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Dieser Begriff wurde im Zusammenhang mit der Amtseinführung des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, am 20. Januar 2025 öffentlich zur Kenntnis gebracht. Die Oligarchie ist eine Staatsform, in der eine kleine Gruppe die politische Herrschaft ausübt. Im Vorfeld waren damals immer wieder umstrittene und z. T. unerwartete Personen ins Blickfeld geraten, die der neue Präsident in wichtige Staatsämter einsetzen wollte. Es entstand dabei der Eindruck, dass sich hier eine Truppe als »Hausmacht« des neuen Präsidenten formierte. Die Skepsis war groß, ob dies den weltweiten Problemen und Herausforderungen tatsächlich gerecht werden konnte.
Auch Jesus formierte in seiner unmittelbaren Nähe eine »Mannschaft«, die seine Aufträge erfüllen und die Weichen zu einer weltweiten Verkündigung des Evangeliums und dessen Siegeszug stellen sollte. Aber im Gegensatz zur oben beschriebenen übte diese Gruppe keine Macht aus. Es waren zwölf Männer aus ganz unterschiedlichen Familien und Hintergründen und doch durch den Anschluss an Jesus miteinander vereint. Was zeichnete sie aus? Nicht ihre höhere Ausbildung, nicht ihr finanzielles Vermögen, nicht ihr gesellschaftlicher Einfluss, sondern einfach die Tatsache, dass sie bereit waren, ihrem Herrn und Meister Jesus Christus zu dienen und seine Kraft in Anspruch zu nehmen, damit sie ihre Aufgabe erfüllen konnten.
Dazu gehörte zuallererst die Begleichung ihrer Schuld vor Gott, deren Bezahlung ihr Herr in seiner Barmherzigkeit und Liebe vollständig übernahm. Dann aber auch die Gabe neuen Lebens und einer völligen Neuausrichtung auf Gott, um zukünftig seinen Zwecken zu dienen. Und dieser wollte nichts weniger, als – in Jesus Christus – die ganze Welt mit sich zu versöhnen.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»Da musste ich mal wieder als Prügelknabe herhalten!« Wir alle kennen diesen Ausdruck, wenn wir für die Fehler oder das Fehlverhalten anderer büßen müssen. Doch was viele nicht wissen: Der Begriff geht auf eine tatsächliche Praxis im englischen und französischen Königshaus zurück. Dort wurden Jungen aus dem einfachen Volk zusammen mit dem Prinzen erzogen, sodass eine enge emotionale Beziehung zwischen den beiden Kindern entstand. Lies sich der Thronfolger irgendetwas zuschulden kommen, das nach den Maßstäben der Zeit Prügel verdiente, dann konnte er nicht bestraft werden, denn es galt als Sakrileg, Hand an den zukünftigen Regenten zu legen. Dass aber auch ein Prinz erzogen werden musste, war klar. So wollte man das Herz des Thronfolgers dadurch erreichen, dass er zusehen musste, wie sein Freund an seiner Stelle bestraft wurde.
Tatsächlich waren die Könige ihren ehemaligen Prügelknaben oft sehr dankbar. William Murray beispielsweise wurde 1643 von König Charles I. als Dank für seine Dienste in den Stand eines Earl (Graf) erhoben.
Die Institution »Prügelknabe« erscheint uns heutzutage mehr als fragwürdig – zu Recht. Mich hat sie aber an eine große Wahrheit erinnert, die den Kern der biblischen Botschaft bildet: Jesus Christus kam als Sohn des höchsten Königs (Gott) auf diese Erde. Doch anstatt die Unantastbarkeit einzufordern, die ihm eigentlich zugestanden hätte, wurde er freiwillig zum »Prügelknaben« für unsere Vergehen. Gott strafte ihn, den Unschuldigen, für das, was wir uns haben zuschulden kommen lassen. »Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden«, geht unser Tagesvers weiter. Am Ende hat Gott seinen Sohn für seine Hingabe geehrt und ihn über alle Gewalten erhöht (Philipper 2,9). Doch wie sieht es mit unserem Dank ihm gegenüber aus?
Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Die Bibel zeigt uns (mindestens) zwei zwischenmenschliche Beziehungsformen, die etwas von dem Wesen Gottes widerspiegeln sollen: die Ehe und den Kindesstatus. Dabei weiß ich als Scheidungskind, wie oft Treulosigkeit und Egoismus sowohl Ehen als auch das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern zerstören. In unserer Welt verlassen Partner einander, und Eltern vernachlässigen, verleugnen oder verstoßen gar ihre Kinder. Doch all diese Fehlentwicklungen nehmen der Ehe und der Familie nicht den Adel, den diese beiden Einrichtungen von Gott her haben sollen. Denn nach Gottes Idee haben diese beiden Beziehungsgeflechte eines gemeinsam: Sie sind unauflöslich. Die Ehe ist ein lebenslanger Liebesbund, in dem beide Partner unverbrüchlich zueinanderstehen. Und ein Kind bleibt sein Leben lang das Kind seiner Eltern. Die Unauflöslichkeit dieser beiden Verhältnisse hängt dabei auch nicht vom Wohlverhalten der anderen Partei ab. Kinder verlieren nicht ihren Status, wenn sie rebellisch sind oder ihren Eltern Sorgen machen. Kinder sollen sich darauf verlassen dürfen, dass sie immer zu ihren Eltern kommen können, auch wenn sie ihnen Kummer gemacht haben. Das gilt auch für die Ehe. Auch sie soll in der Krise nicht ihre Gültigkeit verlieren. Sie gilt auch dann, wenn der eine nicht mehr so ist, wie er war, als man sich das Jawort gab. Bis dass der Tod sie scheidet.
Diese beiden von Gott eingesetzten Beziehungsformen sollen zeigen, wie Gott ist. Wenn ein Mensch zu Gott »Ja« sagt und ihm sein Leben anvertraut, dann ist Gott der unverbrüchlich treue Partner, der nie die Hand loslässt, die man ihm einmal gereicht hat. Und für den, der durch den Glauben an den Sohn Gottes ein Kind Gottes geworden ist, ist Gott ein unbedingt liebender Vater.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Wir leben in einer Gesellschaft, die sich ständig verändert – getrieben von Trends, Tempo und Technik. Mit einem breit gefächerten Angebot an Apps und Newslettern ist es leicht, sich von immer neuen Berichterstattungen und Geschichten mitreißen zu lassen und alles andere auszublenden.
Wir sollten allerdings aufpassen, was wir konsumieren. In der Welt des World Wide Web gibt es keine Beständigkeit – die Nachrichten wechseln im Minutentakt, und die Trends von heute sind morgen schon irrelevant. Jeder kann seine Meinung teilen, ohne dass seine Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden – so entstehen viele falsche Behauptungen. Nicht zuletzt lernen Algorithmen, was Nutzern gefällt, und präsentieren Inhalte abgestimmt auf das, worauf vorher bevorzugt geklickt wurde. So sieht man nur noch das, was man sehen will, und lebt in seiner eigenen Blase. Vereinnahmt von den Inhalten auf Instagram, X und Co. merken wir oft nicht, was tatsächlich in der Welt vor sich geht. So verlieren wir leicht den Fokus auf das Wesentliche.
Doch gerade in einer solchen Zeit ist es entscheidend, einen festen Anker zu haben. Jemanden, der niemals weichen wird und an dem wir uns festhalten können, wenn alles andere in sich zusammenfällt – nämlich Gott. Er hat uns in seinem Wort versprochen: Er »ist und bleibt derselbe«. Im Gegensatz zu den ständigen Veränderungen und Unsicherheiten dieser Welt bleibt Gott der sichere Fels – denn er hat die Welt selbst erschaffen! Er verliert niemals die Kontrolle. Er ist unverrückbar und treu, und sein Wort bleibt für immer wahr. Deshalb dürfen wir mit großer Sicherheit wissen, dass der Gott, dem wir vertrauen, nicht von den ständigen Schwankungen der Welt beeinflusst wird, sondern über allem steht!
