Sohn Gottes, sagt: »Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen« (Matthäus 24,35).

    Es geht bei unseren Entscheidungen also nicht um unser Bauchgefühl oder um Mehrheiten, sondern um das, was geschrieben steht. Wenn wir die Bibel als Maßstab verlieren, werden wir maßlos. Das fühlt sich im ersten Moment befreiend an, führt aber auf lange Sicht zum Niedergang. Deshalb wollen wir den biblischen Maßstab besser kennenlernen.

    Hartmut Jaeger

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    6 min
  • Der Nächste, bitte!

    Sepp Maier (* 28. Februar 1944) ist eine Fußballlegende und wohl einer der erfolgreichsten Torwarte der deutschen Fußballgeschichte. Zahlreiche Spiele bestritt er für den FC Bayern München und die deutsche Nationalmannschaft und gewann in den 1970er-Jahren fast alles, was es zu gewinnen gab. Der Höhepunkt war der WM-Titel 1974 im eigenen Land. Seine Mitspieler trugen glorreiche Namen wie Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Berti Vogts und Gerd Müller.

    Gerd Müller starb 2021 im Alter von 75 Jahren, Franz Beckenbauer 2024 mit 78 Jahren. In einem Interview meinte Sepp Maier im Februar 2024 kurz vor seinem 80. Geburtstag: »Den Tod muss man nicht rufen. Nach Gerd und Franz bin ich der Nächste.«

    Das ist eine nüchterne Einschätzung, die der Realität ins Auge blickt! Schon die Bibel besagt, dass sich die Zahl unserer Lebensjahre auf etwa 70 bis 80 Jahre beläuft, was durch die derzeitige durchschnittliche Lebenserwartung von 78,2 Jahren für Männer bestätigt wird. Der Tod macht auch vor glorreichen Fußballlegenden keinen Halt. Das gilt auch für Sepp Maier und genauso für Sie und mich. Die Frage ist: Wie reagieren wir auf diese Tatsache? Ist mit dem Tod wirklich alles aus? Gibt es ein ewiges Leben? Was wird vor Gott Bestand haben?

    Gott gibt uns in der Bibel Antworten auf diese Fragen: Mit dem Tod ist nicht alles aus. Jeder wird danach weiterleben – unabhängig davon, ob er an Gott geglaubt hat oder nicht. Wer geglaubt hat, wird bei Gott sein und ewige Freude erleben. Wer Gott abgelehnt hat, wird fern von ihm sein und leiden. Bestand haben nicht unsere Taten, sondern unser Glaube. Deshalb sind wir heute eingeladen, Jesu Auferstehung und Sieg über den Tod im Glauben anzunehmen. Wir dürfen ein Leben leben, das die Realität des Todes nicht ignoriert, aber eine hoffnungsvolle Perspektive darauf hat.

    Joel Wjst

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Glücklichster Mensch auf Erden?

    Der »World Happiness Report 2024« zeigt: Trotz Krisen wie Kriegen, Inflation und Klimawandel bleibt das globale Glücksniveau erstaunlich stabil. Soziale Unterstützung, Freiheit, Großzügigkeit und geringe Korruption sind entscheidender für das Glücksempfinden als bloßer materieller Wohlstand. Besonders psychische Gesundheit und starke Beziehungen stehen im Fokus. Erneut belegt Finnland den ersten Platz als glücklichstes Land der Welt. Die Studie verdeutlicht: Menschen sehnen sich nach echter Verbundenheit, Sinn und Beständigkeit. Trotz technischer Fortschritte bleibt die Suche nach wahrem, tiefem Glück bestehen – denn äußere Umstände allein können das Herz des Menschen nicht dauerhaft erfüllen.