Klara HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Was machen wir mit den an uns gerichteten Briefen, E-Mails und WhatsApps, in denen wir angegriffen oder beleidigt werden und deren Inhalt uns aufregt und ärgert? Von Abraham Lincoln (12. Februar 1809 – 15. April 1865), dem 16. amerikanischen Präsidenten, ist bekannt, dass er oft heftigsten Verunglimpfungen ausgesetzt war, vielfach von vertrauten Weggefährten. Eine effektive Methode Lincolns, mit den ungerechtfertigten Vorwürfen umzugehen, war es, Antwortbriefe der Verteidigung zu schreiben, jedoch ohne sie jemals abzusenden. Dafür legte er die Not Gott im Gebet hin.
Ob Lincoln sich an Hiskia orientierte? Der jüdische König war in großen Schwierigkeiten. Lachis, der Feldherr des assyrischen Königs Sanherib, hatte Jerusalem mit seinen Truppen umzingelt und war der festen Überzeugung, die Stadt im Handumdrehen einnehmen zu können. So sicher war er sich seines Sieges, dass er schon einmal vorab die Juden und ihren Gott in wenig schmeichelhaften Reden lächerlich machte. Als Lachis kurzfristig abgerufen wurde, hielt er noch schnell seine geringschätzende Verachtung von Hiskia in einem Brief fest und ließ diesen durch einen Boten überbringen.
Was machte Hiskia mit dem Brief? Er nahm ihn, las ihn, ging in den Tempel und stellte Gott den Brief betend zu. Die Antwort von oben folgte postwendend. Der Himmel nahm sich des Briefes und seines Inhalts an und schützte den König, das Volk und die Stadt.
Sollte uns heute ein unbegründet negativer Brief in den Postkasten flattern oder eine bewusst böswillige E-Mail oder WhatsApp erreichen, sollten wir nicht verärgert und böswillig reagieren, sondern die Post vertrauensvoll im Gebet an Gott weiterreichen und ihm das Handeln überlassen. Gott möchte ein Miteinander in Frieden und Vergebung stiften.
Martin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Steve Jobs – ein Name, den viele kennen. Er war der Mann, der einst Apple mitgründete und damit die Technikbranche revolutionierte. Sein Erbe wirkt bis heute, und unabhängig davon, wie man zum Konzern steht: Es ist unbestreitbar, dass unsere Welt ohne ihn anders aussehen würde. Trotz seines Einflusses führte eine Entscheidung zu seinem frühen Tod – eine Entscheidung, die vielen unbekannt ist.
Im Jahr 2003 erhielt er eine folgenschwere Diagnose – Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Ärzte rieten ihm dringend zu einer OP, die sein Leben sehr wahrscheinlich retten würde. Doch Jobs entschied sich anders. Seine Wahl fiel auf alternative Heilmethoden wie Diät, Akupunktur und Meditation. Nach neun Monaten ließ er dann doch die OP nachholen, aber es war bereits zu spät. Der Mann, der so viel erreicht hatte, wurde schließlich vom Krebs besiegt. Der lebensrettende Weg hatte ihm offengestanden, doch er wählte ihn nicht.
Manche wird diese Geschichte berühren. Andere werden sich fragen: »Wieso hat er sich nicht einfach für diese OP entschieden?« Vielleicht denken einige sogar: »Also ich hätte mich an seiner Stelle definitiv anders entschieden!« Doch bei der Frage nach dem ewigen Leben lässt sich häufig dasselbe Phänomen wie bei Jobs erkennen. Nicht wenige suchen einen alternativen Weg, der sie nicht mit der Bibel und Jesus Christus in Verbindung bringt. Oder sie warten ab. Doch die Bibel macht eines sehr deutlich: Es gibt nur einen Weg, der uns retten kann – der Glaube an Jesus. Wer wie Jobs andere Wege sucht, riskiert damit, die wahre Rettung zu verpassen. Doch die Entscheidung für das ewige Leben geht weit über unsere Lebenszeit hinaus – sie betrifft die Ewigkeit. Und sie ist für uns alle mit dem Namen und der Person Jesus Christus verbunden.
Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Im Frühling 2024 besuchten wir ein Bergdorf namens Valldemossa. Es liegt auf der spanischen Baleareninsel Mallorca und befindet sich etwa 18 Kilometer nördlich der Hauptstadt Palma inmitten des Serra-de-Tramuntana-Gebirges. Dort angekommen, fanden wir schnell heraus, dass dieser historische Ort längst zum Besuchermagneten geworden war. Bekannt wurde er durch den polnischen Komponisten Frédéric Chopin, der dort den Winter 1838/39 verbrachte.
Valldemossa zieht Besucher aus aller Welt an – nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen der Geschichte großer Persönlichkeiten, die sich dort zeitweise aufgehalten haben. Doch was bleibt davon? Alles Irdische ist vergänglich – genau das beschreibt der Prediger in der Bibel im Tagesvers mit nüchternen und unverblümten Worten. Er sah die Vergänglichkeit aller Dinge und erkannte die allgegenwärtige Hand Gottes in seinem Leben an. »Begegne Gott mit Ehrfurcht und halte seine Gebote! Das gilt für jeden Menschen«, war sein Fazit (Prediger 12,13). Die einzig beständige Orientierung und das letztendliche Ziel für ihn war Gott.
Was suchen wir im Leben? Schönheit, Inspiration, Erinnerung an Vergangenes? All das kann uns bereichern – doch nur eine Beziehung zu Gott gibt uns bleibenden Halt. Gott zu vertrauen, hat ewigen Wert, nicht aber alles Weltliche, das am Lebensende wertlos ist. Wie viel besser ist es doch, bewusst darauf zu achten, nicht nur das Vergängliche zu bestaunen, sondern unser Leben auf das Ewige auszurichten! Durch Jesus Christus, Gottes Sohn, können wir alles Vergängliche seinem angemessenen Platz zuordnen und es einmal getrost hinter uns lassen, wenn wir uns heute entscheiden, zuallererst für ihn zu leben.
Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Seit Jahren ist ihr Name vielen ein Begriff – bekannt wurde die 42-jährige Japanerin, weil sie nach ihrer eigenen Aufräummethode („KonMari“) zahlreiche Wohnungen entrümpelte. Vom Prinzip her funktioniert es so, dass alle Sachen einer Kategorie, wie z. B. Kleidung, auf einen Haufen gelegt werden. Nun nimmt man jedes Teil in die Hand und überlegt, ob es beim Anfassen Glücksgefühle in einem auslöst. Falls ja, darf es bleiben, falls nein, bedankt man sich bei dem Kleidungsstück und sortiert es aus. Laut Kondos eigener Aussage kann ein Haushalt so um zwei Drittel aller Dinge erleichtert werden. Die Teile, die zurückbleiben, bekommen nun einen festen Platz zugeordnet, um Unordnung gar nicht erst entstehen zu lassen.
Als ich das erste Mal von diesem System hörte, motivierte es mich tatsächlich, meine Wohnung durchzusortieren und auszumisten. Auch, wenn ich mich nicht komplett an Marie Kondos Methode gehalten habe, freute ich mich darüber, nicht mehr so viel »Zeug« zu haben. Wenn weniger Gerümpel im Haus ist, kommen die wichtigen Dinge besser zur Geltung. Man findet schneller, was man wirklich braucht.
Was sich im realen Leben als erleichternd herausstellte, kann auch gut auf das nicht materielle Leben angewendet werden. Oft sammelt sich auch im Leben »Zeug« an – schlechte Verhaltensweisen, ungute Freundschaften oder zeitfressende, aber im Prinzip sinnlose Aktivitäten. Wäre heute nicht eine gute Gelegenheit, um aufzuräumen und auszusortieren? Das Leben schlanker zu machen, um mehr Zeit und Raum für das Wesentliche zu haben? Das Wichtigste ist, dass wir uns dabei auf Gott ausrichten, der uns geschaffen hat und dem wir wichtig sind! Es lohnt sich, bewusst Nebensächlichkeiten wegzulassen, um mehr Zeit für Gott zu schaffen.
Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Enttäuscht von ihrem Mann sucht eine Frau einen Eheberater auf. Sie vertraut ihm an, dass sie ihren Mann nicht mehr liebt und sich von ihm scheiden lassen will. »Aber vorher will ich ihm noch mal richtig wehtun, so gut ich kann«, erklärt sie entschlossen. »Nun, in diesem Fall«, beginnt der Psychologe, »rate ich Ihnen, ihn mit Anerkennung zu überschütten und so viel wie möglich so zu tun, als würden Sie ihn lieben. Wenn er denkt, dass Sie ihn hingebungsvoll lieben, dann eröffnen Sie ihm, dass Sie sich scheiden lassen werden.« Einige Monate später kehrt die Frau zurück und berichtet, dass sie den vorgeschlagenen Rat befolgt habe. »Gut«, stellt der Psychologe fest, »dann wäre jetzt der Zeitpunkt, die Scheidung einzureichen.« – »Scheidung?«, fragt die Frau entrüstet. »Niemals! Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen.«
In jeder Ehe gibt es Zeiten, in denen die Gefühle sich verändern. Meist ist das auch eine Folge ungelöster Probleme. Enttäuschung über den Ehepartner führt schleichend dazu, die Investition in die Ehe zu reduzieren. In unserer Kultur wäre die übliche Lösung, die Beziehung aufzugeben. Doch diese scheinbar einfachste Lösung zieht oft nachhaltigen Schmerz und Bitterkeit nach sich.
Die Geschichte zeigt, dass Taten der Liebe wieder zu Gefühlen der Liebe führen. Wenn wir das tun, was die Liebe täte, wird das die Beziehung beleben. Die Gefühle füreinander werden neu entfacht. Tiefe und Beständigkeit nehmen zu. Liebe kann man nicht vom anderen einfordern. Man kann sie nur selbst geben. Das gilt für beide Partner.
Als Jesus am Kreuz für uns Menschen starb, bewies er eine Liebe bewiesen, die gibt und investiert. Er unternahm alles, um uns zu zeigen, wie wichtig wir ihm sind. Er tat den ersten Schritt.
Manfred HerbstDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte bekommen? Für gewöhnlich erhalten wir unsere Nachrichten via E-Mail und vor allem über Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram. Mit Profilbild, Status und Storys erreichen wir ohne viel Aufwand und portofrei ein großes Netzwerk von Menschen. Doch je breiter und müheloser diese Infos gestreut werden, desto unpersönlicher sind sie. Was wenig kostet, ist auch wenig wert. Im Unterschied dazu hat eine Karte einen hohen Wert: Auswahl des Motivs, des Stifts und der Briefmarke sowie ein persönlicher Text in Handschrift. Zu Recht zieren deshalb diese Freundschaftsbeweise auch meinen Kühlschrank.
Gott hat uns Post geschickt – die Bibel. Aber ist sie nicht wie eine unpersönliche Rundmail? Weder steht auf dem Buchumschlag meine Adresse, noch lese ich in den Anreden meinen Namen! Oder bin ich doch angesprochen, wenn z. B. Jesus am Ende der Bibel sagt: »Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen« (Offenbarung 22,16)? Wer ist »euch« – nicht auch der heutige Leser?
Die Bibel kommt nicht von einem Menschen, sondern von dem allgegenwärtigen Gott, der zudem alle meine Gedanken kennt. Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich immer wieder, wie Gott persönlich in meine Situation spricht – so wie ein Freund, mit dem ich mich auf der Couch unterhalte. Denn den Text der Bibel hat Gott persönlich »eingegeben« (2. Timotheus 3,16). Beim Lesen wird dieses Wort lebendig, und ich kann Gott persönlich begegnen. Schließlich geht es nicht darum, möglichst viel über Gott zu wissen, sondern sein Reden zu mir zu hören und darauf zu antworten. Mir werden Gottes Gedanken über mich bewusst, und ich werde freier von den Urteilen anderer. Die Bibel ist Gottes Freundschaftsbeweis.
Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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