    Diese tiefe Sehnsucht greift die Bibel auf und weist uns in Sachen Glück auf Überraschendes hin: Wahres Glück findet sich nicht in vergänglichen Dingen, sondern in der Beziehung zu Gott. Das verdeutlicht in überzeugender Weise Jesus Christus. Er lebte in Abhängigkeit von Gott, zeigte vollkommene Liebe, trug am Kreuz die Schuld der Menschheit und öffnete durch seine Auferstehung den Zugang zu ewigem Leben. In Johannes 14,6 sagt Jesus: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.« Wer sich auf ihn einlässt, der erlebt: In Jesus liegt ein Friede, den diese Welt nicht geben kann. Wer nur an irdische Quellen des Glücks glaubt, wird letztlich enttäuscht und verpasst Entscheidendes. Nicht nur für das Leben hier, sondern auch im Blick auf die Ewigkeit. Doch wer sich Jesus zuwendet, erfährt wahre Erfüllung, unvergängliche Hoffnung und ein neues Leben, das selbst Leid und Tod überwinden kann. Das »Glücksniveau« ist dann ziemlich unabhängig von den Umständen, in denen man lebt. Die Sehnsucht richtet sich vielmehr auf den, der sie tatsächlich erfüllen kann.

    Tim Petkau

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    5 min
  • Wendepunkt im Leben

    Das Erlebnis mit dem brennenden Dornbusch war für Mose sehr einprägsam, und sein Leben wurde danach in eine neue Richtung gelenkt. Er erhielt hier den Auftrag von Gott, das Volk Israel, zu dem er gehörte, aus der Sklaverei in Ägypten herauszuführen. Für Mose schien diese Herausforderung zu groß. Er strotzte nicht von Selbstvertrauen. Er sollte in das Land, in dem er den Ägypter erschlagen hatte, zurückgehen und beim Pharao vorstellig werden?

    Doch wenn Gott Menschen für bestimmte Aufgaben einsetzt, tut er das sehr gezielt. Er weiß genau, wen er wofür gebrauchen kann, schließlich hat er »seine Werkzeuge« längst dafür vorbereitet. So auch Mose, der einst als Säugling von der Tochter des Pharao aus dem Nil gezogen wurde und am königlichen Hof alle Gepflogenheiten der Ägypter kennenlernte. Sein Herz jedoch hing am Volk Israel. Mit Gottes Zusage, ihm beizustehen, nahm Mose letztlich die Herausforderung an. Er vertraute Gottes Kompetenz mehr als sich selbst mit seiner Schwäche.

    Bevor Gott Menschen für seine Ziele beauftragt, achtet er darauf, ob wir ihm unser ganzes Vertrauen schenken. Dieses Vertrauen sollte darauf gründen, was er in Jesus Christus, seinem Sohn, für uns getan hat. Durch die Sühnung unserer Sünden am Kreuz hat er nämlich etwas vorbereitet: dass wir Vergebung erlangen und mit ihm versöhnt werden können. Dazu spricht er jeden Menschen mehrmals im Leben an und ruft ihn zur Umkehr. Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (siehe 1. Timotheus 2,4). Wer dieses Reden Gottes nicht ignoriert und mit einer Hinwendung zu Gott antwortet, erfährt die entscheidende Lebenswende: zu einem ewigen Leben bei Gott und im jetzigen Leben eine sinnstiftende Herausforderung im Dienst Gottes.

    Daniela Bernhard

    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    6 min

About Leben ist mehr

From the publisher's feed

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

Best of Leben ist mehr

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Leben ist mehr

Das Wissen | SWR by SWR

Das Wissen | SWR

106 Listeners

Verbrechen by DIE ZEIT

Verbrechen

247 Listeners

Betreutes Fühlen by Atze Schröder & Leon Windscheid

Betreutes Fühlen

42 Listeners

Smarter leben by DER SPIEGEL

Smarter leben

51 Listeners

Das wahre Leben by SWR

Das wahre Leben

30 Listeners

Quarks Science Cops by Quarks

Quarks Science Cops

17 Listeners

Couple Of by Iris Gavric & Matthias Renger

Couple Of

2 Listeners

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast by Apotheken Umschau & gesundheit-hören

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast

2 Listeners

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

7 Listeners

Copa TS by Tommi Schmitt & Studio Bummens

Copa TS

19 Listeners

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood by Spotify & Bill und Tom Kaulitz

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood

97 Listeners

PLOT HOUSE by Lottie & Studio Bummens

PLOT HOUSE

30 Listeners

Zwischen Fortschritt und Frevel by Jonathan Focke und Maximilian Doeckel

Zwischen Fortschritt und Frevel

0 Listeners

Wie geht's? mit Robin Gosens by Norddeutscher Rundfunk

Wie geht's? mit Robin Gosens

5 Listeners

feinstoff by Guido Maria Kretschmer

feinstoff

12 Listeners